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Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 12. März 2010
... ist die Bewertung mit 4 von 10 Punkten.
"2012" liefert genau das, was man von einem Emmerich-Film erwarten darf. Grandiose Optik für große Kino-Leinwände mit vollem Digital-Sound, eine flach vor sich hinplättschernde Geschichte, die nicht gerade mit Logikfehlern geizt, amerikanischen Pathos pur und eine Rahmen-Liebesgeschichte, die zeitweise auch für Hartgesottene zu schmalzig daher kommt.
Mit 2.5 Stunden ist der Film eine gute halbe Stunde zu lang geraten. Zu vorhersehbar ist die Geschichte, als dass man über 150 Minuten für sich selbst die Spannung aufrecht erhalten kann. Der Film hat's jedenfalls bei mir nicht geschafft.
Die Dialoge sind nicht witzig (es gab im Kino einen Lacher), allenfalls lächerlich und die Charaktere bleiben blass wie weiße Kreide. Auch die deutsche Synchronisation vor allem der osteuropäischen Charaktere ist unterirdisch.
Am Ende ist man froh, dass man wenigstens im Kinosessel diesen grandiosesten, jemals verfilmten Weltuntergang unbeschadet überstanden hat. Vom ramponierten Sitzfleisch einmal abgesehen.
Fazit: Insgesamt lau, dennoch großes Popcorn-Kino. Wer diesen Film unbedingt sehen will, suche sich die größte Kinoleinwand mit dem fettesten Sound in der Stadt und besorge sich eine noch größere Tüte Popcorn und die allergrößte Cola, die es für Geld zu kaufen gibt.
Style over Story...Emmerichs neuster Katastrophenfilm '2012' ist nicht wie schon beschrieben ein Katastrophenfilm, sondern auch eine Katastrophe an sich...Eine Duennbrettbohrer-Story gemischt mit immer gleichen Erdbeben und symbolkraeftigen Zerstoerungen. Anscheinend stehen auch die einzelnen Happenings unter Vertrag mit Roland, denn die Flucht mit der Strechlimo ist keine sonderliche Flucht, sondern eine Verfolgungsjagd, verfolgt von einer Erdbebenspalte, die genau den Fahrweg der Limo folgt... Zwar bleibt Emmerich die 'Cash-Cow' Hollywoods mit Einnahmen von 739 Millionen US-Dollar (Stand: Januar 2010), aber beim naechsten Film bitte mehr Story als Style, denn dann bleibt die filmische Katastrophe vielleicht auch erspart... 3/10 Sternen, mehr is einfach nicht drin, Mr. Emmerich!
Um diesen Öko-Kathasdrophenfiln genießen zu können, darf man sich nicht weiter an der Story fest halten. Denn die ist nicht gerade der Hammer, im gegensatz zu den Effeckten. BOMBASTISCH!!!! Doch die Gefühlsduselei, und die "ach sind wir glücklich und heile Welt denn alles ist gut ladida" Einstellung nervt ganz schön. Doch trotz all dem kann ich den Film aufgrund der wahnsinns Effeckte und eines gut gestimmten Woody Harrelson getrost empfehlen!