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Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 1. Mai 2011
[...]Donnergott Thor und sein Hammer, der zwar ausschaut, als könne er nichtmal zwei Blatt Papier zusammen nageln, kloppen ordentlich drauf.[...]Wider Erwarten scheitert die Konnektivität [mit den anderen Marvel-Filmen] nicht am majestätischen Asgard. Dem fehlt es zwar ganz entscheidend am großen Wow-Effekt, für den schon gar nicht das überflüssigerweise nachkonvertierte 3D sorgen kann, insgesamt zieht der Film aber doch seinen einzigen Reiz aus den Konflikten (so wenig originell die auch ausfallen und große Themen wie Hinterlist und Verrat allzu oft mit motivischer Willkür durcheinanderbringen), dem großgestig-pathetischen Gehabe und nicht zuletzt dem Visuellen der Götterwelt. Obwohl die Kostüme, Kulissen und Waffen nichts von ihrem Plastiklook des ersten Eindrucks verloren haben, so macht „Thor“ immer dann, wenn etwas in Asgard oder Jötunheim passiert, mit Abstand am meisten Spaß und ziemlich sicher hätte es dem Film besser getan, hätte er keinerlei oder nur marginale Verbindungen zum Irdischen und erst Recht nicht zu vorangegangenen und kommenden Comicverfilmungen schlagen müssen[...] - komplette Review: http://christiansfoyer.wordpress.com/2011/05/01/review-thor/
Der Film hat mir sehr gut gefallen. Und das obwohl ich vom Trailer nicht mal sooo angetan war. Der Film bietet gute Action, wahnsinnig schöne Bilder, gute 3D und ne nette Story. Kann und sollte man sich auf jedenfall mal ansehen. Mir hats auf jedenfall Spaß gemacht.
Kenneth Branagh hat aus "Thor" ein streckenweise Bildgewaltiges, immer unterhaltsames Actionfeuerwerk mit Anspruch gemacht. Die Action ist auf sehr hohem Niveau, schnelle Schnitte werden zwar oft eingesetzt aber man verliert nie die Übersicht, die Kämpfe sind abwechslungsreich und nicht zu sehr over the top. Der Charakterzeichnung wird viel Platz eingeräumt und Thor ( klasse verkörpert von Chris Hemsworth) ist ein vielschichtiger und interessanter Charakter.Antony Hopkins spielt seinen Odin in seinen relativ wenigen Szenen überzeugend als weisen Herrscher, der auch nicht davor zurückschreckt seinen Sohn zu verstoßen um ihn Demut zu lehren. Allerdings ist es ein anderer, der eine genauso starke Leistung wie Chris Hemsworth abliefert, auch weil er ähnlich viel Leinwandzeit erhält. Tom Hiddleston interpretiert seinen Loki als tragischen Bösewicht und ist für mich der mit Abstand interressanteste Antagonist aller Comicverfilmungen. Natalie Portman hingegen füllt ihre Rolle absolut souverän aus, ohne jedoch zu glänzen (was ihre Rolle allerdings auch nicht wirklich möglich macht).Dennoch stellt sie im Film mehr da als den üblichen Love-Interest des Helden, denn sie ist die Brücke zwischen ihrer Welt und der Thors, und sie bringt nochmals mehr Tragik in das hervorragende Ende. Der Humor kommt im Film ebenfalls nicht zu kurz, ohne die Ernsthaftigkeit der Handlung auszubremsen. Die 3D Effekte hingegen sind leider nicht allzu stark und wären nicht nötig gewesen. Alles in allem ist Thor mit dem ersten Iron Man die mit Abstand stärkste Comicverfilmung, die mit guter Regie, überragenden Darstellern, klasse Action und einer wohldosierten Prise Humor punktet. Ein kleiner Tipp zum Schluss: Umbedingt nach Ende des Films sitzen bleiben und noch die spannende Überleitung in "The Avengers" oder vielleicht auch (was ich noch mehr erhoffe, denn "The Avengers kommt sowieso) "Thor 2" mit aus dem Kino nehmen.
Ich war ja wirklich skeptisch. Würde es gelingen, die nordische Götterwelt in einem Film mit der unseren zu kreuzen, ohne dass das Unterfangen ins Lächerliche abdriftet? Es geht, „Thor“ beweist das! Am Anfang stehen Pathos, Wucht, Schlachten – doch bevor sich der Film darin ertränkt, wird das Geschehen im doppelten Sinne geerdet. Humor kommt ins Spiel, das bildgewaltige, zu keiner Sekunde langweilige Spektakel hat seine wichtigste Zutat. Mit ihr im Unterhaltungscocktail kann auch das „Avengers“-Projekt was werden, da bin ich nach „Thor“ ganz sicher.
