Man Of Steel
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Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 15. März 2014
Opfer der 3D Konvertierung und mangelnde künstlerische Verantwortung!

Der Film erzählt die Geschichte eines Außerirdischen, der sich trotz seiner übermenschlichen Kräften, als Mensch und Superheld eine neue Heimat schaffen muss.

Zack Snyders Man of Steel Verfilmung und die Pläne dazu habe ich aufmerksam vom ersten Augenblick an beobachtet und begleitet. Einem lieben Freund sagte ich schon vor Jahren: "Zack Snyder reitet Hollywood wildestes Pferd". Ganze drei Kinogänge war mir Snyders Rodeo wert. Aber das ging mir schon öfters so mit dem Cowboy der Filmemacher. Das soll jetzt nicht Thema sein. Es geht hier ja um das stählerne Ross.

Snyder bietet dem Kino-Publikum seinen Mann aus Stahl wie er sein muss. Allmächtig, Göttlich, Gigantisch und als Comic-Actionheld die absolute Nr. 1. Keine noch so erdachte und bekannte Comic-Figur wird diesem Superhelden je das Wasser reichen - bis wir eines Tages eines besseren belehrt sein werden. Übrigens „SuperGrobi“ ist über jeden Vergleich erhaben.

Snyder haut uns eine Action-Verfilmung um die Ohren, wie sie es so nie gegeben hat. Michael Bays Transformers gleicht im Nachhinein wie eine Inszenierung der Augsburger Puppenkiste. Die üblichen Sehgewohnheiten wurden bis zum Äußersten strapaziert. Eher überstrapaziert durch die 3D-Konverterierung. Jedem Filmfan ist ersichtlich, dass Snyder den Film in 2D filmte und umsetzen wollte. Hier aber hatte Warner Bros. andere Vermarktungspläne. Superman sollte in 3D auf die Leinwand. Da liegt auch eine der ganz großen Schwächen des Films.

Sicher hat der Zuschauer die Wahl, er kann in ein Kino gehen wo der Film in 2D präsentiert wird. Nur, was soll er tun, wenn der Kinobetreiber aus finanziellen Gründen kein Interesse hegt, einen so massig beworbenen 3D Film, in 2D zu präsentieren? Der Zuschauer soll, wenn er keine Wahl hat – wie so oft in den letzten Jahren, die bittere Pille schlucken. Hier entsteht ein schleichender Prozess des altbekannten Mottos „Friss oder Stirb“

Zwei Anmerkungen zu diesem Motto der deutschen Filmeverleiher und deren Einkäufer: 1. Wenn das Kino eine Zukunft hat, dann durch seine einzigartige Kunst der laufenden Bilder. Nicht durch überteuerte Karten für 3D-Filme, Popcorn-Eimer, Cola in gigantischen Pappbechern usw. Oder die von den Filmemachern Steven Spielberg und George Lucas prognostizierten Big-Event-Kinos, wo du für 50 Dollar dich in Snacks und Softdrinks ertränken kannst, einen Gutschein für eine DVD/Blue-Ray zum Film samt Filmposter erhältst.

2. Der gemeine Filmkritiker sollte aufhören, diesem Gebaren der Filmverleiher zu folgen. Der Zuschauer muss seine Kraft erkennen, und solche Vorführungen nicht mehr ansehen. Das wäre eine Co-op-Aktion beider Parteien. Bereits im Vorfeld sollten Filmbesprechungen das Spektrum des Filmemachers ausdruckstark beleuchten und deutlich machen. Im Fall „Man of Steel“, und vielen anderen, hat das Studio den finanziellen Aspekt dem künstlerischem Aspekt vorgezogen. Das muss also in den Blickpunkt gerückt werden, damit die Verleiher aufmerksam werden.

