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    The Dark Knight
    Durchschnitts-Wertung
    4,7
    4822 Wertungen - 844 Kritiken
    Verteilung von 844 Kritiken per note
    452 Kritiken
    257 Kritiken
    92 Kritiken
    22 Kritiken
    17 Kritiken
    4 Kritiken
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    844 User-Kritiken

    Jens85
    Jens85

    User folgen Lies die 10 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Erst fragte ich mich ja, ob der ganze Hype um den Film gerechtfertigt ist. Dann hats mich erwischt, Trailer hier, Filmkritik da... ich wollte ihn einfach nurnoch sehen. Karten für die Vorpremiere letzten Mittwoch bestellt und ich kann nur eins sagen "WOW" ! Für mich der Film im Jahr 2008 - mit Abstand. Ich bin einfach nur total begeistert. Im gesamten gesehen ein riesen Kunstwerk! Schauspieler - 10 Atmosphäre - 10 Dialoge - 10 Story/Umsetzung - 10 Es war ganz ganz grosses Kino, wenn ich daran denk dass ein 3. Teil sich daran messen muss - viel Glück. Nochmal so ein Paukenschlag wäre zu schön, die Messlatte liegt jetzt jedenfalls verdammt hoch.
    Goblin-Commander
    Goblin-Commander

    User folgen Lies die 4 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Der Film ist einfach unglaublich doch leider schleichen sich immer wieder ein paar kleine mängel ein ... Maggie Gyllenhall kann man sich meiner meingung nach einfach nich angucken sie verhört in einer zelle einen chinesichen gangster und sie tänzelt da rum und wackel mit ihren Arsch da fragt man sich echt was denkt die sich dabei soeinen auftritt hinzulegen die rolle des harvy dent und two face dagegen ist perfekt besetz und sonst fragt man sich manchmal nur warum die kamera bei bestimmt 2 szenen ewig um 2 sich unterhaltende Personen herumkreisen muss bis sie endlich still steht das war echt nicht auszuhalten sich das Anzusehen. Abgeshen von diesen kleinen mänglen und das der Film abgeshen von den Joker szenen am anfang ein bischen Probleme hat in die Gänge zu kommen war der Film echt Perfekt später dann wird man von dem Film so mitgerisssen das man echt immer Kino an fängt zu zittern und das man die Anfänglichen Probleme des Films Längst vergessen. Heath Ledger spielt die rolle des Jokers so Perfekt das man sich einen neuen Batman film ohne ihn gar nicht mehr vorstellen kann. Manchmal erinnerte einen der Joker auch an Jig Saw den der Joker hat auch großen gefallen daran spiele auf leben und tot zu spielen. Nebenenbei bemerkt der Soundtrack des films ist auch mal wieder genial nur leider hat Christopher Nolan es versäumt diese tolle musik bei einer wie schon aus Batman Begins bekannten "auto fahrt, auto schlacht" ein zu spielen so war zielich "ruhig" während der actionreichen fahrt in den auto tunnel von Gotham
    Fundamentalontologe
    Fundamentalontologe

