Man Of Steel
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Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 2. Juli 2013
Zu aller erst muss ich zugeben, dass mir die Geschichte von Superman in keinster Weise bekannt war. Klar, hatte ich von Superman als Superhelden schon mal gehört, aber ich habe bis jetzt keinen der Filme gesehen und auch als Kind nicht die Serie geschaut. Als Frau nicht unbedingt verwerflich, glaube ich ;-)
Trotzdem bin ich mit meinem Freund vor einigen Tagen in den Film gegangen und war doch sehr skeptisch, da ich bis jetzt einige Superhelden-Verfilmungen gesehen hatte, keine jedoch besonders hervorheben würde.
Was soll ich aber sagen: der Film hat mich wirklich begeistert.
Schon der Beginn des Film auf dem Planeten Krypton war für mich sehr überraschend und die Geschichte über den Fall Kryptons und die Geburt von Ka El wirklich klasse und in aller Kürze dargestellt, sodass für den weiteren Film alle notwendigen Informationen vorhanden waren. Für mich als Laie also wirklich perfekt!
Begeistert war ich auch darüber, dass die „Eigenschaft als Superheld“ einmal nicht aus wissenschaftlichen Fehlern oder Mutationen herrührte, so wie das ja bei fast allen Superhelden der Fall ist.
Zack Snyder als Hauptdarsteller spielt meines Erachtens eine grandiose Rolle, sympathisch aber mysteriös zugleich. Auch die Schauspielleistung aller anderen Darsteller lässt nicht zu wünschen übrig.
Was noch anzumerken wäre: Wenn man keine Kampfszenen mit allerlei Zerstörungswut mag, dann würde ich den Film nicht empfehlen. Ich würde behaupten, dass mindestens 1 Stunde des Films bis ins Unermüdliche gekämpft und dabei allerlei zerstört wird. Daher ist der Film in 3D wirklich empfehlenswert, da dies das Ganze wirklich reell erscheinen lässt.
Zu guter Letzt kann ich also sagen, dass ich den Film sogar als Frau wirklich jedem empfehlen würde und sich der Film deutlich von den bisherigen „Superhelden-Verfilmungen“ abhebt. Er ist wirklich spannend und geht auch emotional unter die Haut.
"Man Of Steel" Gewinnspiel
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 2. Juli 2013
Man of Steel ist düster, zeitgemäß, realistisch und verdammt cool. Wie schon bei Batman Begins wagt man einen Neuanfang und geht dabei meiner Meinung nach noch radikaler vor. Was wäre, wenn Superman unter uns weilt? Genau diese Frage haben sich Nolan/Snyder auch gestellt. Superman ist über 30, einsam und ein Außenseiter mit göttlichen Kräften, der sein ganzes leben auf der such nach Antworten ist. Snyder verzichtet auf die typische Reihenfolge und setzt dabei auf geschickte Rückblenden. Ich kann einige Kritiken an dem Film nicht ganz nachvollziehen, dem Film wird vorgeworfen auf zuviel Action zu setzen...mal ehrlich, dass wollen wir doch alle bei Superman sehen! Ein weiterer Kritikpunkt ist, man wäre an dass Projekt mit wenig Herz herangegangen. Ich kann einige Kritieren zwar nachvollziehen, aber kein Herz... das ist völlig überzogen: Man of Steel ist äußerst dramatisch und gefühlvoll. Snyder schafft es eine Spannung aufzubauen von Anfang bis zum Schluss und zeigt uns tiefere Einblicke in Clarks Herz. Alle Bilder sind perfekt aufeinander abgestimmt und sehr kunstvoll gestaltet, dazu noch der melancholische Soundtrack von Hans Zimmer, welcher das Ganze abrundet. Snyder schafft es Emotionen ohne Worte aufzubauen. Man of Steel ist aber nicht komplett neu erfunden, denn wie in der Comic-szene schon bekannt ,hat Superman einige Änderungen und dass haben sich die Produzenten auch zur Brust genommen (angefangen bei Supermans Köstum, die jetzt eine Kryptonische Rüstung ist).
Fazit:Dank modernster Technik kriegt Superman endlich die Verfilmung, die er verdient! Trotz kleiner Schwächen braucht sich Man of Steel nicht zu verstecken, im Gegenteil: Man of Steel glänzt mit tollen Bildern, sympathischen Darstellern, atemberaubender Acion und einer mitreißenden Story.
"Man of Steel" Gewinnspiel
Schillenium
Schillenium

