Man Of Steel
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Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 23. Juni 2013
Leider ist der Film eine große Enttäuschung.

Völlig übertriebene Action ohne Sinn und Verstand, die viel zu schnell geschnitten wurde und obendrein noch mit viel zu viel Wackelkamera und irgendwelchen Zooms-ins total versaut wurden. Die Story ist leider so dünn, dass Sie auf einen Bierdeckel gepasst hätte. Von Charakter-Entwicklung ganz zu schweigen. Der Auftakt wirkt dabei wie eine mittelmäßige Kopie von Christopher Nolan's Batman. Hätte man hier nach der ersten Hälfte die Kurve bekommen, hätte man viel mehr aus den Film rausholen können. Denn die Vorgeschichte auf Krypton mit Russell Crowe ist durchaus spannend und gut erzählt. Nur leider folgen die Geschehnisse auf der Erde keinerlei Logik mehr (siehe allein, wie er sein Kostüm bekommt). Das ganze gerät nach der ersten Stunde des Filmes so aus den Fugen, dass es viel mehr an einen Science-Fiction-Film erinnert als an Superman. Warum müssen in den letzten Jahren eigentlich so viele Filme mit einer massiven Materialschlacht gegen Aliens in einer Großstadt enden (Transformers 1 bis 3, Avengers)?

Am Ende wurde der Film meinen Erwartungen, die ich durch Namen wie Russell Crowe, Kevin Costner, Diane Lane, Christopher Nolan und David Goyer hatte, nicht gerecht. Nolan musste hier höchst wahrscheinlich nur zu Werbezwecken seinen Namen hergeben, denn von seiner Handschrift merkt man nahezu nichts in den Film. Für den doch ganz gelungen Auftakt gebe ich den Film 2,5 von 5 Sternen. Hoffen wir, dass die Fortsetzung (die unter Garantie kommen wird) besser wird und mehr auf die Geschichte der Figuren eingeht.
Man Of Steel Gewinnspiel
Max H.
Max H.

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4,0
Veröffentlicht am 29. Juni 2013
Während Batman wunderbar entstaubt wurde, war es nur logisch Amerika's größten Helden ebenso zu reanimieren. Stilfetischist und Superman - Fanboy Zack Snyder übernimmt das Ruder, Nolan und Goyer weben die Geschichte drumherum. Die Erwartungen zuvor astronomisch, die Kritiken nachher wie so oft gedämpft. Schlussendlich lässt sich sagen, dass Superman den Film bekommen hat, den er verdient hat. Actiongewaltiges Bombast von nie gesehenem Ausmaß, epische Worte und Taten untermalt von einem preisenden Soundtrack Zimmers'. Trüben tut das ganze allerdings der katastrophale Schnitt mit wenig bis gar keinem Gespür für Timing.

Und so beginnt es, das DC Großprojekt und auch der Auftakt einer neuen Superman – Reihe. Znyder wähnt sich zunächst voll in seinem Element, inszeniert futuristisches Design und eine neue, großartige Welt Krypton mit dem schon bekannten, farblich exzessiven Znyder – Touch. Dabei lassen einige Settings schon bekanntes aufleben, man erinnert sich an "Star Wars" und "Avatar", er balanciert spielend auf dem Grad des Ideenklaus, ohne dass man ihm tatsächlich etwas dafür ankreiden könnte. Kurz und prägnant bringt das Drehbuch von Nolan und Goyer die Zerstörung Kryptons und Geburts Kal – El auf den Punkt, reißt einige interessante Facetten um künstliche Geburtenkontrolle an und schickt Zod und seine Gefolgschaft in die Verbannung, ehe das wirkliche Abenteuer seinen neuen Anfang findet.
Ab da an springt die Geschichte immer wieder hin und her. Bringt uns stillschweigend und mystifizierend den Outlaw – Charakter des jungen Mannes Clark Kent dar, erzählt in Rückblenden dann aber auch von seiner schwierigen Jugend und bekommt das Gefühl vermittelt, dass schon die anderen Superman Filme zur Schau stellten. In der Nähe von Clark passiert stets etwas spannendes.
