Ich habe das Buch gelesen und muss sagen, dass der Film auf jeden Fall schlechter als das Buch ist. Manche sagen jetzt vielleicht, dass man sowieso immer enttäuscht ist, wenn man vorher das Buch gelesen hat. Ich bin jetzt aber nicht der Typ, den es stört, wenn etwas weggelassen wird. Es kommt drauf an, was weggelassen wird, und in diesem Film war es zu viel.
Der Sommerurlaub von Simon Peters war im Buch ziemlich unterhaltsam. Im Film gibt es nur einen knappen Schnelldurchlauf. Auch das Fitnesscenter, in dem sich Simon anmeldet, welches sich später als Schwulen-Fitnesscenter entpuppt, fehlt. Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass Simon am Ende nicht mit der Eule zusammenkommt. In Filmen wird zwar manches weggelassen, was sich besser lesen als sehen lässt, ich finde aber, dass sich dieses Ende für einen Regisseur nicht schwer umsetzen lassen sollte.
Nichtsdestotrotz finde ich die Schauspieler genial. Oliver Pocher ist wie geschaffen für die Rolle des Vollidioten. Nicht zu übertreffen sind jedoch die Putzfrau Lala und Anke Engelke als Eule. Zu den Gags aus dem Buch kommen noch einige neue und somit denke ich dann doch, dass der Film jedem, der gerne lacht, gefallen sollte.