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Maddin
393 Kritiken
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4,0
Veröffentlicht am 3. Oktober 2026
„Robin Hood“ aus dem Jahr 2010 ist eine actionreiche und düstere Neuinterpretation der bekannten Legende um den berühmten Gesetzlosen aus Nottingham. Regisseur Ridley Scott erzählt dabei weniger die klassische Geschichte vom „Rächer der Armen“, sondern konzentriert sich auf die Vorgeschichte und darauf, wie aus Robin Longstride schließlich Robin Hood wird.
Handlung
Robin Longstride kehrt nach England zurück, nachdem er als Bogenschütze an den Kreuzzügen teilgenommen hat. Gemeinsam mit einigen Gefährten gerät er in die politischen und militärischen Konflikte seiner Heimat.
Nach dem Tod von König Richard übernimmt Prinz John den englischen Thron. Während das Land zunehmend unter hohen Abgaben und politischen Intrigen leidet, versucht Robin, gemeinsam mit Lady Marian gegen die Willkür und Unterdrückung vorzugehen.
Dabei entwickelt sich Robin nach und nach zu der Figur, die später als Robin Hood bekannt werden soll.
Russell Crowe als Robin Hood
Russell Crowe verkörpert Robin Hood als erfahrenen Kämpfer und eher ernsten Helden. Seine Version der Figur unterscheidet sich deutlich von den oftmals humorvolleren Darstellungen aus früheren Verfilmungen.
Crowe verleiht Robin eine gewisse Härte und Glaubwürdigkeit. Gleichzeitig zeigt seine Figur auch eine menschliche Seite, insbesondere in der Beziehung zu Lady Marian, gespielt von Cate Blanchett.
Cate Blanchett als Lady Marian
Cate Blanchett ist eine große Bereicherung für den Film. Ihre Marian ist keine passive Frau, die lediglich auf ihre Rettung wartet. Sie ist selbstbewusst, mutig und bereit, sich aktiv in die Ereignisse einzumischen.
Die Beziehung zwischen Robin und Marian entwickelt sich vergleichsweise langsam, wirkt dadurch aber glaubwürdiger.
Action und Inszenierung
Die große Stärke des Films liegt zweifellos in seiner aufwendigen Inszenierung. Ridley Scott präsentiert das mittelalterliche England mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen, großen Schlachtszenen und aufwendigen Kostümen.
Besonders die Kampfszenen sind spektakulär umgesetzt. Pfeile, Schwerter und Nahkämpfe sorgen für reichlich Action. Gleichzeitig vermittelt der Film ein relativ düsteres und raues Bild des Mittelalters.
Historische Atmosphäre
Auch wenn der Film keine historische Dokumentation ist und sich zahlreiche Freiheiten mit der überlieferten Robin-Hood-Legende nimmt, funktioniert die mittelalterliche Atmosphäre sehr gut.
Der Film versucht, Robin Hood stärker in einen historischen und politischen Zusammenhang einzuordnen. Themen wie Machtmissbrauch, hohe Abgaben, soziale Ungleichheit und der Kampf um die politische Zukunft Englands spielen eine wichtige Rolle.
Schwächen
Die größte Schwäche ist für mich, dass der Film etwas lang geraten ist. Mit einer Laufzeit von mehr als zwei Stunden nimmt sich die Geschichte viel Zeit, bevor die eigentliche Robin-Hood-Legende richtig Gestalt annimmt.
Wer eine klassische Robin-Hood-Geschichte mit Sherwood Forest, dem Sheriff von Nottingham und dem Kampf für die Armen erwartet, muss sich daher etwas gedulden. Der Film ist eher als Vorgeschichte angelegt.
Fazit
„Robin Hood“ ist eine bildgewaltige und actionreiche Neuinterpretation der bekannten Legende. Russell Crowe überzeugt als ernsthafter und kämpferischer Robin, während Cate Blanchett eine starke Lady Marian verkörpert.
Besonders die aufwendige Ausstattung, die beeindruckenden Landschaftsaufnahmen und die großen Schlachtszenen machen den Film sehenswert. Allerdings nimmt sich die Geschichte sehr viel Zeit für ihre Vorgeschichte und entfernt sich dadurch teilweise von dem Robin Hood, den man aus den klassischen Erzählungen kennt.
Wer eine düstere, realistischere und actionreiche Version der Legende sucht, bekommt hier einen unterhaltsamen Abenteuerfilm.
Schon wieder ein "Robin Hood" aber jetzt mit Russel Crowe und von Meisterregisseur Ridley Scott. Ich mag diesen "Robin Hood" sehr. Er ist weder richtig lustig oder romantisch, er ist eher dreckig, düster und trostlos. Und ich mag sowas sehr in diesm Film. Leider ist der Film sehr langweilig aber setzt auf schöne Bilder. Russel Crowe ist super und die ganzen anderen Darsteller können überzeugen. Die Story ist ebenfalls gut aber der Film ist auch etwas zu lang.
Insgesamt ist es ein guter Film der düster, dreckig, gut gemacht und toll gespielt ist.
