The Wolfman
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2,7
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Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 17. November 2010
Armes Zottelmonster

Kleine Randnotiz: Ich kann leider kein "SZ" schreiben.

Dieser Film war mit abstand der schlechteste Horror-Film den ich seit langem gesehen habe. Dabei klingt die Idee nicht schlecht, den alten Werwolfs-Pelz wieder aus dem Schrank zu holen. Tatsache ist, das der Werwolf von all den "klassischen" Horrorgestalten, in der modernen Filmwelt wirklich mies behandelt wurde.
Da hätten wir den nun auch langsam veralteten Van Helsing, der leider sehr daneben ging (nicht nur in Sachen Werwolf) und die Twilight-Saga, die den Werwolf ja schon in den Büchern als schlichen normalen Wolf darstellt, nur etwas grösser, was er ja nun wirklich nicht verdient hat.
Alles im Allen sieht es schlecht aus für das Zottelmonster. Doch dann die für mich zwar nicht erstaunliche, aber dennoch erfreuliche Nachrricht, das man den "klassischen" Werwolf wieder ins Leben rufen will. Ich hielt mich jedoch mit der Vorfreude etwas zurück, zu mal ich schon von dem "modernen" Frakenstein (Mary Shelley's Frankenstein) ziemlich enttäuscht war.

Und leider hat sich meine Vorahnung bestätigt. So ist dieser Film leider mit einem mieserablen Drehbuch an den Start gegangen. Dabei hätte man aus dem Film so viel machen können.
!!!Vorsicht Spoiler!!! Schon die erste Szene nimmt dem Film den Wind aus den Segeln. Der Werwolf wird schon gezeigt und ab der Hälfte ist auch klar wär der Werwolf ist. Kein Platz mehr für Rätsel. Und das ist das eigentlich Traurige. Es scheint als wollten Walker und Self einfach nur die Geschichte durchknüppeln. Etwas schön untermalt mit dem was als eiziges in dem Film gelungen ist und das sind die Bilder. Der Rest des Films besteht aus unlogischem Spliter Müll, was aufgesetzt wirkt und in keinster Weise gruselig ist. Ja nicht mal für Ekel reicht es aus.
So werden einige "zusammenzuck"-Momente in dem Film eingeführt, die man nach dem Zweiten schon durchschaut hat und die einfach nur noch unnötig erscheinen. Der Hund kommt 3 mal als harmloser Schrecken zum Einsatz. Diese Momente nehmen dem Film das Tempo und machen ihn geradezu langweilig.
Sehr schnell verliert man die Interesse auch, wenn dem Film jeglich Logik fehlt. So geht der Vollmond dort etwas öfters auf, als er sollte. Es ist sehr schwierig der Werwolf Legende in der Hinsicht treu zu bleiben. Aber wenn man es nicht hinbekommt, sollte man es lassen. Und nicht einen unnötigen Film drehen, der dem Zuschauer nur Geld und Zeit raubt!
Das mit dem Vollmond wäre ja noch fast zu verzeihen, wenn das das einzige Logik-Problem wäre. Aber wenn der Werwolf noch in der einen Szene so schnell ist, das man ihn kaum sehen kann, aber in der anderen, wo er Emily Blunt nach jagt, diese einfach nicht einholt, ist das schon ziemlich traurig. Dazu kommt noch das sie sich hinter einem Baum verstecken kann und er sie viel zu spät bemerkt. Der Werwolf sollte eigentlich sehr gut richen und hören können. Das er überhaupt den Fehler macht und ihrer Geruchspur nicht bis zum Baum folgt, ist sehr fragwürdig.

Aber auch ohne dieser ganzen Logik-Problematik, wäre dieser Film nicht mehr als ein "okayer" Horrorfilm. Den die Drehbuchautoren ertränken diesen Film geradezu in Klischees! Vater gegen Sohn, eine schöne Frau, die den Helden liebt, oder doch nicht, kriegt man bis zum Schluss nicht raus. Dazu noch eine Irrenanstalt, ein Detektiv und ein verschlafenes Dorf, fertig ist der Horrorfilm, den man doch schon einige male, in änlicher Form gesehen hat.

