Neueste Kritiken: Der Hobbit: Eine unerwartete Reise - Seite 9
Der Hobbit: Eine unerwartete Reise
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Anonymer User
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Veröffentlicht am 1. Januar 2013
Technisches Meisterwerk - Nähe zu Tolkiens Original, das ich vor 10 Jahren gelesen habe, interessiert doch nur am Rande. Atemberaubende Szenen, Hammer-3D-Effekte: Ich fand den Film einfach nur beeindruckend. Streckung auf 3 Teile allerdings überzogen.
Der Film gesamt hat mir sehr, sehr gut gefallen, nicht auf die gleiche Art wie Herr der Ringe, trotzdem ein richtig "epischer" Film und mindestens genauso gut. Und im Gegensatz zu der Filmstarts-Kritik und diversen anderen Kritikern hat mir auch der Anfang sehr gut gefallen. Er ist sehr tiefgängig, die Zwerge werden sehr gut und realistisch rübergebracht und ein "wahrer Augenöffner" ist Richard Armitage als Thorin! In jeder Szene strahlt er eine ungeheure Präsenz aus, ein wahrer Anführer. Auch Martin Freeman ist eine TOP-Besetzung in diesem Film, er passt direkt hunderprozentig nach Mittelerde und liefert eine perfekte Vorstellung mit seiner hervorragenden Ausdrucksweise in Mimik und Gestik, vor allem wenn man ihn mit dem schlecht schauspielernden Elijah Wood vergleicht, für den Mimik offensichtlich ein Fremdwort war. Der Filmstarts-Kritik kann ich darum nur vehement widersprechen, das er angeblich erst beim Gespräch mit Gollum zur Höchstform aufläuft. Aber Fimkritiker müssen wohl immer was zum meckern/kritisieren haben, sonst sind sie nicht zufrieden und hätten auch kaum eine Daseinsberechtigung. Wäre der Anfang zu actionlastig gewesen, hieße es wohl der Film wäre zu seicht bzw. nicht tiefgründig genug. Was für ein Unsinn!!!
Natürlich ist dies auch eine rein subjektive Meinung von mir, auch wenn ich sagen muss das meine Frau ebenso begeistert von dem Film war (mehr als von Herr der Ringe) und zwei Freunde die ihn gesehen haben gleichfalls.
Man muss sich einfach vor Augen führen das dies eigentlich ein Kinderbuch ist und ein recht schlechtes noch dazu. Was Peter Jackson hieraus gemacht hat, ist ein Wunder. Natürlich hat er viel andere Sachen hineingepackt und musste das ganze auf "Erwachsenenniveau" anheben, was ihm aber vortrefflich gelungen ist. Trotz Humor, aber warum darf "Der Hobbit" nicht auch humorvoll sein? Gimlis Sprüche sorgten genauso für das eine oder andere Schmunzeln oder sogar Lachen.
Bin von dem Film positiv überrascht worden. Nach den durchmischten Kritiken, waren meine Erwartungen gesenkt. Aber da ich selbst überhaupt gar kein großer Fanboy des ganzen Franchises bin und mich von der HdR-Trilogie einfach nur gut unterhalten fühlte, hatte ich selbst auch gar keine großen Erwartungen. Dementsprechend kenne ich mich auch gar nicht aus, die Bücher habe ich bis heute nicht gelesen - und ich werde es wohl auch nie tun, da mir die Filme durchaus reichen. Der erste Teil vom Hobbit gefiel mir ganz besonders durch seine Detailverliebtheit und das schöne Abenteuerfeeling. Geldmacherei hin oder her, aber ich fand die ganzen Stimmungen zu Anfang, das langsame Erzählen und die Verbindung zur großen Ring-Trilogie einfach schön. Daher: Sehr gut, dass sie drei Teile daraus machen! Dazu gab es wundervolle Bilder, sehr gute Schauspieler und auch einen durchaus hörenswerten Soundtrack, bei dem mir vor allen Dingen die ruhigen Stücke und ganz besonders das Summen der Zwerge gefiel. Martin Freeman macht seine Rolle als Bilbo gut, wobei ich mir eigentlich gerne mehr zu seiner Person gewünscht hätte. Mir erschien's immer so, dass Frodo genug gekennzeichnet durch die typischen Hobbiteigenschaften, aber auch durch die Art seines Onkels