    User folgen 2 Follower Lies die 29 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Über die drei im Titel genannten Themen wird hier in märchenhafter Weise eine interessante Geschichte erzählt. Batman fungiert als Figur des Guten, der ständig in moralische und ethische Ambivalenzen gerät und sich nicht mehr sicher ist, ober er richtig oder falsch entscheidet und handelt. Der Joker ist der ultimative Protagonist des Bösen, des Wahnsinns aus Spaß, des Nihilismus der Existenz und der irrsinnigen Idiotie eines Superverbrechers. Aber die ambivalenteste und quasi schizophrenste Figur, die vom Joker manipuliert wird ist die des Two-Face, der eigentlich das Wahre, Schöne und Gute in sich trägt und ausstrahlt, bis er durch den Joker seine Geliebte und Angebetete verliert und zum bösen Mutanten mutiert. Dazwischen gibt es noch die Figur des bedingungslos guten und idealistischen Cops Gordon und eine Reihe anderer, eher unwichtiger Nebenfiguren wie die Mafia-Bösewichte, verschiedene Cops, den Butler Alfred - der durchaus seine wichtige Rolle spielt (mit dem Brief) und letztlich noch Morgan Freeman als Unternehmer und Manager von Bruce-Enterprises... auch er spielt eine wichtige Rolle und erfüllt am Ende eine entscheidende Aufgabe, in dem er hilft den Joker zu lokalisieren und ausfindig zu machen. Dieser wirkt davon nicht überrascht, sondern hat es eher erwartet so wie es aussieht, denn er packte erstmal die richtigen Geiseln in Clownskostüme... Die Action im Film ist okay, nicht zuviel, aber auch nicht zuwenig und die gezeigten Stunts reichen vollkommen aus. Wo der filmstarts.de Filmkritiker zuviel CGI Effekte gesehen haben will, würde ich gern mal wissen... Die schauspielerische Leistung von Ledger als Joker nervt mitunter ein bisschen, weil er sich immer so nervig die Zunge leckt und ständig am laufenden Band bescheurte und ekelhafte Schmatzgeräusche von sich gibt. Ansonsten ist der Joker, dafür das Ledger als Sunny-Boy und heroischer Ritter oder Casanova gar nicht in die Rolle passt, hervorragend passend gespielt. Respekt! Hier zeigt Ledger, was alles in ihm steckt(e), ein flexibler und wandelbarer Charakterdarsteller nämlich, was viele ihm vor Batman-The Dark Knight sicherlich nicht zugetraut hätten. Mit seinem Tod und diesem Film ließ er alle Kritiker verstummen und das ist auch gut so, aber ob diese Performance nun oskarreif war... darüber wird kontrovers zu streiten sein. Die Dialoge sind nicht messerscharf, aber solide und auch die Story ist ausgeklügelt, mit vielen Verstrickungen gespickt, aber manchmal auch höchst unrealistisch... aber mit dem Realismus - Argument kann man bei der Comicfigur und Comicverfilmung Batman sowieso nicht ankommen... also was solls, wie es in der filmstarts.de Kritik steht, schmählern die Storyfehler fast keineswegs das Filmvergnügen. Was nochmal richtig gut gelungen ist, das ist das Ende und der Showdown. Da kann der Score punkten, das Gesagte, die Heldenhaftigkeit (obwohl Batman ja angeblich keiner ist...) und Gary Oldman (wie er zu seinem Sohnemann spricht). Da gabs bei mir schon Gänsehautgefühl und das hat mich sehr gefreut. Auch das Sozialexperiment mit den zwei Schiffen war ein toller Schachzug der Drehbuchakteure! Trotzdem bleibt Batman ein bisschen hinter meinen Erwartungen zurück, aber er ist trotzdem ein Kinoerlebnis und ein Film, der es verdient hat gesehen zu werden, auch weil sich tatsächlich einige latente Gegenwartsbezüge und Interpretationen herstellen lassen. Aber damit will ich jetzt hier nicht anfangen, denn das würde doch den Rahmen der Kritik sprengen und über das Ziel hinaus schießen... aber das es immer mehr Wahnsinnige und psychisch Gestörte Menschenexemplare in der (Post)Moderne gibt... da ist schon was wahres dran (Die Intensität der Amokläufe (meist ausgeführt von deprimierten und frustrierten Jugendlichen) hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen!) und das wird auch nicht abnehmen in nächster Zeit... wenn wir uns nicht alle einen Therapeuten suchen und regelmäßig ihn aufsuchen mögen! Der Psychologe wird die seelsorgerische Figur der Zukunft, die uns bald im Lebensalltag quasi begleiten wird... in New York hat schon jeder einen, bald wird das auch hier der Fall sein. Was für ein Alarmismus von mir! Ich höre jetz mal lieber auf mit dieser Kritik... aber lasst es euch gesagt sein :)
    Newtone
    Newtone

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    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Auch nach seinen zweieinhalb Stunden Länge war ich traurig dass der Film schon zuende war...einzigartiger Film! Absolut spannnd und mitreissend. Ist eine Empfehlung auf jeden Fall wert!
    kayjay
    kayjay

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    3,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Als ich auf Filmstarts gelesen hatte, das es sich bei dem neusten Batman Film um ein Comic-action Drama handelt, hielt ich meine Vorfreude auf einen würdigen Action geladenen Kinohit, zurück. Wenn es sich um solch einen Film und solch einer Story handelt, erwarte ich einen von Anfang bis Ende spannenden Actionfilm, in der die Handlung zwar ins Gewicht fällt, aber es nicht zu dramatisch gehalten wird, wie bei The Dark Knight. Pro: - Gute Effekte - sehr gute Besetzung - heroische Musik Kontra: - trotz guter effekte, eher durchschnittliche Action - dramatik ruinierte Action Atmosphäre - Filmlänge durch teils langweilige Story unnötig in die Länge gezogen Fazit: Natürlich ist es Geschmackssache wie man einen Film letztendlich findet, doch ich muss leider sagen ich als Batman Fan etwas enttäuscht wurde. Das Genre ist meiner Meinung nach eher unpassend, denn entweder entscheide ich mich einen Action Film zu gucken, oder ein Drama, aber kein Actiondrama!
    JustBuisness
    JustBuisness

