Hostel
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NinaX
NinaX

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2,5
Veröffentlicht am 27. Juli 2010
Nach dem Erfolg der "Saw"-Reihe war es ja nur eine Frage der Zeit bis andere Filmstudios und Filmemacher auf die Idee kommen ähnliche Stoffe zu verfilmen, in denen es in erster Linie um die möglichst realistische Inszenierung von Gewalt geht. Eli Roth, Regisseur von "Hostel", geht allerdings nicht den einfachen Weg und dreht einfach weiter an der Gewaltspirale wie es seine Kollegen beim "Saw"-Franchise machen. In "Hostel" geht es zunächst sehr gemächlich voran und man nimmt sich Zeit für die Charaktere und die Entwicklung der Story. Die zunächst an klassische amerikanische Teenie-Komödien erinnernde Story entwickelt sich so langsam zu einem recht blutigen Folterszenario, in dem sich der Held zuletzt seiner Peiniger entledigen und eine waghalsige Flucht durch Bratislava antreten muss, ehe er sich endgültig zum Rachegott aufschwingt. Das alles ist sehr gefällig inszeniert, die Charakter sind halbwegs sympathisch, die Schauspieler machen ihren Job (mehr auch nicht) und trotz vieler Unkenrufe bleibt der Blut- und Folterpegel vergleichsweise im Rahmen. Dass die Handlung im Vergleich zu anderen Torture-Filmen realistischer ist, kann jedoch bezweifelt werden. Die Idee, dass sich reiche Geldsäcke irgendwo ungestört an Menschen, in diesem Fall harmlosten Touristen, vergreifen wollen, diese foltern und töten, mag für den ein oder anderen vielleicht nicht unbedingt nachvollziehbar, aber zumindest realistischer als der "Jigsaw"-Killer sein. Dass sich das Ganze allerdings in der Slowakei als EU-Land abspielen soll, in dem Polizei, Unterwelt und Bonzen eine kleine "Folterindustrie" aufbauen, wirkt jedoch reichlich absurd. Schließlich mangelt es "Hostel" jedoch an etwas, was im Grunde allen Filmen abgeht, in denen es um Gewalt und Folter geht. Unabhängig davon, dass man diese Filme inhaltlich kritisieren kann, leiden alle an ausgeprägter Spannungsarmut, die der Tatsache geschuldet ist, dass der einzige Zweck dieser Filme eben die Inszenierung von Gewalt ist. So entsteht der Horror nur im Abbilden von Gewalt. Einige Folterszenen schockieren vielleicht, man wendet sich ab, aber letztlich ist es filmisch gesehen nur Effekthascherei. "Hostel" versucht dem zwar nicht noch eins drauf zu setzen, kann sich aber sonst auch nicht von ähnlichen Filmen absetzen. Ich denke die Kategorie "mittelmäßig" trifft daher am ehesten auf "Hostel" zu.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12. Mai 2010
Ein fach nur geil :)
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 19. April 2010
Ich bin KEIN Horrorfilm-fan. Und da ich schon so einige Sachen in meinem Leben erlebt habe, berühren mich auch brutale Szenen aus Filmen wie "Saw" nicht wirklich.

Das war bei Hostel einerseits nicht anders, jedoch war das Konzept auf das der Film aufbaut, die ganze perverse Idee die eine Begründung zum Quälen von Menschen liefert nicht unrealistisch und weit hergeholt wie bei manch anderen Horrorstreifen.



Ich weiß noch das ich mir hinterher viele Gedanken gemacht habe. Das es so etwas wie bei Hostel wirklich geben könnte, oder vieleicht schon gab. Im Nachhinein hat mich kaum ein Film so beschäftigt und das wird ihn für mich sicher noch lange Zeit unvergessen machen.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
so ziemlich jeder, der saw gesehen hat, wird sagen, dass die story ja so schlecht ist! Finde ich nicht! Gut, die story von saw ist ja wirklich klasse, aber wenn man Hostel mit anderen berühmten Horrorfilmen vergleicht, wie zum Beispiel the hills have eyes, texas chainsaw massacre oder auch silent hill, dann merkt man, dass die story gar nicht so schlecht ist! also wer hostel noch nicht gesehen hat, das aber noch vor hat: hört nicht auf die kritiken, die sagen, dass die story schlecht ist! seht ihn euch an, und denkt nicht daran wie schlecht hostel ist, sondern denkt darüber nach, ob es vielleicht ja ein sehr guter film ist!
skykiller
skykiller

