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BrodiesFilmkritiken
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3,5
Veröffentlicht am 2. August 2017
Hier hatte man mal ne nette Idee die aber für mich wirkungslos verpufft: Joseph Gordon Levitt spielt eine jugendliche Version von Bruce Willis und um das besser darzustellen wurde er mit diversen „filmchirugischen“ Griffen so verändert dass er ein jugendliches, nach ihm aussehendes Gesicht hat. Das Resultat ist für mich aber lediglich das der gute Joseph zwar anders aussieht, aber nicht wirklich wie Bruce. Seis drum, dieses Detail fällt zwar am meisten auf, aber es ruiniert nicht den Film. Der zeigt sich denn letztlich als ganz schön harter Stoff, was aber nicht auf einen Gewaltfaktor hinziehlt sondern auf die Komplexe Story. Gut, wenn mans durch hat merkt man dass im Grunde nix dabei war was einem nicht schon in entsprechenden anderen Filmen begegnet ist, aber trotzddem häuft Looper einige recht gute Komponenten auf den Leinwandteller. Leider wird dabei einiges zu viel drauf geladen. Die Story eines Mannes aus der Zukunft der etwas im der Gegenwart vereiteln will taugt immer wieder gut, das verbitterte Duell zwischen Willis und Levitt ist spannugsgeladen und die draufgeschraubte LoveStory funktioniert da zwischen Emily Blunt und Gorden-Levitt ne echte Chemie besteht – obendrein liefert Bruce Willis als zynischer und kaputter Zukunftskiller eine solide Show. Das Genick bricht sich der Film selber indem er einen völlig unnötigen, zusätzlichen Nebenplot mit einbaut bei dem es um Telekinese geht. Die verursacht zwar im Showdown ein paar nette Bilder, aber ist eine restlos überzogene und unnötige Sache die keiner gebraucht hätte. Schade, dad der sonstige Film zwar etwas verkopft und actionarm ist, aber sehr wohl spannende und solide Unterhaltung liefert – sofern man ordentlich am Ball bleibt.
Fazit: Routinierte Zeitreise Story die sich in zu vielen Subplots verliert, aber im Keim sehr spannende und gut gespielte Unterhaltung bietet
In der nahen Zukunft wird Zeitreisen möglich gemacht. Aber die Zeitportale haben sich die Mafia unter den Nagel gerissen. So können sie belastende Leute, Zeugen oder Abtrünnige, in die Zeitkapsel legen und in die Vergangenheit schicken. Dort wartet schon ein Auftragskiller, ein Looper, auf die Opfer, und der entsorgt sie auch gleich. Doch was passiert wenn von einem Looper, sein eigenes Ich von der Zukunft, plötzlich vor Dir steht? Diese gewitzte Geschichte ist gut gelungen. Obwohl ich persönlich sehr heikel bin, was Zeitreisen anbelangt. Auch hier hat es logische Missverständnisse. Denn was man in der Vergangenheit tut, kann die Zukunft beeinträchtigen. Aber hier ist es offenbar nicht der Fall. Joseph Gordon-Levitt mimt den jungen Auftragskiller Joe, der plötzlich sein älteres Ich, Bruce Willis, jagen muss. Und sie sehen sich schon verdammt ähnlich. Gordon-Levitt musste sogar eine kleine Maske tragen, dass er ein bisschen wie Willis aussieht. Aber das sieht dann auch ein wieder Strange aus. Der Film ist gut gemacht und hat auch sehr gute Effekte. Die erste Hälfte finde ich auch spannender und gewiefter. Ab der zweiten Hälfte wird es zu Phantasiereich. Man könnte meinen, dieser Film hätte sich in einem X-Men Film verirrt. Was ich eigentlich wieder schade finde. Fazit: Eine coole und rasante Geschichte. Leider hat es viele Logiklöcher und die zweite Hälfte passt irgendwie nicht mehr zur Geschichte!
Mit Looper zeigt Regisseur Rian Johnson, dass man für einen großartigen Film kein hohes Budget braucht, sondern ein gutes Drehbuch, denn Looper erweist sich als ein äußerst komplexer und intelligenter Zeitreise-Thriller mit emotionaler Tiefe. Dafür, dass das Budget "nur" 30 000 000 Dollar beträgt, sieht der Film sehr wertig aus. Die Kamera ist sehr fein, genauso wie der passende Soundtrack und der fantastische Cast.