Mit den zahlreichen Orts- und Zeitverschiebungen beschleunigt sich mitunter auch der Schnitt. Und das größtenteils zum Ärger der Zuschauer. Vor allem in der zweiten Hälfte dann versaut das Ganze die Actionszenen, switcht schnell und unüberlegt zwischen Ruhe und Action, bei der die Szenen an Gefühl oder auch epischem Bombast verlieren. Was man zu Beginn mit Ruhe bemüht, vor allem die Dialogszenen von Clark mit seinen beiden Vätern, reißt man dadurch wieder um. Sowieso sind nicht die Dialoge das Prunkstück von "Man of Steel", Jonathan Kent und Clark haben großartige Momente, aber trotzdem wird Clark immer wieder als Weltenveränderer angepriesen und wiederholt, der warten muss. In der Ruhe des Wirbelsturms, in der Jonathan Clark bei der versuchten Rettung abwinkt, entwickelt der Film dann seine wahrlich faszinierende Kraft, genau wie Superman's Flug in den Weltenwandler oder Superman's rasanter Angriff auf Zod, um seine Mutter zu schützen. Znyder kann sich seines Style over Substance auch bei "Man of Steel" nicht erwähren, muss er aber auch garnicht. Die Vergleiche mit Nolan's Batman – Trilogie sind unangebracht, Clark ist ein zweifelnder, pazifistischer Charakter, der lernen muss, für die Menschheit im richtigen Moment da zu sein und Superman sein alter Ego, der es dann richtig krachen lässt. Genau das vermittelt der Film mit dem richtigen Flair, das ist der Superman, den unsere Generation gebraucht hat. Schlussendlich ist die Kritik über den angeblichen CGI Overkill gegen Ende unbegründet, dies ist ein Supermanfilm mit einem Superman von ungeahnter Kraft und Wucht, der auf einen ebenbürtigen Gegner trifft: Über sämtliche verbale Konfliktbewältigung ist man am Ende längt erhaben, es muss krachen und explodieren. Und das tut's.
Vor allem Faora's fantastisch, ausschauende Beschleunigung im Kampf ist mehr als atemberaubend, das ganze wirkt größtenteils wie ein Reallife – Dragonball Z Szenario. Ebenso großartig und denkwürdig ist der Endkampf zwischen Zod und Superman, in der man den anderen auch mal ein ganzes Hochhaus fressen lässt oder mit einem übergroßen Stahlträger vermöbelt. Die gestreuten Easter Eggs von Lexcorp bis Wayne Enterprise, garniert mit Znyders persönlichen Anspielungen auf "300" bis "Watchmen" (vor allem die gelbe überdimensionierte Sonne bei der Traumszene und Lois Lane und Clark Kents Gegenüberstellung auf einer leergefegten Ebene erinnern beinah 1:1 an seine vorherige Comicverfilmung) geben Comicfans dann noch das letzte i-Tüpfelchen.
Henry Cavill legt mit seinem Superman Einstieg eine gute Leistung auf, wenn er auch ein wenig zu oft seine Stirnfalten spielen lässt. Daneben wirkt vor allem Amy Adams als Lois Lane mit ihren Off – Voice Berichten als gelungener Katalysator für die Handlung. Tragendste Rollen daneben haben die großartigen und verständnisvollen Darstellungen der beiden Väter Russell Crowe und Kevin Costner. Crowe weiß trotz großem Potential, unwirklich und albern zu wirken, stets erhaben und führsorglich, während Kevin Costner, natürlich mehr geerdet, ein gewaltiges Opfer bringt um seinen Ziehsohn zu schützen.
Michael Shannon's Zod bleibt wahrscheinlich nicht ewig in Erinnerung, beweist aber mit genügend Zorn und aggressiver Tragik, dass er als Superman's Gegner die absolut richtige Wahl war.

