Ich hatte mich eigentlich schon auf Hunger gefreut, gerade wegen Michael Fassbender, aber leider wurde ich bitter enttäuscht.
Der Streifen schaut sich unglaublich zäh und hat auch, obwohl die Grundthematik ziemlich interessant ist, so überhaupt keine Spannung erzeugt. Obwohl Hunger nur ca. 90 Minuten geht, hat er sich wie 2 1/2 h geschaut. Es wird kaum ein Wort geredet und ständig sind Szenen bei denen ich mich gefragt habe, was die überhaupt sollen. Zum Beispiel gehen mal locker 3 Minuten flöten, in denen man einem Gefängniswärter zuschauen kann, wie er den Boden schrubbt. Mir kommt es so vor, als ob man hier wieder unglaublich viel künstlerisch ausdrücken will, was Cineasten wahrscheinlich den Sabber aus dem Mund laufen lässt, aber mich einfach nur langweilt.
Was man Hunger aber zugute halten muss ist die Leistung von Michael Fassbender. Der macht das wirklich super, auch grade während der Zeit des Hungerstreiks. Die Kulisse ist auch in Ordnung, das Gefängnis sowie die völlig verdreckten Gefängniszellen.
Fazit: Langweilig, war für mich mehr Zeitverschwendung wie alles andere, trotz tollem Michael Fassbender.