Neueste Kritiken: Der Hobbit: Eine unerwartete Reise - Seite 2
Der Hobbit: Eine unerwartete Reise
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Anonymer User
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Veröffentlicht am 4. Februar 2019
Wenn man versucht aus einem Kinderbuch 3x 3h Film zu machen, wird es wie erwartet: Langwierig, ohne viel Handlung, mit lächerlichen Charaktären und übertriebenen Effekten. Tipp: Schaut euch lieber nochmal Herr der Ringe an.
Der erste Film ist gut. Nicht mehr nicht weniger. Leider. Nostalgisch. Wenn man Tolkien verfilmt hält man sich besser grobgenau an Tolkien, er könnte es.
Der erste ist sehenswert. Die anderen beiden leider nicht.
Einfach klasse die Reihe, super Effekte, super Kameraaufnahmen und epische Musik. Die Story müsste jedem HDR Fan bekannt sein. Einfach ein Meisterwerk.
Der Film hat natürlich den Nachteil sich mit den großen Vorgänger bzw. Nachfolger "Der Herr der Ringe" zu vergleichen", womit diesen Unterfangen schon zu scheitern verurteilt ist. Der Herr der Ringe Filme sind Meisterwerke für die Ewigkeit. Der Hobbit bietet im Vergleich dazu aber sehr gute Unterhaltung, eine sehr gutes Abenteuerfeeling und spektakuläre Sets und Effekte. Als Kinoerlebnis fand ich den Hobbit hervorragend. Das super 3 D (erst recht in hoher Auflösung) stellte einen Mehrwert dar. Die Darsteller sind überzeugend, insbesondere Freeman und McKellan.Ganz wichtig: Das Mittelerde Feeling kam für mich von Anfang auf. Gerade zum Ende hin, wird der Film ein richtiger Augenöffner.
Punktabzug gibt es für den übertriebenen CGI Einsatz und für die fehlende Einführung und Charaktertiefe der Großteil der Zwerge. Hier fehlt der emotionale Bezug zur Gruppe.
Seit etlichen Jahren warten die Fans der „Herr der Ringe“ Trilogie auf diesen Film – und die Entstehungsgeschichte im Hintergrund war schon mal ein spannendes Tauziehen mit Happy End: wieder ist es der Ur-Ringemacher Peter Jackson der den Zuschauer nach Mittelerde führt. Darin liegt wohl die größte Stärke: es ist eine Rückkehr in die vertraute und vermisste Fantasywelt, mittels Kulissen und Musik fühlt sich der geneigte Fantasyfan wieder optimal zurückversetzt. Die Story die dann erzählt wird ist fast schon Nebensache, aber ebenso geglückt. Allerdings ist das Leitmotiv im ersten Teil der neuen Trilogie noch relativ nebensächlich: der junge Bilbo bricht mit ein paar Zwergen zu einer großen Reise auf – dieser Film ist dann aber eben eine Sammlung der Ereignisse die auf dem Hinweg passieren, eine Art „Episoden“ abseits der Straße. Man merkt dass man sich vorgenommen hat das Material auf drei Filme zu dehnen: einige „einzelne Szenen“ hätten sicherlich um einiges gestaucht werden können, so nimmt man sich aber die Zeit und dehnt sie auf ausgedehnte Länge. Langeweile kommt dabei aber nicht auf, da der Film einen sehr wohltuenden und doch überraschenden humorigen Grundton hat. Insbesondere verdankt er das Martin Freeman der die Idealbesetzung schlechthin für seine Hobbitfigur ist und Bilbo als gutherzigen, naiven Helden präsentiert der zu seiner eigenen Überraschung oftmals im entscheidenden Moment über sich hinauswächst. Die Zwergentruppe bleibt dabei etwas unübersichtlich weils einfach mit 13 Mann ein paar Figuren zuviel sind – aber trotzdem haben sie alle ihre Momente und mit Thorin einen Anführer der in seinen besten Momenten an Aragon erinnert. Am Ende also bleibt ein würdiger weiterer Film der Serie auf bekannt hohem Niveau, voller Spaß, Spannung und bemerkenswerten Schauwerten. Und wenn man dann in der Schlußszene auf den zweiten Teil hingewiesen wird ärgert man sich sogleich dass es noch so lange dauert bis es weitergeht.
Fazit: Die Rückkehr in Tolkiens Fantasyreich mag an manchen Stellen etwas lang sein, ist aber am Ende so wunderbar wie man sie sich gewünscht hat!