4 Follower 25 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich hab mir den Film neulich auf DVD angesehen und muss sagen das der mich enttäuscht hat.Ich hätte wirklich mehr erwartet als einen langweiligen Horrorfilm indem bald mehr Nackte Haut gezeigt wurde al alles andere.Darum nur 3 Punkte.
travisbickle
travisbickle

3 Follower 23 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Also Moment mal: ICH gebe einem Splatterfilm acht Punkte? Wo ich doch "The Hills have Eyes", "Haus der 1000 Leichen" und die "Saw"- Filme größtenteils verrissen habe!? Ich werde nun einmal in einer ausführlicheren Rezension darauf eingehen...



Die Frage lautet: Was muss ein Horrorfilm eigentlich leisten? Die Antwort: Er muss Schrecken verbreiten. Wenn ein Horrorfilm das nicht schafft, funktioniert er nicht. Bei "Hostel" ist das- meiner Meinung nach- exzellent gelungen. Der Film ist das zur Zeit wohl beste Beispiel für die moderne Splatter- Bewegung und in diesem Subgenre wohl die derzeitige Referenz. Roths wirklich beinharter Schocker denkt sämtliche keusche, mut- und seelenlose Horrorfilme der letzten Jahre eindrucksvoll zu Ende und schert sich nicht das Geringste um die Zensur.



Doch halt: Wenn Leser jetzt meinen, der Film sei somit gewaltverherrlichend, muss ich in die Bresche springen. Zwar ist "Hostel" ganz bestimmt ein Film, der aufgrund seiner extremen Brutalität polarisiert, doch der allgemeine Vorwurf, der Roth gemacht wird, er würde Gewalt verherrlichen, stößt auf Granit. Die simple Erklärung: Der Regisseur zeigt die Sequenzen als höchst beäbgstigende Terrorszenarien und nicht aus der Perspektive eines Voyeurs. Die Szenen verkommen nicht zum Selbstzweck. Roth dreht in selten gesehener Intensität an den Daumenschrauben und verstrickt den Zuschauer fern jeder heuchlerischen Moral in ein abartiges Katz- und Maus- Spiel, das dieser nur vertragen kann, wenn er Nerven wie Drahtseile mitbringt.



Dennoch wird des Öfteren weggeblendet und in einer Art Mischung aus zeigefreudigen und eher weniger zeigefreudigen Gewaltszenen ergibt sich ein verstörendes Horror- Inferno, das handwerklich wirklich einwandfrei gemacht ist. Da der Film nicht mehr will als das, was er bietet, gibt es auch nichts zu beanstanden. Ansätze einer Kritik an unmenschlichen Mechanismen und Menschenhandel(hier durch die osteuropäische Mafia)sind zwar vorhanden, nehmen aber nicht den Hauptplatz der Handlung ein, weil Roths Schocker auch gar nicht gewillt ist, irgendwelchen pseudo- dokumentarischen oder kritischen Lehrhinweisen nachzugehen.



Die erste Dreiviertelstunde beschäftigt sich mit der harmlos wirkenden, fast schon beschwingten "Kennenlernphase". Unsere Freunde sind auf einem Spaßtrip in Amsterdam unterwegs, als sie plötzlich von einem Fremden den Tipp bekommen, nach Osteuropa zu fahren. Angesteckt von dessen Schwärmereien von angeblich unfassbar willigen Frauen, begibt sich der Trupp tatsächlich dorthin. Dort gibt es Sex, Drugs and Rock n Roll bis zum Abwinken, doch alles mit offenen Karten und mit einer faszinierenden Ehrlichkeit vorgetragen. Roth scheut weder das exzessive Zeigen von Gewalt, noch das nicht minder exzessive Zeigen von nackter Haut.