Zurück zum Film. Genau der letztgenannte Aspekt zerstört den Film auf nachhaltige und irritierende Weise. Denn Bildermagier und Filmcowboy Snyder präsentiert eine Urwucht des Comichelden-Actionkinos, wie nie zuvor erlebt. Seine Mittel der Filmemacherkunst und das Wirken seiner Vasallen(Kamera, Sound und Musik) werden auf das brutalste vergewaltigt. Der Täter: Der Verleiher; Tatwaffe: 3D-Konvertierung; Beweis: Zuschauer die den Film, wegen der Waffe, nicht im Kino ansehen konnten, können und wollen. Die Zuschauerzahlen sprechen für sich. Aktueller Stand vom 2. Juli: Ohne es überhaupt an die Spitze der Kino-Charts geschafft zu haben, musste sich das Spektakel bereits jetzt mit dem dritten Platz begnügen und holte am vergangenen Wochenende nur 149.904 Zuschauer von insgesamt 549.519.

Weiteres und erhebliches Manko des Films. Das Drehbuch. Schreiber David. S. Goyer erfindet klasse Storys. Siehe The Dark Knight (2008) und The Dark Knight Rises (2012), die Drehbücher schrieb aber Jonathan Nolan, der Bruder von Christopher Nolan. Und Jonathan war es auch, der den ersten Entwurf zu Man of Steel verfasste, während der ersten Drehs aber von Zack Snyder durch Goyer ersetzt wurde. Goyer hat mit seinem Drehbuch eine holprige und teils unlogische Geschichte erzählt, außerdem vermag sie nicht zu fesseln, obwohl das Produktionsteam den großen Wurf prognostizierte. Zack Snyder trägt die künstlerische Verantwortung für den Film und den Austausch des Drehbuchschreibers.

Achtung +++Mini+++Spoiler+++:

spoiler: Was sich Goyer/Snyder mit der Szene dachten, in der Jor-El den Gen-Pool der Krytonier in seinem Sohn pflanzte, bleibt mir schleierhaft und erinnerte mich zu sehr an George Lucas Star Wars Episode 1 -Die Midichlorianer – Story.

++++Spoilerende+++

Fazit: Zack Snyder war verantwortlich und insgesamt hat er keinen guten Ritt abgeliefert. Die Action hat er spektakulär in Szene gesetzt. Die Schauspieler sind präsent und genial besetzt. Das Drehbuch ist Flickschusterei und verantwortlich für die Schwächen des Filmes. Hans Zimmer tolle Filmmusik rennt dem wildem Pferd meist hinterher.

Die Studios, Verleiher, Filmeinkäufer und Filmemacher sollten sich vorher einigen, wie sie die Filmkunst des Regisseurs präsentieren wollen. Ansonsten bleibt das Publikum aus. Siehe Zuschauerzahlen. Eine Fortsetzung ist geplant. Der Drehbuchschreiber wurde getauscht. Das macht Hoffnung.
MarquisDePosa
MarquisDePosa

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3,5
Veröffentlicht am 2. April 2014
Was zunächst zu sagen ist, ist das Man of Steel nicht so schlecht ist, wie er an anderen Stellen im Internet beschrieben wird. Aber er hat deutliche Schwächen, die einen in der grundlegenden Umsetzung guten Film runterziehen.

Was mich am meisten gestört hat war hierbei die Kameraführung, denn der gesamte Film wirkt als wäre er mit von Hand gehaltener Kamera gefilmt worden: Ständig wackelt es, sogar in Szenen in denen nur gesprochen wird und wenn es an die Action geht kann es teilweise unübersichtlich werden. Zwischendurch nutz Snyder auch immer wieder sprunghaftes Heranzoomen, um den Zuschauer näher an die Action zu bringen, wie schon bei 300, jedoch fehlt hier die Slow Motion um das ganze attraktiv zu machen.

Ansonsten ist der Film optisch jedoch eine Wucht, was Farbe und Beleuchtung angeht.

Das zweite große Problem ist der Schnitt. Es wird in der ersten Hälfte des Films konstant zwischen Clarks Werdegang und der Haupthandlung hin und her geschnitten, was häufiger ruhige Momente zwischen Action-Szenen einquetscht und ihnen so viel von ihrer Wirkung nimmt, was sehr schade ist, denn die Schauspieler machen ihre Sache auch sehr gut und die Rollen sind hervorragend besetzt.