Fazit: "Man of Steel" hat seine Hänger und seine Widrigkeiten, dennoch erstrahlt der womöglich größte Held auf diesem Planeten in neuem znyderfarbenden Licht, der vor allem mit seiner Kraft und Wucht zeigt, dass er nicht von dieser Welt ist. Ein Actionfeuerwerk von noch ungeahnter Brillianz sichert dem Team um Znyder, Goyer und vielleicht auch Nolan das Einverständnis für Teil 2. Und dann muss vor allem Snyder zeigen, dass er bei einem nostalgisch, interlektuellen Duell wie mit beispielsweise Erzfeind Lex Luthor storytechnisch noch einen drauf legen kann, wie es eben jener Nolan bei seinem "Dark Knight" getan hat. "Man of Steel" Gewinnspiel
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 23. Juni 2013
Zack Snyder hat es mal wieder geschafft einen Film zu drehen der mich einfach nur umgehaut hat. Man of Steel erzählt die Geschichte der Entstehung Supermans so wie es sich für einen Reboot der teils trashigen Supermanfilme gehört. Ich möchte gar nicht auf de Story eingehen, denn die sollte man wirklich im Kino genießen. Die Besetzung ist wirklich unglaublich gut gelungen, die Schauspieler spielen super und Henry Cavill einfach Superman genau so wie Robert Dawney Jr. Iron Man ist und nicht ersetzt werden kann. Schon allein die Optik Cavills passt perfekt und die Schauspielerische Leistung überzeugt auf ganzer Linie. Auch die "Nebenrollen" sind super besetzt, Amy Adams passt sehr gut in den Film, obwohl Lois Lane in den Comics etwas anders tickt. Russel Crowe, Michael Shannon, Diane Laine und noch viele weitere gute Schauspieler sind besetzt und liefern eine gute Show ab. Ganz besonders habe ich mich für die deutsche Schauspielerin Antje Trauer gefreut, die es mit einer super Leistung in so einen Blockbuster geschafft hat. Michael Shannon spielt einen Bösewicht den man eigentlich fast nicht so nennen darf, denn General Zod ist nicht der typische Comicbösewicht. Er ist keiner der grundlos Chaos stiftet oder die Menschheit auslöschen will, er hat einen Grund für seine Taten. Neben den Schauspielern dominierten auch die CGI Effekte die Leinwand, das Effektspektakel toppte locker das Finale in Iron Man 3. Auch Hans Zimmmer konnte wie immer einen perfekten Score komponieren. Der Film war einfach ein Superfilm, warum also nur 4,5 Sterne ?. Ich hätte mir noch mehr pathos gewünscht, es fehlte mir noch so ein kleiner epischer Moment wie z.B. in Batman Dark Knight Rises. Man of Steel 2 kann kommen.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 27. Juni 2013
Auf was für einen großartigen Film habe ich gehofft, als man von Namen wie Christopher Nolan, Zack Snyder & David S. Goyer im vorab gehört hat. Die Hoffnung war groß, dass genau diese Leute mit Superman genau das gleiche Wunder vollbringen wie es Nolan mit Batman geschafft hat. Aber leider kann Man of Steel der Dark Knight Trilogie das Wasser (noch?) nicht reichen. Vielleicht waren mein Erwartungen an den Film einfach zu hoch, denn er hat durchaus auch viele positive Aspekte. Die erste Stunde des Filmes bietet eine sehr gut gemachte, teilweise neue Vorgeschichte. Die Ereignisse auf Krypton werden ausgiebig und spannend erklärt. Russell Crowe passt wunderbar in die Rolle des Jor-El. Nachdem Kal-EL's Rettungskapsel dann auf die Erde zusteuert wird dessen Geschichte ähnlich verschachtelt, wenn auch nicht ganz so gut, der aus Batman Begins erzählt. Bis hier hin ist der Film durchaus interessant und glaubhaft erzählt und würde trotz einiger Längen 4,5 von 5 Sternen bekommen. Aber das sind leider nur die ersten 60 von 143 min. Denn alles was ab dem Zeitpunkt kommt nachdem er seinen Anzug bekommt folgt kaum einer Logik mehr und ist Storymäßig viel zu dünn gestrickt.
spoiler: Superman bekommt seinen (natürlich passgenauen) Anzug der das Familienwappen der EL’s trägt, von der Projektion seines Vaters (welche er auf einer Art USB Stick immer bei sich hat), in ein vor 18.000 Jahren in der Arktis abgestürztes Raumschiff überreicht. . Welches mit dem vorherigen Ereignissen im Film absolut nichts zu tun hat. Wie kommen private Familienwappen in so ein altes Schiff?

