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schonwer
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1,5
Veröffentlicht am 16. September 2017
Dieser Film ist wirklich schlecht und das sage ich ungern bei Filmen und probiere immer positive Sachen zu sehen, doch bei "2012" wurde es einfach zu viel. Die Effekte sind katastrophal schlecht. Viel zu viel CGI. Die Schauspieler sind ebenfalls nicht wirklich gut, doch das liegt vor allem an einer Sache - das Drehbuch. Die Dialoge sind schlecht und manche Situationen lächerlich und voll beladen mit Klischees. Und da sind mehr als zweieinhalb Stunden einfach zu lang !
Die Welt geht unter – nun, für diesen Job ist Roland Emmerich natürlich prädistiniert, genau das Gleiche hat er ja bereits bei „Independence Day“ und „The Day after“ praktiziert. Trotzdem stellt sich für mich die Frage aus welcher Position man den Film betrachten muß. Denn im Grunde beschreibt er ein furchtbares Ereignis bei dem Milliarden Menschen sterben – aber abgesehen von einzelnen traurigen Momenten geht’s für ein echtes Drama zu seicht zu. Obendrein gibt’s diverse Handlungen und Szenen wo man denkt Emmerich ist nicht ganz bei Trost daß er uns dies als ernsthaft vorsetzen möchte – man bedenke nur die überaus bizarre Szene in der die Helden in das Boot steigen und ein säumiger Hund es auf unmöglichste Weise schafft ihnen zu folgen. Seis drum, muß man eben die Hände im Popcorn versinken lassen und sich am Event selbst erfreuen: hier ist Emmerich in seinem Element und liefert wohl (mal abgesehen von Tranformers 2) die gigantischste Actionbreitseite dieses Jahres die einen geradezu in den Sitz hämmert. Aber auch hier gilt: in zahlreichen Szenen ist das Gezeigte so absurd daß man sich mit Recht fragt was sich Roland gedacht hat – ist es ok sich daran zu erfreuen daß der Weltuntergang wie eine große Actionkirmes von statten geht, oder wie ein Videospiel bei dem die Helden echt oftmals nur um Zentimeter mit dem Leben davonkommen? Obendrein mixt Emmerich einiges an Humor in den Film, insbesondere durch John Cusack als töffeligen Helden und Woody Harrelson in einer extrem gestörten Nebenrolle – aber leider nimmt das die letzte Möglichkeit aus dem Film das Ganze wirklich ernst zu nehmen. Darum sollte man sich einfach daran erfreuen was fürs Auge geboten wird und nicht groß mitdenken.
Fazit: Weltuntergang als spaßige Actionorgie mit einem sympathischen John Cusack auf selten stoppender Dauerhatz!
Anspruchsloses, klischeelastiges Bombastkino mit schwachem Drehbuch und starken Schauwerten -ein typischer Emmerich eben, und den hat man auch schon deutlich schlechter gesehen.
Bei diesem Film kann man sich nur fragen welches Emmerichs größere Katastrophe sein sollte: Das was im Film passiert oder die gesamte Umsetzung des Filmes.
Auf Grund der sehr schlechten Kritiken habe ich eine niedrige Erwartung gehabt, als ich 2012 gesehen habe. Ich muss sagen, ich wurde positiv überrascht. Man darf den Film auf keinen Fall ernst nehmen, dann kann man viel Freude daran haben. Die Zerstörung am Anfang macht, gerade mit einer schönen Dolby-Surround Anlage, richtig Laune. Klar ist der Film absolut unrealistisch, aber wenn man diesen Klos einmal geschluckt hat, macht der Film Spaß.
"2012" ist ein film der die meinungen spaltet und meine meinung fällt eigentlich ganz positiv aus! der film ist actionreich,spannend,ein klein wenig humorvoll und bietet eine sehr geile optik! die story ist ganz gut ausgedacht und das ende ist auch ganz gut!
Der Film ist natürlich völliger Quatsch. Trotzdem gut und unterhaltend für einen Filmabend. Er ist aber vielleicht ein bisschen langgezogen, könnte wesentlich knapper sein. Trotzdem enthält er gute Effekte, aber wie soll er denn sonst ohne Effekte gemacht werden, ohne dass das Filmteam dabei drauf geht? Fazit: Solide
Jeder hat schon mal etwas von Emmerich gehört, über seine tollen Filme oder seine Erfolge. Jedoch hat er sich mit 2012 selbst übertroffen. Ganz effektmäßig gesehen, denn storymäßig hat man hier wenig zu suchen. Man kann Effekte normalerweise nicht durch gute Story ersetzen. Dies ist Roland Emmerich jedoch gelungen, denn die Story ist einfach wiederzugeben: Die Welt geht unter und mehrere Gruppen von Familien suchen das Überleben. Punkt aus. Mehr ist da nicht. Und das genügt für einen netten Popcorn-Abend völlig. Ein ganz toller Film und Mythos.