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Sebastian Schlicht7
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4,0
Veröffentlicht am 4. Juli 2026
Cleveres Science-Fiction-Drama mit starkem Sam Rockwell!
Das Sci-Fi-Drama „Moon“ von 2009 fühlt sich wie eine Adaption von Andy Weir an. Weir schrieb unter anderem die Romane „Der Marsianer“ und „Der Astronaut“, zwei Werke, die äußerst erfolgreich in Hollywood verfilmt wurden. Doch „Moon“ stammt von Duncan Jones. Ironischerweise ist Jones der Sohn von David Bowie, der sich selbst als Starman gesehen hat… Für Jones war dies sein erster Film als Regisseur. Und mit einem wirklich geringen Budget von Millionen Dollar, spielte das Werk immerhin das Doppelte ein. Zudem erhielt der Film zahlreiche positive Kritiken, weswegen ich äußerst interessiert war. Und tatsächlich ist „Moon“ ein sehr spannendes und teilweise berührendes Space-Drama mit einem tollen Sam Rockwell.
Sam Bell arbeitet auf einer Station auf dem Mond und muss dort Helium-3 abbauen, was jedoch zum Glück große Maschinen erledigen. Dennoch benötigt es einen Menschen auf der Station und Sams Aufgabe ist äußerst wichtig, denn die Menschen auf der Erde sind auf das Helium angewiesen. Nach drei Jahren soll Sam nun endlich abgelöst werden und er kann zu Frau und Tochter zurück kehren. Doch kurz vor dem Ende seiner Schicht trifft er auf einen Fremden, der genau so aussieht wie er…
„Moon“ ist ein intimer und wirklich clever gemachter Film, über den man am besten so wenig wie möglich wissen sollte. Die Grundidee des Films erinnert an andere Sci-Fi-Klassiker und die Einflüsse durch Filme wie „2001“ oder eben die Weir-Romane sind klar erkennbar. Doch „Moon“ schafft es ein eigenes, rundes Werk zu sein und fühlt sich nicht selten nach einer „Black Mirror“-Folge an, die jedoch mit etwas mehr Production Value daher kommt. Der Film hat mich anfangs zwar nicht so gekriegt, doch mit jeder weiteren Minute entfaltete sich die äußerst spannende und düstere Idee der Story. Stellenweise ist das Ganze auch sehr mitreißend und auch tragisch, aber ich möchte nicht zu viel verraten!
Sam Rockwell stemmt diesen Film praktisch alleine mit einer starken Performance… oder eher zwei starken Performances. Kevin Spacey ist zudem als KI-Roboter GERTY zu hören.
Optisch sieht man dem Film zwar sein geringes Budget an, doch „Moon“ profitiert in meinen Augen von einer dennoch einprägsamen Optik. Die Kameraarbeit von Gary Shaw ist sehr solide und die Arbeit mit Miniaturen für die Rover und Mondstationen geben dem Ganzen einen wundervollen Retro-Look. Der Score von Clint Mansell gefällt mir ebenfalls, hätte aber hier und da auch gern etwas weniger sein können, da manche Szenen ohne Musik sicherlich noch etwas kraftvoller gewesen wären.
Dennoch konnte mich „Moon“ am Ende nicht komplett umhauen, da mir unter anderem die Auflösung des Films dann doch etwas zu abrupt und überraschend positiv war. Nicht, dass ich ein optimistisches Ende mögen würde, aber die Idee des Films ergab dahingehend irgendwie nicht so viel Sinn, was ich aufgrund des Vermeidens von Spoilern nicht erläutern kann…
Fazit: „Moon“ ist dennoch ein sehr empfehlenswerter Film für alle Sci-Fi-Fans, die etwas mehr Substanz in ihren Werken wollen. Angeführt von einem tollen Sam Rockwell und einer spannenden Idee, bietet Duncan Jones´ Film intelligente Unterhaltung. Zudem ist der Film mit seinen knappen 97 Minuten super entspannt zu schauen!
Also zuerst mal: Was ist mit der geringeren Schwerkraft auf dem Mond? Puh, das ist filmisch schwer umzusetzen und teuer - gut, ignorieren wir es einfach weg, der Zuschauer wird's eh nach ein paar Minuten vergessen. Ähm, nein! Sei's drum. Der Plot ist eigentlich ganz gut, (obwohl ich mir eine Zeiten-Überschneidung gewünscht hätte), aber leider wurde viel zu wenig daraus gemacht. Ich habe am Ende nur noch halb hingeschaut und ziehe daher ein schwaches Fazit: Muss man nicht gesehen haben
Sehr gute, originelle und gesellschaftskritische Story Top Schauspielerleistung Dieser Film ist eine Perle unter den Sci-Fi Filmen! Einzig und allein 0,5 Abzug für die Specialeffects der Minenfahrzeuge und die nicht korrekte Schwerkraft innerhalb der Basis. Aber das ist beides im Gesamtkontext der so verdammt guten Story und Schauspielerleistung so nebensächlich, dass es nahezu egal ist.
