Ghostbusters
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niman7
niman7

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2,5
Veröffentlicht am 9. August 2016
Im Reboot der "Ghostbusters" erzählt Regisseur Paul Feig die Geschichte der Professorin Erin Gilbert. Erin (Kristin Wiig) steht kurz vor einer Einstellung an einer renommierten Universität. Eines Tages taucht plötzlich ein Mann auf und bittet sie sein Problem anzunehmen. In einem seiner Anwesen die er betreut, scheint es zu spucken. Da Erin vor einigen Jahren ein Buch über Geister schrieb, scheint sie die richtige Ansprechpartnerin zu sein. Diese Jugendsünde könnte ihre Karriere kosten. Denn schließlich glauben Wissenschaftler an die Wissenschaft und nicht an Geister. Ihre Freundin Abby Yates (Melissa McCarthy) will das Buch aber nicht aus dem Versandhandel herausnehmen und bittet sie stattdessen dem Spuck nachzugehen! Im Anwesen angekommen, entdecken sie tatsächlich einen Geist. Doch so wirklich will ihnen das keiner glauben...
Mit "Ghostbusters" ging Regisseur Paul Feig ein großes Risiko ein: Er verfilmt den legendären Film aus den 80er Jahren neu und besetzt die Rollen auch noch mit Frauen! Auf die Ereignisse und der harschen Kritik, möchte ich jetzt aber nicht weiter eingehen. Ich bin ohne jegliche Vorurteile in den Film reingegangen und kam letztendlich auch mit einem Lächeln raus. Daher fahre ich direkt weiter mit dem eigentlichen Film fort. Dass Paul Feig ein Fan der zwei Klassiker ist, sieht man den Film alle Ecken und Enden an. Überall wimmelt es nur so von Hommagen und lieblichen Anspielungen. Eigentlich sollte man das Paul Feig hoch anrechnen, aber leider liegt genau hier der Fehler! Seine Version von Ghostbusters wirkt so gut wie nie als etwas Eigenständiges. Er sprüht so sehr von Anspielungen, sodass man relativ früh das Gefühl bekommt, in einer Parodie zu sitzen. Vergisst man jedoch für 2 Stunden die alte Version, wird man auch hier sehr viel Spaß haben. Wie Eingangs erwähnt, verließ ich das Kino mit einem Lächeln. Der Film unterhielt mich nämlich sehr gut. Allerdings übertreibt Feig hier mit dem Humor! Er versucht aus jeder Szene krampfhaft etwas lustiges daraus zu machen wodurch der Film Stellenweise sehr peinlich wird. Beispielweise wenn ein Geist auf Patty´s Schultern sitzt und die anderen drei sie immer wieder versuchen zu warmen und sie stattdessen sie nicht ausreden lässt. Manchmal ist weniger eben mehr. Auch erzählerisch hat der Film seine Höhen und Tiefen. An vielen Stellen lässt die Logik grüßen (Der Bösewicht hat sein Labor in einen einfachen Hotelkeller zu dem jeder Zugang hat). Da der Streifen zu witzig sein will, kann man keine emotionale Szene ernst nehmen.
Ich gewann sogar eine Kultfigur! Die Figur der Ingenieurin Jillian Holtzmann (Kate McKinnon) sprudelte nur so vor Genialität! Bei jeden ihrer durchgeknallten Auftritte, musste ich stark lachen. Jede ihrer Bewegungen (wie sie die Brille abzieht oder sich über den Leichenwaagen freut) ist kultverdächtig und macht einfach Spaß.