Von solchen Beispielen folgen noch einige weitere im Film. Über die man ja auch teilweise hinwegsehen könnte, wenn der Film mehr von einer spannende Geschichte oder eine Charaktere Entwicklung aufweisen würde. Nur leider folgt nach weiteren 40 min. mit mal mehr und mal weniger interessanten Handlungstwists ein Finale was jeder Beschreibung spottet. Leider genau an der Stelle, wo man sich viel mehr tiefe erwartet hätte. Alles was man versucht hat bis hierher aufzubauen wird Wortwörtlich den Erdboden gleich gemacht. Maßlos übertrieben Action und Explosionen in einer Materialschlacht die Ihres gleichen sucht. Hier wurden die finalen Kampfszenen der Transformers Trilogie in einem Film vereint und noch einen ordentlich Schippe drauf gelegt. Was will man da in den nächsten Filmen noch drauf legen? Die Bedrohung und die Schlacht waren so extrem groß, sodass es viel mehr für das Ende einer Trilogie geeignet gewesen wäre, aber nicht als Auftakt für einen Helden der erst lernen muss mit seinen Kräften wirklich großes zu vollbringen.
Unterm Strich war Man Steel leider nur durchschnittlich gute Science-Fiction / Action Kost und hat besonders in der zweiten Hälfte viel zu viel potential verschenkt. Bleibt nur zu hoffen das man vieles im 2ten Teil nachholt was hier vergessen wurde. Denn Potential hat diese Verfilmung durchaus.
"Man Of Steel" Gewinnspiel
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 23. Juni 2013
Zack Snyder hat sich ein paar außerordentliche Fußstapfen ausgesucht die es erst einmal auszufüllen gilt. Zum Einen gilt es den als Nolanisierung bekanntgewordenen Stil einer realistisch psychologisierten Heldenfigur auf einen spandex-tragenden blau-roten Außerirdischen umzusetzen und dabei den eigenen überstilisierten Ton zu wahren. Zum anderen ist eben dieser Kryptonier, abgesehen vom ein oder anderen Göttersohn der Antike, der wahrscheinlich erste Superheld überhaupt. Im Angesicht des grassierenden Comicverfilmungsbooms ein ordentlich Paket das es zu Schleppen gilt. Snyder hätte das Vehikel also auch an die Wand fahren können. Die Gute Nachricht: das hat er nicht. Die schlechte Nachricht: trotzdem hat er sich verfahren.
Die Geschichte um den jungen Kal-El beginnt, wie so oft und wo auch sonst auf Krypton. Supermans Heimatplanet liegt im Sterben und im Schatten seiner äußerst reinlichen Geburt spielt sich die letzte Intrige eben jener Heimat über deren Herrschaft und Fortbestand ab. Snyders völlig digitale Welt weiß nicht jeden zu überzeugen. Im Allgemeinen schafft der digitale Boom, der in fast allen Fällen doch spürbar ist eine gewisse Distanz zum Zuschauer. Da hilft auch das polarisierende Plastikgestell auf der Nase und der damit verbundene Aufpreis wenig. Doch zum 3D Effekt später mehr.
Krypton zerfällt zu Asche und das Baby, ausgestattet mit dem „Kodex“ segelt zur Erde um dort aufzuwachsen und Großes zu vollbringen. Und das von Anfang an. So sind fast alle Rückblicke der achronologische Erzählweise Snyders auf Supermans Kindheit und junge die großen Desaster die es in der eigenen Kindheit nie gab. Beim doch sehr leicht herbeigeführten Schulbusunglück beginnend über klischeehafte Barraudies bis hin zum vater-verschlingenden Wirbelsturm und brennende Ölplattformen werden Clarks Kraft und Willen in einer polygongeladenen Szene nach der anderen aufs Ärgste geprüft.
Dabei wäre es auch mal nett gewesen die alltäglichen Dramen eines heranwachsenden Außerirdischen zu sehen. Die kleinen Töne sind im Allgemeinen nicht Snyders Stärke. Der Tod des Vaters, das entdecken der unglaublichen eigenen Identität…alles was einen Menschen massiv aus der Bahn werfen würde ist hier zu kaum mehr als zum Abnicken bestimmt. Die obligatorische Liebesgeschichte mit Louis Lane gehört natürlich dazu.