ist. Bilbo ist mir allerdings etwas zu tabula rasa. Eine kleine Schwäche. Alle anderen Charaktere gefielen mir auch gut, besonders Thorin Eichenschild, der, im Kontrast zu den anderen Zwergen, durch seine ernste Art glänzte. Ebenso die Auftritte der "alten" Charaktere. Der berühmte Gollum war wieder gut, allerdings hoffe ich man sieht ihn nicht mehr wieder - er hat schon ziemliches Nervpotenzial, genauso wie auch Gandalf. - Letztlich habe ich nur drei wirkliche Kritikpunkte: 1) Deus ex machina. In der Erzählung war mir einfach viel zu sehr die Rettung aus dem Nichts, vornehmlich durch... 2) Gandalf. Ist er eigentlich das Alter Ego Tolkiens? Ich finde ihn ja nicht ganz so schlimm wie seine Abbilder aus anderen Settings wie z.B. Elminster. Aber auch Gandalf ist mir zu übermächtig. Klar, er hält das ganze Universum zusammen. Doch gerade mit den Falken hat er nur noch genervt. 3) Der erhöhte Slapstickhumor bzw. die Übertreibungen, insbesondere mit Radagast. Die Zwerge waren noch sympathisch, aber dieser braune Zauberer war schon etwas zu viel. HdR war schön düster, der Hobbit, trotz des leichteren Tons und, ja, der Kinderbuchvorlage, einfach zu viel. - Zur Technik: Habe ihn HFR + 3D gesehen. Man konnte sich an den Effekt wirklich gewöhnen und an vielen Stellen waren die Details auch toll. Dennoch ist es irgendwie unnötig und war nicht sehr schön. Teilweise sah man die Künstlichkeit, manchmal waren die Bewegungen doof. Und ein wenig Kopfweh bekam ich auch. Man braucht es wirklich nicht. - Fazit: Ein gerade wegen seinen Details und der Länge ein echt gemütlicher Abenteuerfilm dessen großer Pluspunkt der Mut zu ebendiesen Details und all den Verknüpfungen ist. Wer, gerade in der zweiten Hälfte, mit erzähltechnischen Klischees leben kann, erlebt ein tolles Stück Kino! Dass der Film lustiger ist als die HdR-Trilogie ist manchmal nervig, aber nicht wirklich schlimm, da der Humor hier angebrachter ist.
In den vergangenen Jahren ist um das "Herr der Ringe"-Universum ein unglaublicher Hype entstanden, wodurch die Erwartungen an "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" natürlich riesig waren. Ob diese Erwartungen erfüllt wurden, können wahrscheinlich nur die Hardcore-Tolkien-Fans sagen. Für alle anderen Kinozuschauer ist "Der Hobbit" auf jeden Fall ein sehr unterhaltsamer Film, der aber leider manchmal etwas langatmig ausfällt. Speziell die Szenen, in denen Bilbo zum ersten Mal Besuch von den Zwergen bekommt, wollen einfach nicht enden. Hier wird die Geduld der Zuschauer wirklich auf die Probe gestellt. Glücklicherweise nimmt der Film danach spürbar an Fahrt auf, auch wenn es zwischendurch immer wieder mal kleine Durchhänger gibt. "Der Hobbit" lebt vor allem von seinen sympatischen Protagonisten. Die Kritik an Martin Freeman kann ich nicht nachvollziehe, da er in meinen Augen wie die meisten anderen Schauspieler einen guten Job machte. Lediglich der Charakter der Thorin Eichenschild geht einem aufgrund seiner Selbstgefälligkeit nach einer Weile auf die Nerven, was allerdings nicht zwangsläufig die Schuld von Schauspieler Richard Armitage ist. Über Andy Serkis (Gollum) muss eigentlich sowieso nichts gesagt werden. Sein Auftritt ist ein absolutes Highlight des Films. Natürlich sind auch die Effekte absolut bombastisch, was über einige Schwächen hinwegtäuscht. Das ändert aber nichts daran, dass der Film alles in allem viel zu lang ist und künstlich aufgebläht wirkt. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Wer darüber jedoch hinwegsehen kann, der bekommt epische Kämpfe zu sehen und taucht in eine fremde Welt ein. Somit ist "Der Hobbit: Eine Unerwartete Reise" zwar keine Meisterwerk, aber auf jeden Fall ein guter Film.