Alles in allem hat mir der Film gut gefallen und man kann ihn sich ansehen, aber durch die oben genannten Probleme bleibt er hinter dem, was man von Snyder und Nolan normalerweise gewohnt ist, zurück. Die Kameraführung ist hier noch der größte Mangel, was sehr schade ist, denn eine ruhige Kamera hätte einen Charakter, der vor allem Stärke repräsentiert, besser unterstützt. Da wäre mehr drin gewesen.
Angelo D.
Angelo D.

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4,0
Veröffentlicht am 22. Januar 2014
Endlich ein Superman der den Comics das Wasser reichen kann. "Man of Steel" ist ein sehr gut gelungenes Mammutprojekt das mir sehr gut gefallen hat. Die Story sollte ja jedem bekannt sein jedoch wurde hier auch die Vorgeschichte von Kal-El(Superman) viel detaillierter Erzählt. Die Effekte und Kampfszenen kommen sehr gut an und sind nicht zu übertrieben. Es gibt sehr schöne Kulissen zu sehen die mit Hans Zimmer Musik im Einklang sind. Die Schauspieler machen ihre Arbeit auch gut. Einzig manche Dialoge sind einfach so mies und der amerikanische Patriotismus ist mir auch etwas zu viel gewesen. Fazit: Ein Heldenepos das sehr gut umgesetzt wurde und mit seiner Atmosphäre und den Effekten punktet. TOP!
Filmekenner1
Filmekenner1

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4,0
Veröffentlicht am 19. Januar 2014
Man of Steel startet überaus spannend. Der sterbende Planet Krypton, gepaart mit Russel Crow, ist wunderbar anzusehen. Man merkt auch gleich zu Beginn, dass Michael Shannon als General Zodd eine astreine Besetzung ist.
Gleich nach der geballten Action wird es erst mal ruhiger und damit beginnt auch die richtig, richtig starke Phase von Man of Steel. Der Werdegang von Clark Kent zu Superman ist unfassbar gut erzählt. Besonders die Szenen mit Kevin Kostner waren genial. Kostner spielt den liebenden Vater der Clark nur beschützen will verdammt gut. Für mich ist er auch der heimliche Star des Films. Der Kontrast zwischen den beiden Vätern ist auch super. Auf der einen Seite Jor-El, sein leiblicher Vater und auf der anderen Seite Jonathan Kent, der Clark auf seine Zukunft versucht vorzubereiten.
Immer wieder wird von der Gegenwart in Rückblenden in die Vergangenheit gewechselt, in denen man sieht wie aus ihm das wurde, was er ist. Erzählerisch richtig mitreißend. Für mich haben die ersten 3/4 TDK Niveau, aber und das ist ein riesiges aber, macht man einen riesigen Fehler.
Natürlich kann man diese geerdete und relativ realistische Erzählweise nicht den ganzen Film über aufrecht erhalten, aber das man dann hingeht und ein Zerstörungsfeuerwerk á la DBZ abfackelt, ist eindeutig zu viel des Guten. Diese Richtung ist für mich leider ein Griff ins Klo. Hier wäre etwas weniger mit Sicherheit mehr gewesen.
Selbstverständlich gibt es auch , wie bei den meisten Comicverfilmungen, ein paar Ungereimtheiten in der Story. Wenn man jetzt nicht Dr. Dr. Prof. spielt, kann man problemlos mit etwas wohlwollen darüber hinwegsehen. Bei spoiler: dem Kundschafterschiff unterm Eis
und den ständig wechselnden Kampkräften fiel es mir aber auch schwer.
Schauspielerisch ist hier auch alles absolut in Ordnung. Henry Cavill ist ein toller Superman. Der sieht halt auch aus wie aus Stein gemeißelt.