So kommt das Ende auch nicht überraschend. Der Wolf wird eben erschossen. Nur stellt sich jetzt die Frage, wenn das die einzige Lösung ist, wieso die Zigeunerin ihn überhaupt gerettet hat? Und wo wir schon bei seltsamen Vorkommnissen sind, wer zur Hölle war dieser alte Mann im Zug, der Lawrence den seltsamen Gehstock gab? Hoffen wir das dies kein Anzeichen für ein Teil 2 ist!

Die Kostüme sind auch mehr als dürftig ausgefallen. So muss sich der Vater als Werwolf, bei dem letzten Kampf, das Hemd vom Leib reizen, was keinen anderen Grund haben kann, als das man die beiden Kämpfenden auseinander halten kann.
Der Kampf an sich ist so schlecht inzeniert, das man nur noch den Kopf schütteln und müde lächeln kann. Die Werwölfe scheinen wohl schweben zu können und mit Luft gefühlt zu sein. Zu mal die Szene an sich, sehr an einem anderen Film und seinem finalen Kampf erinnert. Wenn ihr selber nicht darauf kommt fragt einfach mal Freddy oder Jason.

Fazit: Mehr als enttäuschend. Ein Film der sehr viel Potenzial hatte, doch leider an einem schlechten Drehbuch und der nicht ausgenutzten Technik von Heute zu Grunde ging. Auch die gute Besetzung des Films, kann diese Fehler nicht wettmachen. Sie haben das beste aus der Situation gemacht was ging. Besonders Benicio del Toro spielt seine Rolle wirklich überzeugend. Von Anthony Hopkins konnte man ja nicht weniger erwarten. Grandios!
Alpha78
Alpha78

32 Follower 130 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 1. November 2010
Trotz kleiner Unzulänglichkeiten hat mir der Film Spass gemacht. Es entsteht kaum Leerlauf, sodass die Spannung immer aufrechterhalten bleibt. Schauspielerisch kann nur Anthony Hopkins überzeugen, der den diabolischen Bösewicht einfach perfekt inszeniert. Besonders positiv habe ich im Gegensatz zu vielen anderen empfunden, dass die Werwolffiguren sich optisch am originalen Wolfsmensch von 1941 orientieren. Dies wirkt zwar auf den ersten Blick etwas infantil, unterstreicht aber die Wertschätzung des Regisseurs fürs Original.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 20. September 2010
Stilistisch ist der Film echt Klasse. Er spielt im 19.jahrhundert, was ihm auch direkt abnimmt. Insgesammt wird alles sehr düster gehalten, was perfekt zum Werwolf thema passt. Die Schauspieler, Benicio del Toro, Anthony Hopkins und Emily Blunt machen ihre sache auch sehr sehr gut. Die Story wirkt gut durchdacht und schlüssig. Einziger und großer Kritikpunkt ist leider die verfehlte action. Meiner Meinung darf es bei einem Werwolf Film ruhig richtig zur sache gehen, was hier leider fehlt. Dadurch wirkt der Film etwas "träge". Insgesamt jedoch sehenswert!
NinaX
NinaX