Schließlich betritt, in unvermeidlicher, natürlich durch Kal-El ausgelöster Kausalität der große Wiedersacher General ZOD die Bühne. Um dann doch in einer epischen Schlacht bis aufs Fundament beinahe jedes Wolkenkratzers in der fiktiven Stadt Metropolis den Kampf um die jeweilige Heimat schließlich den Kopf verliert. Hier können einige Passagen durchaus überzeugen aber hier wäre wieso oft weniger mehr gewesen. Am Ende steht man wie vor schleudernden Waschmaschine. Man meint man könnte hinsehen oder auch nicht.
Das Darsteller Ensemble ist gut aufgelegt. Henry Canvill gibt einen überzeugenden stählernen Helden, dem das Gewicht der Welt, das in mehrfacher Bedeutung auf seinen Schultern lastet anzusehen ist. Vergessen sind der hölzern-wachs-artige Brandon Routh und die schlechte Angewohnheit die Protagonisten nach Ähnlichkeit zu Christopher Reeves anstatt auf Grundlage schauspielerischem Könnens zu casten.
Zack Snyder hat also viele Fettnäppchen ausgelassen und dennoch so einige voll erwischt. So wollen der realistische Stil im Kreuzverhör mit der beinahe völlig digitalisierten Zerstörungsorgie gen Ende (Welche geschickt immerhin etwas Spannung über etwaige 9/11 Traumata abgreift) nicht so Recht zur verhofften Wahrheit verhelfen. Aber vielleicht liegt da auch der Hund begraben. Denn die Wahrheit um den letzen Sohn Kryptons, dessen Vorbild interessanterweise ein glatzköpfiger Superschurke mit Namen Super-Man ist, entstand erst lange nach seinem ersten Auftritt. Vielleicht kann die aufgestülpte Geschichte hinter dem blauroten Beschützer deshalb niemals wirklich überzeugen. Bis Dato hat sie es zumindest nicht wirklich geschafft. Christopher Reeves in allen Ehren.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 23. Juni 2013
Leider ist der Film für mich persönlich eine Enttäuschung.
Bin zwar kein Fan von Comic-Verfilmungen, allerdings nehme ich die Filme gern mit wenn Sie denn unterhalten. Und viele seiner Gattung tun dies auch mehr oder weniger.
Bei MoS hat mich allerdings nur der Anfang unterhalten (die prachtvolle Einführung auf dem Planeten Krypton war in 3D ein Hochgenuss für die Augen)!
Ansonsten bin ich doch sehr enttäuscht worden, da der Film insgesamt nicht fünktioniert hat und wirft häufig Fragen auf. Die Handlung kommt episodenhaft daher und man fragt sich im Verlauf des Films immer wieder "Was ist jetzt los?" Das schwache Drehbuch und die nicht chronologische Erzähweise wirken wie Sand im Getriebe, so dass man nie wirlich mitfiebert. Es fehlt auch an Spannung und die dramatischen Szenen (Stichwort Tornado) kommen und gehen schneller als erwartet so dass man davon nicht wirklich berührt wird.
Eine Empfehlung kann ich höchstens aussprechen für diejenigen, die im Kino was für's Auge haben möchten.
Alle die mehr erwarten (wie z.B. eine packend erzählte Geschichte) werden m.E. enttäuscht werden.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 22. Juni 2013
Gute Action/special Effects. Kein "Schwarz/Weiß-denken" wie in den meissten anderen Superheldenfilmen.

Die Gegner sind nicht einfach feindselig ohne einen Grund, sondern sind aus ihrer eigenen Sicht davon überzeugt, das richtige zu tun und halten es sogar für ihre Pflicht. Sie wollen ihr Volk retten, dazu ist ihnen allerdings jedes Mittel recht. Zod und Faora haben charakterlich keine Ähnlichkeit mehr zu den Kryptoniern aus "Superman 2" von 1980.

Der Film kommt "realistischer" und wesentlich ernster rüber, als das sonst so üblich ist in diesem Genre. Soll heißen, die Charaktere haben glaubhaftere Motive und Verhaltensweisen. Ähnlich wie schon bei The Dark Knight.

