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Hauserfritz
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4,0
Veröffentlicht am 29. Mai 2010
Hostel ist einer der wenigen Filme die man mit Saw vergleichen kann. Er setzt vor allem auf Handlung und Brutalität/Blut. Spannung ist zwar vorhanden, kommt jedoch meiner Meinung nach zu kurz. Auf psychische Schockszenen (z.B. überraschender Angriff von der Seite untermalt mit lauter Musik) wird komplett verzichtet. "Geschockt" wird vor allem durch die z.T. heftigen Folterszenen.
In den ersten Minuten könnte man denken, man würde einen typischen 0815 Teeny-Horrorfilm sehen (typisches Klische, 3 Jugendliche gehen in die Ferien, in ein Hotel und werden gekillt). Man merkt jedoch schnell, dass der Film deutlich mehr Qualität hat. Die Charakter der drei Hauptpersonen sind leicht identifizierbar. Allgemein kann man sagen, dass jede Rolle gut gespielt wird.
Der Film zeigt auch einige sozio-ökonomische wie auch politische Kritik (arm-reich, politisches System einiger Länder, Kinder-Gang, usw...).
Der Film bleibt stehts auf dem Boden (keine übertriebenen Szenen) und ist realistisch, was mir immer ziemlich wichtig ist.
Auch wenn ich ein Horrorfan bin der eher auf Spannung statt auf Blut steht fand ich Hostel einer der besten Horrorfilme die ich 2005 gesehen habe, was wahrscheinlich hauptsächlich an der etwas "speziellen" und gut gespielten Handlung liegt.
der film ist nicht schlecht. am anfang ist alles irgendwie porno, aber dann geht es zur sache. so krank und brutal find ich ihn nicht mal so. ok es gibt schon ein paar schockszenen die aber auch gleich wieder vorbei sind. die story ist interessant, weil das thema folter nicht so oft auf der leinwand erscheint. also wer saw liebt wird hostel mögen.
Hab ihn "zufällig" bei Premiere mal gesehen, obwohl ich generell solche Filme sinnlos, krank und für die Menscheit nutzlos finde. Dennoch wollt ich eifnach mal wissen, was an diesen Splatter/Gore Produktionen so interessant sein soll. Für eine objektive Bewertung ignorier ich daher mal moralische Bedenken und sehe in in Bezug des Genres, denn für Nicht-Fans gilt 0/10Punkten!!
Nun, was Hostel besser macht als so viele drehbuchlose Splatter ist, dass er eine halbwegs nachvollziehbare, wenna uch vorhersehbar gradlnige Story hat und diese dramaturgisch aufbaut. Daher sind die angeworbenen Horrorszenen doch fast nur im letzten Drittel vorhanden. Dafür aber umso heftiger. Die Perversion des Killer-Hostels, in dem reiche Spanner ihre (un)menschlichen(?) Machtfantasien ausleben wird gnadenlos und schockierend gezeigt, und schockieren ist eigentlich auch Hauptidee des Films. Niemand, selbst ein Fan geht mit klarem Verstand freudig und unberührt danach ins Bett. Die Blutszenen sind stilistisch bis zur Feinstarbeit gemacht und teils auch (auf ungemütliche Weise)einfallsreich, was dem Hostel eine einmalige Athmosphäre gibt. Das "Happy-End" also die Rache an den Spinnern gibts auch, für Horrorfans der neusten (Blut)generation sicherlich ein guter Film, mit Abzügen der Normalozuschauer, also auch mir, sinkt die Bewertung entsprechend.