Das ist das Ende
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Max H.
Max H.

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4,0
Veröffentlicht am 31. August 2013
"Inside Hollywood" mit Robert DeNiro oder auch Sofia Coppolas neustes Werk "The Bling Ring", Hollywood versucht anscheinend Einblicke geben zu wollen, in die Welt der Stars. Die Jungs von "Das ist das Ende" drehen da noch eine Schraube weiter: Wo Seth Rogen, James Franco und Co. ja genug hirnrissiges Potential bereits in ihren eigenen Filmen stets beigefügt haben, da fallen dann auch bei ihrer schrägen Kumpel – Apokalypsen Komödie genug Slapstick, Dialogwitz und Insiderjokes ab, die "Das ist das Ende" zu einem der lustigsten, wenn auch schrägsten, Filme des Jahres machen.

Basierend auf dem Kurzfilm "Seth und Jay vs. The Apocalypse" wollten Seth Rogen und Evan Goldberg lange die Idee eines Langfilms vollständig realisieren. Nun kriegen sie in ihrem Spielfilmdebüt gleich eine ganze Reihe von Stars an die Hand gelegt, die aus dem Winkel des Betrachters (Zuschauers) mal eben nur sich selbst spielen müssen.
Trotzdem wird das Aufgebot an Prominenz in James Franco's Villa schnell reduziert und lässt die abgefahrenen Kiffer Jay Baruchel und Seth Rogen neben James Franco, Jonah Hill, Danny McBride und Craig Robinson, im Beisein der Apokalypse auf sich selbst gestellt, zurück. Goldberg und Rogen legen das Setting anschließend fast ausschließlich in der Villa an, was den Höllensturm draußen zwar fast vergessen macht, so aber die Konzentration des Publikums auf die aberwitzige Runde der sechs Protagonisten fokussiert. Und dort spielen alle Beteiligten dann irrwitzige Dialoge aus, die sich meist ganze fünf Minuten ungeschnitten ereignen, meist aber von so lustigen Ideen und Anspielungen garniert sind, das man mit den Zitaten auf alles und jeden gar nicht mehr hinterherkommt. Aber auch sonst sind mit Ideen wie dem Ausheben eines Loches für die Wasserreservoirs, der Versuch eines Exorzismus und die Nahrungsmittelrationierungen genug komisches Potential dabei, um das Ganze niemals langweilig erscheinen zu lassen. Absolute Krönung ist dann noch der verzweifelte, surrealistische Versuch "Ananas Express 2" zu drehen, bei der auch die auf ihre humoristischen Kosten kommen, die den ersten Teil versäumt haben.
Gegen Ende dann gibt die Spezialeffekte – Abteilung mächtig Gas, wenn die 6 dann draußen in die Hölle auf Erden treten. Das Ganze wirkt effektemäßig für ein Budget von 30 Millionen natürlich etwas überholt, aber der Charme des Films ist in jeder Szene durchaus spürbar, so wirkt alles eher witzig – trashig als schlecht visualisiert. Bis zum Ende hin werden immer witzigere Wendungen geschlagen, inklusive eines genialen fast angekündigten Cameo Auftritts von Channing Tatum, bis ein fast schon derb – albernes Finale den Zuschauer aus dem Kinosaal entlässt.
Schauspielerisch mimen Baruchel und Rogen die Hauptrollen und auf sie ist stets das Augenmerks des "Plots" gerichtet. James Franco macht dazu eine völlig narzistische Karikatur von sich selbst, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Fast noch besser dagegen ist Jonah Hills witzig geheuchelte Gutmensch Mentalität, die nur Baruchel zu entarnen weiß und sich mit Hill immer wieder Dialogfeuerwerke liefert. Hill punktet aber auch alleine mit seiner völlig von sich selbst überzeugten Darstellung, sogar beim Beten:" Hallo, Gott, ich bin's, Jonah Hill, ....aus "Moneyball"". Michael Cera und der Auftritt von Emma "Hermine" Watson sind dann noch die i-Tüpfelchen in einer genial besetzten Komödie.
Fazit: "Das ist das Ende" polarisiert zu 100%. Wer allerdings einige Filme von "Ananas Express" bis "Superbad" kennt und auch zu lieben weiß, für den wird diese Hollywood – Persiflage zu einem unumgänglichen Filmerlebnis voller Narzisten, Gutmenschen und Hipsters, wie sie nur die Filmbranche hervorbringen kann.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 29. August 2013
war anfangs echt kritisch, wurde dann aber echt gut und teilweise sehr abstrakt!

der Witz an den Film ist das die Schauspieler ihre Namen behalten und sich so zusagen selbst parodieren. Das ist auf Dauer echt amüsant. Die Idee von einem Untergang der Welt ist in diesem Film anders als in anderen filmen und meiner Meinung nach interessanter und spannender dargestellt mit dem i Punkt des Humors.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 25. August 2013
Absolut schlechter Film. Sehr flache Witze, worüber man kurz schmunzelt aber sie einen nicht vom Hocker reisen. Das zeigt mir wieder, das in den Filmvorschauen, die besten Witze oder Szenen zusammen geschnitten werden und man dann im Film total enttäuscht wird.
Sven - Deathcore
Sven - Deathcore

