James Bond 007 - Ein Quantum Trost
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Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, den neuen Bond-Fim nicht zu gucken. Vielleicht aus Desinteresse, vielleicht aus Protest dem Bond-Hype gegenüber, ich weiß es nicht. Doch dank zweier Kollegen habe ich ihn mir (sogar) in Vorpremiere angeschaut. Und nun frage ich mich: Soll ich es bereuen, ihn gesehen zu haben oder hat es sich gelohnt? Diese Frage zu beantworten fällt mir schwer. Ich bin gewissermaßen ein großer Bond-Fan, mag die alten Filme und auch neuen Filme mit Brosnan. Doch bei Craig vermisse ich etwas. Vielleicht das Flair, die Atmosphäre, die nur ein richtiger Bondfilm hat?

Ein Quantum Trost bewegt sich für mich nicht mehr im Bonduniversum. Ich vermisse schmerzlichst die coolen Agenten-Gatges, die Liebesszenen, "die coolen" Bösewichte und den Martini. Und was sehe ich heute? Bier. Fiat in Massen. Bonds Wut und sein Rachedurst.

Für mich hat sich Bond zu einem normalen Actionfilm gemausert. Gut, mit Bond als Helden. Mit vielen Schießereien, tollen Locations und dem tollen Aston Martin. Jedoch versprüht Ein Quantum Trost nicht den Flair, den ein "echter" Bondfilm hat. Er hat nicht mehr das Packende, das Wunderbare, das einen Bondfilm ausmacht. Er ist ein nur ein über dem Durchschnitt liegender Actionfilm, aber Bonds Seele hat er verloren.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ok, Bond ist verletzt, Bond ist auf einem Rachefeldzug nachdem er Vesper verloren hat. Wenig würde es jetzt zur Neuerfindung der Filmreihe passen, ging Bond unmittelbar zur althergebrachten, gewohnten und erwarteten Coolness gehen. Insofern ist die Erscheinung eines Protagonisten, der zeitweise nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden kann, plausibel. Diesbezüglich bleibt nur zu hoffen, dass der dritte Teil der Trilogie es schafft, die Wandlung zum Abschluss zu bringen, die mit 'Casino Royale' begann und sich in der rasanten Action von 'Ein Quantum Trost' fortgesetzt hat. Zumindest deutet das Ende des neuesten Bond-Films darauf hin, dass die charakterliche Wandlung von 007 zum Abschluss gekommen ist, als er die Wüstenrose in den Schnee fallen lässt. Dennoch kann dies nicht die miserable Schnitttechnik rechtfertigen, die den Film auszeichnet. Mitunter ist nicht nachvollziehbar, wie genau die Handlungsabfolgen sind, weil der Schnitt derart hektisch und hakelig ist. Dies kann man etwa von der Verfolgungsjagd im Flugzeug und dem anfänglichen Kampf gegen den intriganten MI6-Agenten in Siena sagen. Das ist einfach ein Ärgernis und wurde bereits in unzähligen Filmen besser gemacht. Wenn man nicht mehr zwischen schlechter Technik und avantgarde-Schnittkunst unterscheiden kann, ist es Zeit, einen Gang runterzuschalten.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
'Ein Quantum Trost' setzt ohne weitere Einleitung nach dem Ende von 'Casino Royale' ein. Los geht es mit einer fulminaten Auto-Verfolgungsjagd, die in einer Mischung aus Totalen und Nahaufnahmen stark eröffnet wird und sich bis zu ihrem Ende rasant gestaltet. Nach einer etwas gewöhnungsbedüftigen Vorspann-Sequenz samt des ebenfalls gewöhnungsbedürftigen Titelsongs 'Another Way to die' folgt eine kurze Verhörszene, dann eine Verfolgungsjagd zu Fuß.

In diesen ersten Minuten kommt der Film kaum zu Atem, die Szenen sind im Sekundentakt geschnitten, die Einstellungen dauern kaum länger als einen Wimpernschlag. Daniel Craig wütet dabei mit der gleichen effizienten, rohen Gewalt durch das Geschehen, wie es im Vorgänger so erfolgreich eingeführt wurde. Allerdings: gerade wegen des hektischen Schnitts wirkt er dabei weniger präsent. Drum ist es gut, dass der Film das Tempo in diesem verschärften Maße nicht hält. Oder?