Dieser Einleitung wurde wiederum vorgeworfen, sie sei unnütz und Roth würde sich in einer Art Softporno ergehen. Doch gerade in diesem Ausmaß der Schilderung der "Abenteuer" der jungen Leute kann die Charakterzeichnung überhaupt funktionieren. Stellt euch vor, dieser Teil des Films würde weggelassen und wir würden direkt in die unwirtlichen Folterkeller geworfen. Es hätte wohl nicht mal mehr die Hälfte seiner eigentlichen Wirkung. Das Gleiche wie beispielsweise bei "All the Boys love Mandy Lane" (obwohl dieser Film ganz anders gelagert ist!): Das moderne Teenager- Leben wird porträtiert, nicht mehr und nicht weniger. Zwar überspitzt Roth das Szenario ein wenig, doch das trägt zum sympathischen Charme des Films bei und repräsentiert die Wunschträume mancher junger Menschen auf der Suche nach Abenteuern.



Die Wendung nach der Hälfte des Films ist knochenhart und nicht einfach wegzustecken. Ich als gestandener Horrorfilmfan fühlte mich tatsächlich das erste Mal nach langer Zeit richtig schockiert. Roth formuliert aber absolut jeden Schritt aus, wo Regisseure wie Aja (sein mutiges Debüt "High Tension" in allen Ehren!), Nispel ("TCM") oder Rob Schmidt ("Wrong Turn")nur mehr oder weniger rabiate Andeutungen machten. Das macht "Hostel" aus.



Roth ist in der Lage, diese im Kern simple Geschichte spannend und wendungsreich zu erzählen, was man bei seinem Debüt "Cabin Fever" vermisst hat. Und wenn am Ende (ich verzichte auf Spoiler) die bitterböse Wendung kommt, ist das ein ruppiger, mutiger Twist, den man nur bewundern kann.



"Hostel" ist ein Film, der sich wohltuend von allen Horrorfilmen der letzten Jahre abhebt. Ein Ausnahmestatus, den die enttäuschende Fortsetzung ("Hostel 2") nicht bestätigen konnte.



Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Eli Roth's "schocker" ist nichts anderes als ein Ärgernis. Was wurde doch für ein Blabla um den Film abgehalten. Eli Roth selbst wurde werbewirksam als "krank und pervers" hingestellt, sein Film als abstoßend. Andererseits sind viele von "Hostel" begeistert und erkennen sogar Kapitalismus-kritische Tendenzen im Subtext (wo bei sich die Frage stellt: Welcher Subtext, zur Hölle??) des Brutalo-Streifens. Der Wirbel im Vorfeld des Erscheinens von "Hostel" ist aber völlig unbegründet. "Hostel" ist weder spannend, noch schockierend, noch psychologisch tiefgründig, was man von einem Film mit einem solchen Thema, egal ob Horror oder nicht, hätte erwarten sollen bzw. sogar zwingend notwendig ist. Roth hätte in seinem Film die Abgründe der menschlichen Natur aufzeigen und den Horror mehr im Kopf des Zuschauers entstehen lassen können, statt nach 45-Minuten Billig-Softporno einen spannungsarmen, flachen und prätentiösen Billig-Reißer abzuliefern. Nachdem das Kopulieren zu Beginn des Films nachher auch noch als der Geschichte dienlich erklärt wird, gibt's dann nach langem Warten einige ziemlich harmlose Folterszenen, die durch ihre explizite Darstellung auch noch den letzten Rest erhoffter Spannung im Keim ersticken und noch dazu einfach lächerlich erscheinen. Im letzten Drittel des Films wird dann noch schön brav jedes erdenkliche Horrorfilm-Klischee abgearbeitet und das mehr als fragwürdige Selbstjustiz-Motiv taucht zu allem Überfluss auch noch auf. Na Dankeschön.

