Die vierte Art
Durchschnitts-Wertung
3,0
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8 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 23. Juni 2010
Durch interessant klingende Beiträge in einem Forum bin ich zu diesem Film gelangt. Auch wenn ich zugeben muss, dass 50 % der Leute den Film hassten, machten mich die andren 50 % neugierig. Welch ein Fehler...

So begann ich also, voll der Neugierde, mir den Film nachts alleine anzusehn...und bereits nach den ersten Sekunden, wo M. Jovovich auf den Zuschauer zu schwebt und mit großen Augen „wahre Worte“ spricht ist der Drops eigentlich gelutscht. Man sollte sogleich das Licht wieder anmachen und sich betrinken um diesem Film wenigstens etwas abgewinnen zu können.

Jedes kleine bisschen Zeitgefühl ist mir abhanden gekommen, weil absolut rein gar nichts spannendes passiert. Hier Parallelen mit Blair Wicht Project oder Paranormal Activity zu ziehen ist unfair, da diese in ihrer ganzen anfänglichen Harmlosigkeit jedoch das große Unheil subtil ankündigen um es dann dem Zuschauer wie eine Faust direkt in den Bauch zu jagen.

„The Fourth Kind“ nervt irgendwann einfach nur noch mit einem Mix aus farblosen Fake-Wahrheiten und buntem (aber belanglosen) Schauspielgedöns mit Milla. Spannung oder Anteilnahme will einfach nicht aufkommen. Erst gegen Ende des Films wird das Tempo ein wenig erhöht.

Um es auf den Punkt zu bringen: Für leichtgläubige oder zart besaitete Menschen, die diesen Film wahrscheinlich auch noch ernst nehmen, mögen es 98 Minuten des Nägelkauens sein.„Die 4. Art“ hat exakt 2 spannende/aufregende/gute Stellen, die der erfahrene Genrefan prompt aus dem Brei filtern wird. Bedeutungsschwangeres Wahrheitsgelaber, Eulen und schwebende Menschen locken dagegen keinen Horrorfans mehr hinterm Ofen vor.
KritischUnabhängig
KritischUnabhängig

110 Follower 216 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 30. März 2010
"Die vierte Art" ist einer dieser B-Movies, von denen keiner etwas erwartet, die aber trotz des geringen Budgets eine unterhaltsame und spannende Story generieren. Die Symbiose aus Filmmaterial und "echten" Ton- und Bildaufnahmen ist gelungen. Die Filmcrew hat es wirklich gut umgesetzt einen auf "echten" Begebenheiten basierenden Film zu schaffen. Einige Leute, die ohne Vorinformation den Film schauen, werden sicher im Nachhinein schockiert sein. Der Regie ist es gelungen die Grenze zwischen Fiktion und Realität zu verwaschen. Dieser Stil ist sicher unkonventionell, für manche fragwürdig und für andere schlichtweg eine Marketingmasche, aber mir hat das gefallen.

Abgesehen davon bietet der Film eine interessante und stellenweise sehr spannende Mystery-SciFi-Story rund um das Thema "Entführung durch Außerirdische". Man hat schon vieles darüber aus anderen ähnlich gelagerten Filmen oder Dokus gehört, bekommt es hier aber auf eine irgendwie andere Art serviert.

Wer konkret Aliens, Ufos oder andere SciFi-Elemente erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Man muss sich vor Augen führen, dass der Film eben nur 10 Mio. zur Verfügung hatte.

Schließlich möchte ich noch die äußerst glaubwürdige und intensive Schauspielleistung Milla Jovovichs loben. Sicher einer ihrer besten Auftritte.



8/10
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 28. Mai 2011
Dieser Film hat mich richtig überrascht!
Ich habe ihn ihne zu wissen was es eigentlich ist in der Videothek ausgeliehen. wir haben Ihn uns zu viert angeschaut und jeder fand den Film sehr sehenswert. Wenn man sich darauf einlässt, ist dieser Film wirklich packend und spannend, einer hat nach dem Film sogar danach gegoogelt ob das nun echt sei oder nicht.

Ich empfehle jedem der auch mal die realität ausklinken kann diesen Film wärmstens.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 10. März 2014
ein spannender film mit guten schock momenten! ausserdem regt er einen Zum Nachdenken an. ob der Film wirklich der Realität entspricht bleibt offen.
Ehrgeiz84
Ehrgeiz84

10 Follower 53 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 1. Mai 2018
Mir war von Anfang an klar, dass die angeblichen Archivszenen von schlechten Schauspielern sind und somit hab ich sofort gegoogelt, weil mir dermaßen bewusst war, dass Leute, die angeblich etwas so Schreckliches erleben, viel mehr Emotionen an den Tag legen würden als in diesen billig gespielten Fake-Archiv-Szenen. Keine dicken Hauptschlagadern an den Seiten des Halses und an der Stirn sind zu sehen usw.