Gleich an zweiter Stelle kommt Kristin Wiig. Sie sehe ich auch so sehr gerne und hier machte sie wieder eine herrliche Arbeit. Vor allem ihre ständigen Wechsel zwischen ernster Wissenschaftlerin, Schwarm von Kevin und durchgeknallter Geisterjägerin, lassen einen äußerst positiven Eindruck zurück. Sie sorgt auch für eine emotionale Szene, als sie über ein schlimmes Erlebnis aus der Kindheit berichtet. Melissa McCarthy nervt hier nicht so arg, wie in den letzten Film und darf auch mal ernst sein. Hinterlässt aber letztendlich doch einen nervigen Beigeschmack (Wantan Suppe und Furzwitze!!). Die Vierte in Bunde Patty Tolan (Leslie Jones) ist sozusagen die menschliche Figur zwischen den vier Damen. Menschlich, weil sie am normalsten von den Vieren redet. Sie hat jedoch nicht wirklich viel zu tun, oder zu sagen und klopft nur hin und wieder einen Spruch. Wenn die geniale Kate McKinnon nicht da wäre, würde ich behaupten, ein Mann stielt allen die Show. Denn Chris Hemsworth zeigt hier eine verblüffend komödiantische Seite, die ich bei ihm niemals erwatet hätte. Sein Kevin ist...sagen wir mal...dumm! Ein Telefon liegt im Aquarium und er haut immer wieder mit der Hand dagegen um an das Telefon zu kommen! Eine der witzigsten Stellen (alle Filme eingeschlossen), war jedoch seine Erklärung über die nicht vorhandenen Brillengläser! Und das ganz ernst gesagt!
Bösewicht Rowan North (Neil Casey), bleibt leider etwas blass. Er taucht hin und wieder auf und gibt seine deprimierenden Kommentare ab über die ach so böse Welt die ihn verachtet. Was genau sein Plan war, bleibt selbst am Ende des Filmes ein Rätsel. Neben den 5 Hauptfiguren, ist der Film auch so sehr gut besetzt. Da hätten Michael K. Williams (Yo Omar!!), Andy Garcia und die alten Ghostbusters schauen auch mal kurz vorbei! Garcias Rolle als naiver Bürgermeister war recht lustig, letztendlich aber verschenkt. Was Williams da sollte, weiß ich ehrlich gesagt nicht! Der Auftritt von Bill Murray war eine herbe Enttäuschung! Die anderen zwei waren dagegen recht lustig. Wer bis am Ende sitzt bleibt, wird mit einem weiteren, herrlichen Gastauftritt belohnt! Dass der Film stolze 140 Mio $ gekostet haben soll, sieht man den Film ehrlich gesagt nicht an. Was das Design der Geister angeht, wollte man sich stark an das Original halten, mit der heutigen Technik (und dem Budget!), geht dies jedoch deutlich besser. Vor allem der Endkampf gegen eine gigantische Horde an Monstern, ist mal als unübersichtlich und alles andere als ansehnlich (bis auf die Stelle mit Holtzmann). Die Kameraarbeit ist schlecht. Ständig wird grundlos herangezoomt und wird zurück. Bei den hektischen Szenen kommt sie kaum nach und oft wackelt sie auch. Das klassische Lied (Who u gonna call!) darf natürlich nicht fehlen. Neben dem Lied, hat der Film aber auch überraschenderweise recht klassische Klänge aus einen Orchester. Klingt zwar recht episch, aber leider unpassend eingesetzt.
FAZIT: Feigs Ghostbusters ist nicht so schlimm und schlecht wie viele meinen, aber auch nicht wirklich gut. Viele Witze zünden wirklich und bringen einige Lacher. Holtzmann, Kevin und Erin sind wirklich sehr starke Figuren. Insbesondere Holtzmann gefiel mir sehr gut. Weniger Humor hätte dem Film jedoch gut getan. Auch etwas Eigenständiges wäre hier gut gewesen, denn der Film fühlt sich immer nach einer Parodie an.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 8. August 2016
Das mit abstand schlechteste was dieses Jahr im Kino zu sehen ist! Ich wusste schon warum ich den Streifen von vornherein verteufelt habe!
LucaFilm
LucaFilm

