American History X
Durchschnitts-Wertung
4,5
2062 Wertungen

41 User-Kritiken

5
25 Kritiken
4
14 Kritiken
3
1 Kritik
2
1 Kritik
1
0 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
PrivatePaula
PrivatePaula

3 Follower 19 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 29. März 2016
Eine bedrückende Gewaltstudie, die einem wirklich das Fürchten lehrt. Mit einer genialen Darstellung von Edward Norton.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 23. Oktober 2014
American History X ist einer der bewegendsten Filme die ich je gesehen habe. Ein absolutes Meisterwerk.
Edward Norton spielt seine Rolle sehr authentisch und man glaub ihm seinen Werdegang.
Absolute Empfehlung!!!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 8. Februar 2015
American History X ist keineswegs ein euphorisierender Film, bei dem man nach dem Anschauen mit seinen Freunden in Rage voller Glücksgefühle kommt und die Welt für immer mit anderen Augen sieht. Nein, es ist ein Film der einem die bittere und nackte Wahrheit über uns Menschen aufzeigt, wenn es um Konkurrenzkampf und Anerkennung in der Gesellschaft geht. Das Sinnbild dafür, oder der Komplex, der daraus entsteht heißt Abgrenzung und gegenseitige Diskriminierung angetrieben durch Missgunst und Hass.
Derek Vinyard ist ein in der Neonazi Szene stark engagierter Mann, der wegen dreifachen Mordes an Afroamerikaner im Gefängnis seine Strafe absitzen muss. Nach seiner Entlassung kehrt er urplötzlich der Neonaziszene den Rücken und versucht mit seiner Familie ein neues Leben anzufangen. Doch dies stellt sich als problematischer heraus als von Derek angenommen, denn sein Bruder Danny Vinyard hat sich während Dereks Gefängnisaufenthaltes selbst in der Neonaziszene eingegliedert und kann und möchte diese nicht wie Derek verlassen. Hinzukommt, dass die Szene an Mitglieder und Stärke gewonnen hat und Derek wegen der Morde als Vorbild und Sinnbild für die Gruppe geworden ist.
Die erste Szene des Filmes ist brutal, bitter und furchtlos schwarz und weiß. Sie wirkt wie die Abdankung des eigenen humanen Grundsatzes. Wohingegen die letzte Szene zunächst wie ein positiver Hoffnungsschimmer auf die ganze Gesellschaft zu übersetzen ist und doch mit dem letzten ruchlosen Akt des Charakters die Stimmung der allerersten Szene wieder einfängt.
So ist dieser Film erst einmal ein Kommentar zur rechtsextremen Szene in den Vereinten Staaten, der die Grausamkeit und bedingungslose Gewaltbereitschaft dieser Gruppe durch Akte der Gewaltverherrlichung und skrupelloser menschenunwürdiger Taten gegen die Minderheiten in den Vereinten Staaten zeigt, gegenübergestellt von dem plötzlichen Sinneswandel Dereks, der im Gefängnis einsieht, dass sein früheres Verhalten falsch war. Zum zweitem ergründet dieser Film die Motivation solcher Menschen, die sich Gruppen anschließen, um dann andere Personen auszumerzen und aus der Gesellschaft bewusst aggressiv entgegenzuwirken, damit das eigene Empfinden stets steril bleibt. So kann man aus dem Film entnehmen, dass vor allem Hass, hervorgerufen durch viele Aspekte, die treibende Kraft zu solch menschenunwürdigem Einstellungen und Taten ist und dieser einfach nur Ballast ist, der das Leben ungenießbar macht. Der Mord an Dereks Vater durch einen Afroamerikaner veranlasste ihn, sich der rechtsextremen Gruppe anzuschließen. Doch um diese Frage zu beantworten geht der Regisseur Tony Kaye sogar auf eine viel fundamentalere Ebene. Der Einfluss der Familie und die darin vermittelten Lebenseinstellungen - und Verhältnisse haben einen größeren und bedeutenden Einfluss.
Obwohl am Ende alle Probleme wie aufgelöst erscheinen und ein kleiner Hoffnungsschimmer, auch an den harmonisch wirkenden Farben erkennend, abzusehen ist, löst der Regisseur diese Illusion mit einem elektrisierenden Schuss auf. Alles bröckelt und brodelt und bricht ein und dem Zuschauer (ich eingeschlossen) stockt zunächst der Atem, gefolgt von Herz pochen und einem tiefsitzenden Schreck. Womit der Film zum Ende hin seinem Titel gerecht wird ,,American History X'':
X eine unbestimmte Variable, die zeigt, dass die fortwährenden Probleme innerhalb der amerikanischen Geschichte wie die des Rassenkonfliktes, ein permanentes wiederkehrendes Problem für unbestimmte Zeit bleiben werden. Und jede Gruppe, ob rechtsextrem oder Gangster Gruppe, hat doch eigentlich dasselbe im Sinne: sie kämpft um ihre Anerkennung und ihre Existenz.
Am Ende bleibt dann nur noch der Satz im Raum stehen: “Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert”.
Ich muss schon sagen, dass dieser Film vor allem wegen seiner Thematik, aber auch wegen seiner wirklich ausgefeilten und interessanten Charakterzeichnung sowie Struktur, mich inspiriert und gefesselt hat.
Luke-Corvin H
Luke-Corvin H

