Moon
Durchschnitts-Wertung
4,0
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Spike Spiegel
Spike Spiegel

17 Follower 76 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 11. April 2014
Eigentlich ist es ein Wunder, dass heutzutage noch ein Film wie Moon entstehen konnte. Es passiert nicht alle Tage, dass ein angemessenes Budget und kreativer Freiraum zusammentreffen. Was ich erst für ein krudes Filmexperiment hielt, ist ein gut durchdachtes Meisterwerk.___________ Moon verdankt seine Größe zur Hälfte Sam Rockwells Leistung. Zweifellos die beste Rolle seiner Karriere bis jetzt. Die andere Hälfte machen die Geschichte und die Charakterschreibe aus. Es ist extrem schwierig, etwas über Moon zu erzählen, ohne zuviel zu verraten, da es bereits in der ersten Hälfte des Films einen Twist gibt. Es geht aber nur zum Teil darum, das von dem Twist erschaffene Mysterium zu lösen. Soviel muss ich daher verraten: Es taucht spoiler: ein zweiter Charakter
auf. Und die Interaktion der beiden Charaktere ist etwas, das man noch nie vorher gesehen hat, zumindest nicht in dieser Qualität. Gegen Ende zeigt Moon noch eine sehr berührende und moralische Seite an sich.___________ Moon ist Sci-Fi und Sozialkritik an der Ausbeutung von Einzelnen. Vor allem ist es aber ein Charakterdrama das,mit Mystery- Elementen aufgepeppt, einen unglaublich unterhaltsamen, spannenden und tiefsinnigen Film ergibt.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 10. Mai 2010
bin leider nicht son fan davon.. darum hats mich echt im saal sessel gelangweilt..
Bad Taste
Bad Taste

21 Follower 62 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 4. März 2015
Ein sehr guter Science fiction, welcher es schafft, das publikum zu fesseln, durch die hervorragende schauspielerische leistung durch sam rockwell sowie dem ganzen handlungsstrang!

Moon zeigt auf beeindruckende weise, dass ein guter science fiction film nicht immer ein hohes maß an actionintensität bedarf!

bei einem etwas unvorhersehbarem ende würde ich glatt 5 von 5 geben!

Prädikat: sehr empfehlenswert
Alex M
Alex M

135 Follower 262 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 10. März 2018
Eine zu tiefst menschliche Abhandlung der Isolation die mit hervorragenden Produktionswerten, einen fantastischen Sam Rockwell und einen eindringlichen Soundtrack mehr als im Gedächtnis bleibt 9/10
Cursha
Cursha

7.501 Follower 1.067 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 2. August 2017
"Moon" ist ein durchaus guter Film, der teilweise auch anders ist als viele andere, die um diese Zeit entstanden sind. Er spielt mit einigen philosophischen Ansätzen und zeichnet sich durch seine ungewöhnliche Erzählstruktur aus. Nach einer halben Stunde passiert schon der große Twist, dann plätschert der Film leider etwas vor sich hin und baut auch keine Spannung mehr auf, im Gegenteil, er baut sie immer weiter ab. Dies ist zwar mutig, aber gewöhnungsbedürftig. Ich konnte mich nur zum Teil damit anfreunden. Optisch gibt es nichts auszusetzen und was den Film auf jeden Fall abhebt ist die tolle Leistung von Sam Rockwell, der hier seine beste Leistung abliefert, die ja leider nicht mal bei den Oscars mit einer Nominierung gewürdigt worden ist.
PostalDude
PostalDude

1.043 Follower 1.119 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 21. April 2016
The only Man on the Dark Side of the Moon...

Erst überlegt man, hat er Halluzinationen oder ist wirklich ein Klon hochgeschickt worden? Was ist hier los?
Dann ist der Klon da & lebt mit ihm, aber dann kommen neue Fragen auf: z.B. Warum geht es dem "Original" von Zeit zu Zeit schlechter?
Auch Kevin Spacey´s Stimme von GERTY ist ne super Idee!

Genialer Film! Bin sehr schwer begeistert!
Jimmy v
Jimmy v

519 Follower 506 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 29. Januar 2013
Nach dem zweiten Schauen, war ich mir wieder sicher: "Moon" ist ein echt toller Film ("herausragend", wie die 4,5 Sterne eben sagen). Wo beim ersten Schauen eher das Mysteriöse, die entscheidende Frage im Mittelpunkt steht, fällt beim zweiten Blick eher das Charakterliche, mit Moral, Mitgefühl und einer wichtigen Thematik, ins Auge. Es mag zwar so sein, dass "Moon" vielleicht etwas zu schnell mit dem Geheimnis herausrückt, aber ich denke dem Film geht es gar nicht so sehr darum viel geheimzuhalten. Zudem wäre irgendein weiterer Twist auch unsinnig gewesen. Sam Rockwell macht seine Ein-Mann-Show ziemlich gut und Gerty (von Kevin Spacey gesprochen) ist ein Roboter, der warmherziger als sein HAL-Vorbild aus "2001" ist. -
Ich denke, der Film schneidet ziemlich wichtige Fragen an, und das auch gerade mehr im Subkontext. Dies hier eingehender zu behandeln wäre ein großer Spoiler. "Moon" wird auch nach dem Schauen interessieren, sofern man sich darauf eingelassen hat. -
Fazit: Neben "Source Code", "Inception", "Looper" und auch "In Time", gehört dieses kleine Meisterwerk in eine Riege mit ambitionierten, mehr oder weniger großen Sci-Fi-Filmen der jüngeren Vergangenheit.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 387 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 4. Juli 2026
Cleveres Science-Fiction-Drama mit starkem Sam Rockwell!

Das Sci-Fi-Drama „Moon“ von 2009 fühlt sich wie eine Adaption von Andy Weir an. Weir schrieb unter anderem die Romane „Der Marsianer“ und „Der Astronaut“, zwei Werke, die äußerst erfolgreich in Hollywood verfilmt wurden. Doch „Moon“ stammt von Duncan Jones. Ironischerweise ist Jones der Sohn von David Bowie, der sich selbst als Starman gesehen hat…
Für Jones war dies sein erster Film als Regisseur. Und mit einem wirklich geringen Budget von Millionen Dollar, spielte das Werk immerhin das Doppelte ein. Zudem erhielt der Film zahlreiche positive Kritiken, weswegen ich äußerst interessiert war. Und tatsächlich ist „Moon“ ein sehr spannendes und teilweise berührendes Space-Drama mit einem tollen Sam Rockwell.

Sam Bell arbeitet auf einer Station auf dem Mond und muss dort Helium-3 abbauen, was jedoch zum Glück große Maschinen erledigen. Dennoch benötigt es einen Menschen auf der Station und Sams Aufgabe ist äußerst wichtig, denn die Menschen auf der Erde sind auf das Helium angewiesen. Nach drei Jahren soll Sam nun endlich abgelöst werden und er kann zu Frau und Tochter zurück kehren. Doch kurz vor dem Ende seiner Schicht trifft er auf einen Fremden, der genau so aussieht wie er…

„Moon“ ist ein intimer und wirklich clever gemachter Film, über den man am besten so wenig wie möglich wissen sollte. Die Grundidee des Films erinnert an andere Sci-Fi-Klassiker und die Einflüsse durch Filme wie „2001“ oder eben die Weir-Romane sind klar erkennbar. Doch „Moon“ schafft es ein eigenes, rundes Werk zu sein und fühlt sich nicht selten nach einer „Black Mirror“-Folge an, die jedoch mit etwas mehr Production Value daher kommt. Der Film hat mich anfangs zwar nicht so gekriegt, doch mit jeder weiteren Minute entfaltete sich die äußerst spannende und düstere Idee der Story. Stellenweise ist das Ganze auch sehr mitreißend und auch tragisch, aber ich möchte nicht zu viel verraten!

Sam Rockwell stemmt diesen Film praktisch alleine mit einer starken Performance… oder eher zwei starken Performances. Kevin Spacey ist zudem als KI-Roboter GERTY zu hören.

Optisch sieht man dem Film zwar sein geringes Budget an, doch „Moon“ profitiert in meinen Augen von einer dennoch einprägsamen Optik. Die Kameraarbeit von Gary Shaw ist sehr solide und die Arbeit mit Miniaturen für die Rover und Mondstationen geben dem Ganzen einen wundervollen Retro-Look. Der Score von Clint Mansell gefällt mir ebenfalls, hätte aber hier und da auch gern etwas weniger sein können, da manche Szenen ohne Musik sicherlich noch etwas kraftvoller gewesen wären.

Dennoch konnte mich „Moon“ am Ende nicht komplett umhauen, da mir unter anderem die Auflösung des Films dann doch etwas zu abrupt und überraschend positiv war. Nicht, dass ich ein optimistisches Ende mögen würde, aber die Idee des Films ergab dahingehend irgendwie nicht so viel Sinn, was ich aufgrund des Vermeidens von Spoilern nicht erläutern kann…

Fazit: „Moon“ ist dennoch ein sehr empfehlenswerter Film für alle Sci-Fi-Fans, die etwas mehr Substanz in ihren Werken wollen. Angeführt von einem tollen Sam Rockwell und einer spannenden Idee, bietet Duncan Jones´ Film intelligente Unterhaltung. Zudem ist der Film mit seinen knappen 97 Minuten super entspannt zu schauen!
Lamya
Lamya

1.384 Follower 801 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 19. September 2010
Der Film hat mir echt sehr gut gefallen. Der Film hat genau das erfüllt, was der Trailer versprochen hat. Der Film steigert sich nach und nach immer mehr und macht wirklich Spaß nach einer Zeit. Kann man sich auf jedenfall mal ansehen!

7/10
Milkqueen
Milkqueen

16 Follower 58 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Juli 2010
toller film mit viel liebe zum detail :-) schauspielerisch auch gut gespielt und da stellt sich die frage,was würdest du tun?

fazit:kein popcornkino , eher zum nachdenken
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