Habe den Film im HFR gesehen, und es ist wirklich gewöhnungsbedürftig, allerdings wenn man sich daran gewohnt hat ist es sehr spannend und gut. Minuspunkte gibt es für die erste Hälfte, welche mich eher an einen Disney-film erinnerte. Und ich finde auch, dass man etwas mehr frische in diesen Mittelerde-film bringen hätte können.
Ich bin mit herunteruntergeschraubten Erwartungen, aufgrund des mäßigen Presseechos im Vorfeld, in den Film gegangen und wurde positiv überrascht.
Es stimmt das sich der Hobbit am Anfang etwas zieht. Es müssen eben auch viele neue Charaktäre eingeführt werden. Trotzdem macht es sofort Spaß wieder in Mittelerde zu sein, auch wenn das wirkliche Herr-der-Ringe-Feeling für mich leider erst gegen Ende aufkam, aber es war da ;)
In der Handlung geht es letztendlich "nur" darum die Zwergenheimat zurückzuerobern, was die Geschichte nicht so dramatisch wie die von HDR macht. Das soll jetzt kein Kritikpunkt sein, da die Story von vorneherein klar war. Eher stört mich die Streckung eines Buches auf 3 Filme. Da doch das ein oder andere der Geschichte hinzugedichtet wurde und in den kommenden Teilen wohl auch noch wird. Der Hobbit will und muss sich eben mit seinem großen Bruder HDR messen und versucht aus einer dünneren Handlung mehr zu machen als sie ist. Das gelingt dem ersten Teil der Hobbit Trilogie nicht immer. Auch bleiben einige Charaktäre sehr blass und der Film ist an manchen Stelle für meinen Geschmack doch sehr übertrieben und albern.
Das ist allerdings nur halb so wild, denn „der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ nimmt im Laufe der Spielzeit sehr an Fahrt auf und lässt die genannten Kritikpunkte schnell vergessen. Schon alleine wegen der überwältigenden Bilder, der tollen Sets, der großartigen Ausstattung und der gelungenen Effekte ist er einen Kinobesuch Wert.
Zu den 48 Bildern pro Sekunde: Diese stellen für mich keinen Kritikpunkt dar. Wer einen Full HD Fernseher zu Hause hat, ist den "Seifenopereffekt" normalerweise gewohnt, wenn er ihn nicht abstellt oder hrunterreguliert. Mir gefällt das, wegen der realistischen Bilder, der vielen sichtbaren Details und dem schönen Bewegungsfluss. Die 48 fps sind außerdem kein Zwang da der Film ja auch in normaler Bildrate gezeigt wird.
Fazit: Alles in allem hat Peter Jackson zwar keinen zweiten Herr der Ringe geschaffen, dafür einen mehr als zufriedenstellenden Auftakt des Prequels abgeliefert und mich persönlich nicht enttäscht. Ich vergebe nach alter Wertung (die ich besser fand) 8 von 10 Sternen und freue mich auf die Fortsetzung!