Zwar hetzt Bond danach im Minutentakt von Handlungsort zu Handlungsort und auch werden diese mit Inhalt gefüllt: der Bösewicht wird vorgestellt, ebenso das Bond-Girl und der Plot. Letzterer fällt jedoch im Vergleich zu 'Casino Royale' und auch anderen Bond-Abenteuern ein wenig ab. Öko-Terrorist Dominic Greene erwirbt ein Stück Wüstenlandschaft, im Gegenzug verhilft er einem diktatorischen General zur Führung eines südamerkanischen Staates. Das scheinbar wertlose Land entpuppt sich als unterirdisches Wasser-Reservoire, mit dessen feuchtem Ertrag Greene profitablen Handel treiben will. Auf Kosten von Staat und Bevölkerung. Dies wird im Film mit viel Exposition und unzähligen Verweisen auf korrupte Großmächte und Führungskräfte erklärt - was zu einigen Längen führt. Dennoch hat man nie das Gefühl, dass Bond es mit einer wirklichen Bedrohung zu tun hat. Erstens, weil er mehr aus Zufall darüber stolpert, des weiteren, weil Greene für ihn bloß ein Umweg zum Mörder seiner Geliebten Vesper Lynd ist. Und über diesen Status geht auch Mathieu Amalric's Darstellung nicht hinaus. Zwar verleiht er Greene eine gewisse schmierige, unangenehme Attitüde, doch für einen wirklich packenden Bösewicht hätte es mehr bedurft. So schwankt die Dramaturgie zwischen Bonds Bewältigung seiner inneren Dämonen und der zwar zeitkritischen und im Ansatz auch interessanten, aber unspektakulär präsentierten Aufklärung eines Verbrechens.

Die Action-Szenen wirken dabei weniger ausgewogen, als in 'Casino Royale'. Sie finden nicht zu einer dem Film zuträglichen Balance, scheinen austauschbar und auch nicht durchweg optimal eingefangen. Vieles geht in verwackelten Kameraeinstellungen unter und nicht vieles bleibt im Gedächtnis.

Jene Passagen, in denen der Mensch Bond (nicht die Tötungsmaschine) gezeigt werden, enttäuschen aus mehreren Gründen: zum einen mangelt es an der gleichwertigen Partnerin, die Eva Green in 'Casino Royale' war. Olga Kurylenkos Camille, selbst vom Wunsch nach Rache getrieben, ist nicht ebenbürtig, da schauspielerisch zu limitiert. Zum anderen wird Bond einfach nicht viel hinzugefügt, er tritt sozusagen auf der Stelle, der Charakter entwickelt sich im Laufe der Handlung nicht entscheidend genug weiter. Auch die weiteren Nebenfiguren vermögen dort nichts herauszukitzeln.

Von den Schauplätzen her fehlt einiges zum glamourösen Flair des Vorgängers und der Serie im Allgemeinen. Nach den vielen Ortswechseln zu Beginn, die einiges an Pracht bieten, verlagert sich das Geschehen im letzten Drittel in eine karge Wüstenlandschaft, was optisch auf die Dauer und bei der Menge an gezeigten Bildern der Ödnis nicht viel hergibt.

Das befürchtete Problem bezüglich der bescheidenen Spieldauer von 106 Minuten ('Casino Royale': 139 Minuten) ist keines: mehr hätte der Film nicht hergegeben.

Am Ende wird der Zuschauer ohne weitere bedeutende Informationen zurückgelassen, da Bonds abschließende Aufklärungen der größeren Verschwörung und der Umstände des Todes von Vesper allesamt Off-Screen stattfinden. Klar ist damit, das erst der dritte Einsatz von Daniel Craig den Handlungsbogen abschließen wird. Und dann sollte man die Fairness besitzen, 'Ein Quantum Trost' im Kontext einer Trilogie noch einmal neu zu überdenken. Bis dahin: kein schlechter Film, aber leider um einiges unter den Erwartungen.

http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendID=418824324&blogID=446575221
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
für mich ist nun mit diesem Bond das endgültige Ende des klassischen liebenswerten James Bond gekommen.

James Bond ist ja eigentlich schon mit Pierce Brosnan gestorben, lag nicht am Schauspieler sondern an den Drehbuchautoren. Nach Casino Royal hatte Ich wirklich Hoffnung das die Serie mit Daniel Craig wieder von dem Rambo im Anzug Bond wegkommt, leider wurde Ich von dem Quantum Trost maaslos enttäuscht, James Bond ist zu einer hirnlosen rumballernden Werbeikone verkommen, und hat nichts, wirklich rein GAR NICHTS MEHR mit Ian Flemmings Helden zu tun. Ein Quantum Trost ist mit Abstand der schlechteste Bond Film aller Zeiten. Hirnlose Story nur noch Action, Explosionen so schnelle Schnitte das man sich wirklich fragen muss hallo um was gehts da eigentlich !!?? Kann Ich mir gleich nen Film mit Vin Diesel anschauen, und total verblöden.

Dazu noch die ständige schon extrem Krasse Schleichwerbung, nein danke !!! Ich rate jedem von Euch mal den ersten Bond, Dr. No anzuschauen und diesen charmanten, witzigen Character mit dem diesem Schema F Prügelblödsinn zu vergleichen. Ich habe das Kino vorzeitig verlassen müssen weil Ich konnte mir dies nicht länger zumuten, und kann es wirklich nicht verstehen wie das Filmstartsteam für sowas 9 Punkte geben kann, aber echt !!!



