James Bond 007 - Ein Quantum Trost
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Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 12. April 2010
…und Bond Nr.22 hätte zu einem der allerbesten der Reihe werden können. Die neue Härte, der gesteigerte Realismus und der Verzicht auf allzu verrückte Technik-Spielereien wurden schon durch Casino Royale vorgegeben und nunmehr konsequent von Forster fortgesetzt. Eine Generalüberholung, die überwiegend gut tut. Der Film gibt ein unglaubliches Tempo vor und ist der kürzeste Bond seit „Goldfinger“. Action und Optik sind mehr als genial, allerdings allzu deutlich bei der Bourne-Reihe abgekupfert (persönliches Highlight: Die perfekte Inszenierung der Schießerei während der Tosca-Vorführung).



Nochmehr als sein unmittelbarer Vorgänger wird die Figur des britischen Agenten vollständig neu erfunden, was unnötig ist. Der Qualität der neuen Machart wäre es ganz bestimmt nicht abträglich gewesen, wenn Bond zumindest einmal seinen legendären Vorstellungssatz oder seine Martini-Bestellung hätte aufsagen dürfen. Ironische Wortspielchen, schon bei Casino Royale auf ein Minimum reduziert, fehlen ganz. Bond ist ein wenig zu amerikanisch, zu cool, aber leider nicht mehr ganz so smart. Das Bond nicht mit Camille im Bett landet und die Nacht zwischen Craig und Arterton nur angedeutet wird, ist für jeden Fan eine Ohrfeige! 



Auf der einen Seite ist es sehr erfreulich, dass Bond in der neuen Zeit angekommen ist: Die Grenzen zwischen Gut und Böse sind verwischt; vorbei die Zeiten naiver Schwarz-Weißmalerei in Bezug auf die bösen Sowjets und die guten Briten. Außergewöhnlich kritische Ansätze zur unmoralischen Rohstoff-Politik westlicher Staaten – ein Novum in der Bond-Geschichte. Der MI-6 ist auch nicht mehr der edle Geheimdienst ihrer Majestät, sondern foltert seine (vermeintlichen) Gegner, um an Informationen zu gelangen. Das trägt zur Glaubwürdigkeit in diesem geradlinig inszenierten Actioner ungeheuer bei. Trotzdem fehlen einem einfach Moneypenny und „Q“. Dominic Almeric gibt den Bösewicht gekonnt, muss sich aber in der Bondhistorie einer ganzen Reihe von Bond-Widersachern geschlagen geben, darunter auch Mikkelsen.



Ein Quantum Trost ist waschechter Bond, bewegt sich aber schon gefährlich nahe an der Grenze zum gewöhnlichen Actioner. So langsam ist es an der Zeit, dass dem Zuschauer aufgezeigt wird, wer hinter der Organisation „Quantum“ steckt und was sie verfolgt, sonst wird es langweilig. Vespers Kette wirft Bond am Ende in den Schnee – kann man nur hoffen, dass die Geschichte nicht auch noch den nächsten Teil dominiert.



Von vielen Bond-Fans wird leider verkannt, dass der neue JB vor den alten Teilen und vor allem vor der Romanvorlage den Hut zieht. Beispiel: Die mit Rohöl übergossene, getötete Gespielin von Bond – eine klare Anspielung auf Goldfinger (heute ist Öl nun mal bedeutender als Gold). „Quantum“ scheint insofern auch der legitime Nachfolger von S.P.E.C.T.R.E. zu sein, auch wenn man noch nicht allzu viel über diese ominöse Organisation weiß. Der Film ist also absolut sehenswert und einer Reihe anderer Bonds, z.B. Moonraker, Octopussy oder Stirb an einem anderen Tag ganz klar überlegen. Was fehlt, ist das richtige Gespür, Moderne und Tradition in ein vernünftiges Verhältnis zu setzen, Härte und Stil miteinander zu verbinden, ohne dass der Streifen ambivalent wirkt. Für mich ein Grund, weshalb man unbedingt Tarantino fragen sollte!

Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der neue Bond ist moderner geworden. Empfindet jetzt sogar Gefühle wie Liebe und Wut und kommst so dem Publikum näher. So weit so gut. Aber was bietet der Film inhaltlich? Action, Action, Action, von der ersten Minute an. Die Story kommt leider noch kürzer daher als bei "the Dark Knight". Im großen und ganzen ein insgesammt guter Film dessen mangelnde Story "Größeres" verhindert.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Also ich muss echt sagen, dass mich der neue Bond sehr enttäuscht hat. Es ist ein platter Actionfilm, den auch jeder andere spielen könnte aber kein Bond! Gewisse Dinge wie z.B. Q oder seinen Charme suchte man vergebens. Hier sieht man mal wieder, dass Filmstarts nicht nur gute Bewertungen enthält. Meiner Meinung nach sind die 9 Punkte falsch gewählt!
Gatman94
Gatman94

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4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
die meisten von euch die den film eine 6-1 geben sind A dumm oder B dumm (schenkelklopfer)



wie mein freund schon unter mir die worte aus den mund nehmt diesyer film hat sehr gute action sehr gute schauspieler qualitäten und sehr gute story...und bietet sehr gute unterhalötung abeer manche hängen halt noch an den alten bond der mit seinen astian martin und raketen dadran hat und ein irrer mit glitzer zähnen einen schneidenen hud eine goldene pistole oder sonst was haben sind vorbei uns wird ein neuer bond mit dem mann sich vergleichen kann wo mann sagen kann ja dass würd ich auch machen nciht wie pirs brossmanmister perfect der auch seine mankos und kanten hat und in der realität lebt und nicht ein durch nehmt nach der andereemn...und ein irrer will mit einen laser strahl die welt zerstören...



der neue revolution ist da der neue bond und wenn ihr auf den zug nicht aufspringen wollt kuckt euch die retro filme an die meisten sind sowie so sehr schlecht ...und lasst eine neue ehrer freien lauf...



Gatman94
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Leider wieder nichts. Casino Royale war leider nur in dem Punkt interessant, dass versucht wurde einen neuen Bond für das neue Jahrtausend zu kreieren. In Quantum Trost wird die Oberflächlichkeit und das Übermaß an Action nun konsequent fortgeführt. Story 5%, Dialoge 5%, Action 90%. Ein fieser(!) Bösewicht als Gegenspieler fehlt völlig!

Extrem schnelle Schnitte und Action in Nahaufnahme, sorgen beim Zuschauer schon nach 15 min. für Kopfschmerzen. Manchmal hat man den Eindruck, dass aus lauter Verzweiflung teilweise völlig überflüssige Actionszenen eingebaut wurden, die es schwer machen der Story überhaupt zu folgen.

Ich war jedenfalls froh als es vorbei war. James Bond hat sich damit für mich komplett erledigt. Lieber mal wieder Connery/Moore im Free-TV angucken, da hat man wesentlich mehr von. Denn dort wird eine Story erzählt und nicht eine dämliche Actionszene an die Nächste gehängt.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
hab den film gestern gesehn und war am anfang ein bisschen verwirrt. die verfolgungsjagd war zwar super gefilmt und umgesetzt, allerdings haben mich die schnellen schnitte echt ein bisschen verwirrt.

nachdem ich mich an alles gewöhnt hatte, fand ich den film nur noch super.

klar, die technischen spielereien haben gefehlt, das wurde aber mit (echter) action wettgemacht.

die schauspieler fand ich alle ziemlich gut, an daniel craig hatte ich mich dank casino royale schon gewöhnt und auch olga kurylenko (erstaunlich (positiv) züchtig gekleidet) gefiel mir sehr gut. auch wenn sie nicht gerade eine hervoragende leistung erbrachte (dazu ist sie ja auch nicht wirklich gekommen) hat sie doch überzeugt. auch die anderen nebendarsteller fand ich alle super besetzt. und was mich ganz besonders gefreut hat: schweizerdeutsch in einem bond- film...:P



alles in allem sollte man casino royale zuerst gesehen haben (nicht wegen der story, die ist ja nicht gerade verzwickt) sondern einfach um sich an den *neuen* bond- style zu gewöhnen. danach kann man ein quantum trost richtig geniessen.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich war nie ein sonderlich überzeugter Fan der James Bond Filme. Casino Royale jedoch hat mich so begeistert, dass ich ihn mir inzwischen drei Mal angeschaut habe.



"Ein Quantum Trost" hingegen war für mich eine echte Enttäuschung. Es fing schon mit dem lahmen Intro an und endete mit einer viel zu dick aufgetragenen Schlusssequenz, bei der ein Hotel in Brand gerät. Dazwischen gibt es eine recht spannungsarme, verworrene Story. Die Actionszenen können auch nicht wirklich überzeugen, da die Wackeloptik keine Übersicht ermöglicht.



Alles in Allem ist "Ein Quantum Trost" lediglich ein gewöhnlicher Action-Thriller, der die hohen Erwartungen leider nicht erfüllen konnte. Schade.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Also ich verstehe euch schon die alten Bond tugenden waren nicht dabei.Aber der neue Stil von Bond gefällt mir auch,mit viel Action.
Ich finde es auch gut das er nach der Zeit von Casino Royale handelt.Also ins Kino zugehn würde ich jedem raten,man wird gut unterhalten und der film ist sein Geld wert.Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

Liebe Grüße Vin Diesel
Flo E.
Flo E.

