Der Vorleser
Durchschnitts-Wertung
3,4
345 Wertungen

34 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Als wir der Vorleser in der Schule lasen , habe ich das Buch , aufgrund seiner Thematik und interessanten Charaktere förmlich verschlungen . Als ich jedoch von einer Hollywoodverfilmung des Stoffes hörte war ich sehr ernüchtert . Zu Recht wie sich leider rausstellen sollte . Der Film erlaubt sich keinerlei Freiheiten , ausser den verwirrenden Zeitsprüngen , allerdings wären diese bitter nötig gewesen .



Dem Film zu gute halten kann man , dass er ziemlich unverkrampft mit dem Thema Sexualität umgeht , allerdings verkommt die erste Hälfte des Films beinahe zu einem Softporno . Irgendwann hat der dümmste Zuschauer auch kapiert , dass Hannah und Michael ein Verhältnis haben .



Sicherlich kann man hier Kate Winslett lobend herausheben , die Mut zur Hässlichkeit beweist und die Hannah sehr überzeugend rüberbringt . Der Oscar war angemessen . Allerdings schafft sie es absolut nicht den Film alleine zu stemmen , was unter anderem am schwachen Spiel von David Kross liegt . Hatte ich im Buch noch Mitgefühl und Verständnis für Michael , ging er mir durch Kross's Schauspiel schon nach c.a einer halben Stunde gewaltig auf den Nerv .



Was der Atmosphäre zusätzlich schadet , ist dass hier u.a Bücher komplett in englisch gehalten sind ... Klar es ist hauptsächlich ein englischer Film , aber authentisch ist was anderes .



Der Zentrale Punkt , die Gerichtsverhandlung , ist meines Erachtens nach , viel zu kurz gekommen . Hier hätte man an anderer Stelle (Fahrradtour) sparen können um der Gerichtsverhandlung die nötige Wichtigkeit einzuräumen .



Enttäuschender Film , der sein Potential nicht nutzt und im TV besser aufgehoben wäre .
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
...fand ich ihn nicht. Am meisten hat mich die Erkenntnis verstört, dass eine Frau, die man(n) eigentlich sein halbes Leben begehrte, zu so etwas fähig war und dass man feststellen musste wie derart verkümmert ihre Moral eigentlich war... Kate Winslet war wie immer großartig. Schöne Erotik vor allem...
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Für mich war dieser Film ganz klar einer der besseren dieses Jahres. Aber ganz sicher nicht eine Oscar Nominierung wert. Es ist ein stiller Film, und irgendwie wird man mit ihm nicht warm. Er hat kaum Aussage noch Tiefe. Der Vorleser gehört zu den Büchern die man nicht verfilmen sollte. Der grosse Lichtblick ist allerdings die Schauspielerische Leistung. Ich verstehe nicht, wie man hier nicht David Kross loben kann und sogar die Leistung noch negativ bewerten kann. Seine Darstellung des naiven Jungen und des erwachsen werden dieses Junge ist brillant. Die Emotionen, die Unsicherheit, der Zwiespalt. Alles nahm ich ihm ab. Meiner Meinung nach wurde ihm die Oscar Nominierung geraubt. Eine Nominierung als bester Nebendarsteller oder Hauptdarsteller hat er sich mit so einer Performance tausendmal verdient. Kate Winselts Performance ist nicht minder gut, auch wenn ich der Meinung bin sie hat den Oscar für den falschen Film bekommen. Sogar Ralph Fiennes macht aus seiner kurzen Screen Time das beste.



Und so wird aus dem recht durchschnittlichen Film, ein guter, in Schauspielerischen Hinsicht sogar Grandioser Film.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich habe den Film vor einigen Wochen mit meiner Schulklasse angeschaut und ich war sehr enttäuscht von dem Film, hatte aber auch von Anfang an nicht viel erwartet.



Die Handlung des Filmes ist mir genauer erst nach dem Ende des Filmes eingegangen. Drei Viertel des Filmes waren eher eine Aneinanderreihung von Szenen, die teilweise nichtmal gut zu einander gepasst haben.



Außerdem muss ich auch den Kritikern recht geben, die behaupten, dass dieser Film eine typisch amerikanische Vermarktung des Hollocausts ist. Wie zu erwarten, wurden einige Szenen in einem KZ gedreht, was meiner Meinung nach an sich schon fragwürdig ist. Außerdem war es für mich mal wieder bemerkenswert, wie schön doch die amerikanische Selbstdarstellung ist, die hier quasi als die Helfer und alleinigen Retter der Juden hervorgingen.



Des weiteren wirkten sämtliche Gefühle im Film völlig unecht, so kamen z.B. Michael Berg zu einem völlig falschen Zeitpunkt die Tränen. Das trifft auch auf die Reaktionen des Jungen und der anderen Schauspieler zu.



Zusammenfassend kann man sagen, dass sich dieser Film nicht lohnt, weil wichtige Szenen vom Regisseur entfernt wurden und durch andere unnötige Szenen ersetzt wurden, anscheinend nur damit der Film nicht zu kurz wird.
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