28 Follower 112 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 8. August 2016
Ich komme aus einer jüngeren Generation, kannte „einen“ Gostbuster (GB) Film und habe sicherheitshalber alle negativen Kritiken gelesen, um nicht allzu sehr enttäuscht zu sein. Nichtsdestotrotz konnte ich nicht glauben, dass der ältere Film um so viel besser sein sollte, als der neue. In meiner Erinnerung war der GB Film, den ich gesehen hatte nicht so toll. Später hat sich herausgestellt, dass es zwei alte GB Filme gibt, wobei ich Zweiteren gesehen habe. Daraufhin habe ich einen Tag später den ersten „original“ GB Film mir angeschaut, und kann nun durchaus sagen, dass der „neue“ GB kein Remake ist, wie hier behauptet wird, noch von schlechter Qualität ist. Ich persönlich finde, dass beide Filme (der ältere und der neuere) unter verschiedenen Aspekten zu sehen, und nicht miteinander zu vergleichen sind. Auch wäre eine Fortsetzung mit der alten Besetzung eine wirklich schlechte Idee gewesen. Kritisiert man beim neuen Film, dass die Damen keine Charaktertiefe haben, so trieft dies auch auf den alten Film zu. Im alten Film steht Peter Venkman (Bill Murray) im Vordergrund, dem nichts wichtig ist und der nichts ernst nimmt. Weiterhin vertritt der alte GB Film Werte, die zum Glück heute überholt sind! Deshalb musste der Regisseur das ganze neu aufsetzen. Hierbei gibt es durchaus Parallelen zu dem alten Film, aber im Großen und Ganzen ist es ein eigenständiger Film. Für Fans der alten GB Filme würden augenzwinkernde Hinweise platziert, die ich persönlich erst verstehen konnte, als ich den alten Film gesehen habe.
Nichtsdestotrotz machen die Szenen Sinn, auch wenn man die Referenz nicht kennt zB steht auf der Tür zur Abby´s Labor, dass man diese Tür nicht mit Unsinn beschmieren soll. Im alten Film ist die Tür mir Unsinn beschmiert.

Dem Film kommt zugute, dass vier „ältere“ Damen, die keinem Schönheitsideal entsprechen gewählt wurden, und sich versuchen durch die Welt aka Homeland Security zu schlagen. Dabei kommen, wie im richtigen Leben, einige Charaktere mehr zu Geltung als andere. Erin ist eine Person, die sich verbittert der Gesellschaft versucht anzupassen, wobei sie nicht an sich glaubt. Dagegen ist Abby eine Person, die an sich glaubt. Jill ist einfach nur ein chilliger Harlekin, von der man nicht weiß, ob sie Homosexuell ist und die vor dem Kampf ihre Waffe ableckt. Paddy ist das glitzernde Herz ohne Hirn der Truppe. Diese Frauen repräsentieren sehr gut die heutige Gesellschaft.
Das hier klassischer amerikanischer Fäkalhumor eingesetzt wird, stimmt nicht. Es gibt zu Anfang einen Furzwitz, der dazu dient Erin zu veräppeln. Dabei ist das aber kein Furzwitz, wie er klassisch und abartig im amerikanischen Filmen zelebriert wird, sondern wirklich dezent und pointiert. Es gibt auch keine Kotzszenen im eigentlichen Sinne. Ein Geist übergießt einen GB mit Ektoplasmaschleim, das wars.

Der Humor basiert eher darauf, dass der alte GB Film auf die Schippe genommen wird zB in Form von Peter Venkman (Bill Murray), der als Geistexperte und als jemand, der die Frauen nicht ernst nimmt (siehe alten Film) den GB Frauen entgegen tritt. Es wird gezeigt, wie schwer Nerds es haben, und wie sehr die Regierung immer stets alles versucht unter den Tisch zu kehren. Höhepunkt ist Kevin (Chris Hemsworth) <3, der leider dumm wie Brot ist. Tritt er auf, wird gleich gefragt, ob es sich hierbei um einen Gott handelt, eine niedliche Anspielung auf seine Rolles als Thor. Erin lechzt durch den ganzen Film hindurch diesem schönen Jüngling nach, was einfach nur urkomisch ist.

