Cowboys & Aliens
Durchschnitts-Wertung
2,6
586 Wertungen

35 User-Kritiken

5
1 Kritik
4
5 Kritiken
3
17 Kritiken
2
10 Kritiken
1
2 Kritiken
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Reynolds
Reynolds

7 Follower 30 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 29. August 2011
Na das war doch mal was. Selten das ich mit einer Filmstarts-Kritik so wenig überein gehe. Nach Ironman 1 & 2 hat Jon Favreau wieder einen guten Film gemacht. Ich stelle es mir wirklich schwer vor zu einem Thema wie Cowboys & Aliens eine gute Story zu kreieren. An ein bis zwei Stellen muss man wirklich ein wenig die Augen zudrücken und Dinge akzeptieren und sie nicht weiter in Frage stellen, um nicht den Spaß an der Sache zu verlieren. Zum einen zählt der Grund warum die Aliens auf der Erde sind dazu, zum Anderen der Story-Twist von Olivia Wilde. Zwei wahrlich nicht unwichtige Punkte, jedoch reden wir hier von Cowboys & (vs.) Aliens, was erwartet man da schon. Ansonsten macht der Film einen prima Eindruck und bietet vorallem einen hervorragenden Cast. Daniel Craig passt in die Rolle wie kein Zweiter. Kompromisslos und mit einer wahnsinniger Ausstrahlung. Auch Harrison Ford spielt nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder eine starke Rolle und erinnert an seine besseren Tage. Olivia Wilde ist mal wieder ein absoluter Augenschmaus, leider hat sie für die Geschichte den undankbarsten Part bekommen. Die Anzahl an Nebencharakteren finde ich sehr überschaubar. Neben den drei Hauptdarstellern sind da wirklich nur noch Percy und der Salonbesitzer die eine größere Rolle spielen und auch mal exklusive Leinwandzeit bekommen. Beide Rollen sind witzig, unterhaltend und stimmig. Die Entwicklung des Salonbesitzer vom kaum Erstgenommenen zum Alienkiller ist nachvollziehbar und wirkt nicht überzogen. Die Szenen in denen Jake und Percy aufeinandertreffen sind mitunter die witzigsten im ganzen Film. Hier kann wirklich herzhaft gelacht werden. Nur so viel, Percy muss verdammt viel einstecken. Das großzügige Budget sieht man dem Film zu jeder Zeit an. Ob das wirklich gute Alien-Design (erfreulich dass man nicht ewig auf die Folter gespannt wird, wie so ein Alien aussieht.) oder auch die explosiven Actionsequenzen. Super-Zeitlupen alla Transformers braucht es hier auch wahrlich nicht. Hatte ich am Anfang noch Bedenken das der Film aufgrund seiner FSK 12 Bewertungen weitestgehend „Gewaltfrei“ auskommen muss, so wurde ich doch positiv überrascht. Einzig in der ersten Szene in der Jake drei Männer überwältigt hätte ich mir ein wenig mehr Härte gewünscht. Die Aliens bekommen im späteren Verlauf jedenfalls die volle Breitseite. Ob vom Speer durchbohrt, in den Kopf geschossen oder mit dem Laser durch Gesicht gezogen, alles ist dabei. Alles in allem finde ich den Film sehr gelungen und werde ihm mir mit Sicherheit auf Blu-ray zu gegebener Zeit zulegen. Das der Film in Amerika nur knapp 100 Mio einspielen wird, liegt meiner Meinung nach nicht am Film selbst, sondern viel mehr am Titel bzw. Thema des Films. Insbesondere Frauen werden schon vom Titel abgeschreckt, ich habe da schon meine Erfahrungen gesammelt. Meine Wertung 8/10.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 29. August 2011
Der Film ist etwas das man nicht erwartet, denn er nimmt sich viel zu ernst! Tatsächlich eine Mischung aus knallhartem Western und Alien (mit recht tumben Aliens allerdings), was aber m.E. nicht wirklich gut zusammengeht. Dann lieber ein richtiger Western mit den gleichen Darstellern.
Das Potential war sehr groß, denn sowas durchgedrehtes wie "Cowboys & Aliens" hätte viel Potenial in Style von den Indiana Jones Filmen gehabt, witzig ohne zum Klamauk zu verkommen. Indy und James Bond waren ja schon mal am Start. Aber das ist nicht passiert. Statt dessen sagt der Film: Also mal im Ernst, hier geht es um "Cowboys & Aliens" und da gibts nichts zu lachen.
"Ist doch nicht euer Ernst?!" sagt da der geneigte Zuschauer.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 28. August 2011
Wenn zwei dasselbe sehen, dann sehen sie noch lange nicht das Gleiche.
Plot: Der Film hat eine einfache klare und gradlinige Handlung, das Ende ist vorhersehbar, und die Protagonisten gehen wenig Umwege, um dort anzukommen. Wer gern Western sieht (die alten), wird viele Szenen wiederfinden. Auch die „Alien“ Filme lassen grüßen. Es scheint, als ob der Autor des Plots mit einer Checkliste gearbeitet hätte, um auch kein Element eines klassischen Western zu vergessen. Es gibt sogar eine sehr schöne Nebenhandlung, bestehend aus den Erinnerungen.

