Verwünscht
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3,3
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Luke-Corvin H
Luke-Corvin H

405 Follower 474 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 18. Februar 2015
Fazit: Verwünscht ist durchaus ein gelungenes Kinder-Fantasy Film, die Erwachsenen werden leider nur genervt sein von die nervigen Protagonistin.
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 11. März 2023
Bewusst hochdosierter Disney-Kitsch - ein Realfilm mit Zeichentrick-Elementen -, der durch ein gut aufgelegtes Ensemble und Selbstironie besticht.
Nerventod
Nerventod

23 Follower 104 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ein Teil Trickfilm, der etwas größere Teil Realfilm. Diese Mischung macht den Film zu etwas Besonderem.



Die Story spiegelt ein modernes Märchen wieder. Es wird von Patrick Dempsey und Amy Adams perfekt dargestellt. Die Musikeinlagen gehören zu dem Film genauso wie die böse Stiefmutter. Besonders sehenswert ist James Marsden als Prinz Edward, der nicht weiß, was ein Date oder ein Hot Dog ist. Einfach genial. Und am Ende zeigt sich dann auch noch die wahre Liebe mittels "der wahre Liebe Kuss".



Fazit: "Verwünscht" ist ein gelungenes, modernes Märchen aus dem Hause Disney.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.854 Follower 5.038 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 19. August 2017
Beeindruckend: Disney zeigt ein noch nicht gekanntes Maß an Selbstironie so daß der Streifen gleichzweieröei ist: zum einen ein Familientauglicher, typischer und zuckersüßer Weihnachtsfilm und dabei gleichzeitig noch eine spritzige Selbstironische Parodie. Allerdings muß man hart sein: der Film macht sich über die Naivität und den Kitsch der typischen Disneyfilmchen lustig – und fährt ihn dazu hart an der Schmerzgrenze auf, durch unerträgliche Lieder und blumige Gesangseinlagen. Das alles wird dargestellt von tollen Darstellern mit purer Spielfreude: „Greys Anatomy“ Star Patrick Dempsey als lieber Durchschnittskerl der sich zum Traummann mausert; Amy Adams spielt die fleischgewordene mit unfassbarer Naivität und aufgerissenen Augen, James Marsden gibt als völlig verblödeter und eitler Märchenprinz eine gleichzeitg nervtötende wie brilliante Show ab und dann gibt der Film am Ende noch Susan Sarandon eine tolle Möglichkeit als grundböse Schwiegermama zu agieren. Über das ein oder andere Logikloch in der Story kann man locker hinwegsehen; ebenso über die eigenartige „King Kong“ Verlade am Ende – hie hat man fröhlichen Spaß den man unbeschwert genießen kann.

Fazit: Fröhliche Parodie voller Herz, Witz und Kitsch – Disney parodiert sich selbst auf ungemein köstliche Weise!
Lisa D.
Lisa D.

61 Follower 188 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 14. Mai 2017
Ein echt witziger Film. Was mir sehr gut gefiel war das der Film zuerst in Zeichentrick war und danach waren es wirklich Schauspieler. Amy Adams hat wirklich wie eine Prinzessin ausgesehen. Was such gut war, war das man verschiedene Märchen miteinander verband.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Dass ich mal einen Film mögen würde, in dem ein Schauspieler aus Greys Anatomy mitspielt. Na gut, so viele Filme in der Art hab ich bisher noch nicht gesehen, eigentlich nur Knocked Up mit Katherine Heigl, der in meinen Augen extrem überbewertet ist. Von Enchanted hab ich nur gehört, dass es Kitsch pur sein soll mit einer wundervollen Amy Adams. Und genau das bekommt man auch.

