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No Use For A Name
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1,5
Veröffentlicht am 16. Mai 2026
Ach, ich liebe das Buch! Ich hab es inzwischen bestimmt viermal gelesen. Da war ich extrem neugierig auf den Film, war aber von vornherein auch sehr verhalten, da ich wusste, dass das eine TV-Produktion ist und kein knackiger Blockbuster. Wie auch immer, die Story ist eigentlich ganz gut umgesetzt, wenn auch etwas zu langatmig. Die Figurenexposition wird dem Buch gerecht, ist für so einen Film aber dann auch eindeutig zu lang geraten.
Ultranervig ist jedoch Kimber Riddle, die die kleine Bethany spielt. Im Buch ist das Mädchen eigentlich ziemlich clever und sympathisch und vor allem den Erwachsenen immer einen Schritt voraus. Hier im Film ist sie jedoch super anstrengend und echt die Nervensäge vom Dienst. Das liegt zum Teil an der miesen deutschen Synchronisation mit einer zu hohen Quietschstimme, aber das Problem besteht auch in der Originalversion, die Figur ist vom Drehbuch halt so angelegt – furchtbar.
Was den Film dann aber letztendlich wirklich disqualifiziert sind die Langoliers selbst… Sie sind zwar relativ nah an Stephen Kings Beschreibung, aber sehen richtig, richtig scheiße aus! Nicht allein die CGI ist wie aus dem letzten Jahrhundert oder wie auf einem Commodore 64 programmiert, das sieht auch alles total kacke aus, schlecht animiert, mies in den Hintergrund integriert, und einfach nur grausig! Das zerstört das Ambiente des Films dann endgültig, da das eher zum Lachen als zum Fürchten ist.
FAZIT: Schwache TV-Umsetzung eines der besten Bücher von Stephen King. Inhaltlich gut und nah an der Vorlage, aber in der Exposition zu lahmarschig. Das kleine Mädchen raubt einem den letzten Nerv und die CGI ist zum Lach. Schade eigentlich. Alles in allem keine Empfehlung von mir.