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Jerrybalotelli
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3,5
Veröffentlicht am 7. Juni 2015
"Vorbilder?!" ist eine sehr lustige und kurzweilige komödie. lustige, aber keine besondere story! dennoch manche szenen waren schon sehr geil! also ich kann diese komödie echt sehr gut empfehlen für einen netten dvd abend.
Allein schon der Filmtitel schreit geradezu nach einer Botschaft, die sich spätestens im letzten Drittel auftut, doch in dieser Hinsicht hält „Vorbilder?!“ den Ball flach und setzt stattdessen erfolgreich auf 100 Minuten Spaß. Wenn es dann mal um Lebensphilosophien geht, mischt sich immer schnell eine amüsante Portion Zynismus ein, dank des ordentlichen Drehbuchs voller Wortwitz und des guten Zusammenspiels der zwei Hauptdarsteller.
Mit Sean William Scott, der hier wieder in seiner Paraderolle glänzt, und Paul Rudd wählte man natürlich die ideale Besetzung. Und die Kids, die es zu behüten gilt, sind mindestens genauso unterhaltsam und absolut eine Klasse für sich. Christopher Mintz-Plasse spielt, nach seinem legendären Auftritt als „McLovin“ in „Superbad“, einen Nerd, den man nicht nur belächelt, sondern wirklich ins Herz schließt. Bobb'e J. Thompson verkörpert den wohl coolsten Satansbraten seit Langem. An seinen Gangster-Slang kommt keine deutsche Synchronisation ran. Ähnliches gilt auch für die derben Wortwechsel und kreativen Flüche, mit denen die anderen Hauptfiguren um sich werfen.
Die Dialoge sind ehrlich, auf den Punkt gebracht, rotzfrech und einfach angenehm unverblümt. So wie man es vom Genre erwartet, bietet die Story nichts wirklich Neues, außer vielleicht eine unvergleichliche Kombination aus Glam Rock und Schlachtszenen. Die Geschichte läuft an sich nach dem bekannten Strickmuster ab, doch wenn der spaßige Trip der zwei ungleichen Helden von den obligatorischen moralischen Erkenntnissen und gefühlsbetonten Konfliktlösungen unterbrochen wird, wird es nie zu süßlich, sodass ein ungebremster Feel-Good-Streifen dabei heraus kommt, der gar nicht mal dumm, aber frei von Heuchelei ist. Ein Vorbild für eine gut funktionierende Kino-Komödie.
"Vorbilder?!" ist eine insgesamt recht ordentliche Buddy-Komödie geworden, die einige gute Lacher zu verbuchen hat. Die Story selbst wie auch ihre Authentizität ist wie bei Komödien so üblich eigentlich zweitrangig und eher Mittel zum Zweck. Die Gags funktionieren dafür zum Großteil wirklich gut, wenngleich auch nicht alles Gold ist was glänzt. So dürfen das übliche Happy End und einige gut gemeinte moralische Ratschläge dabei natürlich nicht fehlen. Schauspielerisch können vor allem die beiden Jungdarsteller und Seann William Scott gefallen, der wie immer die meisten Gags für sich verbuchen kann.
Fazit: "Vorbilder?!" ist eine lockere und durchweg amüsante Komödie geworden, die besonders mit ihrem Wortwitz und Situationskomik gefallen kann. Auch wenn dem Zuschauer generell nicht viel Neues geboten wird, ist er für einen unterhaltsamen und lustigen DVD-Abend ohne weiteres zu empfehlen! 6.5 Punkte
Der Film hat mir ganz gut gefallen und konnte gut unterhalten. Zwar konnte ich nicht durchgehend lachen, aber dennoch hat der Film Spaß gemacht. Auch wenn der Film nicht wirklich was neues bietet, kann man sich den auf jedenfall mal ansehen!
dennoch kommt der "stifler" immer wieder durch, und das macht den film unterhaltsam. meiner meinung nach, wurde aber zuviel wert auf die ganze mittelalter-geschichte gelegt.
weiterer pluspunkt ist der cast: bis in die letzten nebenrollen perfekt besetzt!
muss man nicht unbedingt im kino sehen, aber auf dvd dann bestimmt.
Hier haben wir das typische Beispiel für einen Film dessen Ruf schlimm ist – aber der Streifen an sich ist ganz verträglich. Klar sollte man von der Story keine Luftsprünge erwarten: zwei debile Kindsköppe landen gegen ihren Willen in einem Kinderhort und müssen ein paar echt problematische Kiddies versorgen – aber natürlich werden sie im Job zunehmend immer sicherer, verbessern das Leben ihrer Zöglinge und ihr eigenes ganze einfach nebenbei mit. Mit Sean William Scott könnte man da glatt jede Menge Fäkal und körperflüssigkeitenbetonte Gags erwarten – aber Stiftler ist doch irgendwie erwachsen geworden. Klar daß der Film trotz des Versuchs etwas Tiefgang zu erhalten niemals ernsthaft in Dramaregionen absteigt, dazu ist die schlichte Posse viel zu simpel. Aber, trotz all der harmlosen und oberflächlichen Albernheiten gewinnt der Film irgendwo ein wenig Herz und Seele was einen mit einem zufriedenen Schmunzeln zurückläßt wenn das unvermeidliche Happy End einsetzt.
Fazit: Routinierte Schema-F Komödie auf bekannten Bahnen die kurzweilig unterhält – kein Stück mehr oder weniger!