Kleines Arschloch
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thomas2167
thomas2167

707 Follower 582 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 12. Oktober 2012
Mein persönlicher Favorit was Trickfilme angeht! Kann man aber auch nicht unbedingt mit Disney , Pixar etc etc vergleichen :-). Aber das kleine Arschloch ist einfach cool. Derb , frech , versaut , politisch unkorrekt usw usw. Und der Großvater , der alte Sack , mit Helge Schneiders Stimme setzt den ganzen die Krone auf! :-) Ober Mega Cool das ganze!
Maddin
Maddin

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3,0
Veröffentlicht am 1. Mai 2025
„Kleines Arschloch“ ist die animierte Verfilmung der gleichnamigen Comics von Walter Moers, der auch das Drehbuch schrieb und Regie führte. Der Film erschien 1997 und ist eine respektlose, satirische Zeichentrick-Komödie für Erwachsene – weit entfernt von klassischem Familienkino.

Inhalt
Im Mittelpunkt steht das „kleine Arschloch“, ein zynischer, fieser und gnadenlos egoistischer Junge, der es liebt, seine Mitmenschen zu schikanieren – ganz gleich ob Nachbarn, Lehrer, Geistliche oder seine eigene Großmutter. Der Film begleitet ihn in seinem anarchischen Alltag, in dem er vor keinem Tabubruch zurückschreckt. Unterstützt wird er von seinem treuen Begleiter, dem „alten Sack“, der als Rentner mindestens genauso schamlos agiert.

Stil und Ton
Moers bleibt seiner Vorlage treu: Der Humor ist tiefschwarz, vulgär und oftmals grenzüberschreitend. Die Zeichnungen wirken bewusst schlicht und trashig, was den grotesken Charme des Films noch verstärkt. Der Film setzt auf eine Aneinanderreihung von Episoden statt auf eine stringente Handlung – passend zum Ursprung aus Comic-Strips.

Kritik
„Kleines Arschloch“ polarisiert. Wer sich auf den derben, provokanten Humor einlassen kann, wird mit einem kurzweiligen und absurden Anti-Moralstück belohnt. Für andere ist der Film schlicht geschmacklos und überflüssig. Gerade religiöse Figuren, Menschen mit Behinderung oder Senioren werden in Gags eingebaut, die heute noch kontroverser wirken als in den 90ern. Doch genau hier liegt auch die Absicht: Moers will provozieren, Grenzen austesten und dabei jegliche politische Korrektheit über Bord werfen.

Trotz (oder gerade wegen) seines anarchischen Tons hat der Film Kultstatus erreicht – besonders bei Fans von schwarzem Humor und Gesellschaftssatire.

Fazit
„Kleines Arschloch“ ist ein hemmungslos respektloser Film, der keine Rücksicht nimmt – weder auf guten Geschmack noch auf Konventionen. Wer über vulgäre Tabubrüche lachen kann und die bitterböse Satire versteht, wird gut unterhalten. Für alle anderen ist dieser Film wohl eine einzige Beleidigung.
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