In Enchanted spielt nun der Greys Anatomy-Star Patrick Dempsey mit, der mich schon bei jeder Vorschau auf Pro7 ankotzt, in diesem Film aber zum Glück doch noch auszuhalten war. Er hat ja auch nicht allzu viel zu tun, seine ganze schauspielerische Leistung ist auf durchschnittlichem quasi-rom-com Niveau. Das Augenmerk liegt hier viel mehr auf Amy Adams, die die Prinzessin Giselle fabelhaft spielt. Sie wird von der bösen Queen Narissa ( Susan Sarandon - wow, habe sie nicht erkannt. ) reingelegt, sodass sie in infolge eines Ausrutschers in einen magischen Brunnen in die reale Welt eintritt, wo nicht jeder, eigentlich keiner so nett ist wie in einem Märchen. Adams bringt trotzdem etwas märchenhaftes in die reale Welt, indem sie ihre Rolle erstaunlich glaubhaft und aufrichtig spielt. Sie ist halt die Prinzessin, die ihren Prinzen heiraten will, doch bald merkt, dass nicht alles so wie im Märchen sein kann oder muss.



Der Mix aus der Märchenwelt mit der realen Welt ist ne tolle Idee und kann sich auch schön durch die Charaktere entfalten. Besonders witzig wird es, wenn es ums Singen geht. Im Märchen kann und wird jederzeit gesungen, getanzt und heiter mit Tieren kommuniziert. Dass das nicht in New York geht zeigt sich oftmals bei Prinz Edward, herrlich von James Marsden gespielt. Eine Szene: Er springt von einer kleinen Brücke auf den Asphalt, beginnt zu singen - eine Meute Fahrradfahrer fährt ihn um. Es ist einfach keine Zeit, um gestenreich die große Songnummer anzusetzen. Und man sollte auch nicht gleich sein Schwert zücken, außer wenn man die Konsequenzen in Form einer aufbrausenden Busfahrerin erleben möchte. Es stimmt schon, der Trailer zeigt schon einiges, aber es lohnt sich dennoch Enchanted zu sehen.



Imho: Es ist nicht immer so witzig, wie es sein will, jedoch durch Amy Adams unglaublich aufrichtig und im Gesamtbild ein greller Kontrast der Lebensfreude mit Großstadtstrott. Der Handlungsverlauf ist absehbar - was soll man machen, es ist ein reales Märchen.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
Ich habe den Film gerade zur Kaffeezeit im TV gesehen - ein Stück süße Torte, Zucker im Kaffee und dann dieser Film - dass passte alles irgendwie zusammen. So süß wie der Kuchen, so süß auch der Film - und das meine ich garnicht despektierlich. Dieser Disney - Streifen hat mich angenehm überrascht. Die Anspielungen auf die eigenen Verfilmungen etlicher Märchen, die gelungene Umsetzung des Trickfilms in die reale Welt, vor allem aber die vielen kleinen liebevollen Details, der Humor, die positive Message - dass alles hat mir gefallen. Das Viele von dem Film nicht so angetan waren, mag vielleicht auch daran liegen, dass wir das Leichte, das Freundliche im Leben oft verleugnen und ablehnen und es lieber realistisch mögen.Aber der "realen Welt" für knapp zwei Stunden bei einem wunderbar leichten Film mal "ade" zu sagen, hat an diesem winterlichen Nachmittag bei süßem Kuchen richtig gutgetan.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 371 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 20. April 2026
Wenn Fanfiction zur Realität wird...

Sich über Disney-Klischees lustig machen? Das wurde in den 2000ern richtig populär. Und der Grund dafür waren sicherlich die ersten beiden „Shrek“-Filme, die nicht nur richtig gute Filme sind, sondern auch durch ihren satirischen Charakter zu Mega-Hits wurden. 2007 sagte sich der große Mauskonzern Disney dann selbst, dass man auf die Schiene mit auf springen müsse. Dabei war die Idee für das Script bereits vorher schon im Gespräch, doch die Studiobosse empfanden das Ganze als „unpassend“ für Kinder. Die ersten Entwürfe waren wohl deutlich „erwachsener“ als das fertige Endprodukt… Nun kam es dann schließlich doch zum Film und während viele diese „revolutionäre“ Idee feiern, sehe ich das Ganze sehr kritisch. Mittlerweile sind fast 20 Jahre ins Land gezogen, 2022 gab es sogar eine Fortsetzung und aus heutiger Sicht ist „Verwünscht“ ein kurioser Film...

