Paranormal Activity
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Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 8. April 2010
Die vielen negativen Gastkritiken hier wundern mich keine Sekunde. Paranormal Activity ist dabei viel zu reduziert, viel zu wenig Effekthaschend und absolut kein cooles "Funmovie" dass man sich mit seine Freunden mal eben so "reinzieht". Auch der extreme Mockumentary-Stil schreckt nach wie vor viele Leute ab - meiner Meinung nach leider völlig zu unrecht.



Nun, Paranormal Activity ist spannend. Er konzentriert sich auf ein "realistisches Szenenbild". Wenn in unserer Welt jemand eine Horrorsituation erleben würde, würde sie wohl eher so aussehen, als wenn Tausend Zombies eine Stadt terrorisieren. Da die Grundlage also durchaus nachvollziehbar ist, trägt der dokumentarische Stil enorm dazu bei, dass man sich in die Szene einfinden kann. Die Darsteller sind absolut überzeugend und man glaubt tatsächlich, dass die beiden ein Paar sind. Die Gespräche und Handlungen wirken meist überzeugend. Auch das Verzichten auf Musik und die langsame Steigerung der Dramatik bis zum Finale fördern die Spannung.



Aber natürlich wirkt der Film dadurch langatmig, besonders wenn man fetzigen Horror erwartet, was die negativen Stimmen hier erklärt. Doch ist es grade diese Langatmigkeit, die den Film für mich spannender macht, als die meisten anderen Horrorblutbäder. Filmen wie "Mirrors", "Hostel" oder "Saw 2 - 10" kann ich persönlich nur ein müdes Lächeln abgewinnen.



Aber es ist nicht alles perfekt. Das letzte Bild des Finales, ich verrate einfach mal nichts genaues, widerspricht ein bisschen der gesamten dezenten Herangehensweise - mir scheint da hat die Major-Produktion Paramount doch noch ein Paar Dollar beigesteuert um dieses Bild reinzunehmen.

Des weiteren wirkt der Film nicht so nachhaltig und extrem wie The Blair Witch Projekt, da fehlt ihm noch ein wenig der "Survival-Touch", die absolute Verzweiflung.

Zudem störe ich mich persönlich an solch Szenen, wie der, als die beiden Nachts ins Untergeschoss gehen, weil sie Geräusche hörten, und dann nicht das Licht anstellten - was jeder Mensch doch sofort machen würde.



Doch unterm Strich bleibt einer der besten Mockumentaryfilme und einer der spannensten Gruselfilme der letzten Jahre. Kompliment, so einfach kann Kino sein.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12. April 2010
Also eines muss mal gesagt werden, ich finde es schon eine Frechheit dass sich hier die Leute beschweren wie langweilig und laaaange dieser Film doch ist? Hallo? Wenn ihr wieder einmal einen einfallslosen Horrorfilm aller Saw nr. 134 (ja so viele wird es wohl geben) dann wundert es ja keinen.. der film ist überhaupt nicht langweilig! nur weil kein Blut spritzt? für mich ist das ein wirklich spannender grusel horror.



Ich konnte letzte nacht nicht schlafen! das ist mir seit meinem 1. Horrorfilm nicht mehr passiert!



Also für mich ist das ein super, total überzeugender und verdammt grusliger film (ich hoffe ich kann heute schlafen =) )
KritischUnabhängig
KritischUnabhängig

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2,0
Veröffentlicht am 6. April 2010
Nein, sicher nicht. Bei mir kamen keine Gruselmomente auf. Insgesamt habe ich einen langweiligen Film gesehen, der eine wenig innovative und teils auch fragwürdige Story auftischt. Zur Handlung wurde schon einiges an dieser Stelle gesagt. Unbestritten ist, dass nicht alle Fragen bezüglich des Dämons und Diane geklärt werden. Das ist schade, denn mit Hilfe einer tiefgängigeren Story hätte man sicher mehr Dynamik und somit Spannung im Film erzeugen können. Stattdessen muss man sich einen statischen dokumentarähnlichen Film anschauen, wo sich die Protagonisten durch ein 80 qm großes Haus bewegen und sich nicht einig werden wie man weiter verfahren soll. Das schafft Eintönigkeit, die nur durch die Nachtaufnahmen ab und an unterbrochen wird. Was man da aber sieht, schmeißt einen Kenner von Horrorfilmen (egal ob Klassiker oder Splatter) nicht vom Hocker. Die Freigabe ab 16 ist für mich ein Rätsel. Die letzten 15 Minuten sind besser, jedoch kann man erahnen wie der Film (in der Kinofassung) enden wird. Positiv ist aber, dass es auf der DVD zwei Filmenden gibt, wobei ich eindeutig das alternative Ende vorziehe, weil das zur Gesamthandlung besser passt, realistischer und etwas unvorhersehbar ist.