Die Spezialeffekte sind super.

Jedoch gibt es schon das ein oder andere am Film zu kritisieren: Mir persönlich gefällt die Musik jetzt nicht so. Außerdem gibt es einige unlogische Szenen. spoiler: Die ganze Stadt ist voller Geister, die GB kämpfen gegen die Pilger, besiegen sie und plötzlich sind keine Geister mehr da und sie spazieren ins Hotel? Die Stadt wird urplötzlich nach dem Sieg über die Geister wieder aufgebaut?
Besser wäre es gewesen, wenn der Schaden geblieben wäre und die Homeland Security versucht hätte DAS zu vertuschen xD

Alles im allen, sind die schlechten Kritiken überhaupt nicht nachzuvollziehen, da der Film absolut zu empfehlen ist. Er ist zeitgemäß und modern. Wer sich den Abspann anschaut, bekommt eine Anspielung auf die Fortsetzung, auf die ich mich schon total freue! und einen Karaokefilm von GB Fans
Geht ins Kino und unterstützt diesen Film!!!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 8. August 2016
Wer sich diesen Film ohne Vorurteile ansieht, wird dabei viel Spaß haben und des öfteren lachen. Tolle Effekte, lustige Schauspieler und die alten Ghostbusters Charaktere kommen auch im Film vor. Natürlich sollte man die Logik zu Hause lassen, denn immerhin geht es um Geisterjäger. Der Film macht einfach Spaß. Ob eine Fortsetzung viel Sinn machen würde, kann ich leider nicht sagen. Ich als Mann fand den Film super unterhaltsam und habe viel gelacht. Sich auf den Film einzulassen ist das Geheimnis :)
stalkerxemo
stalkerxemo

17 Follower 48 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 7. August 2016
Unterhaltsam, albern, aber Unterhaltsam. Tolle Ideen im Geisterdesign; schön umgesetzt.
Story ein wenig flach, da bitte Steigerung im nächsten.

Ganz tolle Cameoauftritte.

An der neuen Besetzung mit Frauen stört es mich garnicht !
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 7. August 2016
Wir haben uns den Film gestern angesehen und fühlten uns mehr als gut unterhalten. Die beiden deutschen Trailer zeigen jedenfalls nicht die besten Szenen :-)
Natürlich weicht der neue Ghostbusters vom Original ab, aber das macht den Film erst recht so sehenswert. Paul Feig ist eh in dem was er macht, mehr als überzeugend (siehe Spy Susan Cooper undercover). Da wir uns das Original vorher nicht angesehen haben, fehlte uns der Bezug zum Original. Wir haben den Film einfach auf uns wirken lassen und wollten unterhalten werden. Die Story, die Handlungen sowie die 3D Effekte sind schon ziemlich gut geworden. Daher empfehle ich den Film einfach mal an ALLE weiter. Wer tiefgründiger mit dem Original vergleichen möchte muss halt schauen, was besser gefällt. Wer einfach nur einen guten und lustigen Film mit tollen 3D Effekten sehen möchte, ist hier genau richtig.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 7. August 2016
Aller negativen Kritiken zum Trotz, habe ich mir dennoch das Reboot zu Ghostbusters angesehen. Eines vorweg: Ich bin seit meiner Kindheit großer Ghostbusters Fan und kenne sowohl die Zeichentrickserien „The Real Ghostbuster“ und „Extreme Ghostbusters“ und kann die beiden ersten Ghostbusters Filme in- und auswendig. Demnach hatte ich wirklich Angst davor, dass ein Reboot meine Erwartungen nicht erfüllen könne.