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3,0
Veröffentlicht am 27. August 2010
Das Remakes des Horror-Klassikers "The Wolf Man" (1941) gehört in der Riege der Horror-Neuverfilmungen zweifellos zu den besseren. Besonders erwähnenswert ist die Atmosphäre des Films. Der Film atmet den Geist des viktorianischen Englands und kann sich mit seiner morbiden Stimmung mit Meisterwerken wie "Sleepy Hollow" durchaus messen. Allein die Kulissen, Kostüme und die Nebelschwaden machen "The Wolfman" schon sehenswert. In der Director's Cut-Version dauert es dann bis zur ersten Mann-Wolf-Transformation schon sehr lange, was dem Film allerdings zu Gute kommt, fühlt man sich dadurch doch schon eher in einem Film, der auch den Geist der 1940er Jahre atmet, in dem es nicht darauf ankommt den Zuschauer schnell mit dem Monster zu konfrontieren, damit er den Kinosaal nicht verlässt. Ein Risiko ist Joe Johnston eingegangen, indem er den animierten Werwolf an das Original aus den 1940er Jahren anpasste. Dem heutigen, an Werwölfe aus "Underworld" gewöhnten, Publikum wird das nicht ausnahmslos gefallen. Für mich sammelt der Film dadurch Pluspunkte zumal der Terminus "Wolfman" auf diesen Werwolf wirklich zutrifft, erinnern einen die Werwölfe in jüngeren Horrorfilmen doch kaum an einen Menschen. Auch am Einsatz von Blut haben die Macher nicht gespart. Die Werwolf-Szenen sind zwar sehr sparsam über den ganzen Film verteilt, halten für Freunde des Splatters jedoch eine angenehme Überraschung bereit. Des weiteren sollte man sich diesen Film schon allein wegen Anthony Hopkins anschauen. Benicio del Toro zeigt zwar eine ordentliche, ambitionierte Leistung, kommt aber an den Altmeister nicht heran. Schwächen offenbart jedoch das Drehbuch. Viele Dinge wie die aufkeimende Liebe zwischen den Charakteren von Benicio del Toro und Emily Blunt oder die eigentlich zerrüttete Beziehung zwischen Hopkins und del Toro als Vater und Sohn, die sich erst zum Ende des Films entfaltet, wirken unplausibel und schlecht in den Film integriert. Durch einige Lücken im Drehbuch verliert der Film so an Qualität und kann sich letztlich nicht mit den Neuinterpretationen von Dracula und Frankenstein aus den 1990er Jahren messen.
Reynolds
Reynolds

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3,5
Veröffentlicht am 16. August 2010
Meine Kritik beruht auf dem Extended Directors Cut (114 Minuten). Ich finde den Film durchaus gelungen, sicherlich ist er relativ leicht vorhersehbar, aber dennoch spannend. Was gefällt ist in erster Linie die Optik, düster und sehr atmosphärisch. Mit Blut und abgetrennten Gliedmaßen wird nicht gespart. Die CGI-Technik ist durchaus überzeugend, die Verwandlungen zum Werwolf sind optisch einwandfrei. Auf die computeranimierte Darstellung eines Bären und eines Hirsches hätte man meiner Meinung nach verzichten können, da hier die CGI schon sehr auffällt. Die Schauspieler spielen Ihre Rollen solide. Über die mangelende Nachvollziehbarkeit einiger Handlungen wie z.B. das sich Gwen nur wenige Wochen nach dem Tod Ihres Mannes schon dessen Bruder an den Hals wirft, kann man mit ein zugedrücktem Auge noch zu akzeptieren. Immerhin ist die Bindung dieser beiden Charaktere für das Ende umso bedeutender. Das Ende wurde dann auch entsprechend profitmäßig ausgelegt, so das man bei Erfolg des Films (klappte ja nicht ganz) schnell eine Geschichte für eine Vorsetzung hätte. Das würde ich dann schon als größten Kritikpunkt ansehen. Ansonsten habe ich mich, wie schon erwähnt gut unterhalten gefühlt. Das die Filmstarts-Kritik so schlecht ausgefallen ist, liegt womöglich an den unterschiedlichen Fassungen des Films. Mein Fazit: Durchaus empfehlenswert!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 10. August 2010
Ich musste erst mal lachen,als ich den Wolf sah.(Wie so ein alter Jahmarktsteddy)Aber schade dass,das so war,denn der Film war ganz gut.Vorallem die Besetzung hat mir gefallen.Und alles war schön dunkel.Er war auch sehr brutal für FSK 16.Ich kann ihn allen nur empfehlen!
PaddyBear
PaddyBear

42 Follower 107 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 17. Juli 2010
Ich fand den film garnicht so schlecht wie er gemacht wurde. wer altmodische horrorfilme mag, der wird diesen film mögen. OKay er ist nicht sonderlich spannend aber er ist gut gemacht. Die effekte wirken, bis auf einige ausnahmen, sehr gut und sind schön gemacht. Schauspielerisch ist natürlich alles wirklich gut auch wenn man Blunt sichlich ein wenig kritisieren muss da sie ihr potential nicht ausschöft. sonst spielen hopkins und del toro aber wirklich gut. Überraschend brutal fand ich ihn übrigens auch. hatte mich schon gewundert, das er ab 16 freigegen ist. aber okay. gucken und spaß haben. PS: die kulissen sind wirklich toll
Starsky79
Starsky79