    User folgen Lies die 13 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Super !!! ich hätte nichts besseres erwartet TDK ist mit sehr weitem abstand der beste filmden ich je gesehen habe ( und ich hab viele gesehen) die rolle vom Jocker hat Hught Ledger perfekt rübergebracht und auch ansonstenn ist der Film sehr spannend und überhaupt nich langweilig! Die Action ist hervorragend und der film wird mit ein paar witzen aufgefrischt. es ist nur traurig das der Jocker in der Art nicht mehr auftreten kann . anstonsten finde ich nicht das die fsk ab 16 gerechtfertigt ist (Wer anderer meinung ist darf mir gerne schreibe) das beste von allem ist auch das der film viel realistischer ist nicht wie die alten deshalb bekommt TDK 10/10 punkten aber ich habe noch eine Pro und Contra liste zusammengestellt. +Der Jocker ist super gespielt +Two face ganzer auftrit +humor überhaupt super (bleistift) -Atmosphäre -ende etwas unspektakulär so ich hoffe das ist allen geschmäckern gerecht in erner wertung von 1-10 gebe ich humor:4 action:8 spannung:8 anspruch:5 TDK
    McFly
    McFly

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    4,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Diesen Film zu bewerten fällt mir in der Tat sehr schwer. Christopher Nolan gehört zu meinen absoluten Favoriten. Seine Filme sind einfach einzigartig und insbesondere Memento ist einer der besten Filme, für mich vielleicht sogar der beste Film, aller Zeiten. Dementsprechend hoch war meine persönliche Erwartungshaltung an diesem Film. (Spoiler-Alarm!!!) Ich muss nach gründlicher Überlegung konstatieren, dass der Film "overhyped" ist. So leid es mir tut das zu sagen bzw. schreiben. Ich habe hier wirklich ein Meisterwerk erwartet welches sich nicht vor dem Mainstream-Publikum verneigt, Charaktere die sich nicht eindeutig in "Schwarz" und "Weiß" einordnen lassen. Vor allem aber habe ich eine viel intensivere, emotional mitreißende Beziehung zwischen Batman und dem Joker erwartet. Diese findet nahezu gar nicht statt. Hier verschenkt der Film gewaltig an Potential. Die Charakterzeichnung sowohl vom Joker als auch von Batman ist weitgehend oberflächlich gehalten (aber dies gilt leider für alle Charaktere des Films). Eine intensivere Auseinandersetzung mit den Charakteren wird dem Zuschauer somit vorenthalten. Hinzu kommt noch die, in Relation zu dem Film, verdammt niedrige "Screen-Time" vom Joker. Der Zuschauer lernt den Joker als bösen, anarchistischen Punk kennen - das war es!!! Ein "Bösewicht" der das ganze System stürzen will, dem Reichtümer nichts bedeuten und dessen Intention es ist zu zeigen, dass jeder Mensch einen bösen Kern hat. Hier hätte eine tiefgründigere Auseinandersetzung mit dem Innenleben dieses Menschen, seiner Vergangenheit etc. dem Charakter Joker mehr Profil gegeben und seine Handlungen wären demzufolge plausibler geworden. Letztendlich wird er dem Zuschauer einfach als "böse" serviert ohne dies sinnvoll zu begründen! Batman dagegen wird als Musterheld dargestellt und da stellt sich mir die Frage nach dem warum? Der Batman aus dem Vorgänger "Batman Begins" war da schon interessanter - dies jetzt ausführlich zu erläutern wäre aber zu umfangreich. Batman/Bruce Wayne begeht zu keinem Zeitpunkt des Films eine Handlung die zumindest der "Grauzone" zuzuordnen wäre. Hier hätte ich mir zumindest erhofft das, bedingt durch den Joker, die Weltanschauung von Batman ins Wanken gerät. Leider vergeblich, er bleibt der „langweilige“ eindimensionale (strahlende) Held. The White Knight wäre wohl der treffender Titel gewesen… Des Weiteren ist das futuristisch inszenierte Finale so dermaßen daneben und „over the top“– es fügt sich nicht mal ansatzweise in das von Nolan geschaffene Batman-Universum ein! Nolans Prämisse für die neuen Batman-Filme war es, diese REALISTISCH zu gestalten. Warum er hier seinen Pfad bricht bleibt mir ein Rätsel. Die Krönung ist jawohl die Überwachungsanlage die Bruce Wayne besitzt und mit der sich sämtlich Leute in Gotham City orten lassen – ja ne alles klar, kauf ich mir demnächst auch! Nolan WARUUUUUUM!!!??? Ich könnte heulen… Folgende Kritikpunkte will ich nachfolgend noch anführen: - Rachel Dawes stirbt Bruce Wayne zeigt viel zu wenig Anteilnahme; immerhin kennen die sich seit der Kindheit und er liebte sie - das Szenario mit den beiden Fähren; in der einen Fähre verurteilte Schwerverbrecher, in der anderen „normale“ Bürger. Interessanter wäre es gewesen wenn sich in beiden Fähren „normale“ Bürger befunden hätten. Dies wäre um ein vielfaches spannender gewesen! - die Wandlung von Harvey Dent zu Two-Face ist nicht nur ein wenig unglaubwürdig sondern absolut unglaubwürdig! Ein kurzer Small-Talk mit Joker reicht aus um seine ganzen Prinzipien über Bord zu werfen…… Der Film hat natürlich auch seine Stärken (allen voran Heath Ledger) allerdings wurden diese schon ausführlich in den vorangegangenen Beiträgen aufgeführt. Unterm Strich bleibt ein sehr guter Film der nicht ganz die Qualitäten seines Vorgängers erreicht und somit für mich eine Enttäuschung darstellt.
    phillallin
    phillallin

