Ich finde den Film Klasse! Die Sprüche kommen richtig gut,die Story ist zwar nicht die Anspruchvollste,aber dafür gibt es ja schließlich auch Hamlet! Gesamtfazit: ein toller unterhaltsamer Kinoabend!
Nun ist es soweit. Auch der zweite Film darf sich nun in meiner Filmologie einreihen. Die Erwartungen standen hoch. Die Enttäuschung war deswegen umso größer. Der Film bot weder eine ausgereifte niveauvolle Handlung, noch witzige Dialoge oder packende Action. Die Storyline konnte man leider schon früh vorhersagen und bot keine Überraschungen. Die Trailer zum Film haben nahezu alle Slapsticks dem Publikum im vorhinein vermittelt.
Ironman (Robert Downey Jr.) selbst wirkt überzogen narzistisch- so manch einem mag das wohl gefallen, die Mehrheit kann sich davon aber sicher nicht überzeugen lassen. Der Charakter wirkt dadurch mit der Zeit unsympathisch-man fiebert nicht mehr mit. Später nimmt sich auch der Film selbst diesem Klischee an und ironisiert Ironmans Selbstverliebtheit, weniger aber mit Erfolg. Die Nebencharaktere werden von dem Staraufgebot (Don Cheadle, Scarlett Johansson, Gwyneth Pathrow, Samuel L. Jackson) solide gespielt, doch nur der Bösewicht Whiplash (Mickey Rourke) wirkt authent, brutal und kristallisiert sich positiv heraus.
Die Actionszenen sind zu wenig mitreissend. Es wird zwar viel zerstört, doch strömt kein Blut-es fehlen die Schockmomente. Im finalen Showdown, der große Endkampf zwischen Gut und Böse wirkt im Dunklen der Nacht wie eine-eine-eine Lasershow... Es fliegen die glühenden Geschosse, doch die Rüstung Ironmans langweilt sich. Zudem wird in eine enorme Menschenmenge geschossen-ein enormes Blutbad wird erwartet- doch ein Bienenschwarm hätte hier mehr Schaden an Leib und Seele angerichtet. Es fehlt auch in den Kampfszenen die Überraschung, Ironman hat stets das Ruder in der Hand.
Als Konklusion würde ich diesen Film nur denjenigen empfehlen, der vom Trailer begeistert war (ich war es nicht) oder mit einen hohlen Film auf Niveau eines Spiderman 3 gut zurecht kommt.