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No Use For A Name
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2,0
Veröffentlicht am 2. Februar 2026
Ganz unterhaltsamer netter Film um einen alkoholabhängigen Autragskiller, der mit Ben Kingsley in der Hauptrolle ein echtes Hollywood-Schwergewicht vorzuweisen hat. Allerdings ist dieser hier – und das merkt man – durch das etwas dünne Drehbuch massiv unterfordert. Ähnlich ergeht es auch Bill Pullman und Luke Wilson, die lediglich als Stichwortgeber fungieren und auch keinerlei Profil darüber hinaus besitzen. Aber eigentliche Star des Films ist sowieso Téa Leoni, die hier selbst Ben Kingsley in den gemeinsamen Szenen die Schau stiehlt.
Aber über das hervorragende Schauspieler-Ensemble hinaus hat der Film ziemlich wenig zu bieten. Die Geschichte um den mit Problemen behafteten Profi-Killer haben wir schon tausendmal gesehen und ob da jetzt die Polen-Mafia oder der Pate von New York dahintersteckt, ist dann auch wieder wurscht. Der auf dem DVD-Cover so vollmundig angepriesene “tiefschwarze Humor” entpuppt sich dann auch eher als flachgrau, denn richtig lustig ist das nicht wirklich, hier und da mal ein unterhaltsamer One-Liner, das war’s, lachen musste ich an keiner Stelle. Und parallel dazu läuft irgendwie ein halbherziges Alkoholiker-Drama, das aber ebenso wie die Komödie nicht so recht funktionieren will. Am Ende ist es dann die Mischung aus beiden halbgaren Anteilen, die dem Film das Genick bricht, weil eben beides nur halb funktioniert.
FAZIT: Ziemlich belangloses kleines Filmchen, das den Zuschauer genauso wie seinen Hauptdarsteller unterfordert, aber zumindest ein bisschen kurzweilige Unterhaltung bietet, wenn man sonst nichts auf Netflix findet. Mehr dann aber auch nicht.
Filme wie dieser hier sind der Grund warum das stöbern in einer Videothek manchmal echt Spaß machen kann – denn auch wenn dieser hier kaum weiter auffällt, eher atmosphärisch trist gehalten ist und auf Action nahezu gänzlich verzichtet ist er ein Werk welches rundherum Spaß macht. Die Story eines Profikillers auf Alkoholentzug steckt voller Witz und schrägen Situationen und selbst wenn Ben Kinglsey keinen Auftragsmörder verkörpern würde der vollkommen beiläufig über seinen Job plaudert hätte der Film durchaus das Zeug gehabt ein brauchbares Trinkerdrama zu ergeben. So aber gibt’s bitterbösen, schwarzen Humor, überaus sympathische Darsteller (Luke Wilson un Tea Leoni vor allem während Bill Pullman als Widerling glänzt) und zum Schluß leider ein wenig viel Ballerei und Blut. Macht aber nichts, der Film erweist sich letztlich als saubere Sache – oder, um es für einen Trinker zusagen: ein echt guter Jahrgang.
Fazit: Die Story rund um einen Profikiller bei den anonymen Alkoholikern steckt voller Witz und unterhält prächtig!
Der Film ist wirklich ein sehr schöner unterhalter :) Klar ist er nicht mit wahnsinnigem Tiefsinn gestrickt aber der Herr Kingsley ist so unglaublich genial in diesem Film. Sehr authentisch und seine Mimik lässt den Zuschauer immer wissen was in ihm vorgeht ohne dass er was sagen muss. Man kann sich richtig in ihn hineinversetzen. Seine Leistung ist einfach Weltklasse! Der rest des Filmes ist gar nicht mal so klasse.. die Story ist gerade, moralisch auch nicht gerad vorteilhaft ABER der Film macht riesen Laune. Deshalb volle 4 Punkte für dieses etwas andere Fundstück in dem die Story komischerweise nicht gut sein musste um mir echt spaß zu bereiten :)
gute idee, leider konnten alle schauspieler (natürlich mit ausnahme von kingsley) nicht überzeugen, sodass sich der film zu einer guten bis sehr guten komödie entwickelt.
Eine ironische Killerfarce soll der Film wohl sein. Ben Kingsley spielt einen alkokolsüchtigen Profikiller, der besoffen einen wichtigen Job verpennt. Das bringt ihn zu den Anonymen Alkoholikern und in einen Job bei einem Bestattungsunternehmen. Alles das wird von BK gewohnt wortkarg und sarkastisch dargestellt und das ist wahrscheinlich auch das Beste an diesem Film. Sonst wirkt das alles irgendwie halbfertig und nicht zu Ende gedacht. Letzlich ein paar gutgemeinte Schmunzler, ein leicht merkwürdiger Film ohne zu begeistern - irgendwie nicht Fisch nicht Fleisch.
Hätte mehr werden können, wenn man sich mit den teilweise gut Ideen mehr Zeit genommen hätte und manches besser ausgearbeitet worden wäre. Eigentlich schade.