Rest in Peace Mr. Bond



P.S. Ich habe alle Bond Teile hier zu Hause auf DVD, dies wird der erste den Ich mir nicht kaufen werde !!!



Grüsse BolliX



ein echter 007 Fan
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Dieser Film beginnt endlich mal da wo der erste James Bond mit Daniel Craig endete.



Endlich wird auch mal gezeigt, daß James Bond nicht nur ein Killer - Geheimagent etc.pp. ist sondern über Gefühle verfügt.



leider ist der Bildschnitt so rasant, daß es einem Schwerfällt, diesem hohen Tempo zu folgen.



Sonst kann ich nur sagen, wenn Daniel Craig weiter so macht ist er für mich die neue Nummer zwei nach Sean Connery
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Danial Craig
Olga Kurylenko, sehr hübsches "Bond-Girl"
ganz guter Gegenspieler
hochwertige Action

- Kamerafahrten bei Actionszenen (für mich) zu schnell
aliman91
aliman91

11 Follower 39 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film kann nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten weil er einfach zwischendurch seine Längen hatte.
DFie Darstellerische Leistung war wie gewohnt vin Craig spitze, genauso Erwähnung verdient Olga Kurylenko. Was der Film seinem Vorgänger vermutlich voraus hat sind die Action szenen. Sie waren besser Inszeniert, was den Film denke ich rettete.

Trotzdem wert gesehen zu werden.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Bitte nicht böse sein! Aber neben mir im Kino sind die Leute reihenweise eingepennt?

So viel Budget für eine Schlaftablette?

Schnitte, die so schnell sind, dass man nicht mehr weiß wo vorne oder hinten ist! Eine Story die weder in sich schlüssig noch spannend ist!

Ich bin definitv ein großer Bondfan und habe auch die Jahre mit Roger Moore (Ausser "Leben und Sterben lassen") und "Stirb an einem anderen Tag"(Der schlechteste Bond Film aller Zeiten!!)gut überstanden. Ebenfalls finde ich , dass Daniel Craig ein genialer Bond ist. "Casino Royal" war und ist einer der genialsten Bondfilme seit Klassikern wie "Goldfinger"!! Aber "Ein Quantum Trost" ist niemals 9 Punkte wert! Weder unter objektiven noch subjektiven Gesichtspunkten!!!

BITTE DIESE KRITIK ÜBERARBEITEN!!! DANKE!

Meine Wertung: 6 PUNKTE

KritischUnabhängig
KritischUnabhängig

110 Follower 216 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Nachdem mich schon Casino Royale nicht begeistern konnte, war ich auf "Ein Quantum Trost" nicht sonderlich scharf. Als er dann schon paar Wochen auf DVD erhältlich war und ich die äußerst positive Filmstarts-Kritik gelesen habe, dachte ich mir, dass ich dann doch mal einen Blick wage...



Wie mein Titel schon sagt, war das eine Fehlentscheidung^^

Der Film bietet storymäßig wirklich nichts. Die Story wird auf ein Minimum reduziert und ist bei dem Tempo in der kanppen Spielzeit gar nicht greifbar. Letztlich weiß man nur grob, um was es in dem Film ging. Die wichtigen Fragen, warum Vesper starb, was Quantum damit zu tun hat, wie die anderen Geheimdienste darin verstrickt sind, was Bond antreibt, welche Rolle Camille spielt, werden meines Erachtens gar nicht verinnerlicht und verünftig beantwortet.

Mir fehlen im Film einfach paar ruhige, nachdenkliche Minuten. Vespers Tod werden am Anfang vll mit einem Foto in 15 Sekunden abgehandelt. Bonds Handeln ist so gar nicht nachvollziehbar.

Entsprechend der schwachen Storyumsetzung (die Story hätte an sich etwas mehr potenzial gehabt) sind auch die Charaktere äußerst eindimensional geraten, so dass selbst Bond nicht wirklich überzeugen kann. Bonds Gegenspieler Greene wirkt wie ein 08/15-Schurke, der einer 230 mio Dollar Produktion irgendwie nicht gerecht wirkt.

Generell stellt sich beir mie Frage, wo das Geld investiert wurde. Klar sind die Schauplätze schön eingefangen und zahlreich. Die Actionszenen sind auch sehr gut gelungen, doch kenne ich auch 60 Mio Dollar Produktionen, die in der Hinsicht mithalten können.

Hätte man dem Film 20 Minuten mehr Spielzeit gegeben und so stellenweise das Tempo des Films veringert, um der Story und vor allem den Charakteren mehr Spielraum zu lassen, wäre daraus ein guter Film geworden.

So gibts aber nur aufgrund der guten Actionszenen und Optik noch statt 3 Punkten "satte" 5 Punkte.
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