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4,5
Veröffentlicht am 22. Oktober 2014
Ich gestehe es, ich bin ein großer Fan von Comicverfilmungen. Ich konnte selbst cineastischen Fehltritten wie „Daredevil“ mit Ben Affleck etwas „Unterhaltsames“ abgewinnen.
Mit solchen Statements eine Rezension zu beginnen erleichtert es mir einfach die im Folgenden wirklich ausgezeichnete Bewertung von“ Man of Steel“ zu begründen.
Um mein Statement, auch auf die Gefahr hin, dass es niemanden interessiert, noch auszuweiten, war ich leider dennoch kein großer Anhänger der Superman Reihe…bisher!
Weder der legendäre Christopher Reeve, noch die Smallville Serie haben mich angesprochen.
Das veranlasst mich unter Umständen auch zu der Euphorie mit der ich aus dem Kino gesteuert bin. Der Film hat mich ohne große Erwartung einfach aus dem Sessel geputzt.
Aber jetzt mal so sachlich wie möglich zu den einzelnen Phasen des Films.
Meiner grobschlächtigen Unterscheidung von Filmphasen mal folgend, betrachte ich den Film als Zweiteiler. Im Grunde „Batman Begins“ und „The Dark Knight“ als filmisches Konzentrat und mit Superman anstatt Batman.
Die erste Hälfte konzentriert sich auf die Zeichnung der Figuren und entgegen der Kritik von der Filmstarts-Crew sehe ich die Erzählweise nicht als holprig oder redundant an. Liegt sicher auch daran, dass ich vom Superman Universum völlig unberührt bin, aber es paaren sich einfach gute Dialoge die den Figuren, insbesondere Clark Kent, und dem „Drama“ Charakter geben, mit dem wohldosierten Einsatz von Actioneinlagen und der Entstehungsgeschichte des Superman.
Das ein guter Action Film mit einer Action Szene anfängt gehört ja nun spätestens seit der Lethal Weapon Reihe zum guten Ton. Aber Man of Steel verknüpft hier das Angenehme mit dem Nützlichen und streut in den Opener immer ruhige Momente der Erläuterung und auch der Ermahnung.
Denn auch wenn ich hoffe und der Meinung bin das der Film zum größten Teil unterhalten soll, enthält er besonders in der ersten Hälfte ein gehöriges Maß an Sozialkritik. Hier wird vor allem Kritik an der Misanthropie der Gesellschaft geübt. Mangelnde Toleranz, eingefahrene Werte und in einer kurzen Szene werden sogar die strengen Glaubensrichtungen durch den Kakao gezogen.
In der zweiten Hälfte kommt dann noch der stumpfe, militärische Gehorsam dazu.
Diese Kritik ist zwar für jeden ersichtlich, aber wird in diesem Film, nicht wie in der „Dark Knight Trilogie“, durch unmissverständlich Dialoge genährt, sondern den Film vorantreibend in der Interaktion des Protagonisten mit seiner Umwelt.
Zugegeben, am Ende können es sich Goyer und Nolan anscheinend nicht verkneifen noch etwas sympathischen USA-Patriotismus und eine versöhnliche Szene mit dem Glauben zu implementieren, allerdings wirken die Szenen in dem Film nicht wie aufgesetzt, sondern sind durch Ihren geringen Anflug an Humor, eher als Auflockerung zu sehen.
Nachdem ich nun schon leider fließend in den Zweiten Teil des Films geglitten bin, kann ich diesen noch gar nicht richtig in Worte fassen. Ich fange mal an mit den Sachen die mich gestört haben. Der Einsatz von Handkameras ist ein tolles Stilmittel, welches ich begrüße! Allerdings wird einem das Ganze dann ab einem gewissen Punkt in der zweiten Hälfte zu viel. Außerdem hab ich 1 Euro für eine 3D Brille ausgegeben, die das Bild nur schärfer gemacht hat. Der Einsatz der 3D Technik stört hier nicht, ganz im Gegenteil, er findet nicht statt. Braucht er aber auch nicht!
Denn was dann passiert, nimmt einen einfach nur mit auf eine Reise durch alle Actionkapitel der Kinogeschichte! Teilweise nah dran zu überladen, aber kurz vorm Overkill immer noch die Kurve kriegend! Wer diesen Sommer „Iron Man 3“ und „Star Trek Into Darkness“ gesehen hat und die Action als zu viel empfunden hat, sollte es mit diesem Film nochmal probieren. Gefühlt wird man mit einstürzenden Häusern, abstürzenden Flugzeugen, Faustkämpfen und explodierenden Vehikeln überhäuft, aber irgendwie passt das alles noch in die Synapsen! Mir persönlich sind die Fußnägel durchs Wildleder meiner Mokassins geschossen! Um es mal eindeutig zu formulieren, Achterbahn fahren ist für Langweiler!
Das es tatsächlich grobe, logische Schnitzer gibt stört mich beim Filmgenuß zumindest nicht initial, Superman ist halt auch nur ein Mensch.
Zu den Schauspielern braucht man tatsächlich nicht viel zu schreiben. Dankbare Rollen zwar für Crowe und Kostner, aber auch fabelhaft mit Leben erfüllt. Diane Keaton und Amy Adams spielen trotz 2 gewichtiger Rollen eher die 2te Geige. Das macht auch Zack Snyders Hang zum maskulinen Zuschauer deutlich. Keaton und Adams sind dennoch überzeugend, auch wenn ich mich an Lois Lane mit rudimentär burschikosem Verhalten erst gewöhnen musste.
Welche Rolle mir wirklich gefallen hat, war die des Colonel Hardy. Charismatisch in Szene gesetzt von Christopher Meloni, auch wenn er die 50/50 Mimik eines Nicholas Cage (traurig schauen/ernst schauen) noch um die Hälfte reduziert (böse schauen).
Michael Shannon als Zod ist auch absolut sehenswert.
Beste Wahl allerdings ist Henry Cavill! Mal abgesehen davon das der Typ wie eine rumänische Diskuswerferin aussieht(also nur der Körper und evtl. der Bartwuchs), füllt er die Rolle des zweifelnden und rastlosen Protagonisten ausgezeichnet aus.
Die Kamera finde ich persönlich besser als Pfister bei Batman, nur der Einsatz der Handkamera könnte etwas limitierter sein. Mokri macht in jedem Fall einen klasse Job.
Was mich auch gleich zur visuellen Umsetzung des Films bringt. Der Film ist in jeder Einstellung stilsicher, fast schon steril fehlerlos im rein positiven Sinn! Snyder scheint etwas von seinem Visionärsdasein abgerückt und steuert mit diesem Film in die Riege der ganz großen Regisseure wie Scott, Spielberg und Nolan. Er tut gut daran sich etwas zurück zu nehmen, lässt in den ruhigen Momenten den Darstellern den Vortritt. Das vermittelt dem Zuschauer weniger das Gefühl ein beeindruckter Voyeur zu sein(wie es noch bei „300“der Fall war), sondern mehr Teil der Geschichte die er erzählt.