Insgesamt bin ich viel Kritik losgeworden. Berücksichtigen muss aber auch, dass "Paranormal Activity" nur 15.000 Dollar gekostet hat. Das ist Wahnsinn! Dafür hat man schon viel geschaffen. Auf einem Studentenfilmfestival oder Amateurfilmfest würde ich ohne groß nachzudenken dem Film den Hauptpreis verleihen. Nun stellt sich PA aber der gesamten Öffentlichkeit, indem es weltweit in den Kinos lief und nun auch auf DVD erschien. Da muss man PA eben auch mit anderen Filmen aus dem Genre vergleichen.



4/10
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 11. März 2010
Selten zuvor einen mieseren Film gesehen. Spätestens nach der 10. gruseligen Nacht (wobei beide Anfangs immer wieder in Ruhe schlafen, obwohl sie wissen, dass ein Monster im Haus ist), dem 50. Schwenk der Kamera auf die Treppe, dem 80. "oh was ist denn los" und dem 723. völlig gleichen und öden Pseudo-Dialog (jeder Porno hat da bessere Gespräche) ist der Film echt nur noch ein Witz. Warum holen die Beiden sich nicht mal professionelle Hilfe? Warum tun beide rein gar nichts Logisches? Warum hab ich den Film überhaupt gesehen?
Beispiel für den fabrizierten Schwachsinn gefällig?
5 Minuten vor Ende das Films. Beide können seit über 2 Wochen nicht schlafen und haben wohl unterbrochend Panik. Frau ist bewusstlos und blutet. Typ ruft "Mir reichts LANGSAM"

Auch dieser Handkamerafilmstil: Typ ist in Rage und schreit "Ich werd es ein für alle mal beenden", nimmt darauf hin gemütlich seine Kamera, geht entspannt zum Kamin, macht ihn in Ruhe an und verbrennt ein Foto (unfassbar, welch Held). Wenn schon dieser Stil, dann bitte gut gemacht wie z.B. bei Cloverfield.

Da die beiden ihr Ende verdienten, so doof wie sie sich verhalten haben und da der Film keine 90 Minuten dauerte:
2/10
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich hab mir letztens den Film im Kino angesehen. Ich muss sagen, dass ich mit hohen Erwartungen rein ging, diese wurden aber stark übertroffen. Ich fand den Film sehr fesselnd und durchweg spannend. Ich kann ihn wirklich allen Empfehlen die auf Gruselkino stehen.

Einziger Kritikpunkt wäre vll. das Ende, welches ich nicht so gut fand. Ich hab aber auch schon schlechtere gesehen. Nur ob das Originalende besser ist ist fragwürdig.

Mein Fazit: Unter Gruselfans ein absoluter must-see-film.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich möchte vorwegschicken, dass ich kein Fan von Saw oder desweiligen bin. Ich suche nach Filmen, die genau das bieten, was Paranormal Activity versprochen, aber nicht gehalten hat.

Die Story ist ganz interessant, ja, die ersten 10-20 Minuten. Aber es passiert einfach nichts... bis zu den letzten 20 minuten passiert... NIX... Das ist schon erstaunlich das Leute hier davon sprechen, dass Spannung aufgebaut wurde. Ja, Spannung war dann irgendwann da und ich saß auch nach dem Film da und war geschockt aufgrund der letzten Szene, aber eben nur aufgrund dieser.

Sicher, im Vergleich ist es kein abgrundtiefschlechter Film und mit dem Geld ist das schon eine Leistung. Dennoch gebe ich 4/10 da ich mich über den ganzen Film hin doch mehr gelangweilt habe.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ein "möchtegern-Geheimtipp-No-Budged-Box-Offic-Hit" ist "PA" in meinen Augen nicht. Der Film ist ein absoluter Reinfall.



Spannung?

Dass das Pärchen auf die Idee kommt, ihre Nächte aufzunehmen, um dann jedes normale Geräusch als etwas unnormales zu deuten, ist absolut vorhersehbar und bringt die "eigentliche" Spannung, die man versuchte aufzubauen, um die Ecke.



2. Grußel?

ich formuliere es mal so: Die Suche nach der Hexe von Blair war wesentlich gruseliger, weil originell. Hier ist rein gar nichts innovativ. Die gleichen Geräusche die die in der Nacht hören, höre ich auch.



Ende:

natürlich werden schon in absehbarer Zeit die Akteure paranoid. Das hatten wir schon alles. Dass das Ende noch irgendwie schockierend wirken sollte, war mir auch schon am Anfang klar. Jedoch fand ich manche X-Faktor Folgen unheimlicher und war im Prinzip dem von Blair Witch ähnlich.



Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Nun, ich kann verstehen, dass viele Leute kein Gefallen dran finden, denn man muss schon den "richtigen" Geschmack dafür haben. Ich hab ihn mit einem Kumpel zusammen gesehen und so war es dann, dass er für ihn totlangweilig und für mich einer der gruseligsten Filme aller Zeiten war und ist.



An Logik und Vernunft fehlte es hier tatsächlich an einigen Stellen und nervte auch, dass einige Sachen kurz eingebaut, aber nie wirklich verarbeitet wurden, wie z.B. das Medium oder Hintergründe zur Besessenheit.



