Wenn man einen Drogenentzug machen will, dann ist das zwar eine lobenswerte Sache, aber leider ist es gar nicht so einfach. Und damit ist jetzt ausnahmsweise mal nicht der Entzug an sich gemeint, sondern dass es erst mal dazu kommen kann. Das bedeutet nämlich, dass man erst mal ohne Ende Behördengänge zu erledigen hat und wenn man ein nicht gerade unschuldiges Vorleben hat, kann es auch sein, dass einem die Ex-Dealer und sogar die Polizei versuchen, einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Genau solche Schwierigkeiten, inklusive und insbesondere die Behörden machen dabei keinen Unterschied, ob es sich um den armen Drogensüchtigen von Nebenan handelt, oder ob es Musiker sind. Ich denke man merkt schon, dass ich hier eine komödiantische Interpretation des Themas beschreibe und genau das ist es auch, was Gridlock’d ausmacht. Hier wird mit einer genialen Leichtigkeit an das Thema herangegangen, der Humor und einige der Situationen sind eindeutig schon satirischer Natur und von der Besetzung der Rollen kann man gar nicht anders als mit „gelungen“ reden. Hallo, Tupac Shakur und Tim Roth – wenn nicht die beiden in einer solchen Rolle, wer dann?
Kann man sich gut anschauen, auch mehr als nur ein Mal.