Von Fans (wie mir) lang erseht folgte rund 10 Jahre später endlich die Vorgeschichte des „Herrn der Ringe“! Optisch und technisch ist der Film konkurrenzlos; Technikfortschritt-bedingt sind die Effekte (noch) besser und die Detailverliebtheit noch größer. Auch 3D ist natürlich nun obligatorisch, zumal sie die meiste Zeit angenehm unaufdringlich verwendet wird: Die wenigen Aufnahmen, in den viel Tiefe benutzt wird, etwa von Bruchtal oder den Ork-Höhlen unter den Nebelgebirge, erscheinen damit umso eindrucksvoller. Hinzu kommt eine gefühlte Überbelichtung vieler Abschnitte sowie die “High Frame Rate” (HFR), welche mit 48 Bildern pro Sekunde für flüssigere Bewegungsabläufe und schärfere Kontraste sorgt. Insofern gibt es einen deutlichen visuellen Kontrast zum Herrn der Ringe, den ich aber positiv bewerte: Allein das Betrachten der Bilder macht Spaß, man kann sich kaum „satt sehen“. Auch von der schauspielerischen Leistung bin ich begeistert, wenngleich es schwer fällt, jemanden hevorzuheben: Martin Freeman als junger Bilbo Beutlin – mit wunderbarer Darstellung der Wandlung vom widerstrebenden zum zunehmend mutigeren Abenteurer – fügt sich perfekt ins Ensemble ein, von Gandalf (Ian McKellen) und Gollum (Andy Serkis) kennt man sowieso nichts anders als brillantes Spiel.
Wie aber sieht es inhaltlich aus? Das Konzept, den “Hobbit” auf drei Filme zu verteilen (genau wie mit der deutlich längeren Vorlage des “Herrn der Ringe” geschehen), wurde insbesondere mit der Möglichkeit gerechtfertigt, auch Geschehnisse zu erzählen, die in der Vorlage nicht direkt beschrieben wurden. Dies geschah tatsächlich, aber bei Weitem nicht im erhofften Ausmaß: spoiler: So sehen wir beispielsweise in einer knappen Zusammenfassung die Vertreibung der Zwerge aus dem einsamen Berg und wir werden Zeuge, wie der weiße Rat aus Gandalf, Saruman, Galadriel und Elrond über die von Radagast entdeckten Geschehnisse in Dol Guldur berät. Dies aber bleiben leider kurze Episoden; hauptsächlich wurde die Laufzeit von fast 3 Stunden verwendet, um den Plot zugunsten von ausführlichen oder zusätzlichen Action-Szenen zu verlangsamen – auch ein neuer Bösewicht (“der weiße Ork”) darf natürlich nicht fehlen. Dabei bleibt leider manche Länge nicht aus; man möchte, dass sich die eigentliche Handlung endlich weiterentwickelt. Momente, in denen man den Film wunderbar findet, einschließlich augenzwinkernder Anspielungen und Vorgriffe auf den “Herrn der Ringe”, wechseln sich mit fragwürdigen Szenen ab: spoiler: Schade vor allem, dass völlig unnötigerweise aus Radagast eine unglaubwürdige Witzfigur gemacht wurde.
So entsteht ein Film, der sehenswert ist, aber nicht ganz die Augenhöhe des “Herrn der Ringe” erreicht.
Gelungener Einstieg in die Hobbit-Trilogie. Bei Erstsichtung wirkt der Anfang im Auenland etwas zäh, was auch der Vielzahl der "Zwergen"-Charaktere geschuldet ist. Mittelerde-Feeling stellt sich aber bereits auf dem Weg nach Bruchtal ein und steigert sich bis zum grandiosen Finale, wo die Gemeinschaft endlich zu einer Einheit zusammengewachsen ist. Peter Jackson lässt sich Zeit und das ist als Vorbereitung für die nachfolgenden Teile auch gut so. Sicher waren viele enttäuscht von der "Unerwarteten Reise", sieht man es aber rückblickend im Gesamtkontext, so hat Jackson konzeptionell sehr viel richtig gemacht.
Dieses Mittelerde erschaffene Universum von Tolkien ist mit Dem Star Wars Universum das beste Fiktive Universum. Die neue Vorgeschichte, vom Onkel Bilbo, ist sagenhaft, ein mitreisender Film. ,,Alles beginnt in einem blühenden, grünen Dorf, dem Auenland.........."