Doch wer das außer acht und sich konzentriert auf die Nacht-Szenen einlassen kann, sich quasi einer Pseudo-Dokumentation eines übernatürlichen Wesens hingeben kann, der könnte hier seine Freude haben.



Jedenfalls endlich einmal 'ne nette Alternative zur endlichen Saw-Reihe.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
... weil: die Gefahr, mit testosterongeschwängerten Prollos in einem Saal zu sitzen, die den dicken Mann markieren müssen, heutzutage einfach zu groß ist.



Im Foyer des Kinos kamen die Besucher der vorherigen Vorstellung aus dem Saal. Kopfschütteln, Lachen, Kommentare wie "der schlechteste Film aller Zeiten" oder "Da passiert ja gar nichts!".



Nun, das wäre bei diesem Film auch arg deplatziert gewesen. Der Film funktioniert bestens, wenn man sich darauf einlässt. Wenn man ähnlich wie beim Blair Witch Project die Möglichkeit in Betracht zieht, dass dies wirklich authentisch ist. Und wie es einem selbst ginge, wenn die gezeigten Dinge im eigenen Haus vorgehen.

Leider scheint das Horror- und Gruselpublikum heutzutage durch SAW 2-99 und den unsäglichen Hostel-Filmen nicht mehr in der Lage zu sein, subtilen Grusel wahrzunehmen. Der interessierte Filmfreund möge sich diesen Film im abgedunkelten Wohnzimmer auf DVD ansehen.



Wieso nur 7 von 10 Punkten? Der subtile Grusel war im ganzen Film präsent, die letzten 20 Minuten zeigten aber erst die wirklichen Szenen, die einem das Blut gefrieren lassen. Ich hatte gehofft, dass sich die "Gänsehautszenen" schon eher einstellen.



Das Blair Witch Project hatte da meiner Meinung nach mehr zu bieten.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Unheimlich viel passiert ja nicht. Die Story ist auch schnell erzählt: Die Katie wird, seitdem sie acht war, von einem Dämon verfolgt, der sie immer wieder belästigt. Sie und ihr Freund Micah zogen zusammen und der Dämon steht wieder auf der Matte. Micah kauft sich eine fette Kamera, um diese paranormalen Phänomene in der Nacht aufzunehmen.



Das war die Story. Viel mehr kommt nicht und braucht's auch nicht. Der Horror kommt sehr gut 'rüber - allerdings nur dann, wenn das Kino nicht voller Proleten ist, die alle 10 Sekunden einen obercoolen Kommentar ablassen müssen, um den Mädels zu beweisen, dass sie knallharte Typen sind. Dass sich dabei keine Spannung aufbauen kann, leuchtet jedem ein (außer den Proleten natürlich). Solche Kandidaten waren bei mir leider zuhauf mit im Saal, weshalb ich denselben nach 20 Minuten verlassen habe, mich an der Kasse beschwerte und ein Ticket für die Spätvorstellung bekam. Da war's dann ruhig (die Prolls waren ja um diese Zeit bei Mami zuhause im Bett) und man konnte den Film genießen. Mein Tipp: Wenn, dann Spätvorstellung und am besten erst reingehen, wenn der Film drauf und dran ist, aus den Kinos zu verschwinden. Da dürfte man sicherlich seine Ruhe haben. Oder gleich auf die DVD warten, Anlage aufdrehen und Licht aus.



Lustig aber, dass hier ein paar Kommentare dabei sein, die ich sofort jenen Möchtegern-Starken zuschreiben würde... Aber genug gelästert...



Die Nachtaufnahmen sind sehr spannend, wobei es überwiegend die eigene Erwartungshaltung ist, die einen im Kinositz erstarren lässt. Mit etwas Einfühlungsvermögen wird der Horror dann komplett. Wer würde sich nicht einnässen, wenn ohne irgendeinen Grund die Tür zuknallt, die eigene Freundin stundenlang reglos neben dem Bett steht oder sich plötzlich etwas Unsichtbares unter der Bettdecke räckelt? Die Prolls nicht, klar ;-).



Der Gag an der Sache ist: Wer glaubt schon an Dämonen? Religiöse Menschen und vielleicht auch ein paar nichtreligiöse. Allerdings kann keiner beweisen, dass es Dämonen nicht gibt. Und wenn wir aus dem Nichts entsprungen sein sollen (Urknall, Evolution), warum nicht auch solche Wesen? Da es nicht bewiesen werden kann, könnte es auch wahr sein und somit jeden von uns treffen. Wenn man unter diesem Gesichtspunkt den Film anschaut, dürfte er nochmal eine ganze Ecke intensiver wirken, als er so schon tut.



Paranormal Activity ist ein sehr gut gelungener kleiner Horrorstreifen, der in einer gut sortierten Horror-DVD-Sammlung nicht fehlen darf. Bei mir hat er jedenfalls seinen Platz schon sicher.
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