Transamerica
Durchschnitts-Wertung
3,6
20 Wertungen

3 User-Kritiken

5
0 Kritik
4
2 Kritiken
3
0 Kritik
2
1 Kritik
1
0 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 15. September 2017
Ein typischer Film den man an einem Mittwoch im Linden-Theater erwarten kann (in der Tat lief der Film dort, allerdings spielte an dem Abend Deutschland) ... eine unwahrscheinlich gelungene Mischung aus Road Movie, witziger Komödie, Selbstfindungs und Familiendrama. Witzige Momente wechseln sich ab mit herzzerreißend schmerzhaften Szenen die allesamt ungemein gut gespielt sind. "Desperate Housewives" Star Felicity Huffman bringt eine oscarreife Vorstellung (und es war fast so amüsant wie der Film als Oscarmoderator Jon Stewart sie verschaukelte) und ist in bester Gesellschaft. Ach Mensch, mir fehlen mal wieder die Worte um den Film grob schriftlich festzuhalten, daher mach ich's eindeutig: dies ist einer der Filme die es schaffen leisen Humor in eine tragische Handlung einzubetten und einen feinen, anspruchsvollen Film zu ergeben - für Freunde eben solcher Werke genau richtig.

Fazit: Vielseitiger und tragischer Film der trotz schmerzhafter Momente fast nie seine Lockerheit einbüßt ...
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 16. April 2010
Wäre der Film eine reine "Transen-Geschichte", wäre er sicherlich so langweilig wie eine "vollbusige" Russ Meyer - Verfilmung.



Doch der Film erzählt mehr:

Sich auf den eigenen Weg zu machen, sich nicht zu verstecken. Aber auch nicht seine Vergangenheit zu verkennen.



Transamerica ist ein Road-Movie, der nicht pink geschönte Eitelkeiten zeigt, sondern den schweren ewigen Kampf zu sich selbst zu stehen und - wenn es passt - auch für andere. 9/10
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 13. März 2026
Mir ist nicht so richtig klar, was dieser Film will. Will er zu mehr Toleranz gegenüber Trans-Menschen auffordern? Mutmaßlich war das die Intention des Regisseurs Duncan Tucker, aber dafür ist die Auseinandersetzung mit dem Thema dann doch zu unkritisch und zu oberflächlich. Vor allem der Besuch bei Brees Freunden hat mich sehr irritiert. Da werden die Homosexuellen und die Trans-Menschen irgendwie ziemlich lächerlich vorgeführt und auch als dämlich und irgendwie völlig weltfremd dargestellt. Vielleicht sollte das sarkastisch oder ironisch sein, das kommt aber überhaupt nicht an, zumal ja auch Bree selbst die Leute peinlich und irritierend findet.

Überhaupt geht der Film mit diesem doch sehr sensiblen Thema nicht so richtig sensibel um, die Einzige, die da gegen das Drehbuch anspielt und positiv auffällt ist die Protagonistin, stark gespielt von Felicity Huffman. Sie verleiht ihrer Figur die angemessene Würde und spiegelt gut die Zerrissenheit und Unsicherheit wider. Kevin Zegers als ihr Sohn Toby fand ich ziemlich unsympathisch und auch nicht sehr glaubwürdig gespielt. Schön war aber, mal wieder Graham Greene (.) in einer kleinen Nebenrolle zu sehen. Am Ende bleibt dann ein Film, der mich sehr zwiegespalten zurücklässt, auf jeden Fall hat er nicht die Wirkung bei mir gehabt, die er hätte haben können oder sollen. Schade.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?