Dass man sich nach so langer Zeit an eines gewagt hat, war mir am Anfang etwas suspekt, genau so wie vielen anderen auch. Als ich dann auch noch gehört habe, dass die vier Jungs, die ich kennen und lieben gelernt habe, durch vier Frauen ersetzt würden, war ich erstmal geschockt. Gut, nach dem Tod von Harold Ramis war ein dritter Teil mit dem ursprünglichen Cast einfach nicht realisierbar.

Nach dem Anschauen der Trailer wurde meine Angst nicht gelindert, ganz im Gegenteil. Ich hatte die Befürchtung, dass die Trailer nur mit den besten Szenen des Films gespickt waren und zu viel vorweg genommen wurde. Presse, Internet und einige Rezensionen und Kritiken später, blieb dieser Klumpen Unsicherheit in meinem Kopf bestehen und ich musste mich einfach selbst davon überzeugen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass durch das Mitwirken von Ivan Reitmann und Dan Akroyd wirklich ein derartiger Murks entstand.

Also rein ins Kino, eine Coke und Nachos geschnappt und los. Spätestens als das Ghostbusters-Theme erklang, hatte ich den von mir erwünschten nostalgischen Flash und ein breites Grinsen im Gesicht, welches beinahe den ganzen Film überdauerte. Mir wurde genau das gezeigt, was ich sehen wollte und die Konstellation der vier Darstellerinnen kann auch vollständig überzeugen. Besonders die Rolle von Holzmann, gespielt von Kate McKinnon, ist einfach nur großartig gespielt, selbst, wenn sie nichts sagt, muss man einfach Lachen bei dem, was sie im Hintergrund immer treibt. Mit ihrem Look erinnert sie sehr stark an Egon, aus „The Real Ghostbusters“. Im letzten Drittel liefert sie eine Darbietung, untermalen von einem grandiosen Remix der Titelmelodie, welche schlichtweg bombastisch ist und ich mir am liebsten fünf Mal hintereinander angesehen hätte. Das Auftauchen des bekannten Ghostbusters-Casts ist nicht nur ein Fest für die Augen, sondern lässt wirklich jedes Nostalgikerherz höher schlagen, es ist zudem nie fehl am Platz. Chris Hemsworth spielt das Pendent zu Janine und man muss sich beinahe bei jeder Szene an den Kopf fassen und denken: „Das hat er jetzt nicht gesagt?“ Er spielt das mit so einer trockenen Überzeugung, dass man ihm wirklich jedes Wort abkauft. Allgemein sind die Dialoge, bis auf wenige Ausnahmen, immer on Point, besonders das technische Kauderwelsch der Ghostbusters.

Zur Story möchte ich nicht wirklich etwas sagen, nur, dass es funktioniert und in sich stimmig. Es gibt zwar keine wirklichen Überraschungen, aber das kann man verzeihen. Der Wortwitz und die Liebe zum Detail, insbesondere in Hinblick auf den Bezug auf die ersten beiden Teile ist das, was mehr als richtig gemacht und vor allem nicht übertrieben wurde.

Meine Angst war demnach mehr als unbegründet und auf das Geschriebene im Internet und der Presse etc. kann man nichts geben. Man muss den Film selbst sehen. Richtige Ghostbusters-Fans werden keineswegs enttäuscht und auch für die neue Generation ist es ein sehenswerter Film.