405 Follower 474 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 29. September 2014
Ein ernstes Thema über Mord und Nazis sehr gewagt auch gute Darsteller sind gut aber es hat mir nicht den kick gegeben was ich bei jeden Film habe wenn sie mir gefällt aber diesmal nicht der Film wahr nicht schlecht aber irgendwas hat gefehlt. 3 Sterne sind für den Film das beste.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 5. Januar 2015
Einer der ergreifensten und wohl brutalsten Filme über Hass ! Der Film nimmt einen über die zwei Stunden emotional so mit, dass man am Ende den Fernseher ausmacht und erst mal nachdenkt ! Ein unglaubliches Film Erlebnis !
Philipp N.
Philipp N.

4 Follower 17 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 20. Februar 2014
Es gibt selten Filme, die mich so Bewegen wie dieser hier!
Ein damals wie heute brandaktuelles Thema wird in diesem Film wirklich ausgezeichnet umgesetzt!!
Gringo93
Gringo93

357 Follower 441 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 8. Januar 2014
Fazit: Packende Story, großartige Schauspieler und eine realistische (und harte) Darstellung.
chagall1985
chagall1985

28 Follower 113 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 6. Oktober 2013
So sieht eine moderne und echte Auseinandersetzung mit radikalem Gedankengut aus.

Weder wird hier die Moralkeule geschwungen noch zeigt der Film unrealistische und lebensfremde Lösungen.

Er präsentiert schlicht und ergreifend die Verlockung von Hass und Schuldzuweisung und zeigt die Sackgasse dieses Denkens in brutaler und letzter Konsequenz.

Der Hass und die Gewalt ist nicht deshalb abzulehnen und zu bekämpfen weil sie keine Berechtigung hätte.
Sie ist leicht verlockend und verführerisch weil sie leichte Antworten und Schuldige zu bieten hat.
Und sie bieten ein Ventil für Missmut, Hoffnungslosigkeit und Agonie.

Im Grunde sind Hass und Gewalt sehr gute Freunde sie geben einem viel und verlangen Nichts.

Aber das was sie einem geben hat einen verdammt hohen Preis den man nicht sofort erkennt.

Und genau dieser Preis wird in American History X in letzer Konsequenz benannt und gezeigt.

Die Hoffnung und die Chance auf eine bessere Zukunft.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 28. März 2013
Es gibt nicht viel zu sagen, der Film spricht meiner Meinung nach für sich alleine und ist einer der besten Filme zu diesem Thema - da er zum einen die Massen erreicht, sich zum Anderen aber abhebt von den üblichen 08/15-Filmen, die nur auf Unterhaltung aus sind, ohne das die Message von besonders weitreichender Bedeutung ist.
American History X zeigt viele Facetten und Menschen und das Verhalten jener Menschen in unterschiedlichen Situationen, in denen sie mit rechten Ideologien und/oder rechter Gewalt in irgendeiner Form konfrontiert werden.
Der Film lässt viel Spielraum für eigene Gedanken und Meinungen und schreit dennoch förmlich laut heraus, wozu blinder Hass führt - egal von welcher Seite er kommt. Er zeigt, wie schwer es ist Schuld zu verteilen und das kaum ein Mensch nur gut oder nur schlecht ist.
Gewalt - ganz egal wer sie ausübt, erzeugt Gewalt. Eine einfache Weisheit, eigentlich allseits bekannt, die jeder in diesem Film auf sehr drastische und brutale Weise verdeutlicht bekommt.

American History X beeindruckt mich noch aus drei vollkommen anderen Gründen:
1. Die Rückblenden in schwarz-weiß mag ich sehr. Sie sind ein schöner, visueller Effekt und geben American History X einen besonderen Flair.
2. Die Darstellung von jenen, die die Ideologie annehmen und die Darstellung von jeden, die sie verbreiten und ihre rethorischen, manipulativen Fähigkeiten nutzen um andere zu ködern ist sehr differenziert und gelingt geradezu grandios.
3. Mich beeindrucht die Figur des Schulleiters Sweeney (meiner Meinung nach einer der wichtigsten Figuren in der im Film erzählten Geschichte). Unabhängig vom Thema des Films zeigt seine Darstellung ein wichtiges Thema auf: Die Rolle und Verantwortung Schule als Bildungs- und Erziehungseinrichtung - auch für jene, die nicht zu den beliebten Musterschülern oder Vorzeigekindern zählen. Oder besser gesagt gerade für die.
007Asma
007Asma

22 Follower 86 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 6. Februar 2013
Ganz unterhaltsam , aber nicht besonders.
Is nur durch die eine Szene berühmt geworden und mehr ist eigentlich auch nich zu sehen.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme