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Thomas 702
25 Kritiken
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3,0
Veröffentlicht am 11. Januar 2026
Ein spektakuläres Endzeitepos dass zwar oftmals völlig übertreibt, aber dafür die Untergangsszenen großartig ins Geschehen einrückt. So spektakulär hat man das noch in keinem anderen Movie zu sehen bekommen. Dass Neutrinos nunmal neutral sind und eben nicht interagieren mit Materie ist gut so, denn sonst wäre die Erde in den vergangenen Jahren schon so manches Mal untergegangen. Aber sei es drum, hier nimmt man das Interagieren nunmal zum Grund auf, weshalb die Erde im Film untergeht. Wenn man dann mitansieht, wie die flüchtende Familie mitsamt Ersatzvater jegliche Gefahrensituation mit viel Glück meistert, ist das zwar unglaubhaft, jedoch wenn man sich ersteinmal daran gewöhnt hat,dass man nicht mitdenken soll, dann spielt das in der verdrehten Story auch keine große Rolle mehr. Den Hauptaugenmerk sollte man bei diesem Film halt auch auf die spektakulären Untergangsszenen und Bilder legen, man darf da keine großartige Story dahinter erwarten. Damit kann man den Film dann doch noch geniesen. Damit vergebe ich für dieses Movie 3 Sterne.
Ich find es persönlich frech einem Film der alles Erfüllt was ein Katastrophen Film (für nix anderes wurde Roland Emmerich berühmt) bietet und brutal gut umsetzt ist, solch eine schlechte Bewertung zu geben. Der Film brauch krasse Effekte hatt all dies und ist im Kino einfach nur endgeil! Mein Mit Abstand geistes Kino Erlebnis 5von5 ist mehr als verdient.
Mir hat der Film im großen und Ganzen gut gefallen! Teilweise etwas to much und unrealistisch. Etwas wenig und einfallslose Story. Aber sehr gute Effekte und spannend von vorne bis hinten! Hab schon wesentlich schlechtere Filme in dieser Länge gesehen!
Die Welt ist vor der Zerstörungswut von Roland Emmerich nicht sicher, denn nach Independence Day und The Day After Tomorrow vernichtet der deutsche Export-Regisseur einmal mehr die bekanntesten Schauplätze der Welt... nein, schlimmer noch: Er lässt gleich die ganze Welt mehr oder weniger in die Luft fliegen! Dabei stützt sich der Filmemacher auf den Maya-Kalender dessen Zeitrechnung am 21.12.2012 aufhört. Was danach kommen soll, weiss niemand so genau - für Emmerich ist es jedenfalls der perfekte Anlass, die grossflächige Zerstörung der gesamten Erde mittels sich verschiebender Erdplatten, inklusive dazugehöriger massiver Vulkanausbrüche und Tsunamis, in Angriff zu nehmen. Inhaltlich nichts neues - aber dafür ein umso unterhaltsamer audio-visueller Overkill wie ihn nur Emmerich veranstalten kann.
Dass die Story bei so einem Effekt-Vehikel absolut zweitrangig ist, zeigt sich spätestens nachdem man die erste - etwas langatmige - halbe Stunde, und deren obligatorische Figuren-Einführung, überstanden hat. Ein Klischee reiht sich an das andere und man kann sich schon bald vorstellen, wer hier alles - zumindest früher oder später - ins Gras beissen wird. Wissenschaftler werfen mit hanebüchenen Thesen um sich, während unbescholtene Bürger wie der erfolglose Autor Jackson Curtis, wie immer sympathisch gespielt von John Cusack, sich und seine Familie vor der Katastrophe retten will... und das jeweils dermassen knapp, dass man als Zuschauer schon sehr viel sogenanntes 'Suspension of Disbelief', also das willentliche Abschalten kritischer Gedanken, aufbringen muss, um das Ganze noch einigermassen ernst nehmen zu können.
Ich liebe es, wenn die Welt bildgewaltig dem Ende zusteuert. Genau dies passiert hier auch. Die Story drumherum ist hingegen eher lau und typisch einfach für das US-Kino gemacht. So ist für mich das letzte Drittel auch nicht mehr so unterhaltsam gewesen. Aber bis dahin macht der Film eine Menge Spaß.