Eine zu tiefst menschliche Abhandlung der Isolation die mit hervorragenden Produktionswerten, einen fantastischen Sam Rockwell und einen eindringlichen Soundtrack mehr als im Gedächtnis bleibt 9/10
Rückblickend gesehen ist alles total easy - aber eben erst am Ende. Dieser Film ist eine Art Verwirrspiel, das den Zuschauer über lange Zeit im Unklaren lassen will was dort eigentlich vorgeht - wenn denn dann aber der Abspann läuft und man mal kurz rekapituliert was man gerade gesehen hat erkennt man überrascht wie der Film die geringe Pointe so weit ausdehnen konnte. Aber gut, es geht hierbei weniger um die Auflösung, sondern mehr um das Retro-Element; dieser Film sieht aus als sei er in den 70er Jahren entstanden, es ist ein wahrlicher Science-Fiction Film der alten Schule der sich an Klassiker wie "2001" oder "Alien" orientiert. Irgendwie macht er aber auch bewußt warum solche FIlme heute an sich nicht mehr gedreht werden: ganz einfach deshalb weil sie langweilig sind. Oder zumindest trist, farblos und trostlos - das paßt zwar zur Story, aber wie so oft stellt sich die Frage: wenn ein Film von jemandem erzählt der sich langweilt und das auf den Zuschauer "übergreift", ist das dann gut so? Keine Ahnung, Letztlich ist der Film aber vor allem die Show des Sam Rockwell: in einer Mehrfachrolle ist er eigentlich in keiner Szene nicht zu sehen und macht den Job den ganzen Film zu tragen hervorragend. Trotzdem denke ich das dieser ernst gemeinte Film mit tieferer Botschaft es an den Kinokassen schwer haben wird - für diese Art von Film gibt zwar durchaus ein Dankbares, aber nicht wirklich zahlenreiches Publikum. Fazit: Altmodische Science-Fiction, frei von Action, Special-Effects oder einem Showdown - dafür Sam Rockwell so gut wie nie!
"Moon" ist ein verstörendes und tieftrauriges Kammerspiel von der dunklen Seite des Mondes. Thematisch hat Duncan Jones' Debüt in Anbetracht des Erscheinungsjahrs vor 7 Jahren nichts an Aktualität und Brisanz eingebüßt, im Gegenteil. Südkorea, Oregon, China ... die Liste an höchst bedenklichen Fortschritten auf dem Gebiet der Stammzellenforschung ließe sich fast beliebig fortsetzen. "Moon" macht dabei glücklicherweise nicht den naheliegenden Fehler, den mahnenden Zeigefinger ins Universum zu recken, sondern konzentriert sich auf eine zutiefst menschliche Betrachtungsweise, ohne dem Zynismus allzu viel Raum zu bieten. Das fordert den Zuschauer als reflektierendes Individuum, was erfahrungsgemäß bei der breiten Masse weniger gut ankommt. Für mich ist "Moon" ein sehr subtiler Glücksfall von intelligenter Science Fiction mit einer starken Performance von Sam Rockwell und einem gewohnt superben Score von Clint Mansell.
"Moon" ist ein durchaus guter Film, der teilweise auch anders ist als viele andere, die um diese Zeit entstanden sind. Er spielt mit einigen philosophischen Ansätzen und zeichnet sich durch seine ungewöhnliche Erzählstruktur aus. Nach einer halben Stunde passiert schon der große Twist, dann plätschert der Film leider etwas vor sich hin und baut auch keine Spannung mehr auf, im Gegenteil, er baut sie immer weiter ab. Dies ist zwar mutig, aber gewöhnungsbedürftig. Ich konnte mich nur zum Teil damit anfreunden. Optisch gibt es nichts auszusetzen und was den Film auf jeden Fall abhebt ist die tolle Leistung von Sam Rockwell, der hier seine beste Leistung abliefert, die ja leider nicht mal bei den Oscars mit einer Nominierung gewürdigt worden ist.
Erst überlegt man, hat er Halluzinationen oder ist wirklich ein Klon hochgeschickt worden? Was ist hier los? Dann ist der Klon da & lebt mit ihm, aber dann kommen neue Fragen auf: z.B. Warum geht es dem "Original" von Zeit zu Zeit schlechter? Auch Kevin Spacey´s Stimme von GERTY ist ne super Idee!
Gut inszenierter Sci-Fi Streifen mit der nötigen Würze Mindfuck.
Vor allem positiv zu erwähnen ist die schauspielerische Leistung des guten Mr. Rockwell. Kevin Spacey spricht im Original noch den netten Roboter Gerty und dann war es das auch schon mit der prominieten, sowie der weiteren Besetzung. Aber genau dieser Punkt ermöglicht es einem in dem Film einzudringen und die Interesse über seine Arbeit und dem Leben auf dem Mond zu wecken. Den Twist hätte man aber durchaus etwas interessanter gestalten können da dieser schon sehr trocken rübergebracht wird. Um nicht zu sagen, in einem Satz. Desweiteren hätte ich schon sehr gerne mehr über den Sam auf der Erde in Erfahrung gebracht aber leider bekommt man von diesem auch nur einen Satz zu hören, was aber deutlich zur Atmosphäre beiträgt. Lächerlich dabei anzusehen war jedoch wie Sam sein eigenes Modell zerstört woran er drei Jahre gearbeitet haben soll und im nächsten Bild ist dieses wieder vollständig aufgebaut was aber wiederum nicht weiter beleuchtet wird und es demnach definitiv zu einem Filmfehler gehört. Alles in einem vergehen die 1 1/2 Stunden wie im Flug und trotz des kargen Ablaufs, wird einem nicht langweilig.