Der Hobbit, als ich zum ersten mal hörte das ein weiteres Tolkienbuch verfilmt werden soll kannte meine Begeisterung kaum Grenzen. Als dann herauskam, dass auch noch der Guru selbst, Peter Jackson dieses Projekt in die Hand nahm war für mich alles klar. Ein neuer Meilenstein in der Filmgeschichte. Mit der Zeit und den zunehmenden Meldung sanken meine Erwartung. Martin Freeman, bekannt bei mir vor allem durch seinen schrecklichen Film "per Anhalter durch die Galaxis" statt Ian Holm, den ich nicht nur bei HdR sehr schätzte, war ein erster Grund zur Besorgnis. Das der Synchronsprecher von Gandalf verstarb ist ebenfalls keine Neuigkeit, die mich, so pietätlos das jetzt auch klingen mag, auf ein erneutes Meisterwerk hoffen ließ. Das dann noch entschieden wurde dieses ohnhehin schon kurze, als Kinderbuch gedachte Werk in eine Trilogie zu verwandeln brachte mein Weltbild zum zerbrechen. Peter Jackson hatte sich wohl zu sehr dem profitorientierten Hollywoodkino zugewandt. Meine Erwartungen waren am Tiefpunkt. Interessiert hat mich allerdings die 48 FPS HDR Technologie, die ich mir inbedingt antuen wollte. Als es dann soweit war und ich mir gute Plätze im Kino sichern konnte war ich gespannt, aber auch skeptisch. Die Kritiken reichten von Flop bis Epos, ich wollte vollkommen unvoreingenommen diesen Film genießen. Hier einige Punkte die mich störten: - Wie zu erwarten die unpassende Gandalf Synchron stimme, musste den ganzen Film an Arthur aus King of Queens denken! - Martin Freeman als Bilbo- schrecklich. Die dummen Sprüche und der erzwungene armerikanische Humor. Versaut die ganze Stimmung. - Eine Hast von einem Höhepunkt zum Nächsten, immer knapp dem tot entkommen, kaum Übereinstimmungen mit dem Buch, alles schrecklich skuril, alberne Bösewichte, dumme und verrückte Figuren und Dialoge. Hat mich nicht überzeugt. - Es wird bis auf ein paar Personalunionen in Form der Schauspieler gibt es kaum Handlungszusammenhang mit dem HdR. (Warum wird die Ringszene nicht wie im HdR bereits gezeigt übernommen?) - Blasse Figuren ohne Charisma - 48 Fps wirkte wie Gzsz, sehr flüssig und ungewohnt. Am Anfang fühlte es sich wie zeitraffer an. Sehr gewöhnungsbedürftig. Die Folge war auch, dass Animationen besonders stark auffielen.
Positiv: - Gollum war wieder sehr gelungen, wenn auch ein wenig langatmig - Kostüme, Masken und Kulisse war wieder atemberaubend.
Nach der Filmstarts-Bewertung war ich etwas skeptisch ob der Film meine Erwartungen erfüllt, und ich wurde nicht enttäuscht. Ich fand den Film gut, in keinsterweise langweilig oder langatmig, und sicherlich noch steigerungsfähig. Die Zeit verging viel zu schnell.
Im Vergleich zum Herrn der Ringe, und damit vergleicht man diesen Film nunmal unausweichlich, ist dieses Machwerk immer ein bißchen "to much" und das in jeder Hinsicht.
Witz: Die humoristischen Einlagen auf Mario Barth Niveau (dümmlich-dämliche Trolle, ein Waldzauberer mit Catweasel Kalauern, Kaninchen am Hundeschlitten die zuviel Tage des Donners gesehen haben, singende Zwerge, die sich wie die ZDF Mainzelmännchen gebärden... usw. etc. pp.) Story: Der Film ist elendig lang... die erzählte Geschichte hätte in 45 Minuten Platz gehabt, der Rest ist ermüdend langatmig. Action: 13 Zwerge, ein Hobbit und ein Zauberer rennen alternierend durch Feld, Wald und Flur... immer schön im Laufschritt und an der Perlenkette gezogen. Dazwischen werden unter lautem Getöse übergroße Orks kurz mit den kleinen Zwergenwaffen letal angeritzt, oder in einer unterirdischen gewaltigen Höhlenlandschaft immer tiefer in noch größere Höhlenlandschaften gestürzt um dann durch einen Notausgang wieder an einem Berghang heraus zu kommen. Die kleinen Gesellen befinden sich immer in schier ausweglosen Situationen, das in schöner Regelmäßigkeit und trotzdem schaffen sie es immer wieder in immer noch hanebüchenen "Rettungsaktionen" vollkommen unbeschadet hinauszukommen. Sorry, aber das ist lächlich. Emotion: Eine zugegeben sehr attraktive Kate Blanchet als oberste Moralapostel Elbenfrau, Mr. Anderson aus der Matrix als Moralapostel Oberelbe,.. und der einzige der die Geschicke der Welt beeinflussen kann ist ein kleiner Hobbit, ach wie süß... Gott sei Dank nicht wieder das elendig einsilbig leidende Gesichtsausdruck des Herrn Wood, sondern von Martin Freeman, von dem man sich nun wünschen würde, er wäre der Hauptdarsteller der HdR Trilogie gewesen. Einziger Lichtblick: Das Aufeinandertreffen von Bilbo und Gollum,... allerdings auch das wurde ziemlich in die Länge gezogen.
Ich war froh als der Film zuende war... Teil 2 und Teil 3 finden unter Garantie ohne mich statt.