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Casey 08
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3,0
Veröffentlicht am 12. Februar 2025
Ich schaue nicht gerade viele Mafiafilme. Aber "Donnie Brasco" klang interessant. Das Schauspiel ist hier große Klasse. Al Pacino ist super und ich finde Johnny Depp noch besser. Die Story ist auch super und es gibt sehr spannende Szenen. Leider ist der Film insgesamt ziemlich zäh, es gibt zu wenig Spannung und mehr Action hätte den Film auch nicht geschadet. Das Ende geht viel zu schnell vorbei als würde man sagen: Oh, wir haben schon die 2 Stunden überschritten. Wir beenden den Film jetzt mit zwei Sätzen.
Insgesamt ist es ein solider Film mit einer tollen Story und guten Schauspiel.
Es ist nicht wie vom Verleiher angekündigt der beste Mafia-Film aller Zeiten, sondern dieser Film ist nur anders. Vorausschicken muss man noch, dass zwei Superdarsteller hier in Action sind: Al Pacino als Lefty, ein in die Jahre gekommener Mafiosi, dem die Zügel zu entgleiten drohen. Er muss ständig beweisen, dass er immer noch der große alte Mann ist, der den Überblick hat. Drum sagt er zu Donnie ‘Du pinkelst die falsche Laterne an.‘ Und der supercoole Titelheld (Johnny Depp) arbeitet Under Cover zusammen mit und gegen Lefty und ist aber auch noch Familienvater. Und diesen Spagat thematisiert Mike Newell eigentlich. Da ist Donnies Ehefrau Maggie (Anne Heche) durchaus überzeugend in ihrer Hassliebe zu ihrem Mann. Daneben entwickelt sich zwischen Donnie und Lefty fast ein Vater-Sohn Verhältnis. Doch Donnie kann jeder Zeit enttarnt werden. Blut fließt gelegentlich, für mafiöse Verhältnisse relativ wenig. Bemerkenswert wie sich Lefty auf seinen vermeintlich letzten Gang vorbereitet. Genaueres sieht man nicht. Und Donnie ist zwar im Polizeidienst ausgezeichnet, aber letztlich doch allein gelassen. Eine wahre Geschichte. Mit einem edel-herben Ende. Toll! Mal was anderes.
Der Unterhaltungswert dieses Films lässt sich wohl am besten mit einem umgekehrt u-förmigen Verlauf beschreiben. Der Anfang war stinklangweilig und nur den lustigen Sprüchen von Johnny Depp und Al Pacino ist es zu verdanken, dass ich nicht vorzeitig eingeschlafen bin. Es passiert im ersten Drittel von „Donnie Brasco“ einfach rein gar nichts.
Doch im mittleren „Miami“-Drittel machte die Geschichte plötzlich eine vollständige 180°-Wendung und wurde zur Abwechslung mal spannend. Die Hawaii-Hemden und die pralle Sonne ließen richtiges „GTA-Vice City“-Flair aufkommen. Toll war Michael Madsen, der in die Rolle des Mafia-Bosses perfekt passte. Er erinnerte mich an Toni Cipriani aus „GTA III“, dem er ja auch bei den Synchronisationsarbeiten seine Stimme lieh.
Das letzte Drittel war dagegen genauso langweilig und unspektakulär, wie der Film begonnen hatte. Es war ungeschickt, dass man als Zuschauer die ganze Zeit von Johnny Depps Undercover-Identität wusste. So blieb am Ende nur ein sehr durchwachsener Film übrig.
Donnie Brasco" ist ein überaus feinfühliges Aufeinandertreffen Pacinos und Depps. Die Geschichte klingt grob etwas ausgelutscht, bietet aber mit dem Fokus auf die inneren Werte eines gescheiterten Gangsters viel Unterhaltung. Der etwas plumpe Plot wird durch eine spannungsreiche, transsoziale Komponente und den dazu gut passenden Score weitestgehend getilgt. Das plumpe Ende hingegen von der omnipräsenten Phrase "Piss' an die Wand" in diversen Ausführungen kompensiert.
Die auf einer wahren Begebenheit beruhende Mafiastory beeindruckt durch gute Schauspieler, besonders in Jo Pistone (Johnny Depp) und Lefty (Al Pacino) kann man sich gut hineinversetzen und richtig mitfühlen.
Das Leben schreibt manchmal die spannendsten Geschichten – in diesem Fall zum Beispiel. Der Film basiert auf den wahren Erlebnissen des FBI Agenten Joseph D. Pistone und zeichnet dessen real geschehenen Undercover-Einsatz nach – die Frage in wie weit der Film wahr ist und ob und was dazugebastelt wurde bleibt aber bestehen. In erster Linie ist es ein Schauspielerfilm der von zwei phantastischen Darstellern getragen wird: zum einen Johnny Depp als nüchterner Ermittler in Gewissensnöten, zum andern der geniale Al Pacino der als Kleinganove Lefty eine weitere Glanzleistung seiner Karriere bringt. Das Zusammenspiel der beiden ist es auch was den Film am Leben hält – die Kriminaltstory um die Mafia und all die Intrigen wer mit wem gemeinsame Sache macht sind nämlich ziemlich verworren und undurchsichtig so dass man recht schnell den Faden verliert. Aber es ist halt ein Drama, actionfrei und auf seine Darsteller fokussiert – in dem Punkt ist „Donnie Brasco“ jedoch Klasse.Fazit: Toll gespieltes Männerdrama in den Mantel einer Kriminalstory gehüllt – toll gespielt, aber etwas schleppend!
Al Pacino & Jonny Depp spielen ebenbürtig gut, Michael Madsen wie immer, aber das verdammt gut! Ich mag den Mann einfach !
Natürlich strotzt der Film vor Klischees, aber, hey, es ist ein Mafiafilm :D Die Story nach der wahren Begebenheit ist augenscheinlich spannend umgesetzt inkl. verschiedenen Schauplatzwechsel.
Mafia-Epos, das sich selbst vor Genre-Klassikern nicht zu verstecken braucht. Neben einer gelungenen Inszenierung von Mike Newell kann "Donnie Brasco" vor allem durch überzeugende schauspielerische Leistungen punkten. Was Al Pacino, Johnny Depp und Michael Madsen hier abliefern, lässt die vorhandene Dialoglastigkeit zu einem Gütesiegel werden. Ein brillanter Main-Score rundet das Gesamtbild ab. Sehr empfehlenswerter Streifen.
1997 und einer der besten Filme über die Freundschaft zwischen zwei grundsätzlichen Feinden. Jonny Depp als FBI Agent und Al Pacino, der als Lefti Donnie den Weg in die Mafia ebnet. Nach einer wahren Begebenheit und eine Freundschaft die sich entwickelt und auf großem Vertrauen beruht. Einer meiner Lieblingsfime, weil es nicht um übermäßige Aktion oder Brutalität geht. TOP 5 Sterne
"Donnie Brasco" ist für mich kein Weltklasse film... er ist oke mehr auch nicht. das Problem ist einfach, dass in den ganzen 2 stunden erstmal garkeine Action und erst gegen ende Spannung aufgebaut wird! die Story an sich finde ich nicht schlecht.
'Donnie Brasco' ist ein guter Mafiafilm mit einigen Längen. Die tolle Besetzung mit einem Al Pacino mit einer völlig ungewohnten Rolle als 'Untertan' im Mafiageschäft, der es nie nach oben schaffte, der überzeugt und einem soliden Johnny Depp, der mir in solchen Rollen mehr gefällt als in Filmen ala 'Fluch der Karibik' oder 'Alice im Wunderland'. Al Pacino als ''Lefty'' und Johnny Depp als ''Donnie Brasco'' führen später eine Art Vater-Sohn Beziehung in dem Lefty auf Donnie Brasco hofft und will, dass er das schafft was er nie hatte - einen großen Rang im Mafiageschäft. Jedoch stellt sich die Dramatik raus, weil Donnie Brasco für das FBI als Spitzel agiert. Leider wurde die Auflösung nicht dramatisch genug ausgeübt und so ist 'Donnie Brasco' ''nur'' ein guter Mafiafilm mit toller Besetzung aber für mich nicht genügender Dramatik.