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Thomas Z.
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3,0
Veröffentlicht am 20. Dezember 2025
Satte 30 Jahre hat "Species" von Roger Donaldson auf dem Buckel und das merkt man dem Film bei meiner Erstsichtung (!!!) auch überdeutlich an. Obwohl sich eine Riege von Hollywood-Hochkarätern zur Alienjagd zusammenfindet (Kingsley, Molina, Whitaker, Madsen und die junge Marg Helgenberger), gibt ihnen das Drehbuch von Dennis Feldman keinerlei Möglichkeit zur Profilierung. Die Charaktere bleiben blass, was die ohnehin dünne Story nicht eben bereichert. Natasha Henstridge kann zumindest in ihrer Verkörperung des hybriden Alien optisch einige Akzente setzen. Zusammenfassend wäre das ein durch und durch durchschnittlicher Science-Fiction-Horror-Film, wenn da nicht das absolut herausstechende Creature Design von H. R. Giger für glänzende Augen sorgen würde. Im, wie ich finde, sehr gelungenen und spannenden Finale eine echte Aufwertung auf insgesamt knappe 3 Sterne.
"Species" ist ein film,der früher sehr oft im tv zu sehen war und er hat mir damals ganz gut gefallen! die story war neu und sehr interessant! auch die hauptdarstellerin hat mir sehr gut gefallen sowohl optisch als auch schauspielerisch!
Man merkt es schnell – im Grunde ist dies eine indirekte Fortsetzung der „Alien“ Filme („Sil“ wurde auch von Alien Schöpfer H.R. Giger kreiert und hat so einige Gemeinsamkeiten), nur eben daß sich das Monster in einen Menschen verwandeln kann, der Schauplatz nicht der Weltraum sondern die Erde in der heutigen Zeit ist und anstelle einer Heldin jagt ein ganzes Team das Alien. Mit Forest Whitaker, Alfred Molina und „Ghandi“ Ben Kingsley haben sich sogar ein paar richtige Charakterköpfe der Monsterhatz angeschlossen, ergänzt durch „Kill Bill 2“ Star Michael Madsen (der am Ende eine Meisterleistung vollbringt – noch nie wurde der Satz „Laß ihn in Ruhe du Miststück“ so cool und dabei so lächerlich gesagt).Ernstnehmen sollte man das Märchen vom Paarungswilligen Nakedei-Alien sicherlich nicht (Natasha Henstridge zieht mehr als einmal die Klamotten aus), aber wenn am sich drauf einlässt kann man sich an einer zynischen, actiongeladenden und wunderbar kurzweiligen Monsterhatz erfreuen- kein bisschen mehr oder weniger.Fazit: Temporeiche Alienjagd auf der Erde mit interessantem Heldentrupp und guten Effekten!
Einer meiner Lieblinge. HR Giger hat sich mit Sil Mal wieder selbst übertroffen. Die Protagonisten sind meiner Meinung nach gut ausgewählt. Eine gelungene Mischung aus SiFI, Erotik und Ekel.
...im SF-Splatter-Flick. Nix gegen Babe Natasha Henstridge - das ehemalige Model zieht sich im Rahmen der Möglichkeiten des Scripts noch am achtbarsten aus und aus der Affäre.
Das Gegenteil kann allerdings vom Rest der Wissenschaftlergang behauptet werden, die dem aus einem Hightechlabor ausgebüxten Wesen mit immer schneller tickender Hormonuhr immer den entscheidenden Schritt hinterher hinken: da darf Oscarpreisträger Ben Kingsley weihevoll eine Träne vergiessen, während er in die Zukunft blickt - vermutlich sah er da soeben das Ende seiner Ehe voraus und die Schauspieljobs, die die Unterhaltszahlungen nach sich ziehen würden (THUNDERBIRDS, BLOOD RAYNE, SOUND OF THUNDER); Marg Helgenberger lange vor ihrem Durchbruch in CSI - LAS VEGAS, Michael Madsen - der eigentlich alles angenommen hat, was wie ein Script aussah und dazwischen ein paar mal echt Glück hatte (FREE WILLY - okay, Scherz / KILL BILL / RESERVOIR DOGS / SIN CITY) oder der jetzige Oscarpreisträger Forest Whittaker (THE LAST KING OF SCOTLAND) als Empath - der leider zuwenig spürte, als man ihm das SPECIES-Script vorlegte. Last but not least: Alfred Molina - einer ganzen Generation von Comicfans als DOC OCK aus SPIDER-MAN 2 bekannt und in den ersten 10 Minuten INDY JONES Gefährte Satipo in JÄGER DES VERLORENEN SCHATZES.
Insgesamt recht beachtliche Kaliber möchte man meinen.
Nur schade, dass die Story nur an möglichst kreativen Kills der mutierenden Möchtegernmutti aus dem All interessiert ist.
Selbst das von Alien-Schöpfer Giger entworfene Design kann hier erstaunlich wenig reissen...
Fazit: Eine Megahollywoodproduktion, die in Wirklichkeit ein echter Bastard ist: nie wurde ein Slasher so kostenmässig aufgepeppt wie hier.
Und Produzent Frank Mancuso, Jr. hat auch hier eigentlich nur wieder eine Variation der von ihm betreuten Freitag-der-13.-Serie abgeliefert.
Für diejenigen denen ein wenig nackte Haut und ein paar Blutmomente reichen um glücklich zu werden, empfehle ich das Sequel SPECIES 2 - da wird wenigstens entsprechend auf die Genregrütze gehauen, dass das Hämoglobin nur so spritzt. Und ist - aufgrund der kürzeren Laufzeit - auch wesentlich schneller vorbei als der hier.....
Herrlicher 90ies SF-Horror-Monster-Movie! Die Effekte können aus heutiger Sicht natürlich nicht mehr vollends überzeugen, sehen aber immer noch gut aus. Die Story ist natürlich relativ simpel und jetzt auch nicht so wahnsinnig originell, dafür ist die Inszenierung aber auch heute immer noch cool. Das Zusammenstellen eines Teams aus verschiedenen Spezialisten ist schon aufregend, auch sind die Rollen ziemlich prominent besetzt. Nastasha Henstridge ist natürlich heiß wie Frittenfett, aber schauspielerisch passiert bei ihr nicht wirklich viel. Dennoch: Die Rolle des männermordenden, paarungswilligen Aliens, der versucht sich in der Gesellschaft zurechtzufinden, passt sehr gut zu ihr.
Das Drehbuch ist dynamisch und flott, es passiert eigentlich immer etwas. Der geneigte Zuschauer wird natürlich die Action schon lange vorher antizipieren, das stört aber nicht, der Film ist dennoch sehr unterhaltsam. Man darf das Alles natürlich auch keinesfalls ernst nehmen oder gar die wissenschaftlichen Grundlagen hinterfragen! Das Monsterdesign ist dank der Entwürfe von . Giger auch ziemlich cool, man erkennt auch seinen typischen Stil. Eindrucksvoll ist da vor allem die alptraumhafte Szene mit der Lokomotive am Anfang.
FAZIT: Wunderbarer 90ies-Hybrid aus Horror-, Science Fiction-, Action- und Monsterfilm, der zwar insgesamt – wenn man mal ehrlich ist – nicht sonderlich gut gealtert ist, aber durch ein rasantes Drehbuch, ein tolles Monsterdesign und gute schauspielerische Leistungen auch heute noch viel Spaß macht.