In der 3D-Fassung ist dieser Film ein Ärgernis, denn echte 3D-Effekte gibt es hier nicht und phasenweise wird das Bild verschleiert . Zumindest fand ich den Vorfilm in 2D deutlich besser. Das ist der totale Nepp - bei 11,50 EUR Eintritt (in Neu-Ulm). Die 3D-Effekte sind fast so schlecht wie bei "Die Legende von Aang" - und das will was heißen! Der Film ist solide, mit ein paar gelungenen witzigen Passagen. Aufgrund des Regisseurs hätte ich mir mehr Dramatik und weniger 08/15-Handlung erwartet. Zu erwähnen: Gute Schauspieler, vor allem der Loki-Darsteller. Aufgrund des Teasers, der nach dem Abspann kommt (bitte im Kino sitzen bleiben!!!) kann davon ausgegangen werden, daß Loki der erste Gegner der Avengers wird.
Der film war gut wenn ich ehrlich bin hatte ich mir aber bissel mehr erhofft nach der tollen kritik die der film bekommen hat ! Ich fand es schade das es den film nur in 3d gab denn es gab nur am anfang und am ende paar gute effekte aber mann konnte sich den film auf jeden fall anschauen !
Man merkt Thor relativ schnell an, dass es sich von den anderen Marvel Superhelden unterscheidet. Schon alleine das er in Asgard spielt bedeutet eine ganz andere Perspektive als in Iron Man oder bald Captain America. Aber zum Glück heißt anders sein nicht gleich schlecht. Es ist schon wahr, dass Thor nicht mit Iron Man mithalten kann, aber das versucht er erst gar nicht. Thor besitzt seinen ganz eigenen Scharm. Der Film ist stellenweise wirklich sehr komisch was nicht zuletzt daran liegt, dass Thor in der Welt der Menschen teilweise deplatziert wirkt. Sehr lustig. Hauptdarsteller Chris Hemsworth spielt Thor absolut klasse. Sowieso muss man sagen, dass Thor ein wirklich interessanter Charakter ist. Seine charakterliche Veränderung die er durchlebt zeigt Hemsworth mit all seinem Können auf und überzeugt durchgehend. Nathalie Portman spielt, wie sollte es auch anders sein, ihre Rolle souverän, aber glänzt nicht. Dafür ist ihre Rolle auch einfach zu klein. Genauso verhält es sich mit Anthony Hopkins. Sein Odin überzeugt aber auch seine Rolle ist eher klein auch wenn sicherlich nicht unbedeutend. Es ist einfach so, dass der Film sein Augenmerk voll und ganz auf Thor richtet. Sehr gut gefallen hat mich aber Tom Hiddleston als intriganter Götterbruder Loki. Bitte mehr von ihm! Er schafft es wirklich Emotionen zu wecken. Toll gemacht. Der Film ist gut inszeniert und man muss Kenneth Branagh wirklich ein Lob aussprechen. Es ist sicherlich nicht so einfach Leuten die aussehen als ob sie auf Karneval wären ernsthafte Themen diskutieren zu lassen und es einfach authentisch wirken zu lassen. Zum Glück gibt es bei dem Film keine große Moralpredigt was ich sehr angenehm finde. Es ist einfach gute, solide Unterhaltung. Die Nachspann Szene ist etwas für Kenner. Mehr will ich hier nicht sagen. Aber mir hat sie größtes Vergnügen bereitet. The Avengers können kommen!
Das Jahr 2011 ist wohl das Comicverfilmungsjahr schlechthin , denn wie in keinem Jahr zuvor sind derartig viele dieser Filme in den Kinos vorzufinden . Nach dem brillianten Start mit "The Green Hornet" führt "Thor" die durchwegs gute Qualität weiter . Es gibt viel Humor , reichlich Effekte , grandiose (Effekt-)Bilder , spannende Action , charmante Schauspieler und eine zwar altbackene , aber routiniert inszinierte Story . Auch wenn manchmal einige Längen sich einschleichen bleibt der Film stetig interessant und wartet zudem mit rentablen 3D auf , das ähnlich wie bei "Avatar" , dem computergeneriertem Asgaard eine lebendige Tiefe verpasst. Es ist Blockbusterkino , aber grandioses.