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Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 23. November 2020
Ich unterlasse es hier, etwas über den Inhalt zu schreiben. Und nein, nicht um das Spoilern zu vermeiden, sondern weil der Inhalt vollkommen unwichtig ist. Denn der ganze Film ist unwichtig. Ehrlich, wo soll man anfangen mit dem Meckern? Ich muss zugeben, ich war nie DER großer „GHOSTBUSTERS“-Fan, aber zumindest stand ich dem Original neutral gegenüber und habe ihn Sehenswert gefunden nicht gehasst. Dieser Film hier allerdings macht es einem in jeglicher Hinsicht schwer, ihn nicht zu hassen. Zuerst einmal weiß man gar nicht, was das hier sein soll. Eine Fortsetzung ist es nicht, ein Remake ebenfalls nicht, vielleicht könnte man es einen Reboot nennen. Leider wird hier aber auch nichts gebootet, man kann nur hoffen, dass es hiervon niemals einen zweiten Teil geben wird. Zum einen ist es natürlich nicht schlimm, dass nun statt einem Männerteam ein Frauenteam an den Start geht, aber diese Frauen hier nerven komplett. Jede von ihnen hat genau eine Charaktereigenschaft und ist so übel stereotyp und eintönig, dass man schnell gelangweilt ist. Richtig schlimm ist dann Chris Hemsworth als männliche Sekretärin. Spätestens da wird klar, dass die Drehbuchschreiber einfach nur krampfhaft das Rollenbild tauschen wollten: Der Schönling ist als Synonym zur Blondine dumm wie Bohnenstroh und die Damen stellen ihn nur wegen seines Knackarsches ein. So plumper Rollentausch ist auch schon lange nicht mehr witzig, wenn da wirklich keinerlei Hirnschmalz hineingesteckt wurde. Unnötig zu erwähnen, dass auch Hemsworth hier nur eine einzige Charaktereigenschaft besitzt, nämlich dumm zu sein und die Einschläge nicht zu merken. Hinzu kommt eine unoriginelle Geschichte aus dem Klischeebuch sowie langweilige Sprüche. Die Tricks lassen sich sehen, das wäre aber auch traurig, wenn es nicht so wäre, bei einer heutigen großen Hollywood-Produktion. Schnell kommt einem hier die Phrase „Vergewaltigung des Originals“ in den Sinn, denn etwas so lieblos zusammengeschustertes Stück Popcornkino habe ich selten erlebt.
Der Humor ist etwas trashig, süß ist es, daß Frauen hier als Team den Kern der Story bilden. Das der geile Gammler Bill Murray kurz mal drin ist, ist ziemlich cool, sowie Sigurney im Nachspann. Hab den Film erst jetzt gesehen, da er so verrissen wurde. Hätte gedacht, dass es schlimmer ist. Das in Zeiten, wo so viele mit dystopischen Hirnmüll rumrennen und sich selbst unberechtigterweise zu ernst nehmen, oder ernsthaft glauben sie seien privilegiert, da kommt so ein Schwung aus den harmlosen, glücklichen, aufstrebenden 80ern sehr sehr angenehm an. Zeigt eindrucksvoll, wie kühl und langweilig unsere heutige Zeit ist. Die Zeit der angeblichen Selbstoptimierer. Eher die Zeit des Hirnmülls, in Wahrheit. Ich finds eine Sauerei, dass der Film so verrissen wurde. Von lauter Selbstoptimierern, die in Wahrheit nur Mitläufer sind und keine Eigenständigkeit besitzen. Ach ja, und Kirsten Wiig ist krass hot. Obwohl dieses amerikanische Komödiantengetue mit der Gestik und Mimik krass behindert ist. Es war auch nie besonders lustig. So Großstadtgespaste halt. Krass weltfremd. Bei der Musik hätte man weniger auf orchestralische Musik setzen sollen, n paar 80er Jahre Songs wären cooler gewesen. Oder so 80er Jahre Synthesizer Stücke, nicht erst im Nachspann. Orchestermusik hat was von Liebesschnulzen und ist seit den 90ern einfach out. Außer Hans Zimmer oder Ennio. Aber die können es halt auch. Insgesamt nett der Film. Sehenswert, auch für Kinder.