"Hostel" liefert nach dem mittelmäßigen "Cabin Fever", der sich wenigstens selbst nicht ganz ernst nahm, den Beweis ab, dass Eli Roth einfach kein guter Regisseur ist, der auf spannende und in sich schlüssige Art und Weise eine gute Geschichte erzählt. Vielleicht ist "Hostel" ja ein Zeichen der Selbsterkenntnis des Regisseurs, indem Roth einen Film gedreht hat, der zwar schlecht ist, aber über den wenigstens alle reden, wodurch die minderwertige Qualität des Films bei vielen fast schon in Vergessenheit gerät.

Neben der schlechten Inszenierung ist aber die moralische Komponente des Films am ärgerlichsten. Zugegeben, kein Zuschauer sollte von einem gängigen Horror/-Gore/-Splatterfilm eine hintergründige Botschaft erwarten, von einem Film mit solch einer thematischen Brisanz wie "Hostel" allerdings schon: Dass es Menschen gibt mit abartigen, perversen und kranken Neigungen, ist kein Geheimnis, es begegnet uns fast täglich in den Nachrichten. Die Existenz einer "Einrichtung", wie sie im Film dargestellt ist, ist auch gar nicht mal so unrealistisch, schließlich gibt es spirchwörtlich nichts, was es nicht gibt. Dass Eli Roth ein solches, fast schon realistisches Szenario aber derart voyeuristisch, zur puren Unterhaltung des Zuschauers und ohne auch nur den Hauch einer Stellung zu beziehen darstellt und gegen Ende des Films, wie schon erwähnt, auch noch für Selbstjustiz zu plädieren scheint, macht den Film zu einem Indiz für unsere moralisch mehr und mehr verkümmernde Gesellschaft.

Vielleicht ist dem Streifen durch diese zugegeben etwas überkanditelte Formulierung auch wieder zu viel Bedeutung beigemessen, man sollte "Hostel" wahrscheinlich einfach unter der Kategorie "handwerklich und inhaltlich schlechter Film" abheften, vergessen und hoffen, dass Tarantino in Zukunft nicht noch öfter als Produzent solchen Schunds seinen Namen hergibt. Obwohl, "Hostel 2" gibt es ja auch schon...
Will Smith nO1
Will Smith nO1

5 Follower 27 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Eine irre Story, kranke Action und heiße Szenen machen diesen Film ungeahnt passabel. Ähnlich wie "Saw" ist das hir (Vitamin)Futter fürs Genre.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Schon wieder so ein Film der noch-härter, noch-brutaler daherkommt. Kann das was werden?



Kurze Antwort: JA! Ein großartiger Film der im Genre seinesgleichen sucht.



Böse und dreckig, das sind wohl die Worte die Hostel am besten umschreiben.



Ist das erste Drittel auch arg gemächlich und wirkt eher wie ein Roadmovie, so hat man doch die ganze Zeit im Kopf: uiuiui - gleich wird es arg -die zwei netten Mädchen sind bestimmt auch gar nicht so nett...



Was sich dann entwickelt ist Torture-Porn at it's best. Freunde des: "Oh - F*ck" werden ihre Freude haben, auch wenn der Film viel, viel harmloser ist als es das Marketing einem erzählen mag.



Endlich wieder ein Film nachdem man erstmal ein paar Momente "runterkommen" muss.



Das Gefühl zu Anfang das an Interrail-Zeiten erinnert, die subtile Gewissheit das es nicht soo abartig ist das Mr.Manager sich so seine Zeit vertreibt, die Jungschauspieler die versuchen das Beste aus ihren Möglichkeiten zu machen - all das und mehr macht Hostel für mich zu einer klaren Genre Empfehlung!



Dreggisch&böse - Have Fun!
Lamya
Lamya

1.384 Follower 801 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Viel aussagen tut der Film leider nicht. Im Grunde nur sinnloses Abgeschlachten von Menschen. Hauptsache sehr Brutal, damit ihn möglichst viele Menschen sehen. Hätte man anders machen können. Wer sehen will, wie Menschen sinnlos gequält werden ist hier richtig. Man hätte die Aussage des Films viel mehr hervorheben sollen.



4/10
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