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    Barfuß
    Durchschnitts-Wertung
    3,9
    97 Wertungen - 3 Kritiken
    Verteilung von 3 Kritiken per note
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    3 User-Kritiken

    BrodiesFilmkritiken
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    3,5
    Veröffentlicht am 21. August 2017
    Alle Achtung! Bereits mit "Der Eisbär" zeigte Til Schweiger dass er zwar nicht zwingender maßen der beste Schauspieler ist aber durchaus Begabung als Regisseur hat - und hier stellt er das eindrucksvoll erneut unter beweiß. Sein zweiter Streifen "Barfuss" erweißt sich als leises, humorvolles und überraschend mitfühlendes Drama, durchgängig von leichter Traurigkeit durchsetzt, dabei aber trotzdem lebensbejahend und menschlich. O.k., die Idee einen halbwegs normalen Kerl auf eine Reise mit einem behinderten Menschen zu schicken ist nicht wirklich neu ("Rain Man" lässt grüßen), aber es macht Spaß da man sowohl Schweiger als ruppigen Loser sowie Johanna Wokalek als kindlich unschuldig dreinblickende sofort lieb gewinnt. Hin und wieder entstehen zwar mal leicht klamaukhaltige Szenen daraus (Schweiger beendet eine Diskussion mit "Du hast gewonnen!" woraufhin sie hoch jauchzt "Juhu, gewonnen!!!" um sich direkt daraufhin zu fragen "Was eigentlich?"), aber die Figur wird ernst genommen und nie der Lächerlichkeit preisgegeben, wodurch die ernsteren Passagen auch viel besser zum Mitfühlen sind. Ohnehin zeigt Schweiger dass er groß genug ist um sich klein zu machen, er tritt meistens mehr in den Hintergrund und überlässt seiner Partnerin den Film. Ungemein viel Spaß gewinnt der Streifen noch durch eine ganze Menge prominenter Gaststars in kleineren und größeren Nebenrollen, da tauchen u.a Janine Kunze, Axel Stein, Markus Maria Profitlich, Alexandra Neldel, Mark Keller und Steffen Wink auf. Einziger Nachteil am Film - die letzten zwanzig Minuten werden etwas schmalzig und ziehen sich, dafür entschädigt der Streifen mit der letzten Szene. Schon alleine um zu sehen wie man mit einem einfachen Ei den schönsten Schlussgag seit langem hinkriegt lohnt sich "Barfuss". Schade allerdings: bei der Hochzeitsszene war ein Bekannter von mir als Statist zugegen, leider ist er im Endprodukt nicht zu sehen (oder ist irgendwem Adam Smiesny aufgefallen? Fazit: Sanftes und sympathisches Drama voller Herz, Humor und Gaststars - echte Filmüberraschung die man Schweiger so sicherlich nicht zugetraut hätte!
    gonebabygone
    gonebabygone

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    1,5
    Veröffentlicht am 12. März 2010
    Im großen und ganzen ist der Film wirklich nicht so schlecht wie ich erwartet hatte. Aber denn recht guten Eindruck stören zuviele Dinge, die zum Teil auch schon in der filmstarts-Kritik angesprochen werden. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich im großen und ganzen kein Fan von der üblichen deutschen Mixtur aus Romantik und Komödie bin. Durch Drängen meiner Freundin hab ich mich dann doch überwinden können mir den Film anzuschauen. Am schlimmsten finde ich das Ende des Films wo man die letzten 10 Minuten einfach hätte streichen sollen. *spoiler* Wenn der Film da enden würde wo Nicks Bruder ihn abholt und ihn wieder nach Hause zu seiner Familie bringt, könnte sich der Zuschauer sein Ende denken ob es nun positiv oder negativ ist. Aber nein...dem Kitsch, der sich sowieso schon durch den ganzen Film zieht wird noch eine Baggerschaufel draufgesetzt indem Nick auch einen dieser seltsam dargestellten Anfälle bekommt (da bekommt man übrigens besonders deutlich die mangelnde Fähigkeit Til Schweigers vor Augen geführt)und anschließen auch in die Anstalt geht um bei Leila zu sein.*spoilerende* Aber das ist nicht der einzige Aufhänger für diese niedrige Beurteilung: Der Film wirkt in zuvielen Szenen aufgedrängt lustig, zum Teil sogar deutlich übertrieben. Also wer sich den Film anschaut sollte über diese Dinge hinwegsehen können oder ein äußerst heiterer Mensch sein, der über alles lachen kann ;D Achja und wenn Nick von seinem Bruder in dem netten Chrysler abgeholt wird und sie durch den Tunnel fahren würde ich allen raten den Fernseher abzustellen, weil der Film dann sicher mindestens 2 Punkte besser bewertet werden könnte!!
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Habe diesen Film gerade gesehen und als er im Kino kam wegen der schlechteren Bewertungen nicht dort schon bewundert. Unglaubliche Atmosphäre obwohl, oder gerade weil er "einfach" ist. Damit will ich sagen, dass der Film einen simplen Handlungsstrang hat, der ohne jegliche Verkomplizierung auskommt und trotzdem keine Lücken hat. Die Einstimmung am Anfang des Filmes ist nicht ein Gewaltiges Schuspiel, wie heutzutage fast immer, in medias res, nein. Es Ist nur das Eigentliche das den Zuschauer in die Situation leitet, ohne künstlich wirkende Ausschmückungen. Die schlechten Kritiken resultierten meines Erachtens daraus, dass die Eigentliche Geschichtenicht im Vodergrund stand. Ob Barfuss oder Barfuß, special effects, action oder Sonstiges, das Wichtige ist nicht das, was der Film nicht hat. Sondern das was Barfuß hat und alle anderen Filme die ich bisher gesehen habe nicht hat. Es war ein Erlebnis diesen Film zu sehen, wie ein Buch, das ich nicht weglegen kann.
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