Ich kann mich sehr gut mit dem neuen Stil anfreunden und hätte mir die Story schon immer so gewünscht. Ich vermisse den tolpatsch Kent ehrlich gesagt nicht, der zu Superman wird, weil er seine Brille auszieht... und dann nichts anderes zu tun hat als eine Katze vom Baum zu retten. Sowas kann man in einem Zeichentrick bringen, aber bitte nicht in einem Kinofilm mit lebenden Schauspielern... Von daher bin ich sehr zufrieden mit dem Film.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 22. Juni 2013
Epischen Meisterwerk mit Kanten!!! Also je länger ich über diesen Film nach denke, desto besser wird die Umsetzung und so schlechter die Story.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 22. Juni 2013
Die The Dark Knight Trilogie darf mit Fug und Recht als eine der einflussreichsten und erfolgreichsten Filmreihen der letzten Jahre angesehen werden. Wunderkind Christopher Nolan konnte dem etwas in die Jahre gekommenen Superhelden-Genre endlich neues Leben einhauchen, indem er die „Batman“-Reihe konsequent erwachsen werden lies und in einer deutlich dunkleren Weise präsentierte.
Auch im „Marvel“-Universum gibt es derzeit Einiges zu bestaunen und spätestens mit den „Avengers“ kamen die vereinten Superhelden im Krawall-CGI-Mainstream mit beeindruckenden Schauwerten an. Die Kinokassen klingelten ordentlich und was liegt für Hollywood also näher, als auf diesen Zug noch weiter aufzuspringen?
In diesem Zusammenhang muss „Man of Steel“ wohl gesehen werden, denn es erscheint wie eine ziemlich gewollte Kreuzung aus der Dreckigkeit und Dunkelheit des Fledermaus-Universums und dem Bombast und der Explosionslastigkeit der „Marvel“-Helden.
Schon am Logo, das aussieht als hätte jemand ein altes Blechschild nach vielen Jahren aus einem alten Schuppen geborgen, zeigt sich die Neuausrichtung, die dieser Film für „Superman“ darstellen soll. Mancher mag aufatmen, dass die früher schon etwas peinliche Unterhose, die über die stramplerartige Hose gespannt war, entsorgt wurde und das Outfit nun ziemlich modern und vor allem deutlich männlicher erscheint.
Nichtsdestotrotz sind viele klassische Motive erhalten geblieben. Die Frauenwelt mag aufatmen, dass der im Mittelpunkt stehende Kryptonier nach wie vor in der menschlichen Gestalt eines gutaussehenden Jünglings erscheint.
Zum Inhalt soll nicht allzuviel verraten werden, für Kenner der Comics bieten sich jedoch einige interessante Querverweise. Der Rest ist (leider) zum großen Teil profane Hollywood-Kost, da konnte wohl auch Christopher Nolan als Produzent nicht allzu viel ausrichten.
"Man of Steel" ist also leider nicht annähernd so relevant und innovativ wie das Batman-Franchise. Als Sommer-Actioner funktioniert er dennoch und die Kasse dürfte auch mit diesem Film wieder ordentlich klingeln. Man Of Steel Gewinnspiel
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 22. Juni 2013
Nach dem Desaster der letzten Superman Verfilmung, gingen meine Frau und ich sehr skeptisch in den Film. Viele Kritiken waren nicht so berauschend, so dass wir schon das schlimmste erwarteten. Aber wir wurden positiv überrascht. Der Film ist am Anfang und am Ende schon wirklich laut und bombastisch aber im länger Zwischenteil auch wirklich in coolen Bildern erzählt (typisch Zack Snyder). Die Rollen des Haupt Cast sind alle sehr gut besetzt. Lois Lane ist hier endlich gut und stark umgesetzt und Henry Cavill als Superman macht seine Sache sehr gut. Man kann und sollte Superman nicht mit den Marvel Verfilmungen vergleichen (diese sind definitiv anders erzählt), aber auch Superman hat nun endlich den Film erhalten den er immer schon verdiente.
"Man Of Steel" Gewinnspiel*
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