„Robin Hood“ (2010, FSK: 12) ist ein britisch-US-amerikanischer Historien- und Ritterfilm von Ridley Scott mit einer angenehmen Länge von 140 Minuten. Russell Crowe (Robin Hood) spielt einen typischen Mittelalterhelden, dessen Widersacher Mark Strong (Sir Godfrey) den typischen gehassten Bösewicht spielt. Beide verkörpern ihre Rollen wunderbar und spielen einwandfrei. Der gesamte Cast im Allgemeinen überzeugt absolut. Die Handlung kann man kurz beschreiben: Sehr gut, aber wenig Assoziationen mit dem klassischen Robin Hood. Der Film ist zwar cool gemacht, jedoch nicht wirklich originell, da er eben ein typischer Mittelalterfilm ist, den man leicht mit anderen verwechseln kann. Die Bildqualität ist sehr hoch. Der Pfeilflug, der zweimal verwendet wird, unterstützt die Jagd nach Sir Godfrey und ist durch Effekte wunderbar gelungen. Die Stimmvertonung und der Soundtrack sind super, wobei letzteres öfter zum Einsatz hätte kommen dürfen. Die Qualität des Films ist insgesamt hoch. Der Film ist also noch gut gelungen. (7.25/10) → 7.5 /10
Vielschichtiges und wuchtiges Historienepos, es erzählt die Vorgeschichte des berühmten mittelalterlichen Helden-Mythos. Cate Blanchett ist eine hinreißend kratzbürstige Lady Marian.
Ein typischer Scott, epische Schlachten in gradiosen Bilder erzählt und packenden Score akustisch untermalt. Russel Crowe ist sowieso immer sehenswert da verzeiht man die den ein oder anderen erzählerischen Schnitzer. 8/10
Robin Hood ist ein Thema daß schon in zahlreichen Filmen und auch Serien aufgegriffen und verwurstet wurde – trotzdem halte ich die Fassung mit Kevin Costner immernoch als den besten Versuch. Das war zwar kein wirklich tiefsinniges Filmchen, aber doch ein aufregender Abenteuerstreifen voller Action, Herz und Humor – also genau all diese Dinge von denen die aktuelle Fassung das Gegenteil darstellt. Wobei dieer hier sogar dreisterweise einen anderen Titel bekommen könnte: „Ribin Begins“. Denn wenn man das überraschungsfreie Ende sieht kann man den Schriftzug „Fortsetzung folgt“ fast blinken sehen – doch wenn man den Film bedenkt den man gerade gesehen hat sagt man sich wiederrum: warum will ich noch so was sehen? Ehrlich, der Film enttäuscht auf ganzer Linie. Der Versuch den edlen Ritter als historisch möglichst korrekte Figu darzustellen ist im Ansatz ja noch interessant, aber das verfliegt dann wiederum ganz ganz schnell wenn man den chronisch mies gelaunten Russel Crowe sieht – kein Charme, kein Charisma und nichts anderes kennzeichnet ihn hier. Trotzdem folgen ihm alle und die ebenso unsympathische wie bleiche Lady Marian alias Cate Blanchett darf ihm erliegen. Die Action ist ganz ordentlich gemacht, wenngleich zu keiner Zeit außergewöhnlich (und der Showdown irgendwie stark an „James Ryan“ erinnert); die Schurken derer es mehrere gibt bleiben indes uninteressante Figürchen im Rtteruniformen. Und am Ende – da wird die Grundlage geschaffen für Teil 2 – aber was soll das bringen, an eben jener Stelle fangen die anderen Robin Hood Filme direkt an. Nenene – so großes Namen, dabei jedoch ein so bleiches Resultat.
Fazit: Ein Pfeilschuß in den Ofen – der Versuch die Bogenlegende als anspruchsvolel Kinoserie zu etablieren scheitert grandios!
Schade dass mich Ridley Scott hier so enttäuscht hat. Eines seiner Markenzeichen, nämlich die starken Bilder sind hier kaum vorhanden. Außerdem ist die Handlung erstaunlich schlecht und uninspiriert. Der Film kommt mir vor, wie eine halbe Ewigkeit und zeiht sich ins unermessliche. Der Film ist zwar Top besetzt. Aber kaum jemand kann überzeuge. Russell Crowe bleibt blass, Mark Strong ist als Schurke absolut nichtssagend, Oscar Isaac hat zu wenig Leinwandzeit um seinen Schurken stark rüber zu bringen und Max von Sydow tut sein bestes. Am stärksten wahren wohl Cate Blanchett und William Hurt. Der Film fühlt sich an wie ein versuchtes Remake von Gladiator, dass es bei weitem nicht erreicht. Außerdem sind der Score und die Schlachten wirklich langweilig. So Filme wie Gladiator, Bravehaert oder Der Herr der Ringe werden damit bei weitem nicht erreicht.
Einfach gut gemacht. Alte Geschichte, aber komplett neu aufbereitet. Viel Witz, Charm und aktionreiche Szenen aber auch die Liebesstory kam nicht zu kurz. Einfach klasse! Hoffe der. 2. Teil wird auch noch gedreht.
Wer einen typschen Robin Hood Film erwartet liegt hier falsch. Der Film ist ganz anders als seine Vorgängerund natürlich viel interessanter. Ausgezeichnete Regie und Russel Crow in bester Form.. Einfach gutes Kino