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Maddin
357 Kritiken
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5,0
Veröffentlicht am 27. Juli 2026
Looper ist ein intelligenter und spannender Science-Fiction-Thriller, der Zeitreisen mit einer fesselnden Kriminalgeschichte verbindet. Regisseur und Drehbuchautor Rian Johnson entwickelt aus einer originellen Idee einen Film, der gleichermaßen zum Nachdenken anregt und mit packender Action begeistert.
Die Handlung spielt im Jahr 2044. Zeitreisen existieren zwar offiziell noch nicht, werden jedoch in der Zukunft von kriminellen Organisationen genutzt, um unliebsame Personen unauffällig aus dem Weg zu räumen. Die Opfer werden in die Vergangenheit geschickt, wo sogenannte „Looper“ sie beseitigen. Joe, überzeugend gespielt von Joseph Gordon-Levitt, gehört zu diesen Auftragskillern. Sein Leben gerät jedoch völlig aus den Fugen, als eines Tages sein zukünftiges Ich vor ihm steht – dargestellt von Bruce Willis – und ihm entkommt.
Joseph Gordon-Levitt liefert eine starke Leistung ab und vermittelt glaubhaft den inneren Konflikt seiner Figur. Besonders bemerkenswert ist, wie er Mimik und Gestik von Bruce Willis übernimmt, sodass beide Versionen derselben Person erstaunlich glaubwürdig wirken. Bruce Willis überzeugt ebenfalls als älterer Joe, der entschlossen ist, seine Vergangenheit zu verändern, um eine düstere Zukunft zu verhindern.
Die größte Stärke des Films ist sein originelles Drehbuch. Looper nutzt das Thema Zeitreisen nicht nur als spektakulären Effekt, sondern als Grundlage für moralische Fragen über Schicksal, Verantwortung und die Konsequenzen eigener Entscheidungen. Dabei verzichtet der Film bewusst auf überkomplizierte Erklärungen und konzentriert sich stattdessen auf die emotionalen Auswirkungen der Handlung.
Auch visuell überzeugt Looper. Die futuristische Welt wirkt glaubwürdig, ohne überladen zu sein. Moderne Technologie und vertraute Schauplätze verschmelzen zu einer realistischen Zukunftsvision, die greifbar erscheint. Unterstützt wird dies durch eine dichte Atmosphäre und einen stimmungsvollen Soundtrack.
Neben den temporeichen Actionsequenzen bietet der Film überraschend viele ruhige und emotionale Momente. Besonders im letzten Drittel entwickelt sich die Geschichte zu einem intensiven Drama über Opferbereitschaft und die Frage, ob sich die Zukunft tatsächlich verändern lässt.
Fazit: Looper ist ein außergewöhnlicher Science-Fiction-Film, der intelligente Ideen, spannende Action und starke schauspielerische Leistungen gekonnt miteinander verbindet. Dank seines originellen Konzepts, der hervorragenden Besetzung und eines mutigen Endes gehört Looper zu den besten Science-Fiction-Filmen der 2010er-Jahre und bleibt noch lange nach dem Abspann im Gedächtnis.
Hier hat man das Gesicht von Joseph Gordon-Levitt so verändert das er ähnlichkeiten zu seinem älteren ich Bruce Willis hat. Aber das Schasupiel hat man nicht verändert denn im Vergleich zu Bruce Willis ist er eher schwach. Sonst ist das aber ein starker Film der emotional, sehr spannend und sogar sehr blutig ist. Der Film hat Hirn und man muss manchmal schon überlegen. Endlich sind Zeitreisefilme wieder clever und hohes Niveau ("Zurück in die Zukunft" bleibt aber der beste) auch wenn die Effekte manchmal eher schwach sind. Das Ende ist auch unglaublich und der Score ist super. Definitiv einer der besten Sci-Fi Filmen der letzen 15 Jahren.
Insgesamt ist es ein sehr guter Film der bltuig, clever, spannend, emotional ist und eine gute Story bietet.
Sehr cooler Zeitreisethriller mit einem (oder 2!?) meistens eiskalten Killern, cool verkörpert von Joseph Gordon-Levitt & Bruce Willis!
Auch wenn der Film durch das Zeitreiseparadoxon relativ schnell beendet wäre, ist der Logikfehler nicht schlimm! Der Tekekinesekram nervt mich zwar manchmal, aber ist OK..
Die Jagd seines eigenen “Ichs” ist super spannend und gut gemacht! Die Action rockt auch & ist blutig - alles in allem macht der Film sehr viel Spaß!
Einer der Top-Zeitreise-Filme überhaupt! Intelligente Story, großartige Charaktere, starke Schauspieler, guter Spannungsbogen. Die Zeitreise-Paradoxa werden glücklicherweise nicht ausgearbeitet, aber ausreichend angeudeutet und dafür logisch und sinnvoll konsequent umgesetzt. Ein toller Film, der so ganz nebenbei noch die existenziellen Moralfragen aufwirft: Wie weit geht eine Mutter, um ihr Kind zu schützen? Wie weit geht ein Mann um seine Frau zu schützen? Wie weit würdest du gehen?
