Zauberhafte Schwestern
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Lorenz RĂĽtter
Lorenz RĂĽtter

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2,0
Veröffentlicht am 30. April 2014
Auf und für sich wäre die Story ganz in Ordnung gewesen. Ein bisschen Hexensabbat mit romantischen Kitsch verbunden. Die zwei Hauptdarstellern find ich zwar hübsch und charmant, aber das wäre auch schon alles gewesen! Der Film kommt einfach nicht in die Gänge und man fragt sich am Schluss, war das schon etwa alles? Ein völlig übertriebenes Theater, den ganzen Film hindurch und am Ende ist so einfach. Da gibt es sicher noch bessere Hexenfilme, die mehr Spannung erzeugen!
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.854 Follower 5.038 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 16. August 2017
Hier fand ich vor allem den Regisseur sehr spannend: Griffin Dunne ist einer dieser Kerle die als Schauspieler immer wieder kleine und nette Nebenrollen hatten (so wie als netter Lehrer bei „My Girl) aber nie so wirklich bekannt wurde. Manchmal erweisen sich diese Nebenakteure dann als absolute Regiegranaten. Aber eben nur manchmal, wobei dies kein kompletter Flop ist. Mehr eben einer dieser Filme wo man zu krampfhaft versucht es allen Recht zu machen und viel zu viele Komponenten ineinander stopft die nicht anders können als sich zu beißen. Ausgerichtet auf seine Stars soll dies teils lustig und teils traurig sein und mit dem großen Mysteryfinsish kommen auch noch Horrorelemente dazu. Da diese aber auf der anderen Seite noch irgendwie familientauglich sein müssen ist der gesamte Mix schlichtweg zum scheitern verurteilt. Wenn man mal reinzappt kann man sich vielleicht festgucken, ansonsten ist die krumme Nummer keinen Cent wert.

Fazit: Familienkomödie und Hexenhorror in unausgewogener Mischung – war wohl als glänzendes Starvehikel geplant!
Margit A.
Margit A.

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5,0
Veröffentlicht am 26. Juli 2025
Ich finde diesen Film sehr unterhaltsam und mag die Musik auch. Ich freu mich auf jeden Fall wenn es eine Fortsetzung gibt.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 371 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 26. April 2026
Alberner Möchtegern-Hexen-Blödsinn!

Das Hexen-Genre hat seine Aufs und Abs und in den 90ern gab es einige Abs: „Hokus Pokus“ von Disney (1993) war ja noch recht unterhaltsam, aber 1998 erschien die Romantik-Komödie „Zauberhafte Schwestern“ (im Original „Practical Magic“) von Regisseur Griffin Dunne, basierend auf Alice Hoffmans Buch „Im Hexenhaus“. Doch statt kindlicher Magie wollte man hier erwachsenere Themen wie Sex und und auch Mord mit ins Spiel bringen. Das Endergebnis ist überraschenderweise aber noch alberner als „Hokus Pokus“ geworden und ein leider inkompetentes Filmwerk, zu dem es demnächst (2026) sogar eine Fortsetzung gibt…

Die Story dreht sich um die Hexen-Familie Owens, vor allem um die beiden Töchter Sally und Gillian. Während Gillian das Elternhaus verlässt und das Stadtleben in Saus und Braus genießt, heiratet Sally und kriegt sogar Kinder. Doch ein alter Fluch der Vorfahren lässt aus dem glücklichen Familienleben ein Alptraum werden. Dabei wollten Sally und Gillian nicht mehr hexen, um ein normales Leben führen zu können, doch genau diesen Schwur müssen sie jetzt brechen…

Wie schlimm kann ein harmloser Hexenfilm mit Sandra Bullock und Nicole Kidman in den Hauptrollen schon sein? Nun, ziemlich schlimm. „Zauberhafte Schwestern“ ist von vorne bis hinten eine echte Zumutung. Selbst wenn man gegen schlimmsten Hollywood-Romanzen-Kitsch nichts hat, so muss man zudem auch noch einen inkompetent zusammen geschusterten Film ertragen.

Da wären zunächst mal die Darsteller*innen, die trotz der hochkarätigen Besetzung allesamt nicht gut aussehen. Vor allem Kidman und Bullock hatten scheinbar keine große Lust auf diesen Streifen, zumindest kommt es so rüber. Ich habe wirklich niemandem etwas geglaubt, schon gar nicht, dass es hier Hexen sind, die zaubern können.

Das liegt auch am furchtbaren Drehbuch, das weder konsistent noch logisch ist. Die „Zauberei“ im Film folgt keinen Regeln, sondern sieht nach dem billigsten Halloween-Hexen-Blödsinn aus, den man sich zusammen reimen kann. Ulkige Zauberbücher, schrill gekleidete Damen und eine schwarze Katze. Diese Klischees waren schon in den 90ern ausgelutscht. Noch dazu ist die Erzählstruktur absolut grauenhaft: Die ersten 20 Minuten sind gehetzt und über große, dramatische Familienereignisse wird einfach so drüber gegangen und später leidet der Film unter einem teils wirklich schrecklichen Schnitt. Mit den klischeehaften und unsinnigen Dialogen hat man eine Story, der man schlecht folgen und die man kaum nachvollziehen kann. Die Motivationen der Figuren sind flatterhaft und ergeben keinen Sinn und wie gesagt: Ich habe zu keiner Sekunde irgendjemandem im Film etwas geglaubt, da alles so forciert und schlecht kommuniziert wird.

Das Ganze sieht auch nicht sonderlich spektakulär aus, sondern erinnert an „Eiskalte Engel“ mit seinem kontrastreichen 90er-Filmlook. Nur der Score von Alan Silvestri ist ab und zu sehr unterhaltsam.

Fazit: Was für ein dummer, kitschiger und inkompetenter Möchtegern-Halloween-Klassiker. „Zauberhafte Schwestern“ ist nervig, langweilig, uninspiriert, schlecht gespielt und weder lustig noch romantisch!
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