    User folgen 1 Follower Lies die 6 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Genial...Eine Comicverfilmung mit Charakter...Heath Ledger der Überschurke, da kommt niemand ran...Christian Bale ein Über-Bruce-Wayne...und die Action Meisterhaft...ein muss für jeden comic...ach einfach für jeden was dabei...ein muss
    utevogt
    utevogt

    User folgen Lies die 2 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Dieser Film ist die beste Comic Verfilmung aller Zeiten! Ich hätte nicht gedacht das Batman Begins noch von seinem Nachfolger übertroffen werden kann aber The Dark Knight liefert den Gegenbeweis. Der Film kommt nicht nur seinem Vorgänger gleich sondern verbessert auch noch alle in Batman Begins so gelobten Aspekte. Er ist durch die nicht perfekte aber für eine Comicadaption außergewöhnlich gute Story und die innovative Action durchweg spannend und bietet durch den göttlich gespielten Joker genau die richtige Portion Ironie und Witz.Wer sich diesen Film nicht anguckt verpasst einen nie dagewesenen bis zur Perfektion geschliffenen Diamanten der Unterhaltungkunst. Dieser Film ist genial, ihm Fernzubleiben sehr fatal.
    Flibbo
    Flibbo

    User folgen 2 Follower Lies die 64 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Ist der neue "Batman" wirklich so geil? Auf ein klares "ja" oder "nein" wird hier verzichtet. Jeder hat ihn gesehen, und der Rest wird ihn noch sehen. Der Hype war so enorm, natürlich war er dann größer als es der Film selbst letztendlich ist. Schließlich spielt in ihm ein viel zu jung und tragisch verstorbener Star mit, der mehr als gekonnt eine Kultfigur neu interpretierte, und die Werbekampagnen vor dem Kinostart waren sehr groß und aufwendig angelegt, um so viele Leute wie möglich so richtig heiß zu machen. Es klappte. Nun: wird man enttäuscht? Nein, "The Dark Knight" ist ein starker, düsterer Actionthriller, der seinen Vorgänger "Batman Begins" locker übertrifft, und dessen störende Elemente nicht wiederholt. Warum lange erzählen - es passiert verdammt viel in "The Dark Night", aber glücklicherweise hat man nicht das Gefühl, dass etwas zu kurz kommt; eine Kunst, die "Batman Begins" noch nicht ganz beherrschte. Der Preis dafür ist ein stellenweise anstrengendes Filmvergnügen. Nichts mehr von wegen bunter No-Brainer. Moralische Konflikte und menschliche Abgründe werden thematisiert. Eine Comicadaption stellt man sich anders vor; "The Dark Knight" ist eben mehr als das, und dafür mag man ihn. Was eben auch so gar nicht comic-artig aussieht, ist die knallharte Action im Film. Vor allem eine Verfolgungsjagd im Tunnel bildet einen der Höhepunkte. Die Musik nimmt sich extra etwas zurück, und so entsteht wunderbar raue, rohe, dreckige Action, die unter die Haut geht. Es knallt ordentlich in Gotham. Doch so ernst das klingen mag, wir haben ja noch den Clown, den Joker. Humor spielt eine nicht unwichtige Rolle im Film. Den gibt es hauptsächlich, aber lange nicht nur, von Heath Ledgers Figur. Einige Gags sind untergebracht