„Looper“ ist ein Film der viel mehr hätte sein können als er am Ende ist. Das Potential war groß und die Story sehr ausbaufähig. Hätte der Film seine gradlinige Struktur die er zu Beginn hatte weiter verfolgt, dann wäre das sicher besser gewesen. So will er mehr als er kann und verstrickt sich in komische und nicht gleich zu durch schauende Handlungen und verliert damit an Fahrt. Die Schauspieler agieren alle samt recht gut und daher überzeugen sie auch. Auch Spannung gibt es im Film, da man immer hin und her gerissen ist und auf das große Finale wartet. Die Effekte sind ganz nett gemacht, hauen jetzt aber keinen wirklich vom Hocker. So bleibt ein Film der so viel hätte sein können, aber am Ende nur Mittelmaß ist. „Looper“ kann trotzdem unterhalten und wenn man mal von den kleinen Logiklöchern absieht wird sicher keiner beim Gucken einschlafen, dennoch kein Meisterwerk.
Der Beschreibung nach habe ich mit etwas anderem gerechnet. Der Film hat mehr zu bieten als die omnipräsente Action und verwebt diese gekonnt mit Anleihen aus SciFi-, Mafia- und Thriller-Elementen.
Die Details zur Zeitreisethematik sind schlüssig erklärt. Bemerkenswert finde ich zudem die Optik, irgendwo zwischen Mafia-Nostalgie und 80er-Jahre-SciFi. Das macht was her.
Ich finde die Besetzung des jungen Willis zwar optisch etwas unglaubwürdig, abgesehen davon macht der Film jedoch alles richtig.
Die Geschichte wird gekonnt aufgelöst und handwerklich ist der Film so hochwertig wie man es bei dem Cast erwartet.
Ich kann Looper jedem Genre-/Willisfan empfehlen. Hiermit macht man nichts falsch.
Misslungener Sci-Fi, der nicht aufgrund seiner fragwürdigen Prämisse, sondern durch das routiinehafte und uninspirierte Herunterspulen seines ausgetüftelten Plots einen letztlich kalt lässt.
Sehr guter Film, spoiler: die Telekinese-Mutationen erscheinen mir jedoch als zwanghaft und belanglos eingeführt, nur um dem Film abschließen zu können. Auch verwunderlich, dass keine Polizei oder sonstiges zu existieren scheint, wenn die halbe Stadt zusammengeschossen wird.
Für viele stellte Looper im Jahre 2012, einen der filmischen Höhepunkte dar. Und dieser Meinung kann ich tatsächlich auch zustimmen...aber nur für die ersten 45 Minuten. Diese grenzen beinahe an Perfektion. Wir werden mit dem äußerst interessantem Grundkonzept des Filmes bekannt gemacht, wir lernen die Welt ein wenig kennen und beschäftigen uns mit den beiden Hauptcharakteren. Das alles ist super umgesetzt und beeindruckend visualisiert worden (Montagen!). Gerade Bruce Willis Charakter bekommt erstaunlich viel Tiefe, und eine Motivation, mit der sich der Zuschauer gut abfinden kann. Aber generell haben fast alle Figuren in diesem Film, einen emotionalen Kern zu sich. Leider beginnt die Qualität des Werkes, von der zweiten Hälfe an, zu sinken. Denn obwohl man in den Bruce Willis Szenen einige komplexe moralische Punkte referenziert, und der Film zeitweise extrem düster wird, so bekommt man in den Joseph Gordon Levitt-Teilen der Geschichte, nur sinnlos vergeudete Screentime gezeigt. Der charakterliche Wandel Joseph Gordon Levitt's bleibt unnachvollziehbar und größtenteils unthematisiert, obwohl gerade das, den wichtigsten Teil seiner character arc darstellt. Außerdem bekommen wir einen nervigen, unsympathischen Kind-Charakter präsentiert, welcher ebenfalls jegweden Tiefgang vermissen lässt (und das obwohl dieser mit JGL einige Gemeinsamkeiten teilt). Auch eine komplett sinnlose Figur namens Kid Blue bekommt unnötig viel Screentime spendiert. Der letztendliche Climax ist dann wieder überzeugender, gerade da man hier tatsächlich eher den unbequemen Weg der Resolution wählt. Dennoch: Gerade der finale Gedankengang des Hauptprotagonisten, hätte komplexer ausgearbeitet werden müssen. So wie hier dargestellt, kauft man ihm seine Entscheidungen nicht ab. Nun, wie kann man Looper letztlich am Besten beschreiben? Als wagemutigen Film, mit einer interessanten Grundidee, welcher in seinen ersten 45 Minuten brilliert, nur um in seinem zweiten Teil dann langsam auseinanderzubröckeln. Charaktere werden vernachlässigt und Potenzial wird nicht genutzt. Auch die Cinematographie und das World-Design, hätten einen gewissen Western-Look gut vertragen können.