Fazit: Sollte es gelingen, dass der zweite Teil von „Man of Steel“ noch besser wird, dann habe ich einen neuen Lieblingsfilm und meines Erachtens nach müsste Filmstarts einen 6ten Stern dranhängen. Comicfans oder die die es werden wollen sind in diesem Film sicher wie in Abrams Schoß(habter oder? ;) )! Fans des gepflegten Actionkinos mit Hang zur Megalomanie, werden den Film lieben. Allen anderen sei der Tipp gegeben, lasst Euch einfach drauf ein. Das Ding rockt!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 2. Juli 2013
Zack Snyder ist einer meiner Lieblingsregisseure, deshalb war ich auch sehr gespannt auf den Superman-Reboot, obwohl ich dem Held in Strumpfhosen bisher fast nichts abgewinnen konnte. Zu glatt und zu wenig charismatisch fand ich ihn bisher. Snyders Version war dann aber wirklich so, wie ich sie mir vorgestellt hatte: düster und krachend. Als quasi Superman-Neuling fand ich es sehr hilfreich, dass zu Beginn des Films das Heranwachsen von Clark Kent gezeigt wird, so war ich nicht ganz auf verlorenem Posten ;) Insgesamt ein hervorragender Film, der aber gegen Ende hin etwas an Pepp verliert, was den guten Gesamteindruck allerdings nur wenig schmälert. Für mich auf jeden Fall ein gelungener Einstieg in die Superman-Franchise.
"Man Of Steel" Gewinnspiel
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 2. Juli 2013
Was für ein Cast! So einen Superman hat man wohl lange nicht mehr im Kino gesehen! Endlich mal ein richtiger Mann (Henry Cavill) und nicht so ein glattrasierter Milchbubi mit Schmalzsträhne. Aber auch sein kryptonischer Vater (Russell Crowe) ist wirklich außerordentlich gut besetzt. Vor allem die Szene, in der er sich von seinem gerade erst geborenen Sohn verabschieden muss, um ihm das Leben zu retten, geht einem wirklich sehr nahe. Bösewicht General Zod (Michael Shannon) hätte nach meinen Vorstellungen ruhig noch ein bisschen fieser gestaltet sein können, aber man hat ihm die Rolle dennoch abnehmen können. Positiv überraschend war die Charakterführung der jungen Reporterin Lois Lane (Amy Adams). Sie war zum ersten Mal nicht nur die in Not geratene hübsche Frau am Rande, sondern ein taffe Frau mit Hang zum Pragmatischen.

„Man Of Steel“ versucht möglichst originell zu sein, schafft aber den Absprung aus dem Hollywood-Klischee-Kino nur teilweise. Ungewöhnlich ist auf jeden Fall, die verwackelte Handkamera, die man eher aus B-Movies kennt. In Verbindung mit 3D und Reißzooms, wirkt diese dann noch irritierender. Irgendwie will dieses Konzept nicht so ganz zu dem Genre passen. Man erwartet eigentlich ruhige Bilder, will genießen, was die CGI-Abteilung da für eine Bildgewalt erschaffen hat. Später wenn Clark Kent bereits als ausgewachsener Mann auf der Suche nach seinem wahren Ich ist und sich im tristen Nordamerika als Fischer, Kellner und Forscher verdingt, passt diese Art von Stil wieder sehr gut. Es entsteht sofort der Look eines tragisch erzählten Indepent-Films.
Die Entwicklung zum Superhelden geht von da an steil bergauf. Fast zu schnell – wünscht man sich doch eigentlich, neben den kurzen Rückblenden, mehr aus dem Leben des kleinen Clarks zu erfahren, der außer der gewöhnlichen Pubertät auch noch mit seinen zunehmenden Superkräften zu tun hat. Diese Szenen sind wirklich außerordentlich schön gezeichnet. Ein von der Gesellschaft ausgeschlossener Junge, der immer darauf bedacht ist, sein Talent zu verbergen. Denn in den Gesprächen seines Ziehvaters, wird ihm immer mehr die Konsequenz seines Handelns auf die Welt bewusst. Clark ist zu Höherem bestimmt und seine Zeit wird kommen.
Ab der Mitte des Films ist es dann auch soweit. In gefühlt endlosen explosionsreichen Showdowns beweist Superman seine wahre Bestimmung. Zu viel für meinen Geschmack! Vor allem da Clark durch seine Unbesiegbarkeit nie wirklich in eine missliche Lage gerät. Schade eigentlich, denn auch Superman ist, wie wir alle wissen, verwundbar. Bis auf gelegentliche Schwächeanfälle wird dieses Mittel kaum benutzt, wodurch nie wirklich das Gefühl von ernsthafter Gefahr aufkommt.

Trotz dass der Film nicht so richtig weiß, ob er lieber eine Actionheld-Verfilmung oder das Drama eines Außenseiters sein möchte, lohnt sich ein Besuch im Kino auf jeden Fall. Denn gerade aus diesem Grund, hat mich der Film angenehm überrascht. Es ist immer erfrischend, wenn man einen Film gegen die eigenen Erwartungen sieht.