7 Follower 24 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
"Ein Quantum Trost" schließt nahtlos und nur kurze Zeit nach den Ereignissen von "Casino Royale" an. Bond hat sich vom charmanten Sarkasmusliebhaber zum dreckigen Racheengel entwickelt, was dem Film viel mehr Ernsthaftigkeit gibt und auch für die üblichen Bond-Klischees und Zitate kaum noch Raum lässt. Einige Hardcore-Fans werden sich daran mit ziemlicher Sicherheit stören, doch dem Fluss des Filmes bzw. der neuen, in Gang gesetzten Bond-Trilogie kommt das nur zu Gute. Obwohl der zweite Teil des Neuanfangs eine ganze halbe Stunde kürzer ist als "Casino Royale" bleibt noch Zeit für eine ausgeklügelte und wendungsreiche Geschichte, auch wenn größere Überraschungen und Charaktervielfalt diesmal zum Großteil wegfällt. Man merkt dem Film durchaus an, dass er der Mittelteil einer Trilogie ist, mit allen handlungstechnischen Schwierigkeiten, die diese Tatsache mit sich bringen kann. "Der Herr der Ringe 2" lässt grüßen... In der Action gibt es jedoch auch wie im Vorgänger rein gar nichts zu meckern. Die 103 Minuten gehen flott und rasant von der Strippe und die Verfolgungsszenarien sind atemberaubend choreographiert. Nur das ein ums andere Mal hätte ich mir einen langsameren Schnitt und eine ruhigere Kamera gewünscht, denn vor allem in der anfänglichen Autojagd geht der Überblick manchmal flöten. Das tut den grandiosen Bildern allerdings gar nichts zu Schulde und neben der Action sind vor allem die Landschaftsaufnahmen toll eingefangen. Einer der Gründe, weshalb man "Ein Quantum Trost" definitiv auf der großen Leinwand gesehen haben sollte. Nachdem Daniel Craig nach allerlei Vorabverschmähung in "Casino Royale" Publikum und Kritiker eines besseren belehrte und zeigte, dass er der Rolle eines James Bond nicht nur gewachsen ist, sondern ihr auch noch mit Bravour seinen eigenen Stempel aufdrucken kann, war klar, dass seine Performance auch in "Ein Quantum Trost" wieder mal überragend sein würde. Und so ist es dann auch. Obwohl Craig seinen durchtrainierten Body sehr viel seltener zeigen darf, da vor allem der für Bond berühmte Sex im neuen Teil kaum mehr vorkommen darf, dürfte er die Herzen der Frauen noch immer höher schlagen lassen. Doch auch schauspielerisch zeigt Craig, dass er zu den großen in Hollywood gehört. Bond-Girl Olga Kurylenko hat es da erheblich schwerer, da sie es nicht schafft, auch nur annähernd an den vielschichtigen und interessanten Charakter der Vesper aus "Casino Royale" heranzukommen. Ihr Charakter hat optische Reize, wirkt jedoch sonst eher wie ein Beigepäck und hat insgesamt in der Handlung gar nicht so viel zu tun. Auch der neue Bösewicht Mathieu Amalric kann trotz überzeugender Darstellung nicht mit Mads Mikkelsen gleichschließen. Seine Performance ist zwar kühl und reichlich fies, doch an die Bösartigkeit eines Le Chiffre ist noch kein Herankommen. Ein Wiedersehen gibt es natürlich auch ein erneutes Mal mit Judi Dench als "M", die eine größere Rolle erringen konnte als im Vorgänger und die Sympathien des Publikums nach wie vor auf ihrer Seite hat.

Fazit: Nach "Casino Royale" zeigt Daniel Craig erneut, dass er mehr als ein würdiger James Bond ist. Der neue Film "Ein Quantum Trost" ist ein spektakuläres Action-Spektakel, dass sich handlungstechnisch etwas mehr zurücknimmt, aber dennoch großartige Unterhaltung ist. Zwar gefiel mir "Casino Royale" ein wenig besser, aber das ändert rein gar nichts daran, dass ich dem neuen Bond-Film, der Gerüchten zufolge für 2010 angesetzt ist, bereits entgegensehne.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Viel Action, aber leider wenig und dazu relativ undurchsichtige Handlung. Solides Auftreten von Craig und hübsche Bond-Girls lassen den Film nicht noch weiter abstürzen.
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