Fazit: Leider hat man Gesamteindruck des Films, mit der völlig übertriebenen Zerstörung von Metropolis, stark geschadet. Dennoch glänzt Man of Steel mit seinen tollen Schauspielern, den klassen Effekten und der ,bis auf ein paar Ungereimtheiten, tollen Story. Hätte Man of Steel auch am Schluss das Niveau gehalten, wären mindestens 4,5 Sterne drin gewesen. Trotz allem ist Man of Steel ein absolut klasse Film den ich zu den stärkeren Vertretern seinen Genres zähle.
Hilde1983
Hilde1983

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4,5
Veröffentlicht am 7. Januar 2014
Man of Steel ist auf ganzer Linie gelungen. Im Film geht es richtig zur Sache, manchmal sogar etwas zu viel! Im Moment als Superman sein Kostüm anzieht, geht es doch schon sehr sehr schnell richtig zur Sache. Eine etwas langsamere Gangart ähnlich wie in den alten Superman Filmen wäre schön gewesen. Auch die Rollen von Russel Crowe und Kevin Costner sind relativ kurz ausgefallen. Alles in allem jedoch: Tolle Schauspieler, super Action, gelungener Film!
IamBangsy
IamBangsy

29 Follower 130 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 4. Januar 2014
Ich hab nichts neues, nichts wirklich beeindruckendes gesehen - dabei wurde so viel Wirbel um den Film gemacht.
Einige Klischees wurden, ganz Superman üblich, vorbildlich bedient und ein Bildgewaltiges Werk erschaffen, das wirklich nett anzuschauen ist.
Aber man braucht nicht Nostradamus sein um vorauszusagen was als nächstes passieren wird, so hat mich der Film eher gelangweilt als unterhalten.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 3. Januar 2014
Keine ahnung was der rest hier hat aber für mich ist der film ne bombe...
Sehr gute darsteller, gute story und bombastische bilder
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 27. Dezember 2013
Man of Steel ist - um es mal vorneweg zu nehmen - kein schlechter Film. Allerdings ist er deutlich hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben, die jedoch tatsächlich recht hoch waren, immerhin sind Christopher Nolan und Zack Snyder als Produzent bzw. Regisseur an seiner Entstehung beteiligt gewesen. Entsprechend hatte ich anspruchsvolles Actionkino mit Tiefgang und tollen Bildern erwartet und am Ende eigentlich nur letzteres erhalten. Wobei das keineswegs zu verachten ist: Speziell am Anfang und in der letzten halben Stunde ist das optische Machwerk der Films nicht zu verachten und auch das 3D sieht ausnahmsweise mal gut aus. Dazu kommen gut (aber nicht herausragend) agierende Schauspieler und ein toller Soundtrack.
Der größte Schwachpunkt des Films ist allerdings die Handlung bzw. die Erzählweise, denn hier scheint man sich nicht sicher gewesen zu sein, ob man nun lustiges Unterhaltungskino à la Avengers oder doch eher Kopfkino wie Nolans Batman Trilogie präsentieren will, so nimmt sich der Streifen an vielen Stellen viel zu ernst, da auch das zugrunde liegende Drehbuch einen nicht gerade vom Hocker haut.
So bleibt der neue Superman Film von DC nicht nur deutlich hinter den letzten Leinwandauftritten seines Kollegen Batman zurück, sondern zieht auch im vergleich zu Marvels Verfilmungen wie The Avengers oder Thor den kürzeren, weil diese einfach von vornherein auf seichte Unterhaltung ausgelegt sind und diese hervorragen rüberbringen.
Andreas B.
Andreas B.

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4,5
Veröffentlicht am 27. Dezember 2013
Der beste Superman Film den ich je gesehen habe,hier stimmt einfach alles,Spannung,Dramatik und die genialen Effekte,Christopher Nolan sei Dank,zwar wäre es gegen Ende fast zu viel geworden mit der ganzen CGI Technik,aber man hat irgendwie zum Glück noch den richtigen Break gemacht.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 20. November 2013
Super umsetzung eine Comic ganz toll gemacht und spannend erzählt
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