"Man Of Steel" Gewinnspiel
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 1. Juli 2013
Zugegebenermaßen hatte ich nie ein wirkliches Faible für die ganzen Superhelden dieser Welt - schon in der Kindheit nicht. Dennoch verspürte ich als Filmfan ein gewisses Interesse und konnte mich in den letzten Jahren über Werke von Batman, Spiderman, Iron Man & Co. freuen.
Auch bei "Man of Steel" ging ich inhaltlich völlig ohne Erwartungen in den Kinosaal, um den von den Kritikern hochgelobten Film zu sehen. Als Fan von Christopher Nolan und Zack Snyder erwartete ich natürlich einen visuell hochbrillant umgesetzten Film, dem das sehr große Filmbudget anzusehen ist.
Der optische Eindruck des Films weiß auf jeden Fall zu gefallen und die Actionszenen sind aller Ehren wert. Auch die Charaktereinführung von Superman und seine ganze Geschichte fesselte mich als "Neuling". Dennoch scheint es mir, als dass der Fokus eher auf Blockbuster-Popcorn-Action gesetzt worden ist, sodass der Plot insgesamt für mich lediglich befriedigend war.
Zwar scheint der Film bereits sehr gut angelaufen zu sein, doch vielleicht gerade wegen des Riesenbudgets und der spektakulären Actionsequenzen vermisst der Zuschauer das gewisse Liebe zum Detail respektive zum Film an sich.
Insgesamt (in Relation zu anderen Werken wie "The Dark Knight Rises") werte ich den Film mit einer soliden 3,5.
"Man Of Steel" Gewinnspiel
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 1. Juli 2013
Ich bin mit Superman aufgewachsen. Früher haben wir die Filme mit den Schulfreunden geguckt und waren begeistert. Nach Superman Returns hatte ich schon keine großen Erwartungen mehr für Man of Steel, deswegen wurde ich auch nicht enttäuscht. Die Handlung ist vorhersehbar und die schauspielerische Leistung von Henry Cavill ist auf keinen Fall überragend. Man of Steel ist nicht so schlecht wie Superman Returns, was meiner Meinung nach auch nicht schwer ist. Es ist eine actionreiche Multi-Millionen-Dollar-Produktion und das sieht man auch. Was mich stört ist nur, dass offensichtlich die Action-Szenen so teuer waren, dass für einen gute Drehbuch-Autoren kein Geld mehr übrig war. Meine Empfehlung: Für Action-Liebhaber genau richtig, für Story-Fans: Finger weg! "Man Of Steel" Gewinnspiel
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 1. Juli 2013
Ist der unverwundbare Mann aus Stahl, der Strahlemann unter den Superhelden, in Zeiten von verletzlichen und gebrochenen Helden wie Batman, Egomanen wie Tony Stark oder teils psychotischen Vigilanten mit tief zerklüfteten Seelenlandschaften wie den Watchmen überhaupt noch relevant?
Alle Beteiligten an diesem Film waren sich wohl einig, dass dies nur der Fall sein kann, wenn man es schafft, den Menschen unter der Stahlhaut zum Vorschein zu bringen. Ähnlich wie „Batman Begins“ ist dieser Film eine Entstehungsgeschichte. Es wird der Bogen gespannt vom überforderten und verunsicherten Kind zum Manne, der seine Bestimmung findet und sich in ein schickes Kostüm zwängt, um Gutes zu tun.
Um Supermans Herkunft zu ergründen, wird zu Beginn des Films seine Geburt und der Untergang seiner Heimat Krypton gezeigt. Während dieser Einstand mit viel CGI-Action und fantastischen Elementen deutlich die Handschrift Zack Snyders trägt, herrscht auf der Erde zunächst Nolanscher Realismus vor. Der Film geht nun auf ernsthafte Weise der Frage nach, was wäre, wenn es jemanden mit derartigen Fähigkeiten wirklich auf unserer Welt geben würde. Es wird versucht, Kal-Els/Clarks Außenseiterdasein, das Hadern mit seinen Fähigkeiten und die Suche nach seiner Herkunft greifbar zu machen. In Kombination mit Clarks bodenständigen Adoptiveltern (unglamourös und gefühlvoll dargestellt von Kevin Costner und Diane Lane) sorgt dies für die nötige Erdung der Supermanfigur, ehe sich diese in die Lüfte schwingt. Nachdem der werdende Held dann schließlich Lois Lane kennengelernt hat, was mit einem intimen Laser-Intermezzo endet, fallen auch bald die Schurken auf der Erde ein und die Zerstörungsorgie kann beginnen. Hier wird deutlich, dass Snyder voll in seinem Element ist, und dass seinen Vorstellungen budgettechnisch keine Grenzen gesetzt waren. Auch wenn der Showdown oftmals kritisierte Hollywood-Gigantomanie in Reinkultur ist und einem vom hohen Tempo fast schwindlig wird, so sind doch vor allem die Highspeed-Faustkämpfe so packend und exzellent inszeniert, dass man sich als Laie ernsthaft fragt, wie solche Szenen überhaupt entstehen.
Bei diesem finalen Aufeinandertreffen zwischen Superman und dem Schurken General Zod erweist sich dieser als ebenbürtiger Gegner Supermans. Charakterdarsteller Michael Shannon spielt Zod als klassisch fanatischen Filmschurken, der den Helden jedoch anders als Bane oder der Joker in der Batman Saga nie an seine Grenzen oder darüber hinaus bringt. Shannon nutzt zwar seine bedrohliche Aura, kann aber nicht ganz an seine Glanzleistungen wie in „Take Shelter“ oder „Shotgun Stories“ anknüpfen, wo er vor allem mit ruhigen, intensiven Darstellungen zu begeistern wusste. Henry Calvill, dessen Lebenstraum sich mit dieser Rolle erfüllt hat, ist als Superman eine gute Wahl, da unter seiner zum Bersten muskulösen Erscheinung ein sensibles Wesen durchscheint. Allerdings besitzt er weder den Charme noch den Witz von Ur-Superman Christopher Reeve, und so sprühen auch zwischen Superman und Lois Lane nicht gerade interstellare Funken. Obwohl sein „Sucker Punch“ nicht gesessen hat, war auch Kinovisionär Snyder als Regisseur die richtige Wahl, da es bei den Superman-Filmen immer in erster Linie um Schauwerte ging. Besonders gelungen ist ihm dabei eine apokalyptische Traumsequenz, in der Superman in menschlichen Schädeln versinkt, welche direkt aus „300“ stammen könnte. Auch das Design der Alientechnologien weiß mit organischen, insektoiden Formen und dezenten Retroanklängen zu überzeugen. Nur die Kopfbedeckungen von Kryptons Ältestenrat muten mitunter etwas seltsam an. Die größte Ernüchterung in technischer Hinsicht ist wohl der Soundtrack von Hans Zimmer, der das Gesehene zwar unterstreicht, es aber nicht auf ein neues Level hebt, wie es zum Beispiel bei „Inception“ der Fall war, wo Film und Musik untrennbar verschmolzen sind.
Fazit: „Man of Steel“ nimmt seinen Helden ernst und ist gewohnt hervorragend inszeniert. Es wurde dabei aber auf jegliches Augenzwinkern verzichtet, wodurch der Film manchmal etwas prätentiös wirkt und nicht den Fun-Faktor und die Leichtigkeit der „Avengers“ erreicht. Gleichzeitig verfügt „Man of Steel“ aber auch nicht über den Tiefgang und die Tragik von „The Dark Knight Rises“. Der von Grund auf gute Superman hat einfach nicht das dramatische Potenzial und die Vielschichtigkeit von ambivalenteren Helden wie Batman. „Man of Steel“ ist somit wertungstechnisch knapp hinter diesen letzten beiden Comic-Großereignissen anzusiedeln, der Film zeigt aber auch, dass Superman noch nicht zum alten Eisen oder besser gesagt Stahl gehört. "Man of Steel" Gewinnspiel.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 30. Juni 2013
Nicht nur für Comicliebhaber war „Man of Steel“ der meisterwartete Film des Sommers. Durch die Involvierung von Christopher Nolan als Produzent und Drehbuchautor erhofften sich die Kinofans eine ähnliche Entwicklung der Superman-Reihe hin zu mehr Ernsthaftigkeit und Realismus, wie sie wenige Jahre zuvor die Batman-Franchise unter dem Erfolgsregisseur erfahren hatte. Wer jedoch die „Dark Knight“-Trilogie als Maßstab heranzieht, wird von „Man of Steel“ voraussichtlich schwer enttäuscht sein.