Soory echt nach 23 Minuten habe ich den film ausgemacht Hatte keine lust weiter zu schauen und weiteres kann ich nicht sagen Aber wenn der film am Anfang mich nicht überzeugt oder das er evtl mich später überzeugt hat es für mich kein sinn den Film weiter zu schauen die alten filmen fand ich am besten
Kein großes Kino nur großes Kopfschütteln. Man hat das Gefühl das etwas erzwungen werden sollte und kein Herzblut drin steckt. Schlechtestes Remake welches ich je gesehen habe.
Es lag so viel Potential in diesem Film und es ist nicht viel gutes in diesem Film. Man wollte den alten Charme spüren und am Ende bekam man nur eine Menge Klamauk. Aber abgesehen von Story und Schauspielern ist der Film in Bild und Ton echt gut umgesetzt.
Dieser Film ist vielleicht der ungelungenste Versuch, einer Filmreihe wieder neues Leben einzuhauchen. Vor allem die Debatte darum, den Haupt-Cast komplett aus Frauen bestehen zu lassen, sorgte im Vorfeld für schlechte Stimmung bei den Fans der originalen Filme. Ich persönlich bin auch kein Fan der omnipräsenten Melissa McCarthy. Das reichte für mich aber dennoch nicht aus, den Film vorab zu verteufeln. Beim Fußball heißt es: entscheidend ist auf´m Platz! In diesem Fall auf der Leinwand. Und was soll ich sagen? Ein direkter Vergleich - Original vs. Reboot - wäre unlogisch und unfair der 2016er Version gegenüber. Allerdings liegt das vor allem daran, dass Paul Feigs Film nie wirklich weiß, was er eigentlich sein soll. Ist es eine Hommage? Eine Fortsetzung? Warum treten die alten Ghostbusters in Cameos auf, spielen aber nicht die von ihnen einst verkörperten Charaktere? Warum ignoriert man die Filme aus den 80ern, kopiert aber im Prinzip die komplette Handlung des Originals? Fragen über Fragen, die man sich stellt während der Film vor einem flimmert. Jeder kann für sich selbst entscheiden, ob der Film trotzdem Unterhaltung bietet und somit wenigstens ein Kriterium eines Sommerblockbusters erfüllt. Und ohne frage, die ein oder andere Szene ist durchaus gelungen. Die Anfangsszene, die auch als Prolog durchgeht, verbreitet eigentlich die richtige (Grusel-)Stimmung. Dann greift das Drehbuch ein - einige Seiten wurden anscheinend direkt aus dem von Dan Aykroyd mitgeschrieben ´84er Drehbuch kopiert. Anders kann man nicht erklären, warum die erste Begegnung mit einem Geist in beiden Fällen mit dem Auskotzen von Ektoplasma auf einem zukünftigen Geisterjäger endet. Paul Feig will sich natürlich vor dem Original verbeugen, tut das aber allzu deutlich. Oder anders gesagt: er haut einem mit der Fanservice-Kelle mitten in die Fresse. Das funktioniert leider kein bisschen (trotz des Auftritts von Fanliebling Slimer), da man sofort den Vergleich zieht - der ja eigentlich nicht stattfinden sollte um dem Film seine Daseinsberechtigung nicht absprechen zu müssen. Im Prinzip ist der einzige „Kniff“, dass das Team dieses Mal aus Frauen besteht. Das ist weder schlecht, noch innovativ und im Prinzip komplett egal. Auch wenn die Chemie zwischen den Damen stimmt, so komme ich jedenfalls nicht drum rum, den Figuren magere Noten zu verteilen. Jede Einzelne hat für sich eine Daseinsberechtigung und hat