Tanz der Vampire
Durchschnitts-Wertung
4,1
144 Wertungen

7 User-Kritiken

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4,0
Veröffentlicht am 27. April 2023
Trotz seines Alters immer noch erfrischend lustiger Klamauk vom Allerfeinsten !
Polanski hat es geschafft hier eine Mischung aus Humor, Slapstick und jugendfreier
Erotik zu mischen das kein Auge trocken lässt……
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 21. Dezember 2020
Zugegeben: Wer "Tanz der Vampire" im Jahr 2020 zum ersten Mal sieht, wird ihn nur im seltensten Fall mit der absoluten Höchstwertung bedenken. Unabhängig von seiner objektiven Qualität. Es gibt bessere Filme. Damals auch schon. Auch von Polanski. Objektiv. Für den subjektiven, ehemaligen "10jährigen", der diesen Film irgendwann gemeinsam mit seiner Familie im TV gesehen hat, fasziniert war, gelacht, sich manchmal richtig geängstigt hat und danach den Horror- und Gruselfilm in allen seinen Facetten für sich entdeckt hat, ist das ein nicht mehr wegzudenkender Meilenstein der persönlichen, cineastischen Erfahrungswelt.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
POLANSKI`S ANTWORT AUF ALLE
VAMPIRFILME.IRONISCH,GRUSELIG UND
INTELLIGENT.UNVERGESSLICH:DIE
ANFANGSSEQUENZ MIT DER SCHLITTENFAHRT UND DEM EINGEFRORENEM PROFFESSOR!!!!!!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 12. April 2010
Ohne Scham nimmt dieser Film viele bekannte Vampirklischees auf die Schippe. Die stimmungsvolle Musik passt bestens zu dieser Parodie, Polanski spielt seine Rolle als Alfred, den eifrigen, verträumten Gehilfen sehr gut und Jack MacGowran als Professor Abronsius ist ein Bild des "Verrückten-Professors-Klischee" erster Güte.



"Tanz der Vampire" hat seinen Rang als Kultfilm wahrlich verdient.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 29. Juni 2022
Jedes Mal, wenn ich in meinem Leben eine Top10-Liste der besten Filme aller Zeiten gemacht habe, war dieser Film dabei. Schauspieler, Inszenierung, Kostüme, Schauplätze, Filmmusik, Geschichte. Überall bekommt er die Maximalpunktzahl.
Chris Deschner
Chris Deschner

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 5. Juni 2023
Dieser Film ist weit mehr als eine Gruselkomödie oder eine Vampir-Persiflage, dafür hat er einfach viel zu viele Facetten. Am ehesten könnte man ihn noch als aberwitzige Groteske charakterisieren, erklärbar durch all die Einflüsse der verrückten 60er Jahre, und nicht zuletzt auch mit Polanski's Ursprung im Absurden Theater. Darüber hinaus ist er auch ein Produkt der Beat-Generation, hervorgebracht zeitgleich mit dem Höhepunkt der Beatles-Ära und der damit einhergehenden sexuellen Revolution mit all ihren Höhen, Tiefen und Abwegen. Daher erübrigt es sich aus meiner Sicht, ihn mit anderen Filmen zu vergleichen und ein abschließendes Urteil abzugeben: man muss ihn einfach lieben!

Ich erspare es mir hier auf all die Einzelheiten einzugehen, wie sie in der Kritik der FILMSTARTS-Redaktion zutreffend beschrieben werden. Ergänzend sei hier nur angemerkt, dass die Anspielungen der Film-Charaktere auf einige Berühmtheiten der Zeit- bzw. Filmgeschichte wohl kaum ein Zufall sind: eine gewisse Ähnlichkeit von Alfred mit dem Gebaren des Jonathan Harker bzw. Thomas Hutter in F. W. Murnaus 'Nosferatu', von Professor Abronsius mit dem Image von Albert Einstein, von Herbert mit Howard Carpendale oder Graf Krolock gar mit Herbert von Karajan .. ein skurriler Gag jagt den anderen, und der Fantasie des Zuschauers sind praktisch keine Grenzen gesetzt.

Für die US-amerikanische Filmzensur war ein obligatorisches Happy End Grund genug, die makabre Quintessence am Schluss des Films herauszuschneiden. Die Originalversion ist im Gegensatz zur verstümmelten US-Version ein schlagender Beweis dafür, dass der Film weit entfernt ist von harmlosem Klamauk. Die 'gute alte Zeit' war eben nicht nur gut, sondern hatte auch ihre Abgründe: die bestialische Ermordung der hinreißenden Hauptdarstellerin Sharon Tate legt dafür ein erschreckendes Zeugnis ab und setzte einen dramatischen Schlusspunkt hinter die Ära von Love & Peace. Sie verleiht dem Film im nachhinein eine geradezu monumentale Dimension.
No Use For A Name
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14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 23. Februar 2026
“Tanz der Vampire” ist ein Film, der mich als Kind schwerst traumatisiert hat. Damals konnte ich den komödiantischen Anteil nicht sehen, sondern nur den gruseligen Anteil und das war für mich damals (keine Ahnung, wie alt ich da war, aber vielleicht so 8 oder 9?) ziemlich heftig. Die ganze Atmosphäre und diese schaurigen choralen Gesänge dazu. Und am meisten verstört hat mich die Szene im Ballsaal, wenn die Protagonisten vor dem Spiegel stehen und nur die drei zu sehen sind, die Vampire haben ja kein Spiegelbild... Ich konnte wochenlang nicht schlafen...

Okay, jetzt, 45 Jahre später erkenne ich durchaus den humoristischen Anteil in dem Film (wobei der für mich meistens nicht so gut funktioniert), der Grusel-Anteil ist dafür nur noch ganz schwach sichtbar. Diese gruseligen Chöre finde ich noch immer sehr beängstigend, dazu diese stille, verschneite Landschaft ... schaurig! Die Vampire selbst sind eigentlich nur albern, vor allem in den spackigen Rokoko-Klamotten, gruselig sind die gar nicht.

Was bleibt also am Ende mit mehreren Jahrzehnten Differenz? Eigentlich nicht viel. Wenig bis gar kein Grusel (okay, die Musik, ja!), alberner Klamauk, der als kultiger Spaß verstanden werden will und eine stimmige Szenerie. Das reicht kaum für mehr als 5 Punkte in der Gesamtwertung. Aufgrund meiner persönlichen Kindheitserfahrungen mit diesem Film werte ich noch um einen Punkt auf. Das kultige Meisterwerk, das so viele hier feiern, kann ich jedoch nicht erkennen.
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