3 Follower 23 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 21. August 2013
Inzwischen, muss ich sagen, bin ich diese ganzen Big-Budget-Hollywood Filme ziemlich leid. Deswegen halte ich in letzter Zeit immer nach etwas kleineren Produktionen Ausschau, weil diese dann meistens auch durch andere Sachen glänzen müssen, als durch Geld. Und das tut ''Das ist das Ende'' von Seth Rogen fast auf ganzer Linie.
Der Film beginnt gemäßigt, die Party stimmt, die Witze, der Alkohol und die Drogen sind vorhanden. Die Stars geben sich schon zu Anfang die Klinke in die Hand. Hier dürfen alle mal Witze, Peinlichkeiten und Fremschämfaktor zelebrieren. Ab diesem Punkt wird einem die Prämisse des Films schon klar gemacht. Derber Humor und mit dem muss man als Zuschauer etwas anfangen können, sonst wähnt man sich schon zu Beginn im falschen Film.
In diesem haben sich nämlich James Franco, Seth Rogen, Jonah Hill und Co. (spielen sich übrigens alle selbst), nach einer Party bei James Franco zu Hause verschanzt. Während draußen Chaos regiert, müssen die Hollywoodstars mit ihrem ganz eigenen Wahnsinn fertig werden.

Der Film ist meiner Meinung einer der besten des Jahres. In diesem Film stimmt einfach fast alles. Jeder einzelne Schauspieler spielt sich selbst und nimmt sich auch im Laufe des Films selber auf die Schippe. Das ist unglaublich unterhaltsam und weil die Witze auf Kosten wahrer Begebenheiten beruhen, noch um einiges komischer. Hier wird sich über James Francos Filme ausgelassen, über Schauspieler die immer nur die selbe Rolle spielen, usw und so fort. Das ist wahnsinnig lustig und interessant. Man merkt förmlich, das die Schauspieler einen riesigen Spaß beim Dreh des Films hatten. Nichts war ihnen zu peinlich, nichts zu schräg. Im Laufe des Films wird man als Zuschauer, ein paar Mal auf eine harte Probe gestellt, was den Geschmack angeht und meiner Meinung nach zieht das Films etwas herunter. Ein paar Witze waren so dermaßen platt und geschmacklos, das ich einfach nicht darüber lachen konnte, aber der Film kriegt zum Glück immer wieder die Kurve.
Auch wenn ein paar Szenen von epischer Wucht sind und man dort vor allem das Budget sieht (es ist immerhin ein Weltuntergangsfilm und da muss auch mal was kaputtgehen), spielt sich der Haupteil des Films im Inneren eines Hauses ab. Hier werden all die Weltuntergangsängste die Laufe der Zeit entstanden sind aufs Korn genommen.

Neben all den schrägen Szenen vollgepackt mit Witz und Absurdität, ist es toll zu sehen, das auch die anderem Szenen funktionieren die auf Horror und Action ausgelegt sind. Man erwischt sich, wie man sich für einen kurzen Moment gruselt, nur um kurz darauf wieder zu lachen. Diesen Drahtseilakt hat Seth Rogen sehr gut hinbekommen und führt diesen bis zum Ende des Films aus.
Auch die Optik des Films ist Klasse. Die Kameraführung ist toll und fängt die Endzeitstimmung gut ein, während die Musik, darunter einige Popklassiker, die Szenen toll unterstreicht. Man merkt das hier auch einges an Geld in die Effekte gesteckt wurde und man sich Mühe gegeben hat, alles echt aussehen zu lassen. Das lässt den Film nicht billig wirken und verbessert den Gesamteindruck.
Leider wirkt das Drehbuch dagegen etwas uninspiriert. Hier hätte etwas Mut zur Abwechslung und Absurditäten sicherlich gut getan. Aber das Drehbuch wurde mit viel Witz, Situationskomik und einigen Onelinern ausgestattet, sodass das nicht so ins Gewicht fällt. Hier geht es vornehmlich um die einzelnen Gags, als um eine allumfassende Story.

Insgesamt muss ich sagen, das ''Das ist das Ende'' einer der besten Filme des Jahres ist und schon jetzt zu meinen Lieblingsfilmen gehört. Er hat einen ganz eigenen Humor, auf den man sich einlassen muss, da man sonst vielleicht keinen Spaß an dem Film hat. Seth Rogen hat hier gezeigt, das er ein sehr guter Regisseur ist. Meiner Meinung nach können noch mehr Filme von ihm kommen. Auch wenn er vielleicht nicht jedem zusagt, ich spreche eine ganz klare Empfehlung für diesen Film aus. Schaut ihn euch an, bevor vielleicht auch bei uns die Welt untergeht.