Tipp: Bleibt beim Abspann noch bis zum Ende sitzen, dann kommt eine kleine Überraschung!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 6. August 2016
Was wurde im Vorfeld geschimpft und gemeckert. Alles zu unrecht. Man könnte an dieser Stelle die Sexismus-Keule auspacken, was bei manchen die vorab schon Propaganda gegen diesen Film gemacht haben, wahrscheinlich sogar berechtigt wäre, aber machen wir es uns einmal nicht allzu leicht.
Skepsis ist immer Verständlich wenn es um den Neustart eines derart beliebten Franchise wie Ghostbusters geht. Als Fan seit Kindertagen, habe ich mir immer ein Ghostbusters-Revival mit Dan Aykroyd, Bill Murray und Harold Ramis gewünscht.
Als dann stattdessen ein Reboot angekündigt wurde, hab ich mich schließlich genauso gefreut.
Einzige Angst: Ton und Look des Geisterjäger-Franchise würden sich zu stark ändern.
Einen jähen Dämpfer bekam die Freude auf den Film, als der "Shitstorm" wegen des weiblichen Hauptcasts losbrach. Ich machte mir zwar zu keinem Zeitpunkt Sorgen, dass dies sich negativ auf den Film auswirken könnte, wusste aber gleich, dass die Ewiggestrigen da draußen diesen Schritt niemals, oder nur schwer, akzeptieren würden.
Die Unkenrufe und die unberechtigt schlechten Vorab-Kritiken tun mir nun, nachdem ich diesen tollen Film gesehen habe, in der Seele weh. Die neuen Charaktere sind liebenswürdig, die Gags sind witzig, das Gesamtpaket sieht nach Ghostbusters aus und fühlt sich nach Ghostbusters an.

Fazit: der Film Funktioniert. Und das einwandfrei. Er respektiert das Original in jeder Sekunde, ist aber trotzdem (vor allem temporal [80s vs. `10er]) weit genug von diesem entfernt, um auf ganz eigenen Beinen zu stehen. Ich hoffe, dass sich ganz viele Leute diesen Film trotz der Hexenjagt ansehen und eine Fortsetzung nicht ausgeschlossen ist. Denn zumindest ich habe Lust auf mehr!
cora K.
cora K.

3 Follower 23 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 6. August 2016
Also bevor wir gestern in diesen Film gegangen sind, haben wir uns die Kritiken hier angesehen, da scheiden sich wohl die Geister.
Eigentlich hätte ich 4 von 5 Sternen gegeben, weil manche Witze schwach sind und eine der Ghostbusterinnen mir zu unbegabt war. Aber die verbissenen schlechten Bewertungen der Originalghostbusterliebhaber sind teilweise so unfair (und erinnern mich an die empörte Reaktion von Pierre Brice über "Schuh des Manitu"), dass ich als gerechten Ausgleich die volle Punktzahl gebe.
Denn der Film ist wirklich witzig und stellenweise sehr originell (das blonde Dummchen mal ein Mann, Hemsfort) und Brillenträger sind hier endlich mal sexy. Und überhaupt, dass Frauen das Ganze machen, ist wirklich lustig.
Den Film darf man einfach nicht mit dem Original von 1984 vergleichen und wenn Bill Murray selbst Spass daran hatte, mit Selbstironie mitzumachen, was soll daran schlecht sein? Man braucht halt Humor dafür.
Ich bin auch ein Filmliebhaber und bei der Kritik des Fäkalhumors (das ist echt übertrieben) fallen mir ganz andere Filme ein, wie "Der Spion und sein Bruder" von Sacha Baron Cohen.
Wenn man vorurteilsfrei rein geht, dann ist man bestens unterhalten, besonders wenn man sitzen bleibt, denn sie lassen sich noch einiges Witziges einfallen bis nach dem Abspann.
Davki90
Davki90

49 Follower 340 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 6. August 2016
Neuauflagen ist wohl der neuste Trend in Hollywood. Ich finde das aber gar nicht gut. Kann mit dem neusten Ghostbustersfilm nicht viel anfangen. Die Gags wirken sehr platt und die Geschichte bietet nichts neues. Da bringt es auch nichts, die Rollen mit Frauen, statt Männer zu besetzen. Einzig die Spezialeffekte sind "gut" gelungen. Ein sehr schwacher Streifen, den es wirklich nicht gebraucht hätte.
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