Kurz zusammengefasst handelt der Film davon, dass Superman als Baby von seinen Eltern in einer Raumkapsel vom Planeten Krypton auf die Erde geschickt wird, um ihn vor dem Untergang des Planeten und dem bösen General Zod zu beschützen. Dort wächst er unter dem Namen Clark Kent heran und zieht auf der Suche nach seiner wahren Identität durchs Land, wo er sich mit diversen Nebenjobs durchschlägt. Als er endlich konkrete Hinweise auf seine Herkunft erhält, taucht General Zod auf, welcher die Zerstörung der Erde androht, sollte Superman sich ihm nicht freiwillig ausliefern und dabei unterstützen, ein neues Krypton zu erschaffen.

Überraschenderweise ist ausgerechnet die Zeichnung der Charaktere die größte Schwachstelle des Films. Lediglich in den vereinzelten Rückblicken, welche Clarks Jugend auf der Erde betrachten, wird die innere Zerrissenheit der Figur deutlich. Sollte „Man of Steel“ wirklich den Beginn einer neuen Reihe von Superman-Filmen darstellen, wäre besonders an dieser Stelle mehr Tiefgang wünschenswert gewesen. Auch die Gegenspieler Supermans, angeführt von General Zod, werden nur oberflächlich betrachtet, womit sie zu Randgestalten degradiert und kaum als echte Bedrohung wahrgenommen werden. Darüber hinaus enthält die Geschichte einige zum Teil haarsträubende Ungereimtheiten und offene Fragen, über die man lieber nicht so genau nachdenken sollte. Auch die angedeutete Liebesbeziehung zwischen Superman und der Reporterin Lois Lane wirkt sehr gezwungen.

Bei aller Kritik hat „Man of Steel“ auf der anderen Seite natürlich auch einige positiver Aspekte zu bieten. Das größte Plus des Films ist definitiv die gewaltige Optik. Vor allem in der detailverliebten Darstellung des Planeten Kryton und der diversen Kampfszenen wird die Handschrift von Regisseur Zack Snyder deutlich. Explizit gelobt werden müssen hier auch die zahlreichen Actionsequenzen des Films, welche sich zwar gegen Ende hin stark in die Länge ziehen, den Zuschauer auf Grund des atemberaubenden Tempos und der erstklassigen Animationen nicht langweilen. Der oft kritisierte fehlenden Humor der Erzählung ist durchaus verschmerzbar, zumal es durchaus einige witzige Momente gibt und zu viel Humor der Erzählung eher geschadet hätte. Auch die musikalische Untermalung des Films durch Hans Zimmer ist wie gewohnt großartig.

Aus dem Cast sticht in erster Linie Russell Crowe als Supermans charismatischer Vater Jor-El heraus, während Hauptdarsteller Henry Cavill in der bislang größten Rolle seiner Karriere weitgehend blass bleibt, was vermutlich zu einem großen Teil der eindimensionalen Darstellung seiner Figur geschuldet ist. Kevin Costner und Diane Lane als Supermans Adoptiveltern und Michael Shannon als General Zod liefern gute Arbeit ab, ohne jedoch zu glänzen. Dahingegen erscheint Amy Adams in der Rolle der Lois Lane leider etwas fehlbesetzt.

Fazit: Mit „Man of Steel“ hat Zack Snyder einen typischen Sommer-Blockbuster erschaffen, der weder über die erzählerische Brillianz von Nolans jüngsten Batman-Verfilmungen, noch den Humor der Ironman-Filme verfügt. Stattdessen bietet er actiongeladenes Popcorn-Kino vom allerfeinsten. Unglücklicherweise leiden darunter sowohl die Tiefe und Entwicklung der Charaktere als auch die Qualität der Geschichte. Wer allerdings darüber hinwegsehen und sich an den teilweise wirklich grandiosen Animationen erfreuen kann, wird zweieinhalb Stunden lang beste Unterhaltung erleben.

"Man Of Steel" Gewinnspiel
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 30. Juni 2013
Zack Snyder ist mit "Man of Steel" ein gelungener, moderner Reboot der Superman Saga gelungen.

Henry Cavill verkörpert in diesem FIlm einen Supeman, der deutlich facettenreicher wirkt als in früheren Verfilmungen. Szenen aus seiner Kindheit werden genutzt um seinen charakterliche Entwicklung zu begründen. Ein Mensch der von Grund auf gut ist aber von seinem Umfeld nicht akzeptiert wird.

Insgesamt ist der Einfluss der "Dark Knight" Trilogien hinsichtlich der Darstellung des Supermans und der ernsten Grundstimmung klar erkennbar, was aber definitiv positiv ins Gewicht fällt.

Die Story des Films ist leider zeitweise etwas einfach gestrickt und stellenweise mit etwas zu viel Kitsch und unpassenden Szenen ausgeschmückt.

Dennoch überzeugt "Man of Steel" vor allem durch beeindruckende Kamerabilder, eine stimmige Atmosphäre und gute Schauspieler.

"Man Of Steel" Gewinnspiel
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