The Dark Knight
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MrFits
MrFits

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5,0
Veröffentlicht am 11. August 2010
THE DARK KNIGHT - der erste film, der es schaffte meine schon hohen erwartungen bei weitem zu übertreffen. alles, wirklich alles ist so dermaßen bis ins detail stimmig und ehrlich, dass es mich nicht nur einmal ins kino lockte. egal womit man anfängt, es gibt in meinen augen kaum etwas, dass negativ auffgefallen ist. die szene in der noch einmal scarecrow eingeführt wird ist genauso wenig unplausibel, wie das "plötzliche" durchdrehen des harvey dents kurz vor seiner wandlung zu twoface. da scarecrow beispielsweise, in BATMAN BEGINS, lediglich ein mittelsmann war und nicht der große gegner batmans (es war ras al ghul - liam neeson). somit ist es für mich eine gelungene brücke von teil I zu teil II und ein unerwartetes sowie wunderbares wiedersehen. zu harvey dents wandlung muss ich sagen, dass es in meinen augen mehr als plausibel erscheint, wie er sich von den bösen gefühlen, die in ihm ruhten, verleiten lassen hat. wie sagte der joker: "manchmal braucht es nur einen kleinen stoß...". zumal dents zukünftige gestorben ist, er für immer entstellt sein würde und der joker einen nicht gerade wahrheitsuntreuen vortrag über recht und fairness hielt. das alles ist dann doch mehr als ein stoß in die gewünschte richtung. zurück zum film. von anfang bis ende umgibt den film eine ungeheure stimmung die mich gefesselt hat. vor allem durch die darstellung des jokers erhält der film ein unvergleichlich spannendes grundgerüst. jede szene mit ihm ist wie eine grandiose one-man-show. in jeder dieser szenen entsteht ein gemisch aus witz, spitzzüngigen mono-und dialogen und einem großen hauch wahnsinn. grandios! nur gut das man christian bale den perfekten batman gefunden hat. wie auch im ersten teil der neuen trilogie, fühlt man mit seinem charakter mit. er ist zerbrechlich, ist zwigespalten seiner zukunft wegen und verzweifelt langsam an seinen eigenen gesetzen und taten. natürlich ist er immernoch der gleiche haudegen mit gadgets eines multimillionären. eine vielschichtige figur wie es sie bisher kaum in anderen comic-verfilmungen gab. um ihn und den joker rum versammeln sich noch andere größen. morgan freeman spielt wieder den charmanten und wortwitzigen gadget-tüftler. michael caine ist wieder der charmante und wortwitzige butler und ratschlaggeber bruce waynes. jim gordon ist auch wieder von (einer meiner lieblinge) gary oldman verkörpert worden. neu ist einzig und allein harvey dents figur, gut gespielt von aaron eckhart. rachel wird gott sei dank nicht mehr von katey holmes verkörpert. an ihrer stelle ist nun maggie gyllenhaal vorzufinden, die ihre sache um einiges authentischer macht als die holmes. diese darstellerriege wurde gott sei dank vom mann mit dem gespür für gute storys und perfekte inszinierung geleitet: chirstopher nolan. dieser reiht eine unvergessliche szene an die nächste ohne sich in irgend etwas zu verrennen. man sei ihm dankbar dafür, noch handarbeit sehen zu dürfen. so gut wie keine cgi-effekte - alles geschehen wie gesehen. so fängt der film mit einem intelligent eingefedelten bankraub an.lässt einer der besten verfolgungsjagden der letzten jahrzehnte über die leinwand flimmern. welche in bild und ton nahezu perfekt ist. und dreht die spannungsschraube gegen ende immer weiter rein. bis es zum showdown zwischen bats und dem joker kommt vergeht zwar einiges an zeit, diese wird jedoch dazu genutzt die story vorranzutreiben. twists und unerwartete rückschläge machen den film besonders. er verfällt nicht in die kitschige superhelden geschichte wie manch andere zuvor. ein gehöriges maß an drama gehört genauso dazu wie ordentlich portionierte action. alles untermalt von hans zimmers score, der eindrucks-und kraftvoll ist und stetig gänsehaut auf die gliedmaßen treibt. bis kurz vor schluss weiß man nicht direkt wie es ausgehen wird. wird alles gut? was wird aus batman? was wird aus gotham? fragen die in einem weiteren teil hoffentlich genauso anspruchsvoll geklärt werden können. bis dahin bleibt allerdings eines sicher: "...er ist kein Held, er ist ein stiller Wächter, ein wachsamer Beschützer, ein dunkler Ritter."
Alpha78
Alpha78

32 Follower 130 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 3. Juli 2010
Bereits mit "Batman Begins" kehrte der Superheld ins düstere Gotham City aus Tim Burtons Streifen zurück und ließ die quietschbunte Comicwelt hinter sich. Gott sei's getrommelt. In "Dark Knight" überzeugt besonders Heath Ledger in der Rolle des Joker. Starker Film.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 6. Juni 2010
Der film ist düster, actionreich und manchmal unheimlich. Das passt voll und ganz zu Batman der in diesem Teil von einer neuen Seite gezeigt wird.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 6. Juni 2010
Einer der besten Filme die ich gesehen hab. Hauptsächlich wegen Joker, hab ich noch nie gesehen das jemad so klasse spielt. Bester Batman bis jetzt. Zwei Daumen hoch.
Jens M Aier
Jens M Aier

7 Follower 22 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 24. Mai 2010
Diesen Film sollte man wie alle anderen von Christopher Nolan auch einfach gesehen haben. Er schafft es einfach, actiongeladene Thriller mit einer Klasse Handlung perfekt zu inszenieren. Die Imax - Einstellungen geben vor allem den Stadtszenen eine tolle Tiefe und lassen diesen Film zu einem absoluten Erlebnis werden. Der Super -Cast erfüllt alle Ansprüche, Heath Ledger zurecht Oscar - prämiert in einer outstanding Performance!
Harald L.
Harald L.

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5,0
Veröffentlicht am 22. Mai 2010
Dies ist wirklich eine der beste Comicverfilmungen die es gibt. Jede menge Action, Spannung, viel Tiefgang für die Charaktere und trotz allem hat der Film dest öfteren noch genug Humor. Heath Ledger ist als Joker wahrlich brillant, einen so fiesen Bösewicht gab es schon lange in keiner Comicverfilmung mehr. Dazu auch noch eine ebenso großartige Leistung von Gary Oldman und fertig ist der beste Mega Blockbuster aus dem Jahre 2008.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 11. Mai 2010
Ich fand die Batman Filme vom früher einfach nur schrott, deshalb machte ich mir keine Hoffnungen als ich hörte dass ein Reboot geplant ist..

Doch als der Name Christopher Nolan viel, der meiner Meinung nach Tarantino der Regisseuer mit dem meisten Talent ist, schaute ich mir Batman Begins doch an.. zum Glück! Viel Besser als seine ganzen Vorgänger ..

Doch mit The Dark Knight schafft er nochmal eine Steigerung.
Drehbuch, Regie, Schauspieler, da passt einfach wieder alles zusammen!
Ein Film den man immer und immer wieder anschaun kann, ohne dass er langweilig wird.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 3. Mai 2010
Hammer Film, absolut sehenswert :-)
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wie abgestumpft muss man sein, wenn man diese simple Aneinanderreihung von Action-Sequenzen mit immer neuen und wahnsinnigeren Effekten, die sich gegenseitig zu überbieten trachten, unter Vernachlässigung eines Spannungsbogens, der diesen Namen verdient hat, als eine überdurchschnittliche filmerische Leistung ansieht. Der Film ist gut, nicht mehr und nicht weniger. Für Freunde des Genres sowieso ein "Muss" und für alle anderen ein "Kann". Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich stellenweise richtig gelangweilt habe, da ich ob der immensen Reizüberflutung, der ich über zweieinhalb Stunden ausgesetzt war, zwischenzeitlich einfach mal abgeschaltet habe. Ich finde dem Film hätte es nicht geschadet, wenn man die Energien weniger in Action denn in den Ausbau der teilweise doch recht intelligenten Story gesteckt hätte. So bleibt er leider nur Durchschnittskost.
Flibbo
Flibbo

13 Follower 64 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ist der neue "Batman" wirklich so geil? Auf ein klares "ja" oder "nein" wird hier verzichtet. Jeder hat ihn gesehen, und der Rest wird ihn noch sehen. Der Hype war so enorm, natürlich war er dann größer als es der Film selbst letztendlich ist. Schließlich spielt in ihm ein viel zu jung und tragisch verstorbener Star mit, der mehr als gekonnt eine Kultfigur neu interpretierte, und die Werbekampagnen vor dem Kinostart waren sehr groß und aufwendig angelegt, um so viele Leute wie möglich so richtig heiß zu machen. Es klappte. Nun: wird man enttäuscht? Nein, "The Dark Knight" ist ein starker, düsterer Actionthriller, der seinen Vorgänger "Batman Begins" locker übertrifft, und dessen störende Elemente nicht wiederholt.