3 Follower 19 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 12. Juni 2010
Der Film spielt zum Ende des 19. Jahrhunderts und dies wird auch sehr auhtentisch dargestellt.
Dies alleine gibt von mit einen Pluspunkt.
Der Film spielt sehr viel mit Schatten und Nebel und ist somit perfekt für einen Werwolffilm.
Die Storry ist wie ein altes gutes Buch über Werwölfe.
Es kommt einem vor als würde man diese Buch lesen.
Also keine 08/15 Horrorgeschichte sondern schon etwas für das Anspruchsvolle Auge!
Styer
Styer

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1,5
Veröffentlicht am 14. Mai 2010
Selten wurde ich so von einem Film enttäuscht, wie von Wolfman.
Der Trailer sieht doch so verdammt spannend und gut aus, der Film schlussendlich war rausgeworfenes Geld.
Die Handlung ist ja ganz okay, halt wie schon bei den anderen Wolfmanfilmen (einen oder zwei gab es davor ja schon).
Von Horror ist nicht die reinste Spur, die Handlung wird schlecht und langweilig erzählt, die schauspielerische Leistung kommt auch nicht übers Mittelmaß.
Das einzig und allein Gute am ganze Film sind die Animationen, zum Beispiel die Verwandlung zum Werwolf, und die Atmosphäre. Die Action- und Kampfszene machten ebenfalls schläfrig.
Leute, spart euch euer Geld!
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
Ich hab mir gestern das Original Drehbuch von Andrew Kevin Walker durchgelesen und konnte meinen Augen nicht traun was für ein tolles Skript ich da in der Hand hielt. Eins vorweg: Der fertige Film hat mit Walkers klasse Drehbuch nicht mehr wirklich viel zu tun. Das Drehbuch hat tolle Dialoge hervorragend ausgearbeitete Charaktere und in der Fassung ist die Liebe zwischen Lawrence und Gwen auch noch nachvollziehbar. Also was ist schief gelaufen. Als die Produzenten dass Drehbuch lasen waren diese der Meinung das dieses viel zu Dialoglastig(Im fertigen Film hast du dafür höchstens 2 Sätze pro Szene) ist, zu wenig pepp hat und das ganze mit mehr durchgestylten Underworld 3 Effekthascherein aufpoliert werden sollte. Der ursprüngliche Regiesseur Mark Romanek verstand das nicht so recht und ist gleich aus dem Projekt ausgestiegen. Darauf hin heuerten die Produzenten den Effektfilmspezialisten(Jumanji,JP3) Joe Johnston an und baten ihn den Film doch noch zu retten und einen Film zu machen der ordentlich was an Action zu bieten hat. Johnston bat darauf hin David Self den ganzen Dialogmist zu überarbeiten und ein ordentliches Drehbuch zu schreiben. Was dabei rauskam sehen wir ja. Weiters sei noch zu erwähnen dass Joe Johnston kein Fan von Filmen ist die länger als 90 Minuten dauern, weil er der Meinung sei dass die Zuschauer keine Geduld für sowas hätten.(Dabei frag ich mich aber wieso dann die Top 10 Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten nur mit 3 Stunden Schinken besetzt ist,aber egal). The Wolfman war das große Herzensprojekt von del Toro und er selbst spricht schon hinter abgeschaltenen Kameras dass der Film nicht wirklich seinen Vorstellungen entspricht. Wenn man das Drehbuch von Andrew Kevon Walker so belassen hätte und Romanek mehr vertraun geschenkt hätte wär vielleicht auch del Toro mit seinem Herzensprojekt zufrieden gewesen. Macht nichts wir sind es nämlich auch nicht, weshalb der Film nicht mal die Kosten einspielen konnte. So haben die Produzenten wenigstens gleich für ihre blödheit dort das Fett abbekommen wo es ihnen am meisten weh tut...im Geldbörserl!
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