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Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 1. September 2010
Passabler Action Film, leider mit vielen peinlichen Szenen. Wer auf historisch korrekte Film Wert legt, sollte sich Robin Hood nicht ansehen. Der Film hat keinen Anspruch in dieser Richtung und besonders anstrengen muss man sein Gehirn auch nicht. Auch wenn dieser Robin-Hood Film andere Wege geht als seine Vorgänger, das Rad erfindet der Film auch nicht neu, irgendwie gab es das alles schon. Mit peinlichen Szenen meine ich zb die "romantischen" Anbandelungen zwischen Robin und Marian, die Landung der Franzosen an der englischen Küste (in Landungsbooten wie im 2. Weltkrieg) oder die Entscheidungsschlacht mit dem völlig überraschenden Auftritt von Lady Marian. An Filme wie Braveheart, Gladiator oder Troja kommt Robin Hood um Längen nicht heran.
Ich fand den film wirklich gut. es tat mal wieder gut einen "handgemachten" film zu sehen bei dem der computer nur sehr sehr sehr selten eingesetzt wurde. Ein richtiger Wald- und Pferde-Film. Auch die schauspieler haben mir sehr gut gefallen. Crowe spielt so wie in guten alten zeiten und blancett kann man auch nur loben. Man sagt immer es wäre gladiator im wald. Das könnte man möglicherweise auch annehmen aber ich bin doch anderer meinung. Galdiator wirkte auf mich doch anders. Außerdem ist Robin Hood überraschend unbrutal. Da hatte ich eigentlich mehr erwartet. Aber negativ ist dies natürlich nicht anzumerken. Ich fand den film jedenfalls durchaus sehenswert. Ein wenig lang fand ich ihn dann aber doch (das ist der negativteil) aber sonst ein handwerklich wunderbar gemachter film.
Wer braucht schon einen realistischen RH? RH ist eine Legende. Da brauch ich keinen gekünstelten Realismus. Ein Bogenschuss im ganzen Film, na ja... Das allein wäre ja nicht schlimm, abes steht exemplarisch für einen reduzierten RH. Und dann der Schluss: Der Film hört da auf, wo RH eigentlich erst anfängt. Eigentlich hätte der Film RH - Der Anfang heißen müssen.
Ich fand Robin Hood übrigens toll! Endlich wird mal die "Vorgschichte" von Robin Hood erklärt, also wie er überhaupt nach Nottingham kann, wie er Marian traff bzw. wie es dann zu seiner Situation als "Gesetzloser" kam. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, was man darüberhinaus hätte erzählen können.
[b]Ich denke keiner will das x-mal hören wie Robin Hood mit seinen Jungs im Wald einen Transporter überfällt. Langweilig![/b]
[b]Rusell Crowe[/b] lieferte eigentliche seine eher typische Leistung ab, die hier aber ganz gut paßt. Vom Erscheinungsbild wie auch von der Verhaltensweße so, wie ICH mir Robin Hood vorstelle. Cate Blanchett spielt wie immer ganz toll und auch die anderen Nebendarsteller spielen ihre Rolle glaubwürdig.
Der Film bietet einen bunten Mix aus langsamen, lustigen und schnellen Momenten. Irgendwie fiebert man mit und freut sich, wenn Robin Hood dann mit seinen Leuten erscheint. [b]Der Film ist Braveheart somit nicht unähnlich[/b]. Die Schlahten sind wirklich atemberaubend inszeniert und vorallem... nicht zu lang.
Die Musik fand ich eigentlich sehr gelungen. Sehr viele Lieder passten sich den Situationen erstaunlich gut an. Sehr efreulich war ich über die folklorischen Klänge im Film. Nebenbeu sollte ich noch erwähnen, dass Ridley Scott das 12. Jahrhundert absolut glaubwürdig rübergebracht hat. Vom Kostümdesign über die Settings wirkte alles glaubwürdig und passend.
Robin Hood ist somit ein toller Unterhaltungsfilm, der aber leider einige Längen aufweißt. Somit [b]8 bis 8,5 von 10 Punkten[/b]