Warum lange erzählen - es passiert verdammt viel in "The Dark Night", aber glücklicherweise hat man nicht das Gefühl, dass etwas zu kurz kommt; eine Kunst, die "Batman Begins" noch nicht ganz beherrschte. Der Preis dafür ist ein stellenweise anstrengendes Filmvergnügen. Nichts mehr von wegen bunter No-Brainer. Moralische Konflikte und menschliche Abgründe werden thematisiert. Eine Comicadaption stellt man sich anders vor; "The Dark Knight" ist eben mehr als das, und dafür mag man ihn.



Was eben auch so gar nicht comic-artig aussieht, ist die knallharte Action im Film. Vor allem eine Verfolgungsjagd im Tunnel bildet einen der Höhepunkte. Die Musik nimmt sich extra etwas zurück, und so entsteht wunderbar raue, rohe, dreckige Action, die unter die Haut geht.

Es knallt ordentlich in Gotham. Doch so ernst das klingen mag, wir haben ja noch den Clown, den Joker. Humor spielt eine nicht unwichtige Rolle im Film. Den gibt es hauptsächlich, aber lange nicht nur, von Heath Ledgers Figur. Einige Gags sind untergebracht und lockern die dramatische Story etwas auf.



Wie nie zuvor fixiert sich dieser "Batman" auf die Charaktere. Allen voran ist da natürlich der Joker. Am besten lässt sich das so zusammenfassen: Man wartet fast darauf, bis endlich wieder eine Szene mit ihm kommt; es ist einfach ein Genuss ihm zuzusehen. Die Rolle gilt als stark oscar-verdächtig - man darf gespannt sein. Bisher ist der britische Schauspieler Peter Finch der einzige, der nach seinem Tod die Trophäe gewann. Doch auch die anderen kommen nicht zu knapp. Gary Oldman kann sich, nach dem weniger großen Auftritt in "Batman Begins", richtig entfalten und spielt Lieutenant Gordon überzeugend als konsequenten Cop und liebenden Vater. Morgan Freeman ist auch wieder dabei. Etwas unterfordert erfüllt er seinen Zweck. Michael Caine gibt gewohnt souverän den vornehmen aber fürsorglichen Alfred, mit einem guten Schuss trockenem Humor.



Christian Bale alias Bruce Wayne, also Batman, also der Gute, ist interessanterweise nicht einmal als der Sympathieträger inszeniert. Er ist genau so arrogant und abgehoben wie sich das gemeine Volk einen Milliardär vorstellt. Doch in seinem Innern steckt noch viel mehr, vor allem durch sein zweites Ich, den dunklen Ritter.

Der etwas verwirrende Besetzungswechsel der Rolle der Rachel (Maggie Gyllenhaal) ist sehr gut zu verkraften. Katie Holmes wirkte einfach zu blass.

Aaron Eckhart, ein wertvoller Neuzugang in der neuen Batman-Saga, verkörpert glaubhaft den Werdegang vom Star-Anwalt zu - seht selbst.



Glaubhaftigkeit ist ein gutes Stichwort. Noch nie war ein "Batman" so realitätsnah,, daher versteht er es auch, den Zuschauer zu packen. Nur ein paar Details wie eine völlig übertriebene technische Spielerei, die Batmans Augen zu blauen Scheinwerfern machen, überspannen den Bogen. Die meist etwas wacklige Kameraführung will das Konzept der Realitätsnähe noch unterstreichen, doch dadurch wird es ab und an leider versäumt, die spektakulären Bilder, wie z.B. Batmans Sprung vom Hochhaus, optimal einzufangen.



Ein weiterer Kritikpunkt wäre der Kurzauftritt von "Scarecrow", mit dem man einfach nichts anfangen kann. "Batman Begins" war vorbei, bevor "Scarecrow" überhaupt erst richtig loslegen konnte. Da hätte man ihn jetzt auch gleich weglassen können. Aber das sind Kleinigkeiten.



Musikalisch wird die schwere Kost optimal untermalt. Hans Zimmer und James Newton Howard (was für ein Duo!) zauberten starke Melodien und ein Batman-Theme, das eher gediegen und nicht so catchy wie das geniale Original von Danny Elfman ist, aber dem neuen Batman mehr als gerecht wird.



Das Ende wirkt trotz der langen Laufzeit im ersten Moment etwas plötzlich, da es auch etwas wichtiges offenlässt, aber letztendlich doch ideal. Christopher Nolan schuf mit "The Dark Knight" sein bestes Werk seit "Memento". Nicht für jedermann zugänglich, nicht schnell zu verdauen, mit Tiefe statt Superhelden-Abenteuern, und gerade deshalb etwas besonderes. Und der Kinofilm des Jahres sowieso.
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