eine Aufgabe zu erfüllen. Trotzdem besitzen die Figuren nur schablonenhafte Charakterzüge, was zur Folge hat, dass diese immer in einem schmal abgesteckten Radius agieren. Das nervt nach geraumer Zeit gewaltig - die eine ist durchgängig verunsichert, die andere hat dauernd einen kecken Spruch auf der Zunge. Und so gestalten sich auch die Dialoge, die sich oft in undefinierten Witzeleien verlieren. Der einzige der das alles für sich nutzen kann ist Chris Hemsworth. Der Thor-Darsteller darf sich nach Lust und Laune zum Deppen machen. Dies bringt dann tatsächlich hin und wieder auch einen Lacher hervor. Aber natürlich vergreift sich Feig auch bei Hemsworthˋs Figur. Dieser darf nämlich im komplett gegen die Wand gefahrenen Finale eine Tanzeinlage geben, die an Banalität nur noch von Johnny Depps Performance am Ende von ALICE IM WUNDERLAND (5/10) getoppt wird. Ein weiteres Übel ist der Bösewicht, dessen Absichten uninteressant und austauschbar sind. Das soll aber kein Problem darstellen, wenn man im letzten Drittel ein wahres CGI-Spektakel abfeuert und den ganzen Timesquare mit Geistern und Plasma-Wesen flutet nur um drüber hinweg zu täuschen, dass den Drehbuchautoren nichts besseres eingefallen ist. Als nach knapp 2 Stunden der Abspann lief, war ich geradezu erleichtert. FAZIT: Reboots können dem Original manchmal interessante und/oder neue Aspekte hinzufügen (gutes Beispiel Rob Zombies HALLOWEEN). Meistens aber geht das Rebooten gehörig schief (unzählige Beispiele). Der GHOSTBUSTERS aus 2016 ist nicht nur nicht gut, er ist auch noch komplett überflüssig. Er fügt dem Franchise nichts Neues hinzu. Er hievt die Grundidee auf kein neues Level. Er kopiert und klaut beim Ur-Film, ohne auch nur ansatzweise den charmanten Witz, mit dem Murray, Aykroyd und Co. auch heute noch Fans ein Lachen heraus kitzeln, auf die eigene Interpretation zu übertragen.
Wenige Filme haben vorab so viel Kontroverse erzeugt, wie dieses Remake. Mein Versuch einer objektiven Beurteilung: Wenig neue Ideen. Der Witz changiert zwischen klasse and fremdschämen. Kleinere Inkonsistenzen am Skript, etwa ein Running Gag etabliert ("Ich muss bei Gefahr immer Chips essen, wegen der Aufregung..."), von man nie wieder etwas hört. Hat noch Spaß gemacht, vor allem die Szenen, in den Chris Hemsworth seinen sonst üblichen Stil parodieren darf. Aber ein Pflichtfilm sieht anders aus.
Ich hätte vorher niemals gedacht, dass ich so viel lachen würde. Die unterschiedlichen Hauptdarsteller passen unfassbar gut zusammen. Der Film liefert genau das, was ich von ihm erwarte: Eine nicht ernst zu nehmenden Geisterfahrt mit viel Humor, Anspielungen auf den Klassiker und gute Effekte. Leider liefert Kevin keine gute Leistung ab als Trottel ab.
Normalerweise bin ich seit Jahren stuller leser, Aber dieser Film hat mich veranlasst mich hier anzumelden und eine Filmkritik zu geben.
Das ist mit Abstand der schlechteste film aller Zeiten. Trotz Komödie null Prozent lustig! Langweilig und kein Schauspieler überzeugt!!! Wie schon mein Vorredner geschrieben hat . Eine Beleidigung für den klassiker. Bin sowas von frustriert mir so eine sche.... angeschaut zu haben.spoiler: