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Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 7. Dezember 2019
Kurz und knapp; ein Film von ein paar (sehr) alten Schauspielkollegen die in Hollywood viel ansehen haben , weswegen der Film wiederum so in den Himmel gehoben wird. Ein Film nicht schlecht ; keine Frage; jedoch haben wir den schon irgendwie 1-2 mal von Scorsese gesehen. Die Gesichtsverjüngung kommt so miserabel rüber, das ist der blanke Wahnsinn. Egal wie jung Sie aussehen , die Körpersprache ist immer die eines Tattergreises. Pacino hat für "actionscenen" noch wenigstens ein Double genommen. Das hätte De Niro auch öfters tun sollen. Die Scene wo er handgreiflich wird kommt so lächerlich klapprich rüber das ist zum fremdschämen. Ich habe bei Scorsese viel erwartet aber wurde (das erste mal) enttäuscht...
Ich habe mich so sehr auf diesen Film gefreut und wurde bitter enttäuscht. Der Film ist nicht nur langweilig sondern auch teilweise lächerlich. Robert De Niro mit jungem Gesicht und altem Körper. Was soll das?
The Irishman kommt mir wie ein alter charismatischer Mann vor, der vor vielen Jahrzehnten eine tolle Zeit hatte und nun ein letztes Mal versucht seine Glanzzeiten von einst neu aufleben zu lassen. Doch in Wirklichkeit will man nicht mehr hinsehen und schämt sich teilweise für die Darbietungen fremd, in denen ich mir immer wieder versuchte einzureden, dass der Stab vor und hinter der Kamera eigentlich grandios ist.
Man erkennt natürlich die Handschrift von Martin Scorsese, doch gerade mein Lieblingsschauspieler Robert de Niro ist aufgrund seines Alters eine grandiose Fehlbesetzung in diesem Film. Besonders in den Szenen, in denen er den jungen irischstämmigen Killer spielt, wirkt er zumeist lächerlich. Schade, dabei wäre zum Beispiel ein Viggo Mortensen nach seiner Rolle in Green Book die perfekte Wahl für diese Besetzung gewesen. Mortensen konnte beweisen, dass er in die Rollen-Nische, die Robert de Niro aufgrund seines Alters hinterlässt, perfekt hinein passen würde.
Die dreieinhalb Stunden Film hatten natürlich auch gute Passagen gehabt, allen voran Al Pacino brachte mich in diesen oft zum Schmunzeln, aber waren letztlich ein harter Kampf um die Frage: ausschalten oder weiter quälen. Irgendwie hat die in die länge gezogene Story nichts zu sagen, auch wenn man eine alte spannende Frage (was geschah mit Gewerkschafter Jimmy Hoffa?) versucht neu aufleben zu lassen. So ist der Film größtenteils nicht stimmig und um gut 90 Minuten zu lang geraten. Die guten Kritiken der Netflix Produktion wundern mich schon. Der Streaming-Riese scheint über Agenturen viel bewegt zu haben, damit eine solch teure Produktionen im Vorfeld hochgejubelt wird, um nicht als Rohrkrepierer zu enden. Anders kann ich mir die teils grandiosen Bewertungen nicht erklären.
Mein Fazit: Während ich jeden der anderen Scorsese Filme mir immer wieder ansehen könnte, landet The Irishman in meiner Mottenkiste, nämlich als Flop des Jahrzehnts, der am Ende natürlich auch eine Frage des Geschmacks ist, über die sich sicherlich streiten lässt.
Das Dreamteam des Mafiakinos ist zurück. Martin Scrosese dreht mit "The Irishman" ein wahres Epos. Dreieinhalb Stunden dauert dieser Film. Er braucht aber die Zeit um seine Geschichte zu erzählen. Er ist unglaublich dicht und atmosphärisch, die Musik ist sehr gut und passend. Ein Wahnsinns Film, der mit einem Traumcast aufläuft: Robert de Niro, Al Pacino, Joe Pesci und Harvey Keitel. Das da ein guter Film dabei rauskommt, muss eigentlich klar sein. Für mich gehört dieses Epos zu den besten Filmen, die ich in den letzten Jahren gesehen haben. Da ist Netflix wirklich einen Clou gelungen. Er wird sicher grosse Chancen bei den oscars haben. Tut euch diese enorme lauflänge an, es lohnt sich.
Eigentlich finde ich die Entstehungsgeschichte viel spannender als den Film an sich. Der Film ist dreieinhalb Stunden lang und dokumentiert die Geschichte eines Ex-Soldaten der in die Mafiakreise gerät, dort ein Mann für alles wird und eben viele Jahrzehnte die Drecksarbeit verrichtet. Mich selber hats aber nach einiger Zeit aus dem Film rausgeworfen: zu viele Charaktere, zu viele Verstrickungen und zu viele Verbindungen zur amerikanischen Geschichte die ich so nicht aufzählen oder mitverfolgen konnte. Aber ich respektiere den Film für eine andere Sache: Martin Scorsese hat ihn durchgezogn. Einen Gangsterfilm von epischer Lauflänge zu produzieren in den er zehn Jahre Arbeit reingepackt hat und seine ganzen alten Darsteller in typische Rollen verbaut hat. Dies ist wie eine filmische Privatparty die sich an eine ganz bestimmte, kleine Klientel richtet die dann davon sehr beglückt sein dürfte. Obendrein setzt der Film Standards an die digitale Verjüngung der Darsteller. Deswegen lohnt sich ein Blicj definitiv, wie viel man daraus mitnehmen kann fällt aber vielleicht sehr unterschiedlich aus.
Fazit: Epische und überlange Gangstersaga!
Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=PwSGCjpx8xE
3,5 Stunden - in der Zeit hätte ich mir lieber zwei schlechte Filme angeguckt als nur Einen. Wie kann man in so einer langen Zeit so wenig erzählen und dabei nicht einmal Emotionen erzeugen? Die Besetzung ist interessant, aber Robert de Niro kann man einfach nicht jung darstellen - von daher, nicht authentisch genug... Also auch wenn die Besetzung auf den ersten Blick interessant erscheint, finde ich, sind die Hauptrollen größtenteils fehlbesetzt. Schade um die verschenkte Zeit :/
Der meisterwartete Film des Jahres! Scorseses überlager Mafia-Epos mit Star-Power kann die Erwartungen nicht erfüllen. Selten einen langweiligeren Mafiafilm gesehen, da hilft auch die Besetzung nicht.
Ein großartiger Film... ich habe diesen Film mit grossen Erwartungen entgegen gefiebert und wurde in keinem Moment enttäuscht. Eigentlich bin ich morgen zu nem Filmabend verabredet, aber ich konnte mich einfach nich beherrschen und freue mich, ihn morgen nochnal zu sehen. Wär ich morgen nich verabredet, würd ich ihn mir sofort nochmal reinziehen. Ich finde ihn an keiner Stelle langatmig oder gar langweilig. Der Raum für die Dialoge macht diesen Film aus. Man merkt, das Netflix eine sehhhr lange Leine hat. Über die perfekte Besetzung könnte man genauso lange schwärmen, wie über die großartige Ausstattung und die Liebe zum Detail. Ein Film, der nicht nur für den Regisseur den Kreis schließt, sondern das Lebenswerk vieler beteiligten veredelt und diese Epoche besser schliesst, als es je einem andern gelungen ist. Bester Film seit Matrix
Mein bester Freund und ich haben schon lange gewartet diesen Film zu sehen, und nun war gestern endlich so weit. Es ist ein Meisterwerk ohne Zweifel, und getragen von Schauspielern wie DE Niro, Pacino und Pesci. Diese Schauspieler könnte man nie ersetzen und ohne Sie wären die 3,5 Stunden womöglich nicht ertragbar gewesen. Martin Scorsese würdigst in diesem Biopic nicht das Leben von Frank Sheeran sondern schildert und lässt viel Distanz der Figuren zum Publikum offen, eine Identifikation mit den Figuren wird so nicht möglich, was bestimmt auch im Sinne Scorseses ist. Scorsese lässt in Sheerans Biografie kein Detail aus, schildert authentisch die Ereignisse , Anekdoten die Sheerans LEBEN UND Arbeit ausmachten. Jede Figur erhält viel Raum , keine Rolle wird minder beleuchtet, jede Figur erhält ein gleiches Gewicht selbst wenn Sheeran hier die Hauptfigur ist. ÜBERRASCHEND macht Scorsese kein Geheimnis daraus wie Hoffa verschwunden ist, sondern schildert den Tatsachen entsprechend , dass spoiler: Hoffa am Ende von Sheeran in einen Hinterhalt gelockt wird und von Ihm erschossen wirdspoiler: . The Irishman zeigt letztendlich auf wie das organisierte Verbrechen im Nachkriegsamerika in tiefe Schichten hineingreift, fast schon penibel aber nie zu viele trotz der 3,5 Stunden Laufzeit. Klar hat der Film Längen und Momente wo eher geschildert wird als das das Narrativ weitergeht. Aber nur so hat man ein allumgreifendes Bild der Zeit , Umstände. Man kann sagen Scorsese entwirft ein unantastbar authentisches Bild der Zeit von 1950- 2003. Der Grund warum ich nur 4,5 Sterne vergebe, liegt an der Überlänge. Es wäre auch möglich gewesen in 3 Stunden alles zu erzählen. DIE LETZTE halbe Stunde beschäftigt sich sehr detailliert mit Sheerans ja psychischem Innerem Kampf mit den Konsequenzen seiner Vergangenheit, wirkt aber vielerorts sehr wiederholend wie bspw, bei der Szene spoiler: mit dem Pfarrer der Sheeran im Krankenhaus besucht um Ihn möglicherweise zur Reue zu bewegen spoiler: . TROTZ DIESES kleines Mankos der Möglicherweise 30 Minuten , die am Ende gekürzt werden könnten ist The Irishman ein Meisterwerk , getragen von unantastbar authentischen Schauspielerischen Leistungen von De Niro, Pacino, Pesci. Ein eindringlicheres Panorama der Mafia-Machenschaften könnte Man kaum zu sehen bekommen!
Was will dieser Film? Der Film plätschert dahin, kaum eine Höhepunkt, keine Spannung, ein paar schöne Szenen, aber dafür 3 ½ Stunden Film?? Wir begleiten Franky, aber er und sein Lebensweg erwecken wenig Interesse. Das gleiche gilt für sein Mafia-Umfeld, ein ziemlich überflüssiger Kinobeitrag von Netflix