Fazit: Looper verschenkt kein Potential, ist kurzweilig, spannend, tiefgründig, unkonventionell, herausragend.
Hier wurde ein interessantes Thema behandelt aber leider miserabel umgesetzt. Auf Spannung haben die Macher leider keinen Wert gelegt. Dafür aber auf eine coole Fäkalsprache. Die Drehbuchautoren sollten besser auf die Scheisse - Zitate verzichten zu Gunsten einer normalen harten Konversation zwischen den Protagonisten. Leider haben sich alle Protagonisten mit Scheisse - Fäkalkommentare fast übertroffen. Abgesehen davon war der Streifen teilweise verworren. Kein Vergleich mit Nolans - Inseption -
Ein absolut spannender Sci-Fi Thriller mit einer unvorhersehbaren Handlung... Klar erlebt man gerade am Anfang des Films einige Logiklöcher, was aber auch der komplexen Story verschuldet ist, jedoch nimmt er nach ca. 25 Minuten richtig Fahrt auf und wird zu einem klasse Thriller... Joseph Gordon-Levitt liefert hier eine sehr starke Performance ab!!
Looper hat mich sehr positiv überrascht. Im Grunde ist es ein recht einfach, aber sehr wirkungsvoll gemachter. Er bietet zwar ein paar kurze gute Action-Szenen, hat im Grunde aber einen sehr ruhigen Erzählton, der sich zum Finale hin dramatisch zuspitzt. Als Zuschauer stellt sich automatisch Fragen über Moral, Ethik, etc. Dabei breitet der Film diese Themen nicht hochtrabend in Dialogen aus, sondern sie entstehen einfach zwangläufig aus der Handlung. Der Film regt große Fragen an, ohne sie aktiv zu stellen. Dadurch wird das Erlebnis umso intensiver. Die Schauspieler sind allesamt hervorragend, Kamera und Musik guter Durchschnitt. Der Star ist hier aus meiner Sicht das Drehbuch. Das Ende hat für mich eine ähnliche Wucht wie bei "the sixth" sense damals. Insgesamt ein intelligenter Film, der es schafft durch seine Erzählstrukturen den Zuschauen geistig zu fordern und in den Film zu ziehen. Sehr gut!
Mal eine ganz andere Geschichte. Der Film wird erst zur Halbzeit hin spannend. Deshalb bekommt er auch nur 3.5 Sterne. Es ist ein Film,den ich weiter empfehlen würde.
Looper ist ein Film mit Joseph Gordon Levitt und später auch mit Emily Blunt in der Hauptrolle. Levitt spielt einen Mann namens Jo, der ein Looper ist. Ein Mann, der andere Menschen via Zeitreisen aus der Zukunft tötet. Wer es nicht schafft, einen dieser menschen, die Loops genannt werden zu töten, so wird dieser Looper gejagt und vielleicht auch getötet. Jo ist einer, der bisher jeden Loop getötet hat, doch als sein älteres ich aus der Zukunft kommt und getötet werden soll, schafft es Jo nicht, sein älteres ich zu töten, wie er gejagt. Er muss eine Lösung finden, zu überleben!
Looper ist ein Film, der es schaffte, mich etwas zu beeindrucken, und zwar positiv! Klar, die Laufzeit von knappen 2 Stunden kam mir etwas sehr lang gezogen vor, jedoch finde ich es sehr gut, dass der Film nicht in die reinste Action abdriftet, sondern weiterhin mehr ein Science-Fiction, Thriller ist. Dazu kommt noch, dass der Film unglaublich gut aussieht! Die Effekte waren großartig, die Regie wunderbar! Doch ich hätte mir gerne noch mehr Screentime von Bruce Willis gewünscht, der hier maximal 15 Minuten zu sehen ist. Der Fokus lag ganz klar auf Herrn Levitt!
Die Freigabe von der FSK ab 16 Jahren ist wirklich berechtigt, da der Film zum einen nicht an Blut geizt und das Thema Zukunft zum anderen in diesem Film ziemlich komplex und schwierig aufgebaut ist, sodass 12 Jährige es nicht wirklich verstehen können! Looper ist ein Film, der defintiv ein Blick wert ist, jedoch kein Film sein sollte, der gekauft werden muss.
Looper belebt das Zeitreisen im Film wieder naja wenn man qualvolle 30 sich zu Tode quält macht der Film schon was her aber der mega erfolg bleibt bei mir aus! Looper ist für mich kurzweilig unterhaltsam mit guten Darsteller aber mehr auch weider nicht!