Neueste Kritiken: No Country For Old Men - Seite 2
No Country For Old Men
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Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 7. Juli 2017
Mir ist es ein Rätsel wie dieser Film zu 4 Oskars kommt. Das ist für mich nur an Hand der hochkarätigen Besetzung zu erklären. Denn man muss schon wirklich ein ausgesprochen guter Actor sein, um sich andiese langweilige und uninterassente Story heranzuwagen. Oder man erhält eine unglaublich hohe Gage.
Ich liebe Indepent-Movies oder auch etwas schräge und schwer verständliche Storys. Aber an diesem Movie gibt es nichts....aber auch wirklich gar nichts, was irgendwie interessnt oder spannend wäre. Geschweige denn eine Botschaft. Die Abläufe sind hervorsehbar und wenig ansprechend gestaltet. Der Film ist absolut nichts sagend. Vielleicht ist die Romanvorlage, die Grundlage des Films ist besser. Oder man muss das Buch vorher gelesen haben. Ich kann auch kei künstlerische Rafinesse entdecken.
Also alles in allem, der schlechteste Film, den ich je gesehen habe!
"No Country For Old Men" überzeugt durch eine sehr düstere Atmosphäre, sehr gut geschriebene Dialoge, interessante Figuren, fantastische Darsteller, eine tolle Inszenierung und durch schöne Bilder die mit der sehr gelungenen Kameraführung eingefangen werden. Javier Bardem spielt den Psychopaten so gut, dass es einfach unglaublich viel Spaß macht ihm zuzuschauen. Der Film besitzt von der ersten bis zur letzten Minute keine Musik und das ist auch gut so! So wird die Atmosphäre umso spannender und der Film schaut sich mit seinen 2 Std Lauflänge sehr kurzweilig.
Mit "No Country For Old Man" präentieren uns die Coen Brüder einen unheimlich trockenen, konsequenten und erbarmungslosen Film, wie man ihn so nicht von ihnen gewohnt ist. Gleich zu Beginn des Filmes schaffen die Meister ihres Werkes bereits eine solche kühle Befangenheit zu schaffen. Wir haben hier einen der größten Schurken aller Zeiten. Der Film verläuft sehr langsam und lässt sich beim erzählen unglaublich viel Zeit. Dadurch wirkt er aber keinesfalls lang, im Gegenteil, er baut dadurch nur noch mehr Spannung auf schafft eine so bedrückende Atmosphäre, die kaum auszuhalten ist. Allgemein lässt sich dieser Film zu den spannendsten überhaupt zählen und ist neben "The Big Lebowski" der beste Film der Coen Brüder. Das Drehbuch und die Dialoge sind super. Wie man es von den beiden Brüdern gewohnt ist, die eben für das Erzählkino stehen. Dazu kommt das auch die Musik von Carter Burwell zu einer sehr coolen Stimmung beitragen. Vom wüstenhaften Setting abgesehen, dass unglaublich zu den harten Charakteren passt. Hervorheben muss man hier einfach Javier Bardem, der einen der Besten Schurken aller Zeiten verkörpert, aber seine Aura ist furchtbar erschreckend und verschafft Gänsehaut, sobald er im Bild ist. Ganz zu schweigen von dem wahrhaft bösen Ende. Auch Josh Brolin, der inzwischen in gefühlt jedem Film der Zweien mitspielt ist einfach toll besetzt, was man auch über Tommy Lee Jones als Cop sagen kann. Kurz: "No Country For Old Man" ist einer der erdrückensten, atmosphärischen und zugleich brutalsten Filme überhaupt, die es in dieser Form von Film gab, was vor allem Javier Bardem als fantastischer Schurke zu verdanken ist.
Auch nach mehrfachem sehen von "No Country For Old Men " kann der Film überzeugen. Die Story handelt von einem skrupellosen Killer, der einen Mann verfolgt der einen Koffer mit 2 Millionen Dollar gefunden hat. Der Film fesselt durch seine tolle Atmosphäre mit seinem Western Touch und seinen überragenden Schauspielern. Das Ende des Films ist zwar etwas ungewöhnlich aber mal anders und hat mich sehr zum nachdenken gebracht. Fazit: Die Coen Brüder präsentieren einen überaus gelungenen Thriller mit Star Besetzung und toller Atmosphäre ! Absoluter Tipp!
Die Coen-Brüder entziehen sich hier jeglicher konventionellen Erzählstruktur und schaffen so ein spannendes,atmosphärisch dichtes Barden als gnadenloser Killer ist einfach grossartig,aber auch Tommy Lee Jones als verzweifelter Gesetzeshüter und Josh Brolin als überforderter "Held" setzten Neo-Western der Extraklasse der noch lange im Gedächtnis bleibt.
Fazit: Moderner Western der Cohen-Brüder. Das kann meist nur Gutes heißen. Und so ist es auch. "No Country For Old Men" ist ein meisterhaft spannender Thriller. Die Schauspieler - allen voran Javier Bardem - sind einfach nur fantastisch. Kühl und brutal!
No Country For Old Men fand ich sehr spannend, bestimmt einer der spannendsten Filme, die ich bis jetzt gesehen hab. Aber auch die Story war stark. Und die Besetzung war so wie so sehr gut gewählt, ich finde Tommy Lee Jones, Javier Bardem und Josh Brolin haben allesamt einen sehr guten Auftritt hingelegt.
"No Country For Old Men" ist sicher kein Film, der während dem Anschauen besonders viel Spaß macht. Dazu ist die Atmosphäre zu kalt, der Humor zu pechschwarz und die Geschichte zu pessimistisch. Die Coen-Brüder gewähren keinen Zugang zu den Figuren, pfeifen auf einen dramaturgischen Aufbau und treffen den Zuschauer mit der Wucht ihrer Bilder wie mit einem Faustschlag. "No Country For Old Men" ist hochintelligent, ultrabrutal und inszenatorisch nahe an der Perfektion. Dazu kommt die grandiose Leistung von Javier Bardem, der eine einmalig unangenehme Präsenz und Präzision zeigt und damit die auch schon sehr guten Tommy Lee Jones und Josh Brolin locker in den Schatten stellt. "No Country For Old Men" kann ein filmischer Hochgenuss sein - aber nur, wenn man sich auf den langsamen, gnadenlosen Rhythmus der Coens und die Grausamkeit der Handlung einstellen kann.