Seine starke Sehbeeinträchtigung hindert Markus Anatol Weisse nicht daran, sich der Malerei und der Bastelei von Maschinenwesen zu widmen und davon zu träumen, selbst ein Cyborg zu werden. Die ländliche Abgeschiedenheit seines Zuhauses in Südfrankreich, wo er mit seiner Mutter und seinem Vater, Ziegen und einem Hund lebt, lässt ihn von einer Rückkehr an seinen Geburtsort Berlin träumen. Als er mit seiner Mutter dorthin reist, begegnet ihm Fritz, ein Tischler und Sänger, dem er von der ländlichen Einsamkeit, seiner körperlichen Einschränkung, aber auch seiner künstlerischen Tätigkeit berichtet. Nach dem Tod des Vaters zieht er schließlich mit seiner Mutter nach Berlin. 2003 nahm er an einer Ausstellung in der Galerie Tunnel U-3 teil und präsentierte dort seine Bilder und Roboter-Plastiken.