In der Zeichentrickwelt Andalasien lebt die Prinzessin Giselle, die von ihrer Hochzeit mit dem eben kennengelernten Prinzen Edward träumt. Doch ihre böse Stiefmutter verbannt Giselle in eine Welt, ohne Glück: Unsere Welt. Giselle ist logischerweise total baff und weiß nicht, wo sie sich befindet. Bald trifft sie auf den Scheidungsanwalt Robert und seine Tochter Morgan und beginnt sich in ihrer neuen Umgebung einzuleben. Doch es dauert auch nicht lange, bis ihr geliebter Prinz Edward kommt und sich auf die Suche nach Giselle macht…

Die Grundidee ist das, was den Film voran treibt. Wäre es nicht witzig, wenn kitschige Disney-Figuren auf unsere harte Realität treffen würden? Nun, der Gag ist bereits nach der ersten Minute sehr nervig und „Verwünscht“ entwickelt sich schnell zum typischen Hollywood-Komödien-Slapstick. Das ist manchmal auch ganz unterhaltsam, besonders James Marsden als dümmlicher Prinz ist eins der Highlights. Doch der Film will nicht selten sehr erwachsen und reif wirken mit seiner Thematik der Scheidung, die im teils absurd komischen Kontrast zu Giselles überbordender Liebe für alles und jeden steht. Und hier und da gibt es auch einige progressive Ansätze, wenn zum Beispiel mal eine weibliche Figur ihren männlichen Helden retten muss. Wer aber erwartet, dass die quietschbunte Disneywelt hier etwas Reife erhält, irrt sich. Eher ist es andersrum und die Realität wird vom kitschigen Disney-Zauber überwältigt. Das ist aus heutiger Sicht noch zynischer als damals. Zudem werden hier in meinen Augen problematische und sehr konservative Werte vermittelt: Bist du geschieden, haben du und/oder dein Partner wohl etwas falsch gemacht und ihr liebt euch nicht mehr richtig. Dass da noch deutlich mehr Aspekte in eine zerbrochene Ehe reinspielen, wird gekonnt weggelassen.

Ansonsten ist „Verwünscht“ auch in seiner Story nicht wirklich überzeugend. Regisseur Kevin Lima drehte 1999 auch Disneys „Tarzan“, der in meinen Augen ebenfalls sehr lasch in seiner Story war. Hier haben wir ähnliche Schwierigkeiten: Eine langweilige Bösewichtin will die Prinzessin umbringen. Klar, das Ganze ist als Parodie auf viele alte Disney-Klassiker konzipiert, aber es wird mit diesem Klischee auch nichts sonderlich Kreatives gemacht.

Der Cast hat sichtlich Spaß an dem Blödsinn, was ganz unterhaltsam ist und einige der Songs von Alan Menken gehen gut ins Ohr. Optisch überzeugt der Film aber oftmals nur, wenn wir in der Zeichentrick-Welt von Andalasien sind. Die CGI-Effekte in der echten Welt sind dagegen sehr schlecht gealtert…

Fazit: „Verwünscht“ ist aus heutiger Sicht nicht mehr als ein kurioses Ergebnis seiner Zeit und ein Beweis, dass Disney damals kurz vor einer erneuten kreativen Krise stand. Die Grundidee, die mehr einer Fanfiction gleicht, ist zwar hier und da reizvoll, kann aber nie die Existenz dieses Films rechtfertigen. Wer sinnbefreiten Kitsch von Disney mit ein paar guten Songs und witzigen Momenten haben will, kann hier ruhig zugreifen, aber es ist schon klar, warum Pixar in den 2000ern so viel bessere Filme heraus brachte: Die nahmen ihr Publikum ernst und kreierten Storys, die mehr als nur eigene Propaganda waren. Im gleichen Jahr kam auch der Hit „Ratatouille“ heraus, das allein sagt schon viel aus.
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