Ein Film, der die Lachmuskeln angreift. Sandra Bullock und Ryan Reynolds harmonieren in der Weise miteinander, dass die beiden sich angiften und anzicken. Als Liebespaar haben sie für mich allerdings nicht überzeugt. Die gespielte Liebe, um den Aufenthalt von Margaret zu sichern, dagegen sage ich nichts, aber am Ende, die wahre Liebe. Für mich nicht überzeugend. Und dann reden und machen die beiden (und auch der Rest) nur noch über die Hochzeit und was ist am Ende, was wird einem vorenthalten? Genau, die Hochzeit. Man kann einem doch nicht die Hand hinstrecken und im letzen Moment doch noch wegziehen. Das ist für mich der einzige Mangel an dem Film.
Unschlagbar auch Betty White als Grandma, vor allem der Trick mit dem Herzanfall, um die Familie zu vereinen und Andrew zu veranlassen, Margarete nicht aufzugeben. Auch witzig der Spruch mit „Ich kann nicht schwimmen“ – „Dafür ist ja das Boot“.
Die Vorschau hat meines Erachtens nicht die 100 % gehalten, aber ich würde sagen, 95 % hat sie schon gehalten. 95 % wegen der vorenthaltenen Hochzeit.
Der Stripper ist auch genial ausgesucht. Einfach witzig, auch die weiteren Rollen, die von ihm gespielt werden, vor allem, weil man damit nicht rechnet, und plötzlich ist er da.
FAZIT: Wenn die Gelegenheit günstig ist, ich würde mir den Film sofort nochmals anschauen.