Charaktere: Holzschnittartig, aber auf eine sympathische Weise. Man weiß sofort, wer der Gute ist und wer der Böse. Oder? Auch die Entwicklung der Charaktere ist vorhersehbar, und sie ist gut gemacht.

Umgebung: B-Movie ohne Technik-Overkill. Alles sehr stimmig aufgebaut für den Zweck, guter Einsatz der Ressourcen, es macht Spaß, sich als Zuschauer dort hinein zu begeben.
Spannung: Der Film ist ab 12, also keine Blutbäder. Na und? Es gibt genug Filme, die nur die rote Farbe als Handlung haben. Möglicher Kritikpunkt wäre, dass hier extreme Brutalität unreflektiert comicartig dargestellt wird.

Meine Meinung: Es gibt einige vermeidbare logische Fehler, ich hätte von den Aliens teilweise mehr Intelligenz erwartet. Einige Szenen sind zu dick aufgetragen, das stört aber nicht weiter. Und manches ist nur auf den ersten Blick klassisch, ich vermute da Absicht des Regisseurs.

Alles in allem ein schöner, kurzweiliger Film, mit gut aufgelegten Schauspielern, auch in den Nebenrollen, der sehr gut unterhält. Wer Tiefe sucht, der wird sie, bis zu einem gewissen Grad, auch hier finden.
QuintusDias1994
QuintusDias1994

8 Follower 37 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 26. August 2011
Mit "Cowboys and Aliens" ist "Iron Man" Regisseur John Favreau ein trotz überraschender Ernsthaftigkeit enorm spassiges Western - Science Fiction Crossover gelungen.
Daniel Craig spielt den zu Anfang mysteriösen Cowboy in seiner wohlbekannten rauen Art überzeugend und nimmt die Sympathien der Zuschauer mit Leichtigkeit für sich ein. Den noch grummeligeren Gegenpart kann der sichtlich mit Spaß an der Sache aufspielende Harrison Ford für sich verbuchen.
Auch Olivia Wilde ist in "Cowboys and Aliens" mehr als nur ein bloßes Eyecandy und spielt für die (zwar nicht unheimlich komplexe aber dennoch spannende) Story eine entscheidende Rolle.
Der Rest des Casts nimmt nur weitaus kleinere Rollen ein, lediglich Paul Dano als Ford´s arroganter Filmsohn und Adam Beach als dessen indianischer Beschützer können sich noch ins Gedächnis spielen.
John Favreau insziniert die Alienhatz gewohnt gekonnt und auf hohem Niveau und hält das Tempo fast durchgängig hoch.
Die Actionszenen sind ebenso rasant wie gelungen erreichen jedoch nicht den (übertriebenen) Bombast der "Transformers" Filme. Dies ist allerdings auch nicht nötig, denn Regisseur Favreau kann anders als Krawallexperte Michael Bay auch abseits der Actionszenen mit originellen Regieeinfällen punkten (die Idee z.B., einige Male die Sicht der Aliens, ähnlich wie in "Predator" zu zeigen funktioniert hervorragend).
Ebenfalls gut, wenn auch nicht neue Maßstäbe setzend, sind die CGI Effekte die niemals zu künstlich wirken.
Eine weitere Stärke des Films ist das originelle Aliendesign, welches ein wenig aus den "Alien" Filmen entlehnt scheint, allerdings durch eigene Ideen und andere Veränderung nicht abgekupfert wirkt.
Allerdings wirkt "Cowboys and Aliens" gegen Ende ein wenig Überlang, denn obwohl die Endschlacht wirklich gut insziniert ist, wirkt sie schlicht um einige Minuten gestreckt.
Dennoch ist "Cowboys and Aliens" ein sehr guter Sommerblockbuster der sein Geld wirklich wert ist und den langweiligen "Krachbumm" Transformern zeigt wie man gekonnt auch abseits der Action unterhält.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 28. August 2011
Schwacher Plot, mit einem glaubwürdig durchgestylten Daniel Craig. Kategorie: Filme, die die Welt nicht braucht!
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme