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PostalDude
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4,5
Veröffentlicht am 24. Juli 2018
Ich liebe diesen Film ! :D
Alleine, weil es mein "erster" Otto-Film war, den ich gesehen hab. Aber auch, weil die Story so herrlich bekloppt ist! Otto, der Außerfriesische, muss in die USA, seinen Bruder finden & die Heimat retten...
Alleine der "Cultureclash", der Ostfriese & die Amis... Inkl. Michael Jackson-Verarsche, K.I.T.T. usw. lol
Hier könnte man Otto seine erste Niete anhängen, aber so schlecht ist „Der Außerfriesische“ ja eigentlich nicht. Trotzdem, Otto albert von Anfang bis Ende auf vertraute Weise und landet dabei so einige gute Pointen, aber man kann der ganzen Geschichte anmerken dass sie nur Vertrautes wiederholt und wenig originell ist. Immerhin gibt’s mit den Miami Szenen mal ein neues Umfeld als immer nur die Großstadtkulisse der ersten beiden Filme, dazu als krasser Kontrast die friesische Landschaft. Es gibt im Film auch einen netten kleinen Gastauftritt von Steffi Graf, wobei man eines ganz fest sagen sollte: ich konnte Steffi Graf immer sehr gut leiden – aber vor eine Kamera gehört sie wirklich nicht!Fazit: Otto gehen so langsam die Gags aus – leidlich komische Posse des Ostfriesen!
Inhalt: In Otto – Der Außerfriesische entführt Otto Waalkes das Publikum in die norddeutsche Provinz, wo er als liebenswürdiger Friese versucht, das Herz seiner angebeteten Anna (Eva Haßmann) zu erobern. Doch die Liebe steht unter einem schlechten Stern: Annas Vater, ein wohlhabender Großgrundbesitzer, hält Otto für völlig unzureichend. Um Annas Hand zu gewinnen, versuchte Otto, als vermeintlicher Aristokrat Eindruck zu machen – mit reichlich schrägen und chaotischen Konsequenzen. Zwischen kulturellen Missverständnissen, drolligen Friesensprüchen und typischen Otto-Wortspielen liefert der Film ein humorvolles Porträt von Liebe, Tradition und Absurdität.
Kritik: Otto – Der Außerfriesische setzt auf den bewährten Mix aus Ottos einzigartigem Humor und Slapstick, angereichert durch eine norddeutsche Kulisse, die dem Film seinen eigenen Charme verleiht. Der Film lebt von Ottos absurden Einfällen und seinen urkomischen Auseinandersetzungen mit dem friesischen Alltag und seinen Kontrasten zur modernen Welt. Besonders gelungen ist die überspitzte Darstellung des Konflikts zwischen Tradition und Fortschritt, der in typischer Otto-Manier karikiert wird.
Die Chemie zwischen Otto und Eva Haßmann als Anna ist nett anzusehen, bleibt jedoch eher oberflächlich. Der wahre Star ist und bleibt Otto selbst, dessen chaotische Eskapaden den Film tragen. Szenen wie Ottos Begegnungen mit Annas Vater oder die Parodie auf aristokratische Verhaltensweisen sind Highlights, die mit ihrem absurden Humor überzeugen.
Stil und Atmosphäre: Die friesische Landschaft bildet eine malerische Kulisse, die den Film visuell bereichert und für eine heitere Atmosphäre sorgt. Der Humor ist gewohnt überdreht und lebt von Ottos unverwechselbarem Stil: ein Mix aus Wortspielen, Slapstick und charmanten Parodien. Dabei gelingt es dem Film, die friesische Kultur liebevoll zu persiflieren, ohne sie bloßzustellen.
Der Film enthält auch musikalische Einlagen, in denen Otto seinen Fans zeigt, dass er nicht nur als Komiker, sondern auch als Musiker überzeugt. Diese Szenen sind nicht nur humorvoll, sondern tragen auch zur Stimmung des Films bei.
Stärken und Schwächen: Die größte Stärke des Films ist eindeutig Ottos Humor und die Kunst, wie er norddeutsche Klischees auf die Schippe nimmt. Die Parodie auf Aristokratie und das Leben auf dem Land sorgt für zahlreiche Lacher. Allerdings fehlt dem Film eine stringente Handlung – viele Szenen wirken wie aneinandergereihte Sketche, was auf Dauer etwas repetitiv werden kann. Außerdem erreicht Otto – Der Außerfriesische nicht ganz die Frische und Originalität der früheren Filme.
Fazit: Otto – Der Außerfriesische ist eine unterhaltsame Komödie, die Ottos typischen Humor mit friesischem Flair verbindet. Obwohl die Handlung manchmal etwas dünn wirkt, macht der Film durch charmante Gags und Ottos unverwechselbare Persönlichkeit viel Wett. Für Fans von Otto Waalkes und norddeutschen Klischees ist der Film ein Muss, während Zuschauer, die eine tiefere Geschichte oder innovativen Humor suchen, möglicherweise weniger begeistert sind.