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Angelo D.
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4,0
Veröffentlicht am 22. Januar 2014
Endlich ein Superman der den Comics das Wasser reichen kann. "Man of Steel" ist ein sehr gut gelungenes Mammutprojekt das mir sehr gut gefallen hat. Die Story sollte ja jedem bekannt sein jedoch wurde hier auch die Vorgeschichte von Kal-El(Superman) viel detaillierter Erzählt. Die Effekte und Kampfszenen kommen sehr gut an und sind nicht zu übertrieben. Es gibt sehr schöne Kulissen zu sehen die mit Hans Zimmer Musik im Einklang sind. Die Schauspieler machen ihre Arbeit auch gut. Einzig manche Dialoge sind einfach so mies und der amerikanische Patriotismus ist mir auch etwas zu viel gewesen. Fazit: Ein Heldenepos das sehr gut umgesetzt wurde und mit seiner Atmosphäre und den Effekten punktet. TOP!
Man of Steel startet überaus spannend. Der sterbende Planet Krypton, gepaart mit Russel Crow, ist wunderbar anzusehen. Man merkt auch gleich zu Beginn, dass Michael Shannon als General Zodd eine astreine Besetzung ist. Gleich nach der geballten Action wird es erst mal ruhiger und damit beginnt auch die richtig, richtig starke Phase von Man of Steel. Der Werdegang von Clark Kent zu Superman ist unfassbar gut erzählt. Besonders die Szenen mit Kevin Kostner waren genial. Kostner spielt den liebenden Vater der Clark nur beschützen will verdammt gut. Für mich ist er auch der heimliche Star des Films. Der Kontrast zwischen den beiden Vätern ist auch super. Auf der einen Seite Jor-El, sein leiblicher Vater und auf der anderen Seite Jonathan Kent, der Clark auf seine Zukunft versucht vorzubereiten. Immer wieder wird von der Gegenwart in Rückblenden in die Vergangenheit gewechselt, in denen man sieht wie aus ihm das wurde, was er ist. Erzählerisch richtig mitreißend. Für mich haben die ersten 3/4 TDK Niveau, aber und das ist ein riesiges aber, macht man einen riesigen Fehler. Natürlich kann man diese geerdete und relativ realistische Erzählweise nicht den ganzen Film über aufrecht erhalten, aber das man dann hingeht und ein Zerstörungsfeuerwerk á la DBZ abfackelt, ist eindeutig zu viel des Guten. Diese Richtung ist für mich leider ein Griff ins Klo. Hier wäre etwas weniger mit Sicherheit mehr gewesen. Selbstverständlich gibt es auch , wie bei den meisten Comicverfilmungen, ein paar Ungereimtheiten in der Story. Wenn man jetzt nicht Dr. Dr. Prof. spielt, kann man problemlos mit etwas wohlwollen darüber hinwegsehen. Bei spoiler: dem Kundschafterschiff unterm Eis und den ständig wechselnden Kampkräften fiel es mir aber auch schwer. Schauspielerisch ist hier auch alles absolut in Ordnung. Henry Cavill ist ein toller Superman. Der sieht halt auch aus wie aus Stein gemeißelt.
Fazit: Leider hat man Gesamteindruck des Films, mit der völlig übertriebenen Zerstörung von Metropolis, stark geschadet. Dennoch glänzt Man of Steel mit seinen tollen Schauspielern, den klassen Effekten und der ,bis auf ein paar Ungereimtheiten, tollen Story. Hätte Man of Steel auch am Schluss das Niveau gehalten, wären mindestens 4,5 Sterne drin gewesen. Trotz allem ist Man of Steel ein absolut klasse Film den ich zu den stärkeren Vertretern seinen Genres zähle.
Man of Steel ist auf ganzer Linie gelungen. Im Film geht es richtig zur Sache, manchmal sogar etwas zu viel! Im Moment als Superman sein Kostüm anzieht, geht es doch schon sehr sehr schnell richtig zur Sache. Eine etwas langsamere Gangart ähnlich wie in den alten Superman Filmen wäre schön gewesen. Auch die Rollen von Russel Crowe und Kevin Costner sind relativ kurz ausgefallen. Alles in allem jedoch: Tolle Schauspieler, super Action, gelungener Film!
Ich hab nichts neues, nichts wirklich beeindruckendes gesehen - dabei wurde so viel Wirbel um den Film gemacht. Einige Klischees wurden, ganz Superman üblich, vorbildlich bedient und ein Bildgewaltiges Werk erschaffen, das wirklich nett anzuschauen ist. Aber man braucht nicht Nostradamus sein um vorauszusagen was als nächstes passieren wird, so hat mich der Film eher gelangweilt als unterhalten.
Man of Steel ist - um es mal vorneweg zu nehmen - kein schlechter Film. Allerdings ist er deutlich hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben, die jedoch tatsächlich recht hoch waren, immerhin sind Christopher Nolan und Zack Snyder als Produzent bzw. Regisseur an seiner Entstehung beteiligt gewesen. Entsprechend hatte ich anspruchsvolles Actionkino mit Tiefgang und tollen Bildern erwartet und am Ende eigentlich nur letzteres erhalten. Wobei das keineswegs zu verachten ist: Speziell am Anfang und in der letzten halben Stunde ist das optische Machwerk der Films nicht zu verachten und auch das 3D sieht ausnahmsweise mal gut aus. Dazu kommen gut (aber nicht herausragend) agierende Schauspieler und ein toller Soundtrack. Der größte Schwachpunkt des Films ist allerdings die Handlung bzw. die Erzählweise, denn hier scheint man sich nicht sicher gewesen zu sein, ob man nun lustiges Unterhaltungskino à la Avengers oder doch eher Kopfkino wie Nolans Batman Trilogie präsentieren will, so nimmt sich der Streifen an vielen Stellen viel zu ernst, da auch das zugrunde liegende Drehbuch einen nicht gerade vom Hocker haut. So bleibt der neue Superman Film von DC nicht nur deutlich hinter den letzten Leinwandauftritten seines Kollegen Batman zurück, sondern zieht auch im vergleich zu Marvels Verfilmungen wie The Avengers oder Thor den kürzeren, weil diese einfach von vornherein auf seichte Unterhaltung ausgelegt sind und diese hervorragen rüberbringen.
Der beste Superman Film den ich je gesehen habe,hier stimmt einfach alles,Spannung,Dramatik und die genialen Effekte,Christopher Nolan sei Dank,zwar wäre es gegen Ende fast zu viel geworden mit der ganzen CGI Technik,aber man hat irgendwie zum Glück noch den richtigen Break gemacht.
Dies ist ein Film, über den man lange nachdenken kann und dann immer noch nicht genau weiß, was man davon halten soll. Erschwerend kommt hinzu, dass wenn man "Christopher Nolan" liest, die Messlatte extrem hoch angesetzt wird - dementsprechend unangemessen bewertet man dann auch die Mängel und Stärken des Films.
Neutral (d.h. ohne Christopher Nolan - Bezug) betrachtet ist dieser Film um Welten besser als die meisten seines Genres, die in den letzten Jahren gemacht wurden (z.B. ist er meiner Meinung nach besser als alle Filme, die mit Charakteren der Avengers zu tun haben). Es wird viel Liebe ins Detail gesteckt, Henry Cavill ist durchaus überzeugend als zweifelnder Held, die Effekte und Musik sind stimmig. Alles in allem ein sehr unterhaltsamer Film. Defizite gibt es natürlich, so hätte es sicher eine weibliche Hauptdarstellerin gegeben, die mit Henry Cavill besser harmonisiert als Amy Adams. Auch findet stellenweise zu wenig Entwicklung der Charaktere statt und der Film nimmt sich zu wenig Zeit für die Konflikte der einzelnen Charaktere.
Der Film ist also solide und wer die Erwartungen nicht zu hoch setzt, wird nicht enttäuscht werden.
Mit ‚Man Of Steel‘ zelebriert Regisseur Zack Snyder trotz einiger Schwächen puren und bitter-ernsten Action-Bombast. Hier kracht es fast in jeder Minute - und das dann so richtig. Wir sehen ein super-spektakulären Action-Overkill mit tollen Effekten und Tricks. Die Action hätte für 2 Filme gereicht...:-) MoS ist ein furioses Reboot des Superhelden-Franchise , das neben spektakulärer 3D-Action vor allem auf präzise gezeichnete Charaktere / Figuren setzt. Leider kommt der Humor im gesamten Film viel zu kurz! "Superman" Henry Cavill überzeugt ebenso in seiner Rolle wie die anderen Darsteller wie z.B. Russel Crowe , Kevin Costner , Laurence Fishburn , Amy Adams , Diane Lane. Der Streifen ist ein Muss , nicht nur für Comic und Action Fans !