und lockern die dramatische Story etwas auf. Wie nie zuvor fixiert sich dieser "Batman" auf die Charaktere. Allen voran ist da natürlich der Joker. Am besten lässt sich das so zusammenfassen: Man wartet fast darauf, bis endlich wieder eine Szene mit ihm kommt; es ist einfach ein Genuss ihm zuzusehen. Die Rolle gilt als stark oscar-verdächtig - man darf gespannt sein. Bisher ist der britische Schauspieler Peter Finch der einzige, der nach seinem Tod die Trophäe gewann. Doch auch die anderen kommen nicht zu knapp. Gary Oldman kann sich, nach dem weniger großen Auftritt in "Batman Begins", richtig entfalten und spielt Lieutenant Gordon überzeugend als konsequenten Cop und liebenden Vater. Morgan Freeman ist auch wieder dabei. Etwas unterfordert erfüllt er seinen Zweck. Michael Caine gibt gewohnt souverän den vornehmen aber fürsorglichen Alfred, mit einem guten Schuss trockenem Humor. Christian Bale alias Bruce Wayne, also Batman, also der Gute, ist interessanterweise nicht einmal als der Sympathieträger inszeniert. Er ist genau so arrogant und abgehoben wie sich das gemeine Volk einen Milliardär vorstellt. Doch in seinem Innern steckt noch viel mehr, vor allem durch sein zweites Ich, den dunklen Ritter. Der etwas verwirrende Besetzungswechsel der Rolle der Rachel (Maggie Gyllenhaal) ist sehr gut zu verkraften. Katie Holmes wirkte einfach zu blass. Aaron Eckhart, ein wertvoller Neuzugang in der neuen Batman-Saga, verkörpert glaubhaft den Werdegang vom Star-Anwalt zu - seht selbst. Glaubhaftigkeit ist ein gutes Stichwort. Noch nie war ein "Batman" so realitätsnah,, daher versteht er es auch, den Zuschauer zu packen. Nur ein paar Details wie eine völlig übertriebene technische Spielerei, die Batmans Augen zu blauen Scheinwerfern machen, überspannen den Bogen. Die meist etwas wacklige Kameraführung will das Konzept der Realitätsnähe noch unterstreichen, doch dadurch wird es ab und an leider versäumt, die spektakulären Bilder, wie z.B. Batmans Sprung vom Hochhaus, optimal einzufangen. Ein weiterer Kritikpunkt wäre der Kurzauftritt von "Scarecrow", mit dem man einfach nichts anfangen kann. "Batman Begins" war vorbei, bevor "Scarecrow" überhaupt erst richtig loslegen konnte. Da hätte man ihn jetzt auch gleich weglassen können. Aber das sind Kleinigkeiten. Musikalisch wird die schwere Kost optimal untermalt. Hans Zimmer und James Newton Howard (was für ein Duo!) zauberten starke Melodien und ein Batman-Theme, das eher gediegen und nicht so catchy wie das geniale Original von Danny Elfman ist, aber dem neuen Batman mehr als gerecht wird. Das Ende wirkt trotz der langen Laufzeit im ersten Moment etwas plötzlich, da es auch etwas wichtiges offenlässt, aber letztendlich doch ideal. Christopher Nolan schuf mit "The Dark Knight" sein bestes Werk seit "Memento". Nicht für jedermann zugänglich, nicht schnell zu verdauen, mit Tiefe statt Superhelden-Abenteuern, und gerade deshalb etwas besonderes. Und der Kinofilm des Jahres sowieso.
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