Dann hab ich herausgefunden, dass Universal extra mehrere Fake News-Webpages einrichten ließ, nur um eine Art von Marketing-Strategie zu fahren im Sinne von Blair Witch Project. Bei diesem Film wurde behauptet, dass er auf wahre Begebenheit beruhe, wobei dies nur die Low-Budget-Produktion besser darstellen sollte. Und sogar bei den Filmkritiken haben die Marketing-Idioten bei diesem Film keinen Halt gemacht. Filmstarts ist eine der großen Filmkritikseiten in Deutschland und genau bei diesem Film sind mehrere "Anonyme User", die den Film total in die Höhe heben und angeblich nicht mehr schlafen konnten, das Licht anlassen mussten oder sofort aus dem Fenster sehen mussten! Solche Marketingstrategien sind cool, wenn man sie nicht kapiert, aber völlig erbärmlich, wenn man sie durchschaut, weil ich unter anderem Marketingstrategien an einer Hochschule studiere!

Doch jetzt die andere Seite der Medaille: Solche Dinge gibt es in Echt, auch wenn ich sie nicht selbst erlebt habe, aber Entführungen durch fremde Besucher sind auf jeden Fall Gang und Gäbe auf der Erde seit Jahrtausenden!

Aber es ist schwach, einen Film mittels Fake News usw. verkaufen zu wollen. Eine Produktion zu diesem Thema mit Herz und dem wahren Willen die Bevölkerung aufklären zu wollen über derlei Vorkommnisse hätte einem derartigen Film wahrscheinlich zu mehr Ruhm verholfen. Deswegen ist der Film zu Recht mehr oder weniger gefloppt, weil schon als Kind weiß man, dass Lügen einfach scheiße ist.... :-)
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 12. April 2010
halleluja. der film hat mir echt die armstoppeln empor stehen lassen.

das war mal ein film mit wirklich guten gruselmomenten. und ich hab noch ein paar tage zuvor SAW 6 und Rec 2 geschaut. die beide an die schockermomete von die vierte art bei weiten nicht ran kommen.

der film fängt zwar etwas verhalten an, aber dann wirds doch extrem.

also wer auf schockerfilme im stil von blair witch project oder the ring steht, den kann man den film nur empfehlen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 15. Februar 2018
Absulut spannend sollte man nur nicht allein und auch hinschauen, fesselnd spannend und danach auch schockierend, danach konnte ich jedenfalls nicht mehr schlafen und überall lichter anlassen, OB es jedenfalls wirklich so ist ist fraglich aber niemand kann es bestreiten dass solche ideen nicht sonst woher kommen!
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 4. Februar 2026
Ich finde die Idee eigentlich ganz cool, sich mal von der vollen Found Footage-Karre abzuschnallen und mal etwas gänzlich Neues zu wagen. Regisseur Olatunde Osunsanmi mischt hier (vermeintlich) echtes Archivmaterial mit Spielfilmszenen, ein Konzept, das so in dieser Form ziemlich einzigartig ist. Dazu lässt er in einem Prolog Milla Jovovich persönlich uns Zuschauer über diesen Umstand aufklären, was ich einen ziemlich geilen dramaturgischen Kniff finde. Und auch die Idee, dass der Regisseur sich selbst spielt, wie er die (vermeintlich) echte Abigail Tyler interviewt, finde ich sehr cool, das hab ich zuvor auch noch nicht gesehen – und danach auch nicht.

Die Story selbst ist dann wiederum leidlich originell, es wird wieder einmal die gute, alte Hypnosesitzung aus der Mottenkiste hervorgekramt, um bedrohliche Vibes zu erzeugen. Das hört sich jetzt schlimm an, funktioniert hier aber ausnahmsweise ziemlich gut und es kommt tatsächlich zu der einen oder anderen gruseligen Szene. Überhaupt ist der Spannungsaufbau gut gelungen, bis hin zum verstörenden Finale, das auf dem DVD-Cover leider schon vorweggenommen wird, also besser nicht vorher lesen! Auch das Nebeneinander von Found Footage-Film und Spielfilm funktionierte für mich – im Gegensatz zu vielen Kritikern – recht gut und sorgt für eine wirklich beängstigende Atmosphäre.

Milla Jovovich spielt routiniert, bekommt aber leider zu wenig Screentime, um ihre Figur auch emotional beim Zuschauer wirklich zu verankern. Der restliche Cast drapiert sich um sie herum und liefert solide Leistung, ohne dass wirklich jemand besonders positiv hervorsticht. Der Score ist passend und effektiv, also alles in allem ist der Film lange nicht so schlecht, wie es die negativen Bewertungen hier vermuten lassen. Für den ganz großen Wurf reicht es zwar nicht, aber doch wurde ich 1 1/2 Stunden gut unterhalten und es hat mich auch mehr als einmal ziemlich gegruselt. Vor allem das verstörende Ende fand ich ziemlich krass. Vor mir gibt’s starke 6 1/2 Punkte.
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