PS.: Leider hat Emma Watson nur eine kurze Szene im Film, meiner Meinung nach hätte man ihr ein bisschen mehr Screentime einräumen können. Das hätte trotz der Absicht eines reinen Männerfilms, einige Reibungen innerhalb der Gruppe verursachen können, die bestimmt lustig gewesen wären.
Ziemlich beste Filmkritiken
Ziemlich beste Filmkritiken

21 Follower 78 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 18. August 2013
Ich hatte während des Filmes eigentlich jede Menge Spaß und ich war von den Bildern, der Idee und der Umsetzung angetan. Trotzdem ist es kein Film, den die Menschheit braucht,oder den man gar vor der nächsten Apokalypse gesehen haben sollte. Es ist vielmehr ein Film, der so seltsam komisch ist das bereits der Trailer einen in den Bann zieht.

Die komplette Kritik gibts wie immer auf unserer Homepage:
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 18. August 2013
Echt lustig! Wirklich sehenswert. Viele lustige Sprüche und mal etwas neues da jeder Schauspieler sich selbst spielt. Außerdem sind ja echt viele gute Schauspieler mit dabei. Super Komödie !
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 17. August 2013
Stell dir vor, James Franco feiert eine Party und du bist eingeladen. Und jetzt stell dir vor, am Höhepunkt der Party findet plötzlich das jüngste Gericht statt....

Habe ich in „the Bling Ring“ nach mehr Konsequenz und Skurrilität gefragt? Vielleicht sollte ich es wieder zurück nehmen... Genau wie der Glitzer – Ring beschäftigt sich auch „This is the end“ mit dem Blick durchs Schlüsselloch Hollywoods.
Es war ein Projekt unter Freunden, James Franco, Jonah Hill, Seth Rogen, Jay Baruchel und viele weitere spielen sich selber und nehmen sich dabei ohne Rücksicht auf Verluste aufs Korn. Der Humor ist platt bis brachial und war so gar nicht mein Geschmack. Die Mengen an pubertären, stark Sperma – lastigen Witzen, Klischees, maßlosen Übertreibungen und grundloser Gewalt hat mich ehrlich gesagt 20 Minuten vor Schluss aus dem Kino getrieben. Dabei habe ich mir sagen lassen, der ganze Film lohne sich alleine wegen der letzten Szene, die hier an dieser Stelle jetzt natürlich nicht verraten wird.
Es gab auch genug Menschen die ich kenne, die diesen Film durchaus amüsant bis gesellschaftskritisch fanden. Gesellschaftskritisch vor allem deshalb, weil die überzogene schwarz – weiß – Zeichnung von Gut und Böse, Himmel und Hölle, Religion im allgemeinen und (wie auch in The Bling Ring) die völlige Oberflächlichkeit Hollywoods komplett durch den Kakao gezogen werden. Ich muss sagen – kann ich alles sehen, hätte mir dennoch subtilere Bilder gewünscht. Insgesamt kann man diesen Film meiner Meinung nach nur lieben oder hassen.
Wer oben erwähnte Schauspieler mag, wer deren Filme wie Pineapple Express, Superbad, Männertrip usw. gerne sieht – der ist hier richtig und kann 90 Minuten vor allem miterleben, wie eine Gruppe Freunde (auch im realen Leben) mit einem Haufen Drogen und Alkohl großen Spaß dabei haben, einen ziemlich bekloppten Film zu produzieren. Ich warte da lieber auf das nächste Arthouse – Ereignis...

Mehr Rezensionen unter
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 14. August 2013
Die Kritik zu diesem Film findet Ihr auf meinem Blog, wo ich fast täglich Beiträge veröffentlichen werde ;-)
Viel Spaß beim Lesen!
007Asma
007Asma

22 Follower 86 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 17. November 2013
Echt mal was ganz anderes, das Angebot von guten Schauspielern ist wohl nicht zu übertreffen, die Story ist auch gut und man hat wirklich viel zu lachen!
Janos V.
Janos V.

56 Follower 128 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 9. August 2013
(...) Stars sind auch nur ein Haufen Vollidioten: „Das ist das Ende“ ist ein charmant-anarchischer Weltuntergangs-Trip geworden, der hauptsächlich von der perfekten Chemie zwischen den Darstellern lebt. Vielleicht wäre es besser gewesen, den Film von allem unnötigem Drumherum zu befreien und Franco, Rogen, Hill und Baruchel einfach mit einer Kamera in einem kleinen Raum einzusperren. So jedoch zündet nicht jeder lang vorbereitete Witz, und wer die Protagonisten nicht kennt, kann sich den Besuch sowieso sparen. Alle anderen dürften sich für knappe zwei Stunden recht ordentlich unterhalten fühlen, auch wenn der beste Gag mal wieder schon in den Trailern verbraten wurde: „Hermine hat gerade unseren ganzen Scheiß geklaut“.
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